Dienstag, 21.02.2006
Heute wurde um Punkt 15:14 Uhr ein 24-Stunden-Weltrekordversuch im Berliner Velodrom gestartet. Christoph Hipp versucht, den bestehenden Weltrekord von Axel Fehlau vom Mai 1995 zu übertreffen. Damals hatte der Kölner eine Strecke von 1021,36 Kilometern geschafft, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42,56 km/h entspricht. Der Weltrekordversuch wird im Netz jede Stunde live kommentiert. Um 19:14 Uhr hatte Christoph Hipp 735 Runden zurückgelegt, das ist eine Strecke von 183,75 km.
Live-Berichterstattung 24 Stunden Weltrekordversuch
Aktualisierung 22.02.2006:
Christian Hipp hat um kurz nach drei Uhr nach Kreislaufproblemen seinen Wektrekordversuch aufgegeben. Bis hier hat er 1875 Runden mit 468,75 Kilometern zurückgelegt. Nach ca. 12 Stunden Fahrzeit würde dies eine durchschnittliche Geschwindigkeit von unter 40 km/h ergeben.
Photos des Weltrekordversuchs
Video des Rekordversuchs
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Freitag, 10.02.2006
Komplett neu erstellt wurde der Fahrrad-Stadtplan Berlin, der vom ADFC vorgestellt wurde. 12.000 km Straßen wurden mit dem Fahrrad abgefahren, um den Plan auf den aktuellen Stand zu bringen. Nun sind flächendeckend alle Stadtgebiete vertreten. Bei der Bewertung der Straßen standen Sicherheits- und Komfortkriterien im Vordergrund. Der Plan kostet 6,50 Euro und ist in der Geschäftsstelle des ADFC in der Brunnenstraße erhältlich.
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Montag, 23.01.2006
Das weltweite Freecycle-Netzwerk organisiert in lokalen Gruppen den Austausch kostenlos abzugebender Gegenstände. Was für den einen wertlos geworden ist, kann ein anderer vielleicht noch gut gebrauchen. Mit Freecycle kannst du zu verschenkende Sachen anbieten oder suchen. Das Berliner Verschenk-Netz existiert seit knapp zwei Jahren und ist hier zu erreichen.
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Dienstag, 10.01.2006
Der KlausnerPlatz zeigt hier Bilder von Charlottenburger Fahrradwegen im Winter. In den anderen Bezirken sieht es manchmal noch übler aus.
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Montag, 09.01.2006
Der Radfahrer, der im letzten Jahr als Polizist verkleidet auf seinem "Dienstfahrrad" mit Blaulicht auf dem Gepäckträger und Sirene am Lenker unterwegs war, um vorwiegend andere Radfahrer wegen Ordnungswidrigkeiten abzukassieren, wartet im Knast auf seinen Prozess. Wegen der Amtsanmaßung droht ihm bis zu zwei Jahre Gefängnis. Die Polizei ehrte nun einen Fahrradhändler mit 100 Euro, dessen Beschreibung des Fahrradhauptmanns von Köpenick dazu führte, dass die Identität des Radfahrers ermittelt wurde. Mehr über diese lustige Geschichte im Tagesspiegel.
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Dienstag, 03.01.2006
Wer in Berlin eine Fahrradroute plant, der kann zu zwei Angeboten im Netz greifen. Der Routenplaner BBBike wurde vom ADFC entwickelt, ein weiteres Angebot kommt von der mit Landesgeld finanzierte Verkehrsmanagementzentrale VMZ. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Die Nachteile ließen sich beheben, wenn beide Fahrradroutenplaner zusammenarbeiten würden. Nun ist nach jahrelangem Nebeneinander eine Besserung absehbar, siehe hier.
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Mittwoch, 28.12.2005
Ein 33-jähriger aus Prenzlauer Berg ist am Montag auf einem verschneiten Gehweg in der Rhinower Straße so unglücklich gestürzt, dass er noch am Unfallort seinen Verletzungen erlag. Eine Gruppe Jugendlicher entdeckte den Schwerverletzen gegen 23 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Der eintreffende Arzt versuchte, den Gestürzten zu reanimieren, doch das war vergeblich. Er war der achte Radfahrer in diesem Jahr, der auf den Straßen Berlins in diesem Jahr starb. Weitere Infos im Polizeiticker, in der Morgenpost und im Tagessspiegel.
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Dienstag, 27.12.2005
Fahrradfreundliche Nachrichten bringt die Berliner Zeitung: "Das jahrzehntelange Wachstum des Autoverkehrs in Berlin ist vorbei. Statistische Daten zeigen, dass die Bedeutung des Verkehrsmittels Auto abnimmt. So ist die Belastung vieler Hauptverkehrsstraßen in der Innenstadt seit 1998 gesunken - Unter den Linden zum Beispiel um 16,2 Prozent. Die Zahl der Kraftfahrzeuge geht in Berlin ebenfalls zurück. Auch der Motorisierungsgrad, gemessen an der Zahl der Autos pro tausend Einwohner, nimmt ab. Ein Faktor für diese Entwicklung ist die schlechte wirtschaftliche Lage Berlins, sagen Experten."
Hier weiterlesen.
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Montag, 26.12.2005
Gerade kommt ein Teppich dicker Schneeflocken herunter. Da heißt es, entweder Schneeketten anlegen oder aufs Rad verzichten und Schneemänner bauen. Wer lieber im Haus bleibt, kann sich zumindest auf die nächste Sternfahrt im kommenden Frühsommer freuen. Nun steht der Termin fest - am 28. Mai 2006 gibt es hoffentlich keine Wolkenbrüche wie in diesem Jahr sondern strahlenden Sonnenschein und viele Tausend gutgelaunte Radfahrer.
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Freitag, 23.12.2005
Christine Richter heute in der Berliner Zeitung: "2003 starben 24 Radler bei Verkehrsunfällen - dieses Jahr waren es sieben.
Die Zahl der Radfahrer, die im Berliner Straßenverkehr ums Leben kamen, ist in diesem Jahr im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Sieben Fahrradfahrer sind seit Jahresbeginn getötet worden, teilte ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung mit. Im Jahr 2004 waren es noch elf Personen, die mit dem Fahrrad tödlich verunglückten. Im Jahr 2003 starben in Berlin sogar 24 Radfahrer.
"Jeder einzelne Fall ist tragisch, aber die Entwicklung ist interessant", sagte der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und Fahrradbeauftragte des Senats, Benno Koch.
Noch nie sei die Zahl der getöteten Radler so niedrig gewesen wie in diesem Jahr. Als möglichen Grund für die Entwicklung nannte Koch die Diskussion über zusätzliche Rückspiegel an Lastwagen. Wie berichtet waren im vergangenen Jahr wieder etliche Radfahrer ums Leben gekommen, weil Lkw-Fahrer sie beim Abbiegen übersehen hatten."
Weiter geht die Autorin auf den Dobri-Spiegel ein, ein Zusatzspiegel, der den toten Winkel erheblich verkleinert. Den ganzen Artikel von Christine Richter lest Ihr hier.
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Freitag, 09.12.2005
In der Rubrik Berlin Test der Berliner Zeitung werden Kurierdienste getestet, leider nur motorbetriebene Kuriere. In einem Begleitartikel geht es um die Frage: "Wer ist schneller, Fahrrad- oder Autokurier?" Es wird geschätzt, dass in der Innenstadt ein guter Fahrradkurier bei einer Distanz von unter fünf Kilometern schneller sein Ziel erreicht als der Kurier im Auto. Schätzungsweise 150 aktive Fahrradkuriere verdienen in Berlin ihr Geld. Die Zahl der Autokuriere in Berlin liegt vermutlich zwischen 1500 und 1800. Weiteres hier.
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Dienstag, 06.12.2005
Ein 29-jähriger Radfahrer aus Spandau ist heute Mittag von einem LKW mit Anhänger erfasst und getötet worden. Der 55-jährige Lkw-Fahrer aus Reinickendorf befuhr gegen 14 Uhr 20 die Nonnendammallee in Spandau und bog bei grün rechts in die Paulsternstraße ab. Dabei übersah er den Radfahrer, der ebenfalls grün hatte, und überrollte ihn. Der Radfahrer war sofort tot. Der Lkw-Fahrer wurde nach seiner Vernehmung entlassen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Zahl der Berliner Verkehrstoten erhöht sich damit auf 62. Er ist zugleich der siebente Radfahrer, der in diesem Jahr sein Leben ließ.
Pressemeldung der Berliner Polizei
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Mittwoch, 30.11.2005
In der Linienstraße im Bezirk Mitte werden bis 2008 insgesamt 5,5 Millionen Euro verbaut, um die Straße in der Spandauer Vorstadt zur ersten Fahrradstraße Berlins zu machen. In Zukunft werden die Radfahrer hier Vorfahrt vor den Autofahrern genießen. “Ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr Fahrradfreundlichkeit in Berlin”, jubelt Petra Rohland von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Ob es sinnvoll ist, soviel Geld auf einer Gesamtstrecke von 1,5 Kilometern zu verbrennen. steht auf einem anderen Blatt, aber im Grundsatz ist eine Fahrradstraße in Berlin natürlich zu begrüßen. Weiteres in der Morgenpost hier.
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Mittwoch, 30.11.2005
Zur Lösung des Verkehrsproblems während der Fußballweltmeisterschaft 2006 will der Senat auch auf das Rad setzen und lässt derzeit eine Studie zur Verkehrsentlastung durch Fahrradförderung bei der Fußball-WM erstellen. Es geht nicht darum, „dass die Brasilianer vom Flughafen zum Olympiastadion radeln sollen“, sondern um Fans und Touristen, die ein WM-Fahrradstadtplan mit Informationen rund um Radverkehr und Fußball versorgen soll, etwa zu bewachten Abstellplätzen für Fahrräder. Nächste Woche sollen die Vorschläge präsentiert werden. Weiteres hierzu im Tagesspiegel.
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Mittwoch, 09.11.2005
Frauenspezifische Bikes mit der individuellen Rahmengeometrie sind in der Radspannerei kein Fremdwort. Die Jungs und Mädels wissen, daß Fahrräder von Männern konzipiert werden und die Rahmen entsprechend auf männliche Proportionen abgestimmt sind. Zulange Oberrohre bei entsprechender Sattelrohrlänge sind das Ergebnis für Frauen. Kein Wunder, daß frau sich auch mit kurzem Vorbau nicht ganz wohl fühlt auf dem Velo.
In der Radspannerei werden frauenzpezifische Kompletträder angeboten, die den Fahrkomfort und -genuß neu erleben lassen. Seit 2005 gibt es außerdem die Möglichkeit einen ganz individuellen Rahmen nach deinen Maßen bauen zu lassen. Das paßt wie angegossen, macht Spaß und alles zum erschwinglivchen Preis.
Übrigens: Erleben könnt ihr was bei den Bella Venturas. Die Mädels bieten geile Radtouren auf unbekannten Wegen und mit einzigartigen Specials. Nachzulesen unter www.bellaventura.de
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Donnerstag, 03.11.2005
Der Gesundheitsstadtrat in Berlin Lichtenberg Andreas Geisel (SPD) hat an die Radfahrer im Bezirk appelliert, bei ihren Touren Helme zu tragen. Auf einer Veranstaltung unter dem Motto "Mit Köpfchen radeln - Helm ist cool" wollen Experten für den Einsatz von Helmen werben und über eine mögliche Helmpflicht diskutieren. Bereits am vergangenen Sommer hatte es in Lichtenberg eine "Fahrraddemo" mit der Forderung Helmpflicht gegeben. Dass so eine Forderung nicht im Interesse der Radfahrer ist, will der Gesundheitsstadtrat offenbar nicht begreifen.
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Montag, 31.10.2005
Seit gestern und bis zum 12.11.2005 läuft eine Online-Bürgerbefragung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Ziel ist die Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung des zukünftigen Volksparks Gleisdreieck. Wir treten für eine langgezogene Fahrradbrücke über das Parkgelände zwischen Bülowstraße und Hornstraße ein.
Argumente gibt es hier.
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Donnerstag, 27.10.2005
Beileibe nicht oft, aber manchmal sieht man eins der grünweißen Schilder, die auf die Fahrradrouten in Berlin hinweisen, im Photo zB in der Nähe des Hausvogteiplatzes. Unnötig zu erwähnen, dass zwischen diesem Schild und dem Jüdischen Museum kein weiteres Radlerschild mehr steht. Und dabei wäre es so einfach und so billig, die Verbindung zwischen Mitte und dem Museum in Kreuzberg radfahrerfreundlich zu gestalten. Nur für einen bequemen Übergang über die Leipziger Straße beim Spittelmarkt sorgen und in der Lindenstraße das Fahrrad-Zeichen auf die rechte Fahrbahn pinseln. Merkwürdig, einerseits schreibt die RadZeit, dass EU-Gelder für den Fahrradverkehr möglicherweise zurückgegeben werden müssen, weil die Bezirke sie nicht ausgeben, und andererseits stellen sich die Behörden in der Stadt unglaublich tranbeutelig an.
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Sonntag, 23.10.2005
Heute früh wurde ein 32-jähriger Radfahrer im Wedding brutal überfallen. Er fuhr gegen 5 Uhr 40 auf der Osloer Straße in Richtung Seestraße, als an der der Ecke Drontheimer Straße drei Täter Glasflaschen direkt vor sein Rad warfen und ihn zum Anhalten zwangen. Das war sein Pech. Der Mann wurde vom Rad gerissen und mit einer Tränengaspistole beschossen. Die Angreifer flüchteten in den U-Bahnhof Osloer Straße. Weiteres in der Pressemeldung der Berliner Polizei hier.
Nachtrag am 29.10.05: Der Überfall scheint inzwischen aufgeklärt zu sein. Wie der Tagesspiegel heute schreibt, wurden die drei Tatverdächtigen einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt. Die Quelle ist hier.
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Dienstag, 18.10.2005
Frauen radeln, Frauen klettern, Frauen wandern, Frauen erleben miteinander Natur und mehr.
Auf dem 1. Internationalen Frauen Outdoor Camp im Elbsandsteingebirge gab es für jeden Geschmack die richtige Tour. Ob mit dem Velo oder zu Fuß, mit Badetuch oder Kletterseil, ob Genußtour oder sportliche Pfade, relaxen oder am Lagerfeuer plauschen - in der einzigartigen Landschaft des Elbsandsteingebirges kamen Frauen aus 4 verschiedenen Nationen zum Austausch zusammen und genossen die Tage.
Bilder vom Camp 2005 gibt es jetzt auch im Netz unter www.bellaventura.de
Und das tollste: 2006 organisieren die Frauen von bellaventura mit Unterstützerinnen wieder ein Camp - weil´s sooo schön war!!!
Natürlich freuen wir uns 2006 auf einen noch größeren internationalen Austausch. Infos in unterschiedlichen Sprachen findet ihr unter www.bellaventura.de. Anfragen bitte auf deutsch, spanisch oder englich unter info@bellaventura.de oder 0049-30-61285939
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Dienstag, 18.10.2005
In der neuesten Ausgabe der RadZeit (5/2005) finden die LeserInnen die Umfrage: Wie fahrradfreundlich ist mein Bezirk? Online findet man die aus 55 Fragen bestehende Umfrage hier. Die ganze Ausgabe der RadZeit kann man am Rechner hier lesen. Kostenlos ist die alle zwei Monate erscheinende Zeitschrift für Berliner Radler in der Geschäftsstelle des ADFC in der Brunnenstraße in Berlin Mitte erhältlich.
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Montag, 17.10.2005
Am Wochenende fand mit der 99. Lombardei-Rundfahrt die letzte große Radrennveranstaltung des Jahres statt. Das Saisonfinale gewann Olympiasieger Paolo Bettini.
Das Photo zeigt eine Situation vom Rennen “Rund um den Rollberg” aus dem Jahre 2000. Der Schockwellenreiter hat viele weitere Bilder des Rennens als flickr-set ins Netz gestellt.
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Mittwoch, 12.10.2005
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) hat Maßnahmen zur Förderung des Berliner Fahrradverkehrs angemahnt. So soll das Radstreifenprogramm des Senats ergänzt und die Diskussion zur Berliner Radverkehrsstrategie vorangebracht werden.
Der BUND-Maßnahmenkatalog zeigt, wie schrittweise ein flächen-deckendes Wegenetz für Radfahrer geknüpft werden könnte, damit Radfahren in Berlin sicherer und attraktiver wird. Das Maßnahmenpaket enthält 32 km neue Radsteifen, 13 km zu asphaltierende Straßen sowie Maßnahmen, die zur Entschärfung von Gefahren an Knotenpunkten beitragen.
Den gesamten Maßnahmekatalog kann man hier lesen.
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Sonntag, 09.10.2005
Wenn Ihr zwischen dem 13. und 19. Oktober nachts unterwegs seid, dann könnt Ihr Euch das Fahrradlicht sparen, zumindest auf den Lichtinseln Berlins. Die Stadt soll dann in einem ganz besonderen Licht erstrahlen. Das Festival of Lights wird mit weiteren Events aufgemotzt und fertig ist die Touri-Kampagne im Oktober. An folgenden Orten wirds hell: BCC, Beisheim-Center, Berliner Dom, Brandenburger Tor, Cinestar CUBIX Filmpalast, Alexanderplatz, DomAquaree, Europa-Center, Fernsehturm, Funkturm, Haus des Lehrers, Hotel Mondial, IHZ Internationales Handelszentrum, Goya, Ku’Damm, Neues Kranzler-Eck, Narva-Tower, Oberbaumbrücke inkl. S-Bahnbögen, Palace-Hotel, Park Inn, Siegessäule, Theater des Westens.
Photo: Mister_K
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Samstag, 10.09.2005
Gestern wurde eine 26-jährige Radfahrerin in Tempelhof von einem abbiegenden Lastwagen erfasst und getötet. Laut Tagesspiegel fuhr die Frau mit hohem Tempo auf dem Bürgersteig auf der Manteuffelstraße. Der Betonmischer wollte bei Grün von der Schöneberger- in die Manteuffelstraße abbiegen.
Die Frau ist die Verkehrstote Nummer 45 in Berlin in diesem Jahr, darunter fünf Radfahrer.
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Freitag, 09.09.2005
Schade, dass die Gärten der Welt so elendig weit draußen liegen. Näher an der Stadt könnten sie so etwas wie das Berliner Gegenstück zu Hamburgs Planten und Blomen sein. Aber für eine Radtour ist der Erholungspark in Marzahn im Osten Berlins wie geschaffen.
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Freitag, 09.09.2005
Heute kann man in Berlin noch mal den prallen Sommer genießen, morgen soll´s schon kälter werden. Den Kreuzberger Sommer 2005 zeigt das nette Video der Ohrbooten.
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Donnerstag, 08.09.2005
Aus der Pressemeldung Nr. 1606 der Berliner Polizei: "Durch einen Überholvorgang eines 14-jährigen Radfahrers kam gestern Abend gegen 18 Uhr 45 eine 57-jährige Frau aus Neukölln in der Teilestraße in Tempelhof mit ihrem Fahrrad zu Fall und verletzte sich schwer." Näheres hier.
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Mittwoch, 31.08.2005
Die Berliner Haushalte liegen bei der Ausstattung mit Fahrrädern bundesweit an letzter Stelle. Anfang 2004 gab es in Berlin nur in 67 Prozent aller Haushalte ein Fahrrad. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden: "Weil die mit Fahrrädern ausgestatteten Haushalte oft mehr als ein Fahrrad vorhalten, kamen im Bundesdurchschnitt im Jahr 2004 auf 100 Haushalte 181 Fahrräder. In Niedersachsen verfügten 100 Haushalte über 217 Fahrräder. Der niedersächsische Haushalt besaß im Durchschnitt also mindestens zwei Fahrräder und lag damit im Bundesländer-Vergleich an der Spitze. Berlin bildete auch beim Ausstattungsbestand mit 128 Fahrrädern je 100 Haushalte das Schlusslicht."
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Montag, 29.08.2005
Mayda 3000 hat aufgerüstet und bietet nun mpeg Videos von Berlin in Süperqualität. Er hat einen der wenigen wirklich schönen Tage dieses Sommers genutzt, um durch die Bezirke Kreuzberg und Mitte zu cruisen. Hier geht´s zu seinem Berlin-Video-Blog.
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