Fahrradmesse VELOBerlin bietet Freikarten

Samstag, 17.03.2012

Kurz vor der zweiten Berliner Fahrradmesse VELOBerlin am Wochenende 24. und 25. März in den Messehallen am Funkturm kann man Freikarten abgreifen. Einfach folgende Aufgabe lösen: “Finde ein VELOBerlin Plakat und zeige uns vor dem Plakat, was Dir Dein Fahrrad bedeutet oder was Dich mit deinem Fahrrad verbindet und poste dieses Foto bei uns auf der Facebook-Pinnwand! Sofern Du unter den ersten 25 bist, schicken wir Dir zwei Freicodes (2 Tagestickets) für Dich und Deine Begleitung.”

VELOBerlin
VELOBerlin bei Facebook

Keine Mindestqualitätsmerkmale auf Fahrradrouten?

Dienstag, 13.03.2012

Rummelsburger Ufer - TR4

Bild: Rummelsburger Ufer, TR4

Neben  dem häufigen Verzicht auf Hochbordradwege, dem Aufzeichnen von Fahrradspuren auf der Fahrbahn und der Abschaffung von Benutzungspflichten in einigen Fällen waren die Fahrradrouten ein zentraler Bestandteil der Fahrrad-Verkehrspolitik des rot-roten Senats in Berlin. Diese Routen verbinden Berliner Bezirke miteinander, sind relativ gut ausgeschildert und unter anderem in der Radfahrerkarte von Openstreetmap verzeichnet.

Leider fehlt aber jede Mindestdefinition von Qualitätskritieren. Auf den Routen kann man sich nicht auf festen Bodenbelag, Beleuchtung oder gar Winterdienst verlassen. Häufig führen sie über Wege, die eher für Fußgänger gedacht sind oder durch verkehrsberuhigte Zonen, in denen Schrittgeschwindigkeit angesagt ist.

Und - wie im Bild zu sehen - kann sich der Radfahrer nicht auf durchgängige Befahrbarkeit verlassen. Radfahrer werden aufgefordert, abzusteigen - was an der Stelle wegen der Enge und der Fußgänger zwar angemessen erscheint, sich in seiner Auswirkung aber von einem Fahrverbot für Radfahrer nicht unterscheidet. Für eine bevorzugte Radverkehrsroute ein schlechter Standard, und ein Zeichen dafür, dass solche Routen zwar einmalig eingerichtet, dann aber nie wieder ernsthaft gewartet werden. Wenn man auf einer Fahrradroute wegen einer Baustelle das Radfahren verbietet, könnte man vom “großen Bruder” Autoverkehr lernen - Umleitungen sind dort eine Selbstverständlichkeit.

Übrigens - hat man sein Rad brav geschoben (oder auch nicht) und kommt nun in der Straße “Alt Stralau” an, wartet schon das nächste Fahrverbot.

Polizei stellt Bilder gestohlener Räder ins Netz

Dienstag, 13.03.2012

Nachdem die Berliner Polizei vergangene Woche einen Verdächtigen in Pankow festgenommen und rund 50 Fahrräder beschlagnahmt hat, wurden heute die Fotos von 47 Rädern und Rahmen veröffentlicht. “Betroffenen Eigentümern wird hiermit die Möglichkeit geboten, sich die Bilder anzuschauen, um festzustellen, ob ihr gestohlenes Fahrrad dabei sein könnte. Darüber hinaus bietet die Kriminalpolizei am Mittwoch, den 21. März 2012 in der Zeit von 9 bis 14 Uhr an, sich die Räder auf der Polizeidienststelle Am Nordgraben 7 in 13437 Berlin-Reinickendorf im Rahmen eines Besichtigungstages anzuschauen. Besucher werden gebeten, einen Eigentumsnachweis zur Identifizierung ihres Rades mitzubringen, damit sie ihr Eigentum alsbald ausgehändigt bekommen können.”

Nach Festnahme von Fahrraddieb - Polizei veröffentlicht Bilder von gestohlenen Rädern
Pressemeldung der Berliner Polizei # 0806 vom 13.03.2012 - 10:00 Uhr

Berlin: Polizei verspricht besseren Schutz für Radfahrer

Montag, 12.03.2012

“Mindestens ein Jahr lang soll sich die Berliner Verkehrspolizei gezielt um die Sicherheit der Radfahrer kümmern.” So lautet dem Tagesspiegel zufolge eine Anweisung aus dem Präsidium an die Berliner Polizei. Es geht darum, Gefahrenquellen für Radfahrer auf den Straßen umgehend zu beseitigen.

Die Anordnung wird mit dem wachsenden Fahrradverkehr in der Stadt begründet. Der aktuelle Radverkehrsanteil liegt bei etwa 13 Prozent, in den Zentrumsbezirken sollen es schon 25 Prozent sein. Und es werden immer mehr. Noch bevor die Saisonradler aufs Rad gestiegen sind, ist bereits im März eine Menge Radverkehr auf den Straßen zu beobachten.

Die Polizei will sich “zielorientiert an Unfallbrennpunkten” postieren und die Hauptunfallursachen bekämpfen: “rücksichtslos abbiegende Autos”. Im letzten Jahr war jeder zweite tödliche Fahrradunfall von Abbiegern verursacht worden.

Bei den Fahrradfahrern will die Polizei verstärkt achten auf Gehwegradler und Radfahrer, die auf Radwegen entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sind. Der Fokus soll ebenfalls auf Radfahrer gerichtet sein, die in den Fließverkehr schneiden, ohne sich umzusehen. Weniger im Blickpunkt sollen defekte Klingeln und nicht funktionierende Lampen tagsüber stehen.

Tagesspiegel: Polizei will besseren Schutz für Radfahrer
(Dank am Philip für den Hinweis.)

11 Geisterräder für die getöteten Radfahrer 2011

Samstag, 10.03.2012

Seit vier Jahren werden vom ADFC zu Beginn eines Jahres weiße Fahrräder an den Stellen aufgestellt, an denen Radfahrer im Jahr zuvor tödlich verunglückt sind. Unter den Radlern gab es im letzten Jahr elf Tote, fünf mehr als 2010. Elf weiße Räder mahnen seit Mittwoch an den Unfallorten und möchten zum Gedenken an die verstorbenen Radfahrer anregen.

Sechs Radfahrer fuhren bei grüner Ampel geradeaus über die Kreuzung und verließen sich auf ihre Vorfahrt, als sie durch abbiegende Kraftfahrzeuge erfasst und tödlich verletzt wurden. Sie verstarben meist noch am Unfallort. Jacob B. ist einer von ihnen. Er wurde 23 Jahre alt. Das weiße Fahrrad für Jacob steht an der Kreuzung Holzmarktstraße und Stralauer Platz.

ADFC: Geisterräder

CharRie’s Café

Mittwoch, 07.03.2012

Bereits seit zwei Jahren ist Rie mit ihrem Kaffefahrrad CharRie’s Café unterwegs, zuerst in Nagoya in Japan und nun schon seit vielen Monaten in Berlin. Auf der VeloBerlin, die Ende des Monats auf dem Messegelände am Funkturm ihre Pforten öffnet, wird man die immer freundliche Japanerin mit ihrem Minicafé wieder erleben können. Rie wird dort ihre neue Kaffeemischung Berlin vorstellen.

CharRie’s Café

Radfahrer von abbiegendem Lastwagen erfasst - Zeugen gesucht

Dienstag, 06.03.2012

“Ein 50-jähriger Lkw-Fahrer übersah heute Morgen in Kreuzberg beim Rechtsabbiegen einen Radfahrer, der bei dem Unfall schwer verletzt wurde. Gegen 7 Uhr 25 wollte der „Volvo“-Fahrer von der Zossener Straße nach rechts in die Blücherstraße abbiegen. Hierbei übersah er offenbar den gleichaltrigen Radfahrer, der auf dem Radweg der Zossener Straße in Richtung Bergmannstraße fuhr. Der Zweiradfahrer geriet unter den rechten Vorderreifen des Lkw und erlitt hierbei mehrere offene Brüche an den Beinen. Er kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion 5 hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

Zeugen des Unfalls werden gebeten sich bei beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 10965 Berlin, Golßener Str. 6 unter der Telefonnummer (030) 4664-581800 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.”

Pressemeldung der Berliner Polizei # 0733 vom 06.03.2012 - 13:25 Uhr

Streetviewperspektive der Zossener Straße Ecke Blücherstraße

50 gestohlene Fahrräder in Prenzlauer Berg sichergestellt

Dienstag, 06.03.2012

Am Montag hat die Polizei in einem Mehrfamilienwohnhaus in der Hufelandstraße im Bezirk Pankow mehrere Dutzend offenbar gestohlene Fahrräder entdeckt. Aufgrund eines Zeugenhinweises entdeckten die Beamten im Keller des Hauses zwei prall mit Rädern gefüllte Verschläge. Die Ermittlungen führten sie dann zu einem 42-jährigen Mieter, in dessen Wohnung sie weitere, teils hochwertige Zweiräder und entsprechende Einzelteile vorfanden. Gemeinsam mit Kollegen des zuständigen Kommissariats wurden die Fahrräder auf zwei Lkw geladen und abtransportiert. Gegen den 42-Jährigen wird wegen des Verdachts des Fahrraddiebstahls und der Hehlerei ermittelt.

Pressemeldung der Berliner Polizei # 0725 vom 05.03.2012 - 17:50 Uhr
Dank an Philip für den Hinweis.

Berlin: Neue Fahrradspuren erst im September?

Sonntag, 04.03.2012

Das Abgeordnetenhaus von Berlin möchte erst kurz vor der Sommerpause, also etwa im Juni, den Doppelhaushalt für die Jahre 2012/2013 beschließen. Bis dahin sind die Tiefbauämter der Bezirke gehalten, nur unbedingt nötige Ausgaben zur Straßenerhaltung zu tätigen. Da die Markierung neuer Streifen erst ausgeschrieben werden muss, können diese wohl erst im September 2012 markiert werden.

Geplant sind Fahrradspuren in der Straße der Pariser Kommune, Am Friedrichshain, Schönholzer Weg, Müllerstraße, Germanenstraße, Kniprodestraße, Michelangelostraße, Hansastraße, Sömmeringstraße, Lise-Meitner-Straße, Stadtrand-Straße, Schnellerstraße, Suermondtstraße und Markstraße.

Der Tagesspiegel: Die Fahrradstadt kommt in die Spur (4.3.2012)

Rollapaluza auf der Berliner Fahrrad Schau

Samstag, 03.03.2012

ADFC Rad&Touren 2012

Samstag, 03.03.2012

Es ist inzwischen eine gute, alte Tradition, dass die Berliner Sektion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs in den ersten Märztagen ein Überblicksheft über Tourenangebote in Berlin und im Berliner Umland herausbringt. Das Heft “Rad&Touren 2012″ ist wieder prall gefüllt mit Angeboten für Leute, die Lust auf gemeinsame und geführte Fahrradausflüge haben. Die ADFC-Tourenleiter haben Hunderte von interessanten Angeboten zusammengestellt, von der kurzen Stadtstrecke für Ungeübte und Gelegenheitsradler bis zur längeren Srecke mit höherem Tempo über 22 km/h für den sehr gut trainierten Radfahrer. Natürlich bietet der ADFC auch Mehrtagestouren in alle Richtungen an, ob an die Ostsee oder ins Miitelgebirge Thüringens mit mehreren Teusend Höhenmetern.

Ein Schwerpunktthema im diesjährigen Rad&Touren-Heft sind Pedelecs. Passend dazu werden in dieser Saison geführte E-Bike-Touren angeboten. Dazu hat sich der ADFC zwei Kooperationspartner ins Boot geholt, die Leihpedelecs zur Verfügung stellen. Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbst ein elektrsich unterstütztes Fahrrad zu kaufen, hat hier gute Gelegenheit, Pedelec-Modelle in der Praxis auszuprobieren.

Rad&Touren 2012 (Link zur Online-Ausgabe wird nachgereicht)

3. Berliner Fahrrad Schau mit Blogger Lounge

Dienstag, 28.02.2012

Am Sonnabend und Sonntag öffnet die 3. Berliner Fahrrad Schau in der “Station Berlin” in der Luckenwalder Straße in Kreuzberg ihre Pforten. Gezeigt werden vom Design Bike bis zu Freizeit- und Sporträdern und E-Bikes alles, was im 2-Rad-Bereich wichtig ist. Öffnungszeiten: Sonnabend, 3. März: 10 bis 19 Uhr, Sonntag, 4. März: 11 bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen für das Tagesticket 6 Euro (ermäßigt 4 Euro). Das 2-Tages-Ticket kostet 10 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Dank der großen Initiative der Bloggerkollegen von BikeBlogBerlin, e-Rad Hafen, fahrradjournal und Stahlrahmenbikes gibt es zum ersten Mal auch einen durchgängig bespielten Fahrradbloggerstand. Das vorläufige Programm der Blogger Lounge sieht so aus:

Sonnabend, 03. März

  • 14.00 Uhr Elmar Schenkel liest aus seinem Buch „Cyclomanie – Das Fahrrad und die Literatur.“ (fahrradjournal – Das Feuilleton für Radkultur)
  • 16.00 Uhr Wir spenden Leben – Radsportler für die Stammzellspende. Vorstellung des Projekts und des Teams, Informationen zur Stammzellspende. (BikeBlogBerlin)

Sonntag 04. März

  • 12.00 Uhr Wir spenden Leben – Radsportler für die Stammzellspende. Vorstellung des Projekts und des Teams, Informationen zur Stammzellspende. (BikeBlogBerlin)
  • 14.00 Uhr E-Lastenräder – Die besseren Kleinwagen! Infos und Diskussion zu unterschiedlichen e-Lastenrädern mit: Maximilian Bauer, Elektronenrad, e-Bullit; Oliver Hoson, Uma Zooma; Andres Moreno, Velonom, prana; Calos Labrana, carryo bikes (e-Rad Hafen)

Mal so in die Runde gefragt: Hat jemand Lust auf einen Rad-Spannerei Blog Klönschnack? Schlagt ein Zeitfenster vor, vielleicht Sonntag 16:00 Uhr? Wenn eine Handvoll Leute zusammenkommen, fahren wir ein/zwei Torten auf, Kaffee müssen wir uns so organisieren.

Berliner Fahrrad Schau

“Berlin: Reinventing the Wheel”

Dienstag, 28.02.2012

Bevor die Überschrift holprig mit Die Wiedererfindung des Rades in Berlin übersetzt wird, belassen wir es lieber im englischen Original. Die Videojournalistin Sonia Gil veröffentlicht in der Reihe Sonia’s Travels jeden Donnerstag ein kurzes Reisevideo. Motto: “Every Place Has a Secret Code. I Get a Kick Out of Finding It.” Jeder Ort hat sein Geheimnis. Mir macht es höllischen Spaß, das herauszufinden.

In der neuen Folge von Sonia geht es um das Radfahren in Berlin.

Sonia’s Travels

Radfahrerin von Polizeifahrzeug erfasst

Dienstag, 28.02.2012

Daniel hat uns auf eine Pressemeldung der Polizei aufmerksam gemacht, die schon einige Tage zurück liegt. Die Meldung im Wortlaut:

“Leichte Verletzungen erlitt eine Radlerin gestern Abend in Hohenschönhausen, nachdem sie von einem Polizeifahrzeug erfasst worden war. Gegen 18 Uhr 10 fuhr das Einsatzfahrzeug der Polizei mit Blaulicht und Sirene die Pablo-Picasso-Straße in Richtung Wartenberger Weg. Als die Beamten mit ihrem Pkw den Kreuzungsbereich Pablo-Picasso- Ecke Falkenberger Chaussee passiert und ihre Fahrt auf der Egon-Erwin-Kirsch-Straße fortgesetzt hatten, streiften sie die Radlerin, die auf dem parallel zur Fahrbahn verlaufenden Radweg unterwegs war. Die 14-Jährige stürzte vom Fahrrad und erlitt leichte Verletzungen. Sie wird sich in Begleitung ihrer Eltern in ärztliche Behandlung begeben. Die Polizisten erlitten einen Schock.”

Pressemeldung der Berliner Polizei # 0635 vom 26.02.2012 - 11:15 Uhr

Gemeint ist sicher die Egon-Erwin-Kisch-Straße und nicht die Kirsch-Straße.

Daniel: “Auch wenn die Polizisten da mit Sonderrechten unterwegs waren frage ich mich ernsthaft, wie die ein radfahrendes Mädchen von einem separaten Radweg abräumen konnten. Da haben sie ja wohl weder die notwendigen Sicherheitsabstände eingehalten, noch überhaupt noch ihre Fahrt im Fahrbahnbereich durchgeführt.

Ich hoffe, dass da wenigstens - so wie bei anderern Verkehrseilnehmern auch - erstmal der Führerschein abgenommen und ein Alkohol- und Drogentest durchgeführt wurde.”

Wenn das Bildmaterial von Google und Bing aktuell ist, dann existiert auf der nördlichen Seite der Kisch-Straße gar kein separater Radweg sondern lediglich auf der südlichen.

Fahrradparkplätze für die Spandau Arcaden

Montag, 27.02.2012

Am Bahnhof Spandau entstehen neue Fahrradparkplätze. Das Centermanagement der Spandauer Arcaden hat angekündigt, im Rahmen der Umbau- und Sanierungsarbeiten zwischen dem Bahnhof und dem Einkaufszentrum sowohl an der Klosterstraße als auch am Brunsbütteler Damm neue witterungsgeschützte Abstellplätze zu erstellen. Das Angebot wird durch Schließfächer in den Arcaden ergänzt. Darüber hinaus wird im Untergeschoss die kurzzeitige Aufbewahrung von Taschen am infostand gewährleistet.
MeinSpandau: Neue Fahrradparkplätze für die Spandau Arcaden

Umlaufsperre Rochstraße

Dienstag, 14.02.2012

Radverkehrsanlagen kann man in zwei Kategorien einteilen: diejenigen, die den Radfahrern nützen und solche, die Radler behindern und ausbremsen.

In die zweite Gruppe fällt eine Anfang Januar gebaute Umlaufsperre in der Rochstraße auf Höhe der Evangelischen Schule. An dieser Stelle standen seit vielen Jahren zwei Baken, die Kraftfahrzeugfahrern die Durchfahrt verwehrte. Nun wurde zusätzlich eine weitere Planke eingebaut, die die Radfahrer zwingt, abzusteigen. Für Kinderanhänger ist damit diese Stelle gänzlich unpassierbar geworden.

Dabei eignet sich die Rochstraße eigentlich vorzüglich als Ausweichstrecke zur verkehrsumtosten Karl-Liebknecht-Straße. Die Rochstraße liegt in der Verlängerung der Fahrradstraße Max-Beer-Straße und wird gern von Radfahrern mit Kindern gewählt.

Gernfahrer schreibt in diesem Kommentar, dass er den Fahrradbeauftragten per E-Mail befragt und bis jetzt noch keine Antwort bekommen hat.

Berlin: Fahrradetat wird halbiert

Samstag, 11.02.2012

Im Entwurf für den Doppelhaushalt 2012/2013 des Landes Berlin ist die Summe für die Fahrradinfrastruktur halb so groß wie in den Vorjahren. Finanzsenator Ulrich Nußbaum will in diesem und im kommenden Jahr jeweils eine Million Euro ausgeben, im Jahr 2011 lag der Betrag noch bei zwei Millionen Euro. Laut Tagesspiegel protestiert der Fahrradclub ADFC gegen diesen Plan. Bernd Zanke, Mitglied des Vorstands und zuständig für Verkehrssicherheit beim ADFC: Mit den bisher zwei Millionen Euro im Jahr konnte „wenigstens ein Teil der gravierendsten Mängel an Radwegen behoben werden“.

Tagesspiegel: Nußbaum spart an den Radwegen

Setz den Helm auf, Papi

Freitag, 10.02.2012

Im letzten Okktober hatte Bundesverkehrsminister Ramsauer eine Kampagne für das Tragen von Helmen angekündigt. Der Minister erhofft sich durch den Propagandafeldzug eine Verfünffachung der Helmtragequote. Für den Fall, dass die Werbeaktion nicht den gewünschten Erfolg bringt, droht Ramsauer eine Helmpflicht an. An der Kreuzung Unter den Linden und Glinkastraße kann man nun ein erstes Großplakat der Kampagne besichtigen.

Dank an Gerrit für das Foto.

Jahrespressekonferenz zur Verkehrssicherheit 2011 im Land Berlin

Freitag, 10.02.2012

Heute stellte die kommissarische Polizeichefin Margarete Koppers den Jahresbericht zur Verkehrssicherheit im Land Berlin vor. In ihrem Resümee sagte Frau Koppers zwei bemerkenswerte Sätze: “Letztlich muss ein Umdenken der Verkehrsteilnehmer stattfinden, um Berlins Straßen noch sicherer zu machen. Nicht das Auto steht im Vordergrund unseres mobilen Denkens, sondern immer der Mensch!” So eine Aussage eines Berliner Polizeipräsidenten wäre vor zehn Jahren noch völlig unmöglich gewesen.

Die teilweise persönlich gehaltenen Passagen zum Thema Radverkehr zitieren wir vollständig:
“Ich selbst fahre im Sommer viel mit dem Fahrrad und beobachte den Straßenverkehr in meinem neuen Amt natürlich kritischer und mit anderen Augen als früher. An den zahlreichen roten Ampeln auf meinem Weg zum Platz der Luftbrücke bin ich meist die einzige, die anhält. Die mich überholenden und offenbar ohne jeden Skrupel weiterfahrenden Radfahrer machen eher den Eindruck, dass sie mein Verhalten „schräg“ finden; gelegentlich muss ich mich beschimpfen lassen, wenn ich bei „Gelb“ bremse und die hinter mir fahrenden Radfahrer dadurch anhalten oder ausweichen müssen. Rote Ampeln zu überfahren, ausgewiesene Radwege zu ignorieren, obwohl sie Schutz bieten, und nur für Fußgänger vorgesehene Gehwege zu nutzen, scheint selbstverständlich. Auch hier entsteht also der Eindruck, Verkehrsregeln seien nur unverbindliche Verhaltensempfehlungen, denen man nach Lust und Laune folgen kann oder eben nicht. Ist es wirklich spießig oder uncool, Regeln einzuhalten?

Zudem ist es doch ein Trugschluss, selbst genau einschätzen zu können, wie gefährlich die Situation tatsächlich ist. Denn auf die Rücksicht der anderen Verkehrsteilnehmer können wir nicht zwingend setzen. Als Radfahrerin kenne ich natürlich auch die Opferperspektive, habe unfreiwillig einen Salto über eine geöffnete Autotür hinter mir, bin von einem rechts abbiegenden Auto erfasst oder von einem BVG-Bus so an die hohe Bordsteinkante gedrängt worden, dass ich quer über den Bürgersteig geflogen bin.

Gerade weil Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern am stärksten gestiegen sind, liegt es mir am Herzen, durch intensive präventive und auch repressive Maßnahmen die Anzahl verunglückter Radfahrer zu senken. Hier ist Kontinuität und Kreativität gefragt, um für Verständnis und Akzeptanz zu werben.
Ich wünsche mir, dass mehr Radler gemeinsam mit mir gelassen an der Ampel auf Grün warten. „Ohne Gefahr sicher ankommen“ heißt hier die Devise.
Wir werden den Fahrradverkehr auch in 2012 konsequent und kontinuierlich überwachen. Selbstverständlich stehen dabei nicht nur die Radfahrer selbst im Fokus, sondern auch die Kraftfahrer mit ihrem fehlerhaften Verhalten gegenüber dieser Risikogruppe.

Parallel werden wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, den externen Trägern der Verkehrssicherheitsarbeit, wie dem ADFC, dem ADAC oder der BVG gezielte Schwerpunktaktionen durchführen. Insbesondere die 2011 erstmalig sehr erfolgreich durchgeführten gemeinsamen Aktionstage „ADFC-Herbstcheck“ zum Thema „Sicheres Fahrrad“ wollen wir in diesem Jahr fortsetzen und um den „Frühlingscheck“ ergänzen, damit gezielt auf das fehlerhafte Verhalten von und gegenüber Radfahrern hingewiesen werden kann.”

aus: Jahrespressekonferenz zur Verkehrssicherheitslage und Verkehrssicherheitsarbeit 2011 im Land Berlin und zur strategischen Ausrichtung 2012 - Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 0452 vom 10.02.2012 - 12:20 Uhr

Berlin Cycle Chic

Dienstag, 07.02.2012

Im Juni 2007 startete Mikael Colville-Andersen das streetstyle Blog Copenhagen Cycle Chic. Seitdem ist aus einem Blog eine Cycle-Chic-Bewegung mit mehr als fünfzig Ablegern in aller Welt geworden. Inzwischen existiert auch das Pflänzchen Berlin Cycle Chic und wird regelmäßig mit Fotos von Berliner Radfahrern und Radfahrerinnen befüllt. Das Winterbild auf der Warschauer Straße vor der Kulisse des Fernsehturms haben wir vom Facebook-Auftritt von Berlin Cycle Chic gemopst.

Berlin Cycle Chic
Berlin Cycle Chic bei Facebook

Podiumsdiskussion: Zur Zukunft der urbanen Mobilität

Montag, 06.02.2012

Am Donnerstag (9. Februar 2012) findet in den Nordischen Botschaften im Tiergarten eine Podiumsdiskussion mit dem Titel Zur Zukunft der urbanen Mobilität statt. Angekündigt sind folgende Sprecher:

  • Frits Bredal vom Dänischen Radfahrerbund (Dansk Cyklist Forbund)
  • Michael Colville-Andersen, Begründer der Blogs Copenhagenize und Copenhagencyclechic und Miteigner der Beratungsgesellschaft Copenhagenize Consulting.
  • Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments für Bündnis 90/Die Grünen.
  • Burkhard Horn, Leiter der Abteilung  Grundsatzangelegenheiten der Verkehrspolitik in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
  • Tina Saaby, Stadtarchitektin Kopenhagen
  • Niels Tørslev, Leiter Verkehrszentrum Kopenhagen

Podiumsdiskussion: Zur Zukunft der urbanen Mobilität
Donnerstag, 9. Februar, 18.30 Uhr
Rauchstraße 1
10787 Berlin

Update 11.02.2012:
Foto: M. Stoß 

Update 20.02.2012:
Audiomitschnitt der Veranstaltung

Radfahrerin in Kreuzberg von Transporter erfasst

Freitag, 03.02.2012

“Mit einer Rückenverletzung kam gestern Abend eine Radfahrerin in ein Krankenhaus, nachdem sie in Kreuzberg von einem Kastenwagen touchiert worden war. Die 41-Jährige war mit ihrem Rad gegen 18 Uhr 20 am Tempelhofer Ufer unterwegs, als ihr Hinterrad von einem hinter ihr fahrenden Kleintransporter eines 37-Jährigen berührt wurde. Die Frau schleuderte einige Meter über die Fahrbahn und wurde nach einer notärztlichen Behandlung stationär in einer Klinik aufgenommen. Lebensgefahr besteht jedoch nicht. Der Fahrer des „Renault“ kam mit dem Schrecken davon.”

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 0384 vom  03.02.2012 - 09:15 Uhr

RadZeit Nummer eins 2012

Mittwoch, 01.02.2012

Frisch aus der Druckpresse kommt die neue Ausgabe des Mitgliedermagazins des ADFC Berlin. Die Titelstory der RadZeit heißt “Mein bester Feind” und beinhaltet ein Interview der Chefredakteurin Kerstin Finkelstein mit einer Verkehrspsychologin, die Menschen auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) vorbereitet. Ungewöhnlich ist, dass die befragte Psychologin Angst vor dem Radfahren in der Metropole hat: “Ich selbst fahre daheim in Brandenburg zum Beispiel sehr gerne Rad - hier in der Stadt würde ich es mich aber nie trauen, ich fühle mich viel zu unsicher in dieser Fülle von Menschen, Autos, Hunden und Rädern”.

Einkaufen mit dem Rad - HintergründeWichtig für die Entwicklung des Radverkehrs ist gewiss das Angebot an Fahrradparkplätzen vor Einkaufszentren. Die ADFC-Stadtteilgruppen haben bis Ende Oktober 2011 die Daten von rund 80 Berliner Einkaufzentren erhoben. Sie ermittelten teilweise skandalös niedrige Stellplatzzahlen. Beispiel Kaufhof am Alexanderplatz. Das Warenhaus mit 45.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche müsste nach der Bauordnung etwa 450 Fahrradstellplätze vorhalten, angeboten werden stattdessen 15 Radparkplätze, weniger als 3,5 Prozent der erforderlichen Anzahl. Mehr Infos gibt es auch unter
http://www.adfc-berlin.de/aktionenprojekte/emdr/hintergruende.html.

Die Radtourentipps führen uns in dieser Ausgabe zum alten Fritz im Ruppiner Land und zum exotischen Winterradeln auf Island. Wieder dabei ist auch BikeBlogBerlin mit einem Beitrag im Feuilleton. In “Die Entdeckung der Schnelligkeit” geht es um die Schwierigkeiten des Rennradlers mit der Slow Bicycle Movement.

Die neue RadZeit erhält man kostenlos im Buchladen des ADFC in der Brunnenstraße und in vielen Fahrradläden.

Link auf die Online-Ausgabe wird nachgereicht.

LKWs verletzen Radfahrerinnen

Dienstag, 31.01.2012

Zwei Abbiegemanöver von Lastkraftwagen und zwei schwerverletzte Radfahrerinnen, das ist die Bilanz der letzten Stunden. Unter der Überschrift “Radfahrer übersehen” berichtet die Polizei von einem Rechtsabbiegeunfall in Treptow-Köpenick, der sich vor Einbruch der Dunkelheit ereignete:

“Bei einem Verkehrsunfall ist gestern Nachmittag eine Frau in Adlershof schwer verletzt worden. Gegen 16 Uhr bog ein Lastwagenfahrer, der die Rudower Chaussee befuhr, an der Einmündung Groß-Berliner-Damm nach rechts ab und übersah dabei die Radfahrerin, die in gleicher Richtung die Rudower Chaussee befuhr. Es kam zum Zusammenstoß. Die 34-Jährige stürzte zu Boden und brach sich den rechten Unterschenkel. Sie wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Der 52-jährige Fahrer des Lkw blieb unverletzt.”

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 0352 vom 31.01.2012 - 09:00 Uhr

Das ist die Perspektive des Lastwagenfahrers in der Rudower Chaussee. Der Hochbordradweg, auf dem sich die Radfahrerin vermutlich befand, wird etwa zwanzig Meter vor der Ecke zum Groß-Berliner-Damm direkt an die Fahrbahn herangeführt.

Einen Linksabbiegeunfall zwischen einem LKW und einer Radfahrerin gab es heute früh in Tempelhof-Schöneberg. Überschrift der Polizeimeldung: “70-jährige Radfahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt”.

“Schwere Kopfverletzungen erlitt eine 70-jährige Radfahrerin heute Vormittag in Tempelhof bei einer Kollision mit einem Lkw. Der 47-jährige Fahrer bog gegen 9 Uhr 45 mit seinem Selbstlader von der Ringbahnstraße nach links in die Manteuffelstraße ein. Dabei streifte er nach bisherigen Erkenntnissen die 70-Jährige, die mit ihrem Rad – aus derselben Richtung kommend – gerade die Fußgängerfurt in der Manteuffelstraße überquerte. Die Frau erlitt bei dem Unfall schwere Kopfverletzungen und wurde durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb äußerlich unverletzt, konnte aufgrund eines Schocks seine Fahrt jedoch nicht fortsetzen.”

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 0359 vom 31.01.2012 - 15:05 Uhr

Berliner Fahrrad Schau versteigert eingestricktes Fahrrad

Samstag, 28.01.2012

Die Velomesse Berliner Fahrrad Schau, die heute in fünf Wochen in der Station-Berlin nahe U-Bahnhof Gleisdreieck stattfinden wird, versteigert an diesem Wochenende ein eingestricktes Fahrrad bei Ebay. Es handelt sich um das Modell Courier 3i in der Farbe Chicago Grey des Herstellers Electra. Das Rahmenschild aus Echtholz, die lackierten Felgen und cremefarbenen Reifen machen das Teil zu einem echten Eisdielenfahrrad. Das Rad wurde liebevoll in den Farben der Berliner Fahrradschau eingestrickt und wird morgen um 14:00 Uhr bei dem Onlineauktionshaus versteigert. Etwa 22 Stunden vor dem Ende der Auktion liegt das aktuelle Gebot bei 457,98 Euro und damit noch deutlich unter dem Listenpreis des Fahrrads.

Der Erlös der Auktion kommt der gemeinnützigen Organisation betterplace.org zugute, die damit den Kauf von Fahrrädern für benachteiligte Kinder in Berlin finanzieren möchten. Das Rad wird dem Gewinner der Auktion von Schauspieler und Moderator Ole Tillmann auf der Berliner Fahrrad Schau am 3. & 4. März in der Station-Berlin überreicht oder mit einer Widmung versehen zugesandt.

Berliner Fahrrad Schau
Ebay-Versteigerung “Stahlschaf”

Tempo 30 auf Berliner Hauptstraßen

Dienstag, 17.01.2012

Das gesamte Berliner Straßennetz hat eine Länge von etwa 5.340 Kilometern. Hiervon fallen ca. 1.540 km Straßenlänge auf die städtischen Hauptverkehrsstraßen.  Im Jahr 2007 war für ca. 3,8 % des Hauptverkehrsstraßennetzes eine Reduzierung auf Tempo 30 angeordnet. Anfang 2009 war auf ca. 230 km, das sind knapp 16 % des Hauptverkehrsstraßennetzes, Tempo 30 angeordnet.

Nicht bei allen Tempo-30-Abschnitten im Hauptverkehrsstraßennetz wird rund um die Uhr ein Tempolimit angeordnet. Etwa 130 Kilometer sind von 0-24 Uhr temporeduziert. Auf 70 Kilometern ist die Geschwindigkeit zwischen 22-6 Uhr auf 30 km/h beschränkt, während 30 Kilometer sonstige zeitliche Beschränkungen hat.

Das geht aus der Antwort des neuen Verkehrs-Staatssekretärs Christian Gaebler (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Claudia Hämmerling hervor.

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (pdf-Dokument)

4. IndoorCycling Team-Marathon

Dienstag, 17.01.2012

Die Betriebssportgemeinschaft der Berliner Feuerwehr veranstaltet am Sonnabend, den 11. Februar 2012 ein IndoorCycling Team-Marathon. Austragungsort ist die große Sporthalle des Sport Club Siemensstadt e.V. , Buolstraße 14, in 13629 Berlin. Der Startschuss wird um 11:00 Uhr erfolgen, das Finish ist um 17:00 Uhr. Insgesamt 200 Räder stehen den gemeldeten Mannschaften zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Wer jetzt noch mitmachen möchte, kann sich beim Team Wir spenden Leben um einen von sechs freien Plätzen bewerben. Dazu musst du auf die Facebook- respektive Google+-Seite von Wir spenden Leben gehen und auf den “Gefällt mir”-Button oder den “Plus 1″-Button klicken. Für jede dieser Aktionen bekommst Du ein Los, je mehr du machst, desto größer Deine Chance, einen Platz zu bekommen. Ende der Aktion ist der 28.01. um 23:59 Uhr.

Wir spenden Leben
Wir spenden Leben bei Facebook und Google+

Polizei codiert nun auch im Winter

Montag, 16.01.2012

In den vergangenen Jahren hat die Berliner Polizei pünktlich zum Beginn der Schönwetterradelzeit die ersten Fahrradcodiertermine angeboten. Da aus Wettergründen in diesem Winter (bisher) erheblich mehr Radfahrer als in den vergangenen Wintern unterwegs sind, führen die Berliner Ordnungshüter ihre Informationsveranstaltung “Sicherheit rund ums Fahrrad” nun schon durch:

“Trotz des kalendarischen Winters ist das Fahrrad derzeit ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Daher bieten die Mitarbeiter des Polizeiabschnitts 46 in Lankwitz am Dienstag, den 17. Januar, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr Informationen rund um das Thema Fahrrad an. Wie kann ich mein Fahrrad wirksam vor Langfingern schützen und wie komme ich sicher durch den Straßenverkehr – dazu und natürlich zu weiteren polizeilichen Themen stehen die Polizeibeamten Rede und Antwort im Foyer des Abschnitts 46 an der Gallwitzallee 87.
Darüber hinaus bieten sie eine kostenfreie Fahrradcodierung an. Interessierte Fahrradbesitzer, die eine Codierung wünschen, sollten ihren Personalausweis sowie einen Eigentumsnachweis nicht vergessen!”

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 0199 vom 16.01.2012 - 12:50 Uhr

Infoseite der Berliner Polizei: Fahrradcodieraktionen als Kriminalprävention

Polizei testet alternative Antriebe

Mittwoch, 11.01.2012

Die Berliner Polizei stellt am 19. Januar elf alternativ angetriebene Fahrzeuge in Dienst. Damit soll der CO2-Ausstoß verringert und die Umwelt geschützt werden. Fahrräder befinden sich nicht unter den von Toyota, Opel, Mitsubishi und Renault gelieferten Fahrzeugen.

In Diskussionen über die Polizeiarbeit werden häufig Fahrradstaffeln gewünscht, da man sich davon ein besseres Einfühlungsvermögen in die Belange der Radfahrer erhofft. Kritikpunkte an der Polizeiarbeit sind u.a. häufige Verkehrsregelunkenntnis sowie parteiische Unfallberichte und -statistiken.

Berliner Polizei: Blau fährt jetzt grün

Erster Blick auf die Ausstellung “Kopenhagen – eine Stadt fährt Rad”

Mittwoch, 11.01.2012

Seit heute und bis zum 29. Februar ist die Ausstellung “Eine Stadt fährt Rad – Kultur, Design und Stadtentwicklung am Beispiel Kopenhagen” in den Nordischen Botschaften im Tiergarten geöffnet. e-Rad-Hafen hat die Ausstellung gut gefallen, kompakt und auf den Punkt: “Ich finde man spürt, dass eine aufrichtige Überzeugung fürs Fahrrad vorhanden ist: Im Gegensatz zur Gratwanderung zwischen schüchternem kleinklein Probieren und Sonntagsreden-Heuchelei in Städten der deutschen Autokratie.”

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Wer einen kleinen visuellen Eindruck der Ausstellung bekommen möchte, klickt sich durch die Slideshow bei
e-Rad-Hafen: Ausstellung: Kopenhagen – eine Stadt fährt Rad

Ausstellung: Eine Stadt fährt Rad
Zeit: 11. Januar 2012 bis  29. Februar 2012
Ort: Nordische Botschaften Felleshus / Gemeinschaftshaus
Rauchstraße 1
10787 Berlin
Nordische Botschaften: Eine Stadt fährt Rad

Nachtrag:
Ausstellungsbesprechungen in
Tagesspiegel: Fahrradkultur auf Dänisch (12.01.2012)
taz Berlin: Ein Teil des Lebens (19.01.2012)

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