Radfahrer schwer verletzt zurückgelassen – Zeugen gesucht

Mit schweren Verletzungen brachten Rettungskräfte der Berliner Feuerwehr in Friedrichshain heute Mittag einen 42-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Nach den Schilderungen von Zeugen fuhr der Radfahrer gegen 12.30 Uhr auf der Conrad-Blenkle-Straße in südliche Richtung, als es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Streit zwischen ihm und dem Fahrer eines roten Mazdas gekommen sein soll. Während der Fahrradfahrer zunächst seinen Weg fortsetzte, soll der Autofahrer darauf mehrfach sehr dicht an dem radelnden Mann vorbeigefahren sein. An der Kreuzung Conrad-Blenkle-Straße Ecke Landsberger Allee soll der Radler erneut mit dem Unbekannten gestritten haben. Schließlich fuhr er über die Landberger Straße und folgte der Ebertystraße. Wieder sei der Mazda-Fahrer sehr dicht am Fahrradfahrer vorbeigefahren, bevor es zu einer weiteren Konfrontation an der Kreuzung Ebertystraße Ecke Kochhannstraße gekommen sein soll. Hierbei soll der Radfahrer an der roten Ampel gestanden haben, als der Wagen seines Kontrahenten sich von hinten näherte, den wartenden Radler erfasste, zu Boden schleuderte und schließlich die Beine des am Boden liegenden Mannes überrollte. Anschließend entfernte sich der Fahrer des Unfallwagens, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

Die Polizei fragt nun:

Wer wurde Zeuge des Verkehrsunfalls und kann den Unfallhergang schildern?

Wer kann die Geschehnisse vor dem Unfall beschreiben?

Wer kann Hinweise zu dem roten Mazda und dessen Fahrer machen?
Zeugen werden gebeten, sich beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Golßener Straße 6 in Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664 – 581 800 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.

Meldung der Berliner Polizei Nr. 2910 vom 21.11.2015

Update am 23.11.2015:
„Nach Informationen des Tagesspiegels hat sich ein Zeuge das Kennzeichen des älteren roten Mazda 626 gemerkt. Unklar blieb am Sonntag, ob der Halter schon befragt werden konnte. Die Polizei sucht dringend weitere Zeugen unter der Telefonnummer 030/4664-581800.“
Quelle: Tagesspiegel: Radler überrollt: Polizei kennt Kennzeichen des Autos 

24 thoughts on “Radfahrer schwer verletzt zurückgelassen – Zeugen gesucht

Comments-Feed
  1. Na Super, jetzt also auch ein Terroranschlag in Berlin, ausgeführt von einem fanatisiertem Mazdaisten. Ich forderer den sofortigen Einsatz der KSK!

    Und während in BW eine 21-Jährige wegen Sprechknochenbefummelei am Steuer, wegen versuchten Mordes verurteilt wurde (ohne Führerscheinentzug, hab das zumindest nicht gelesen) und vom OLG Hamm jüngst das Aussprechen eines 1-monatigen Führerscheinentzugs nach einer Häufung mehrerer Sprechknochenverstöße am Steuer für rechtmäßig erklärt hat, dürfte für diesen Autoterroristen in Berlin klar sein, er wird seinen Führerschein behalten und ledigkeit einen kleinen Ablass in Höhe von … sagen wir dem Gegenwert von 2 Monaten Kraftstofferwerb zahlen müssen.

    Die Welt ist zynisch, ich nun auch.

  2. Ist das eigentlich wirklich noch ein Unfall, wenn es absichtlich herbeigeführt wird? Ich finde es erstaunlich, dass hier der Verkehrsermittlungsdienst die Untersuchungen führt, macht er das auch bei Messerstechereien?

  3. Unbedingt weiterverbreiten, umso größer die Warscheinlichkeit den „Fahrer“ ausfindig zu machen. Sollte sich erstmal in bestimmten Kreisen herumsprechen, dass solche Angriffe ohne Konsequenzen bleiben, könnte es noch ungemütlicher auf den Straßen werden als es ohnehin schon ist.

    Gibt es Neuigkeiten von dem flüchtigen Fahrer vom 6.11.?

    Gute Fahrt Allerseits.

  4. Es handelt sich aus meiner Sicht nicht um einen Unfall, sondern um versuchten Totschlag und vorsätzliche Körperverletzung. Ich hoffe, daß die Polizei dies auch einsehen wird und entsprechend ermittelt.

    Allerdings mache ich mir wenig Hoffnung, was den Ermittlungserfolg angeht. Vor einiger Zeit wurde ein Radfahrer auf der Leipziger Straße von einem Autofahrer mit einem Knüppel geschlagen. Das Auto konnte man ausfindig machen, es war ein Leihwagen. Aber der Ausleiher war offenbar nicht der Fahrer (bzw. Schläger) und sagt nicht, wem er den Wagen geliehen hat. Pech!

  5. Auf Diaspora* ist das Thema auch: https://framasphere.org/posts/1253864

  6. macht er das auch bei Messerstechereien?

    Autos sind ja keine Waffen, oder?

  7. Klasse!
    Die Polizei kann sich die Ermittlungsarbeiten ebenso sparen wie das Gericht gar keinen Richter mehr bestellen muss. Das Urteil stellen hier einige schon im Voraus fest.
    Keiner der hier Anwesenden war selbst bei dem Vorgang dabei. Vom „Hörensagen“ und Lesen einer Meldung wird eine Diagnose gestellt. Das ist ganz großes Kino.

  8. Messer sind für mich erstmal Kochutensilien.

  9. Liebe/r/s Jochen G.,

    Mazdaisten haben mit diesem Unfall nichts zutun. Ihre ekelhaften Ausführungen grenzen an Volksverhetzung. Einfach nur ekelhaft. Ich wünsche Ihnen trotzdem alles Gute

    Ihr Jochen Arschloch

  10. @Oliver, wir wissen es eben besser 🙂

  11. Das Kennzeichen ist wohl bereits bekannt, und die Polizei hat sich dem Tagesspiegel gegenüber auch bezüglich der Kritik am Wort „Unfall“ geäußert:

    „Bislang sei unklar, ob der Autofahrer dem Radfahrer bewusst über die Beine fuhr, hieß es im Präsidium. Sollte sich durch weitere Aussagen ergeben, dass der Autofahrer vorsätzlich handelte, dann würde entsprechend ermittelt werden.“

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-friedrichshain-radler-ueberrollt-polizei-kennt-kennzeichen-des-autos/12624560.html

  12. Und in de.rec.fahrrad hat sich eine sehr interessante Diskussion darüber ergeben, wie das Schuld- und Haftungskonzept sich bei automatischen Fahrzeugen weiterentwickeln müsste.

    https://groups.google.com/forum/#!topic/de.rec.fahrrad/aTCOfOw6Y8s

  13. Berlinradler, daß ist ja noch vernichtender als befürchtet, was die Polizei da mal wieder abliefert. Offenbar wird bei dieser seltsamen Begründung nach der Frage „Unfall oder Absicht?“ das Vorgeschehen ignoriert. Aber gerade aus dem, was sich vorher schon ereignet haben soll, ergibt sich doch geradezu zwingend der Verdacht, daß das Anfahren und Überfahren dann eben kein bedauerlicher Zufall mehr war.

    Warten wir es mal ab. Aber vielleicht liest der Terrorfahrer ja mit und begreift, daß man heutzutage nur behaupten muss sein Fahrzeug zur Tatzeit verliehen zu haben und sich nicht mehr erinnern zu können an wen und schon ist alles in Butter. Hach, das war jetzt schon wieder zynisch.

  14. An Jochen, Jochen, Oliver & uns alle,

    ja, uns alle emotionalisiert der Straßenverkehr immer wieder aufs Neue. Und es spielt dabei keine Rolle, in welcher Weise wir daran Teilnehmen (Pkw-, Lkw-, Bus-Fahrer, Straßenbahnfahrer. Fahrradfahrer, Fußgänger, Inliner, Rollstuhlfahrer u.a.). Uns alle eint in diesem Moment der Wunsch nach fließender Fortbewegung – selten ist die Freude über einen Stau, eine rote Ampel, eine Baustelle oder sonst wie geartete Verkehrshindernisse. Uns alle eint auch, je nach charakterlicher Struktur, die Verkehrsregeln und konkrete Verkehrssituation zum eigenen Vorteil (die Aufrechterhaltung der Fortbewegung) auszulegen und zu nutzen. Zusätzlich unterlaufen uns allen auch immer wieder Fehler ohne Vorteilgesuch. Bei unserem Verkehrsaufkommen sind da Konflikte und Unfälle unvermeidbar. In diesen Fällen greift das rechtsstaatliche System.
    Hier haben wir es mit Fahrerflucht in einem schweren Fall zu tun. Fahrerflucht stellt in unserem Rechtssystem schon einmal ein Vergehen dar. Und es ist in dem von der Polizei beschriebenen Verlauf der Situation nun wirklich nicht davon auszugehen, dass dem Pkw-Fahrer entgangen sein könnte, den Fahrradfahrer getroffen zu haben.
    Jegliche Fahrerflucht will sich den unterschiedlichsten Konsequenzen des eigenen Handelns entziehen und kann dementsprechend als Rücksichts- und Verantwortungslos bezeichnet werden. Beides, Rücksichts- und Verantwortungslosigkeit in großer Ausprägung bringt nicht nur unser aller Ziel (die fließende Bewegung), sondern auch noch unsere körperliche Unversehrtheit in Gefahr.
    Darum lasst uns alle in solchen Fällen von Vorverurteilungen absehen und das Nötige tun, um die flüchtigen Fahrer ausfindig zu machen, damit das Rechtssystem seinen Lauf nehmen kann. Die „Enttäuschung“ über gewisse Gerichtsurteile soll uns nicht den Blick auf den Rechtsstaat an sich vernebeln. Denn sind es nicht gerade die offen gebliebenen Fälle ohne Schuldspruch, die die Gräben zwischen den unterschiedlichen Interessen vertiefen?

    Ein weiteres Mal möchte ich mich an dieser Stelle für die redaktionelle Arbeitet dieses blogs und der Möglichkeit des Austausches hier bedanken.

  15. Selbst eine „Unfallflucht“ erlaubte den Zeugen, einen unbekannten Mazdafahrer zu stellen. Leider meint das verweichlichte Passantenpack, ein Glas- oder Blechschaden wäre dabei unverhältnismäßig und fürchtet zurecht die Scherereien durch den versagenden Gewaltmonopolisten und die „Versicherungen“.

  16. Bo, ich habe aufgehört an den Mann im Mond zu glauben. Ach Oops, die meisten kennen ihn unter einem anderen Namen: Unser Rechtsstaat.
    Und dennoch habe ich oben von „ereignet haben soll“ geschrieben. Vorverurteilung ist was anderes.

    Der Unterschied zwischen dem was sein sollte und dem was faktisch stattfindet, wird immer weniger kaschiert und ist daher immer deutlicher zu erkennen, oder andersum ausgedrückt: Es wird immer schwerer die Realität nicht als das Erkennen, was sie ist. Zynisch, kalt berechnend und eben immer weniger rechtsstaatlich.
    Das was hier den „Rechtsstaat“ repräsentiert, oder es zumindest sollte, sind die Gerichte. Aber wer die ganz normale Tagespresse verfolgt, kann sehr klar die himmelweiten Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit erkennen, die dieser „Rechtsstaat“ sich leistet. Das es anderswo vielleicht viel schlimmer ist, interessiert dabei exakt gar nicht, denn hier ist nicht woanders und woanders ist nicht hier.

    …. Ich mag nicht mehr. Schlafe fast nur noch schlecht, weil mir ständig dieser ganze Müll der Realität im Kopf herum spukt.

  17. Anspruch & Umsetzung

    Jochen G, vielen Dank für deine Antwort.
    Auch ich kann mir einen sehr viel gerechteren Rechtsstaat vorstellen, ganz gewiss. Trotzdem ist es wohl bis zum heutigen Tag das vernünftigste System welches wir Menschen zur Ordnung haben. Und gerade, dass es woanders gar nicht, oder noch schlechter existiert, sollte uns anspornen es weiter zu entwickeln. Auch teile ich deine Ansicht, dass die Kluft zwischen Anspruch und Umsetzung diesbezüglich in vielen Dingen immer weiter auseinander geht. Diese in weiten Teilen auch vorsätzliche Verlogenheit ist wirklich sehr frustrierend. Aber liegt in dieser immer offener zutage tretenden Diskrepanz nicht auch eine große Chance? Gerade weil sie für so viele von uns ersichtlich und leicht zu benennen ist?
    Dieses Forum nicht mit ausschweifenden Ausführungen über das Wesen der Rechtsstaatlichkeit und seiner anhaftenden Behäbigkeit zu überfrachten, soll an dieser Stelle immerhin Erwähnung finden, dass auch Prozesse die schnell ablaufen, ihre ganz eigene Fehlerhaftigkeit mit sich führen.

    Die wohl wirklich jedem von uns bekannte und immer wiederkehrende Erfahrung der Ohnmacht gegenüber der Rechtsstaatlichkeit sollte uns nicht vergessen lassen all die Situationen, in denen sie uns gute Dienste leistet (viele davon sind uns so selbstverständlich, dass wir sie kaum mehr wahrnehmen). Und bei aller Ohnmachtserfahrung sollten wir unsere eigene Wirkmächtigkeit nicht selber in Abrede stellen – mag sie uns noch so klein vorkommen. Denn auch Verbitterung, Rückzug und Zynismus haben ihre Wirkung – neben der Abnahme der eigenen Lebensqualität auch die Manifestierung und Verschlechterung der uns frustrierenden Lebensrealitäten.

    Dir nicht zu nahe treten zu wollen, wünsche ich Dir, dass Du deinen Schlaf wiederfindest, und nicht gegenüber den wunderbaren Momenten, die das Fahrradfahren mit sich bringt, erblindest.

  18. Große Chance? Äh, tut mir leid, aber Revolutionen sind nunmal verboten. Und würden, nebenbei bemerkt, auch zu keinerlei Verbesserung führen.
    Unser Rechtsstaat wurde angeblich mal so angelegt, daß er selbstständig lernfähig ist, oder sein sollte. Blöd halt, wenn dann über einen zu langen Zeitraum, zuviele interessierte Kräfte gezielt und zunehmend ungebremst daran arbeiten, diese „Selbstreinigungskräfte“ entweder zu schwächen, um sie z.B. für eigene Ziele zu instrumentalisieren, oder ganz abzuschaffen (Stichwort „Bundespolizei“, was kümmert die Bundesinnenminister das Grundgesetz…). Und weil die Medien beim „Alles ist doch in GuterButter und Schland geht es gut!“ Verschaukeln fleissig mitmachen, auf der Gegenseite die Bildungs“reformen“ die allg. aber Verblödung wie auch speziellere DeIntellektualisierung vorantreiben, sind immer mehr Menschen nicht mehr in der Lage zu begreifen, was da vor ihren Augen für ein übles Spiel abläuft.

    Die Chancen bestehen, aber leider immer weniger für eine Rückkehr zu alten, guten Werten, sondern genau dem Gegenteil, der Vollendung hin zum totalitären Staat.

    Gestern Abend kam im Ersten „Citizenfour“, wie hat Edward Snowden es ausgedrückt? Wir leben immer weniger gemäß „Wähler und Gewählte“ und immer mehr gemäß „Herrscher und Beherrschte“. Und das findet sich im realen Leben auch immer öfter in den vielen Ausprägungen wieder.
    Ein naher Verwandter von mir ist Verwaltungsrichter und selbst er beklagt inzwischen die Ihn immer öfter verstörende politische Grundhaltung der neu nachkommenden Jungrichter, die seiner Meinung nach immer weniger mit dem vereinbar ist, was ihm im Studium der Rechtswissenschaften an Grundwerten einst vermittelt worden ist.

    Die Politik der Erfüllungsgehilfen trägt halt immer grö0ere Früchte. Dazu kommt dann noch der ebenfalls künstlich erzeugte und stets aufrecht erhaltende Druck der Politik auf Justiz und Polizei, indem dem tatsächlichen Bedarf immer weniger Rechnung getragen wird. Massive Unterbesetzung, massive Arbeitsüberbelastung führt automatisch hin zu immer mehr Entscheidungen und Verhaltensformen, die mit dem was ein Rechtsstaat sein sollte, eben nicht mehr vereinbar sind. Und so verstärken sich viele Einzeltendenzen dann gegenseitig hin zu einem immer größer werdenden Schneeball, der langsam die Ausmaße einer Lawine annimmt.

    Und irgendwann kommt diese Entwicklung dann auch auf der Straße an. Und sie von Skrupeln ohnehin wenig beeindruckten Mitbürger, nehmen sich immer öfter das Recht des Stärkeren, hier also das Recht des Autofahrers. Und wer zu sehr im Weg ist, der wird halt übergemangelt. Fertig. Beifall aus einschlägig interessierten Kreisen ist garantiert. Mit Verkehrsverstößen wird ja auch gerne geprahlt, was genügend für sich spricht und keines Kommentars mehr bedarf.

  19. Kann einen Großteil von Jochen G. leider bestätigen – die große Verdummung läuft, befürchte nur, dass das nicht mal geplant ist, hat sich so ergeben.

    Wie komme ich damit klar, primär gar nicht … sekundär, zynisch sein, also wer meint das soll so, na dann, bitte.
    Falls jemanden doch was auffällt, prima, nen Gesprächspartner gefunden der noch nicht das selber denken aufgegeben hat.
    Ansonsten auf Besserung hoffen, aber nicht ernsthaft drauf setzen, ist dann halt so. Leider.

    Btw, bzgl. des Vorfalls – zynisch gedacht würde ich sagen :

    GTA VI – Berlin City

    🙁

  20. Das Fahrzeug wurde von der Polizei gefunden, der mutmaßliche Fahrer des Wagens auch.

    Pressemeldung der Polizei:

    http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.405766.php

    Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

  21. Während ich den Begriff „Unfall“ in der ersten Pressemeldung noch suchen musste, steht er jetzt im Titel: „Mutmaßlicher Fahrer des Unfallwagens ermittelt“
    Im Text steht allerdings auch, dass den Fahrer nun ein Strafverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr erwartet. Dieser Tatbestand erfordert allerdings Vorsatz, womit sich die Polizei selbst widerspricht.

    Es kann nur bedeuten, dass der Begriff „Unfall“ für die Polizei anders definiert ist als für uns.

  22. Vielleicht eine Unbedachtheit – die Pressemeldungen der Polizei stehen ja, was Verkehrsunfälle angeht, nicht ohne Grund dauernd in der Kritik.

    Immerhin scheint hier ernsthaft ermittelt zu werden, das ist das wichtigste.

  23. Weiß eigentlich jemand wie es dem Opfer inzwischen geht?

  24. Laut Tagesspiegel wurde er ein oder zwei Tage nach der Tat aus dem Krankenhaus entlassen – allso hoffentlich nicht allzu schwer verletzt.

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