Blaues Miyata in der Dresdener Straße gestohlen

Dienstag, 30.08.2011

Gestern wurde einem Kollektivista der Rad-Spannerei ein Miyata-Rennrad in blau gestohlen. Es stand einen Moment lang in der Dresdener Straße vor Schröders Data-Shop. Der Dieb hat es weggetragen in Richtung Kottbusser Tor. Falls es jemand sieht, sagt uns doch bitte Bescheid.

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Eurobike Nummer 20

Dienstag, 30.08.2011

Von morgen (31. August) bis zum Publikumstag am Samstag, dem 3. September findet in Friedrichshafen am Bodensee die zwanzigste Ausgabe der Eurobike statt. Inzwischen ist die Eurobike die unbestritten wichtigste Fahrradmesse in Europa. Diesmal sind 1.180 Aussteller aus 45 Ländern auf der internationalen Leitmesse der Fahrradbranche und zeigen hier ihre Innovationen rund ums Fahrrad. Zum Vergleich: 1991 bei der ersten Eurobike waren 268 Aussteller am Start. “Mittlerweile sind 100.000 Quadratmeter nur mit dem Thema Rad belegt” sagt Eurobike-Projektleiter Stefan Reisinger.

Auch wir machen uns gleich auf den Weg nach Süddeutschland und berichten über Neuheiten, sofern der Messetrubel uns dazu Zeit lässt. Viele Hersteller zeigen ihre Räder schon auf ihren Webseiten. Hier das neue Mixte von Kona.

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Eurobike

Fortschritt oder Fehltritt - Strampeln mit Nachhilfe

Montag, 29.08.2011

„Du wirst eine Menge Gegenwind bekommen mit dem Thema“ hat Kalle, der Radspannerei- Blogwart mich schon vorbereitet, als wir darüber sprachen, ich könnte hier einen Gastbeitrag schreiben. So, nun ist er da, der Beitrag und ich freue mich - darüber in diesem tollen Blog was zu schreiben und darauf Gegenwind zu bekommen. Kritik bekommt man sowieso viel zu wenig.

Zur Sache: Ich schreibe einen Blog über Elektrofahrräder (auch Pedelecs genannt). Diese Dinger, die fast so aussehen, als seien sie Fahrräder, die aber eigentlich keine sind. Die Dinger, die ich seit zwei Jahren aus verschiedenen Gründen super finde. Der Blog heißt e-Rad Hafen, es gibt darin Grundlageninfos, Fahrberichte, Bilder und Videos von Messen und Beiträge, die generell um Verkehrspolitik gehen. Manchmal geht es auch um „klassische“ Fahrräder. Oder um Anti-Atom Proteste. Der e-Rad Hafen ist also auch ein Becken für vieles. Auch für Gastbeiträge übrigens.

Wieso e-Räder?
Neben Spaß und Gesundheit durchs Fahren sehe ich e-Räder vor allem als Alternative zum Auto. Dazu hole ich mal etwas aus: Autos in der Stadt sind in den allermeisten Fällen unnötig und sie zerstören die Lebensqualität nachhaltig. Lärm, Abgase, Flächenverbrauch und Unfälle. Kreuzungen, die außer Autos keine Verkehrsteilnehmer zu kennen scheinen, Supermärkte mit 150 Pkw-Stellplätzen aber keiner Rad-Abstellanlage… vom Winterdienst fange ich jetzt nicht an. Auch nicht von den globalen Auswirkungen des Autoverkehrs. Und: Ja, ja, ja, es bessert sich alles. Gaaaanz langsam. Vieles funktioniert aber weiter nach dem Prinzip „Ene, mene, muh, und das zahlst Du“, sprich: Viele fahren Auto, die Nachteile und Kosten haben oft die anderen.

Also: Ene, mene, meck, das Auto muss weg!
An der Stelle sind „wir“ uns sicher einig: Das Auto muss vielleicht nicht ganz weg, aber in der Stadt sollte es statt der Regel die Ausnahme sein. Über die Hälfte aller Autofahrten in Deutschland enden nach weniger als 5km, warum statt dessen nicht das Fahrrad nehmen? Ich mache das und Ihr macht das sicher auch. Ist billiger, schneller, gesünder und besser für die (Um)Welt. Eine echt „Win-Win“ Situation also.

Etwas Zahlenwerk
Laut Mobilität in Deutschland (MiD 2008) haben 82% aller Haushalte in Deutschland ein Fahrrad. Die Voraussetzungen, auf der Hälfte aller Autowege aufs Rad um zu satteln sind also günstig. Der Anteil des Fahrrads am so genannten „Modal Split“ (der Modal Split sagt aus, für welchen Anteil der Wege welches Verkehrsmittel verwendet wird) ist dessen ungeachtet seit 1982, also seit 30 Jahren, unverändert zwischen 10 und 12% (MiD 2008 Abschlussbericht S.21, 60% der Wege werden mit dem Auto gemacht). Gut, über 10% das ist schon viel, aber dennoch viel zu wenig! Und warum ist es so wenig? Schlechte Verkehrspolitik? Auf jeden Fall! Das Auto ist als hochgepäppelte milliardenschwer-subventionierte Hegemonialmacht der Mobilitätskultur zu mächtig? Bestimmt. Der ADAC hat zu viele Mitglieder? Jawoll.
Aber das ist nicht alles. Meiner Meinung nach gibt es eine Menge Anlässe, bei denen ein Auto nicht nötig ist und Leute es gegebenenfalls stehen lassen würden. Und auf denen ist das Fahrrad trotzdem noch lange keine Alternative, oder jedenfalls wird es nicht als eine wahrgenommen. Ebenso nicht der ÖPNV oder zu Fuß gehen.

Mehr Alternativen zum Auto, ran an 60% des Modal Split
Ich denke daher, dass es neben gezielter Verkehrspolitik, die Autos benachteiligt und Alternativen fördert wichtig ist, dass die Palette an Alternativen zum Auto größer wird. Und genau an dem Punkt betrachte ich e-Räder als ziemlich sinnvoll: Für Menschen die einen langen Weg zur Arbeit haben, oder nicht verschwitzt im Büro ankommen wollen. Für ältere Menschen, denen Radeln sonst zu anstrengend wird. Für Übergewichtige, die sich langsam wieder an Sport und Bewegung heran tasten müssen. Für Jobs, bei denen täglich große Strecken (oft mit Last) gefahren werden, bspw. häusliche Krankenpflege, Paketzusteller/Postboten, Pizzaservice oder Handwerker. Oder für den Kindertransport (Elterntaxi 2.0). Also, Verlagerungspotential vom Auto aufs E-Rad ist vorhanden! Und entgegen der Meinung vieler, beobachte ich sehr wohl, dass diese Verlagerung auch statt findet.

Ergänzung statt Konkurrenz
In meiner Wahrnehmung sind e-Räder also viel mehr eine Ergänzung zu Fahrrädern, als eine Konkurrenz. Ein weiterer Baustein, um Tonnen schwere Blechhaufen aus der Welt zu schaffen. Das Argument „e-Räder sorgen dafür, das bald keiner mehr normale Fahrräder nutzt“ halte ich für falsch. Erstens weil ich nicht glaube, dass es stimmt und zweitens weil ich finde, wer Lust hat e-Rad zu fahren, soll das tun. Ebenso ist mir die Aussage „Wer fit ist, soll selber strampeln!“ gefühlt zu protestantisch. Wer keinen Bock hat, sich ab zu strampeln, der soll sich doch wegen mir unterstützen lassen!
Ich finde es viel eher problematisch, dass e-Räder recht teuer und daher sozial ziemlich exklusiv sind (auch wenn sie natürlich wesentlich billiger als ein Pkw sind). Ebenfalls problematisch ist die Rohstofffrage für die Akkus der Räder.

e-Räder: Ein Fortschritt, kein Fehltritt
Zum Anfang zurück, ich denke, e-Räder sind ein Fortschritt. Auch wenn der Hype um sie schon beinahe albern wird, sind sie die einzig vernünftige Form der individuellen e-Mobilität. Und: Ist es nicht ein schönes Gefühl, wenn man bei dem, was man tut, Unterstützung bekommt?
Ich finde schon. Was meint Ihr?

Gastbeitrag von Wasilis von Rauch von e-Rad Hafen

live simply

Montag, 29.08.2011

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Shirt von Patagonia mit einem Motiv von Geoff McFetridge.
[via]

Kindertransportrad Carryo

Sonntag, 28.08.2011

Dass der Radverkehr zulegt, ist überall auf den Straßen sichtbar. Das Segment der Kindertransporter hat sich zuletzt besonders stark entwickelt. Immer mehr junge, moderne Familien steigen auf Transporträder um, lassen das Auto in der Garage stehen oder leben gar komplett ohne eigenes Auto. Mit dem Carryobike erscheint Anfang kommenden Jahres ein neuer Mitbewerber auf dem Markt der Kindertransporträder.

Die Berliner Firma labraña engineering GmbH, die aus der nihola germany GmbH hervorgegangen ist, hat das Carryo Bike entwickelt, ein dreirädriges, achsschenkelgelenktes Kinderbike. Das Besondere am Carryo ist ein völlig neues Einstiegssystem. Müssen bei allen anderen Transporträdern die Kinder meist in eine Trommel, oder über einen Kasten klettern, öffnet sich beim Carryo die Trommelumrandung dank einer hydraulischen Gasfederung sachte nach oben hin. Sesam öffne dich! Zwei Kinder können nun barrierefrei die Transportrommel des Carryo Bike von vorne besteigen und dort Platz finden. Dann die Klappe wieder zu und los geht der Fahrspaß mit dem wendig-leichten Transporter aus Berlin.

Auf der Eurobike in Friedrichshafen, die in wenigen Tagen startet, wird das Carryo einen der begehrten Eurobike-Awards erhalten. Die ersten Carryo-Kindertransporter sollen ab Februar 2012 ausgeliefert werden, übrigens auch in einer E-Bike-Variante.

Carryo

“Pro Deutschland” zum Verkehr in Berlin

Freitag, 26.08.2011

Frage von Antje Schulz im Abgeordnetenportal abgeordnetenwatch an eine Kandidatin der Partei “Pro Deutschland”:

“Sehr geehrte Frau Pütsch, wenn man durch Berlin fährt, steht man oft im Stau. Das kostet Zeit, Nerven, und es wird unnötig viel Benzin in die Luft geblasen. Hat Pro Deutschland ein Konzept, um das Stauproblem in Berlin etwas zu entschärfen?”

Antwort von Ludmila Anatolevna Pütsch, Kadidatin von “Pro Deutschland” im Wahlkreis 4 in Lichtenberg:

“Sehr geehrte Frau ,

Jawohl, Pro Deutschland schlägt Folgendes vor um Berlinerstrasse von ständigen Staus zu befreien:

  • die Ampelreinfolge aud die Hauptader auf die “Grüne Welle” schalten,
  • die Geschwindigkeit die Autos auf die Hauptstrassen soll nicht weniger als 80 km/St. sein,
  • wenig wie möglich 30 km Tempo Zonen/ nur drin in Wohngebieten, oder Kindereinrichtungen…./,
  • die Baustelle auf die Berlinerstrassen /mindestens die Haptstrasssen/ versuchen vom Stadt zentral zu genehmigen,
  • Verbesserung der Stadtautobahnverbindubgen, Verlängerung der Stadtautobahn und der Autobahnkreis zu schließen….

Wenigstes diese Maßnahme halte ich als die Notwendigster.

Mit freundlichen Grüßen

Ludmila Pütsch

P.S.Ich entschuldige mich über eventuelle grammatische Fehler. Trotz meiner Leben in Deutschland seit 12 Jahre schreibe ich doch manchmal mit Fehler.”

aus: abgeordnetenwatch
[via]

Mit dem Fahrrad zur Mietenstoppdemo

Freitag, 26.08.2011

Am Sonnabend, dem 3. September wird eine Mieten­Stopp-Demonstration  gegen Verdrängung und Armut  und für Selbstorganisierung durchgeführt. Startpunkt der Demo ist der Hermannplatz, wo der Umzug gegen 14:00 Uhr startet. Um 17:00 Uhr soll er am Oranienplatz in Kreuzberg enden.

fahrraddemo-mietenstopp.jpgLeute aus Mitte, Prenzlauer Berg und Wedding werden sich an der Demo beteiligen und gemeinsam mit dem Fahrrad nach Neukölln anreisen. Der erste Treffpunkt ist um 12:30 Uhr am Leopoldplatz im Wedding von da aus geht es zur Oderbergerstraße/Stadtbad im Prenzlauer Berg (ca. 13:00) und der letzte Stopp vorm Demotreffpunkt ist dann der Rosa-Luxemburg-Platz (ca. 13:30). Gemeinsam, laut und bunt geht es dann zur Demo, wir werden auf dem Weg deutlich machen, warum wir unterwegs sind und wohin…

Mietenstopp-Demonstration

FDP-Wahlplakat

Donnerstag, 25.08.2011

fdp-wahlplakat-2011.jpg

Foto von blog.rebellen.info
siehe auch: Das Nuf Advanced: Noch mehr dämliche Wahlplakatsprüche

Neuberliner entdecken den Kiez per Fahrrad

Donnerstag, 25.08.2011

Einzelne Stadtteilgruppen des ADFC Berlin bieten am kommenden Wochenende in verschiedenen Bezirken für Zugezogene und Interessierte familienfreundliche Radtouren durch ihren Kiez an. Sie eignen sich für Neuberliner/innen und Berliner/innen, die ihren Bezirk kennen lernen oder neu entdecken möchten. Die Radtour erleichtert den Teilnehmer/innen die Erkundung der neuen Umgebung und zeigt günstige Wege mit dem Rad zu Alltags- und Ausflugzielen auf. Wir zeigen, wie Sie Wege in der Großstadt ohne Auto zurücklegen können. Startpunkte sind die Rathäuser der Bezirke. Folgende sieben Kieze können am Sonntag, 28. August 2011 ab 14:00 Uhr erkundet werden:

  • City-West: Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100
  • Lichtenberg: Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstr. 6
  • Mitte: Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jakob-Platz 1
  • Neukölln: Rathaus Neukölln, Karl-Marx-Str. 83
  • Reinickendorf: U-Bahnhof Rathaus Reinickendorf
  • Steglitz-Zehlendorf: Rathaus Steglitz, vor Dahlbeck
  • Wuhletal: Rathaus Marzahn-Hellersdorf, Alice-Salomon-Platz 3

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Eine verbindliche Anmeldung ist nicht notwendig.

www.kieztouren.radundtouren.de

Tonio, ein Requiemroman

Mittwoch, 24.08.2011

In den Niederlanden wurden im letzten Jahr 162 Radfahrerinnen und Radfahrer bei Verkehrsunfällen getötet. Einer davon war der 21-jährige Tonio, Sohn des Schriftstellers AFTh. van der Heijden. Tonio war in der Nacht des Pfingstsonntag 2010 auf seinem Rad in der Nähe des Vondelparks in Amsterdam mit einem Auto kollidiert. Nachdem die Ärzte 12 Stunden um sein Leben gekämpft hatten, starb Tonio.

tonio-requiemroman.jpgDer Autor van der Heijden und seine Frau versuchen, die letzte Periode von Tonios Leben zu rekonstruieren, einschließlich der genauen Ursachen des Unfalls und der Stunden im Krankenhaus. Sie sprechen mit Freunden, Ärzten, Polizisten und Augenzeugen. Es stellt sich heraus, dass Tonio in der Nacht vor dem Unglück sechs Bier getrunken hatte, der Autofahrer war nüchtern. Ebenfalls kommt heraus, dass das Auto zwischen 67 und 69 km/h schnell war. So entsteht auf 640 Seiten eine Hommage des Schriftstellers an seinen Sohn, die getragen wird von der verzweifelten Suche nach dem Sinn so eines Unfalls, einem von 162 in ganz Holland.

A.F.Th. van der Heijden: Tonio. Een requiemroman (niederländisch)
ISBN 9789023 459545
€ 23,50

Fietsersbond: Tonio, een requiemroman voor een dode fietser

Schwungradfahrrad

Freitag, 19.08.2011

Maxwell von Stein, 22  und Student an dem College The Cooper Union in New York, hat ein Fahrrad entwickelt, das Energie mit Hilfe eines Schwungrades speichern kann. Die kinetische Energie, die beim Bremsvorgang in der Regel verloren geht, wird in dem Schwungrad gepuffert und unterstützt später den Radfahrer beim Anfahren.

Als Prüfungsthema für einen künftigen Maschinenbaukonstrukteur vielleicht ganz interessant, für die Praxis aber ohne Bedeutung, denn das Schwungrad macht das Fahrrad schwer. Außerdem müsste sich bei einem “Gyroskop auf zwei Rädern” das Lenkverhalten bei hoher Schwungradgeschwindigkeit stark ändern.

Trends der Zukunft: Fahrrad mit Schwungrad – preiswerte Alternative zum Pedelec

Fahrrad ist für 35 Millionen Europäer das Hauptverkehrsmittel

Donnerstag, 18.08.2011

Das Marktforschungsunternehmen Gallup hat eine Umfrage im Auftrag der Europäischen Union in 27 EU-Ländern durchgeführt. Gefragt war, mit welchem Verkehrsmittel die EU-Bewohner normalerweise von A nach B kommen. Die Studie ergab, dass das Fahrrad das wichtigste Verkehrsmittel für 35 Millionen Europäer ist. Das entspricht einem Anteil von 7% an der Gesamtbevölkerung. Das Auto ist das Verkehrsmittel Numer eins für 53% der EU-Bürger.

Die Untersuchung zeigte auch, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Wohlstand eines Landes und dem Radverkehrsanteil gibt. So hat Zypern das niedrigste durchschnittliche Einkommen pro Kopf in der EU. Gleichzeitig benutzen 89 Prozent aller Zyprioten das Auto für den täglichen Transport, während der Anteil des Radverkehrs auf Zypern zu vernachlässigen ist.

Tweewieler: Fiets voornaamste transportmiddel voor 35 miljoen Europeanen

Arbeitsräder aus Florenz

Donnerstag, 18.08.2011

Das Buch “Le Botteghe fiorentine su due ruote” von Luca Giannelli ist gerade im Verlag scramasax erschienen und kostet 10,50 Euro. Es dokumentiert Dienstfahrräder verschiedener Berufe im Florenz vom Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg. Neben dem abgebildeten Feuerwehrfahrrad werden im Band die Arbeitsräder von Barbieren, Salzverkäufern, Priestern, Müllmännern, Schustern, Fotografen und weitere florentinische Werkstätten auf zwei Rädern abgebildet.
Worldwide Cycling Atlas: Le Botteghe fiorentine su due ruote

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Sternfahrt zum Angucken

Mittwoch, 17.08.2011

Die Berliner Fahrradsternfahrt - Für besseren Radverkehr!

Erfahre, wie sich Radfahren ohne Hindernisse anfühlt. Demonstriere mit uns für bessere Bedingung für Radfahrer! Am ersten Sonntag im Juni in Berlin.

Fahrradsternfahrt 2012: Sonntag, 3. Juni 2012
Fahrradsternfahrt 2013: Sonntag. 2. Juni 2013

ADFC Berlin: Fahrradsternfahrt

Sicheres Radfahren im Kreisel

Montag, 15.08.2011

Der Präsident des Europäischen Fahrradverbandes ist in die Schweiz gereist, um zu lernen, wie man einen Kreisel korrekt befährt. Die Schweiz ist das einzige Land, in dem Velofahrer in der Mitte fahren dürfen.

Tagesschau vom 05.11.2010

Der Fahrradkamm

Montag, 15.08.2011

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[via]

Polizei-Flyer “Da bist du platt!”

Montag, 15.08.2011

Die Polizei in Hessen verteilt zur Zeit an vielen Bahnhöfen Flyer mit dem Titel “Da bist Du platt!”. Im Flyer wird Radfahren sowohl visuell als auch textlich als tödliches Unterfangen dargestellt.

Die Präventionskampagne der Polizei wird vom ADFC kritisiert. “Die Polizei blendet dabei aus, dass Fahren mit dem Rad ebenso sicher ist wie das Fahren mit dem Auto, obwohl Radfahrer nicht von Airbags und großen Knautschzonen geschützt werden. “Radfahren ist sicher. Und je mehr Radfahrer auf den Straßen unterwegs sind, desto sicherer wird es für alle” sagt der ADFC-Landesvorsitzende Volkmar Gerstein.”

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“Besonders verärgert ist man beim ADFC Hessen, weil die Polizei in ihrem Flyer die Verursacherfrage verschleiert, in dem sie darauf hinweist, dass mehr als die Hälfte der Radverkehrsunfälle durch die Radfahrer selbst verursacht würden. “Dies ist nicht falsch, liegt aber nur daran, dass rund ein Drittel aller Unfälle Alleinunfälle sind oder zwischen zwei Radfahrern passieren. Entsprechend ist der Radfahrer in diesen Fällen stets der Verursacher, weil Schlaglöchern oder Pollern in der Statistik keine Schuld zugewiesen werden kann” so Volkmar Gerstein. Wenn man jedoch nur die Unfälle zwischen Autofahrern und Radfahrern betrachtet, muss man feststellen, dass in zwei von drei Fällen der Autofahrer die Schuld trug.”

ADFC Hessen: ADFC kritisiert Präventionskampagne der Polizei

Fahrradverleih und Stadtführungen mit Fahrrad-Klassikern

Samstag, 13.08.2011

Leihfahrräder sind vielfach schwer, billig und völlig ohne Charme. “Warum nicht Fahrräder anbieten, die wunderschön und einzigartig sind, die bequem und dennoch leicht und schnell zu fahren sind? Das sind Räder mit Stil, mit eigener Geschichte und persönlichem Charakter.”

Schon ist eine Marktlücke gefunden. Bei Finding Berlin Tours werden seltene klassische Rennräder zum Verleih angeboten, die komplett restauriert und modifiziert wurden – so dass sie perfekt für eine Fahrt durch die Stadt geeignet sind.

finding-berlin-tours-colnago-da-falzarego.jpgJedes der angebotenen Räder hat einen eigenen Namen. Hier das Colnago da Falzarego: “Dieses neugestaltete Rad ist optimal für Personen, die sich auf eine bequeme Fahrt freuen und dennoch nicht ein leistungsfähiges Rennrad verzichten wollen. Der Rahmen wurde ursprünglich von dem deutschen Qualitätshersteller Enik produziert und mit eine Colnago-Optik versehen. Die Reifen sind weich und breit, der Sattel ist aus Leder und durch seine Breite sehr bequem. Insgesamt hat das Rad eine moderne Shimano-Ausstattung.” Die Tagesmiete kostet 20,- Euro.

Ab Ende August will Finding Berlin Tours auch Stadtführungen mit höchstens acht Teilnehmern anbieten.

Finding Berlin Tours
Revaler Str. 99
10245 Berlin

Unfallschwerpunkt Schönhauser Allee - da müssen wir ran!

Freitag, 12.08.2011

Vor einer Woche ging die Grünen-Wahlkampfplattform “Da müssen wir ran!” an der Start. Auf einem virtuellen Stadtplan können Bürger mit einem grünen Pin auf Probleme hinweisen. Gleich die dritte Aufgabe an die Politik wurde von Andreas Gebhard gestellt. Gebhard ist Geschäftsführer der Agentur newthinking, die für  für den Online Wahlkampf von Bündnis 90 / Die Grünen verantwortlich ist. Sein Problem: “Nadelöhr / Unfallschwerpunkt Radfahrer Schönhauser hoch. - An der Kreuzung Tor/Schönhauser fahren hunderte Radler in der Stunde die Straße Richtung Prenzlauer Berg hoch. Da die Verkehrsführung unübersichtlich ist, kommt es fast täglich zu Unfällen (habe selber schon 3 gesehen). Autofahrer kommen nicht damit klar, dass Radler aus 2 Richtungen kommen. Lösungsvorschlag: Tempolimit und Warnschilder.”

Kurze Zeit später treffen sich die Grünen-Politiker Künast, Hämmerling, Pop und Kirchner in der südlichen Schönhauser Allee zur Besichtigung der Gefahrenstelle. Natürlich ist auch ein Fotograf dabei, wir sind schließlich im Wahlkampf. Laut Grünen-Blog “kommt man schnell zu konstruktiven Lösungsvorschlägen. Noch an Ort und Stelle verspricht Jens-Holger-Kirchner: „Eine Absenkung des Bürgersteigs kann innerhalb von zwei Wochen realisiert werden.“ Damit wird das Unfallrisiko für die Radfahrer bereits erheblich gesenkt. Außerdem verständigt man sich darauf, die Markierung des Radweges schnellstmöglich zu verbessern.”

gruene-an-der-schoenhauser-allee.jpg

Die Stelle ist in der Tat kreuzgefährlich, nicht nur wegen des 5-Zentimeter-Absatzes zwischen Hochbordweg und Bürgersteig in einer Rechtskurve. Wenn die Grünen wirklich an das Problem heran wollen, dann müssen sie schon den Parkstreifen auf der Schönhauser stadtauswärts zwischen Tor- und Saarbrücker Straße aufheben und dort einen Radstreifen anlegen, aber das traut sich Kirchner dann doch nicht.

Foto aus dem Grünen-Facebook-Auftritt: Da müssen wir ran - vor Ort

Fahrraddisko auf dem Haus der Kulturen der Welt

Dienstag, 09.08.2011

Ihren ersten Auftritt hatte die Fahrraddisco im letzten August im Treptower Park. Nun ist sie wieder da. Fahrraddisko heißt: Der DJ kann nur spielen, wenn wir in die Pedale treten, denn die Musikbühne ist muskelbetrieben.

Die Grundidee ist auch in diesem Jahr dieselbe: Wenn alle bereit sind, etwas zu geben, bekommen wir etwas zurück. Die Fahrraddisco bringt nicht nur amtlichen Clubsound mit, sondern soll auch zeigen: Eine klimaverträgliche Welt kommt nicht mit dem moralischen Zeigefinger und Verboten, sondern mit neuen Konzepten – zum Beispiel bei der Energiegewinnung. Und Spaß machen kann es außerdem.

Fahrraddisco auf dem Festival Über Lebenskunst

20. August ab 16 Uhr auf der Dachterrasse des Hauses der Kulturen der Welt

reset: Komm zur Fahrraddisko

Amsterdamer über Radfahren und Helmtragen

Dienstag, 09.08.2011

Paul van Bellen hat im Juni 2011 einige Amsterdamer zum Fahrradfahren und zum Helmgebrauch befragt:

  • Wie heißt du und wann hast du mit dem Radfahren angefangen?
  • Warum fährst du Rad?
  • Wieviel Tage in der Woche fährst du Fahrrad?
  • Warum trägst du keinen Helm?
  • Würdest du einen Helm tragen, wenn es eine Helmtragepflicht in Holland gäbe?
  • In Australien muss man einen Helm tragen. Würdest du einen tragen, wenn du Australien besuchen würdest?

[via]

Los Angeles verbietet Radfahrerbelästigung

Montag, 08.08.2011

Die Stadtvertretung von Los Angeles hat im Juli ein Gesetz beschlossen, das verbale oder physische Schikanen gegen Radfahrer verbietet. Das neue Gesetz gibt den Radfahrern auch ein Recht auf Zivilklage sowie auf Erstattung der Anwaltskosten.

Das Gesetz wurde beschlossen, nachdem am Tag zuvor ein 63 Jahre alter Radfahrer von einem Auto angefahren und getötet wurde.

[via]
Los Angeles Times: Bicyclist harassment outlawed by Los Angeles City Council

bike-night Frankfurt

Montag, 08.08.2011

bike-night-logo_w252.png

Was in Berlin die Sternfahrt ist, soll in Frankfurt am Main die bike-night werden. Am kommenden Sonnabend, dem 13. August 2011 sind alle im Rhein-Main-Gebiet aufgerufen, an einer Nachfahrt durch Frankfurt teilzunehmen. “Eingeladen sind neben allen BisherSchon-Radlern vor allem alle EigentlichNichtSoOft-OderNochGarNicht-Radler, wenn diese in dieser Nacht mit Alten und Jungen, mit Männchen und Weibchen, Singles und Familien gemeinsam auf’s Rad steigen!”

“Wir starten in der Dämmerung zu einer verrückten Nachtfahrt durch ein absolut spannendes Frankfurt, das nachts nochmal einen ganz anderen Reiz hat als am Tag. Wir werden eine abgedrehte Route mit unerwarteten Wendungen drehen und Orte aufsuchen, an die man SO garantiert nicht rankommt! … Ob Brücken, Kreisel, Tunnel oder Autobahn - in dieser Nacht kann einfach alles passieren (aber erlaubt)!”

Die Veranstaltung wirbt ausdrücklich für ein friedliches Auskommen unterschiedlicher Verkehre: “Verschiedene Verkehrsteilnehmer teilen sich oft den gleichen Verkehrsraum und so wächst auch das Agressionspotential auf allen Verkehrswegen. Tun wir gemeinsam etwas gegen diese Agression und für mehr Miteinander.”

Alle Zitate: adfc

ADFC Hessen: bike-night Frankfurt

Radfahren ist Lifestyle in Odense

Sonntag, 07.08.2011

Nach dem Werbespot für den Fietsersbond ein weiteres Video zum Radfahren, das voll auf die emotionale Schiene setzt. Der Rockklassiker im Spot sagt es direkt: “turn your love on me”, hab mich lieb, liebe dein Rad, Radfahren bringt Spaß und macht gute Laune. Das Werbevideo für die Stadt Odense in Dänemark hat den Titel “Gi’ livet luft” - gib dem Leben Raum!

[via]

Fahrradstellplätze im Bezirk Mitte

Sonntag, 07.08.2011

Die Kreuzung Choriner/Gormannstraße und Zehdenicker Straße im Bezirk Mitte hat auf der nördlichen Seite abgerundete Ecken, die durch Mittelinseln begrenzt sind. Der merkwürdige Straßenschnitt hat historische Gründe: vor 100 Jahren gab es in der Gegend viele Brauereien und die häufig sechsspännigen Brauereifuhrwerke brauchten einen großen Wendekreis. Heute ist so eine “Abkürzung” nicht mehr nötig. Deshalb können Kraftfahrzeuge ab sofort diese abgerundeten Ecken nicht mehr nutzen und müssen stattdessen um eine der Mittelinseln fahren, wenn sie abbiegen möchten. Das freigewordene Stück Straße wird gerade mit 30 Fahrradabstellbügeln bepflanzt. Gute Idee.

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Werbung für den Fietsersbond

Donnerstag, 04.08.2011

“Radfahrer stoßen auf jede Menge Hindernisse und nicht jeder kann sie so elegant umfahren wie der BMX-Pilot  Mark Vos. Deshalb gibt es den Fietsersbond. Wir machen den Weg frei für eine radelnde Niederlande, für bessere und
sichere Radverkehrsanlagen, für genügend Fahrradstellplätze und mehr Aufmerksamkeit
für die 13,5 Millionen Radfahrer in den Niederlanden. Werde für 2,50 Euro im Monat Mitglied im Fietsersbond, für eine sichere, schnelle und unterhaltsame Fahrt.”

Fietsersbond
[via]

Wahlprüfsteine des Berliner ADFC

Donnerstag, 04.08.2011

Am 18. September 2011 wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt. Aus diesem Anlass hat der ADFC Berlin den im jetzigen Parlament vertretenen Parteien elf Fragen zum Fahrradverkehr gestellt. Hier die 11 Wahlprüfsteine des Fahrradclubs:

  1. Wie werden Sie die Forderung des ADFC Landesverbands Berlin e.V. unterstützen, an allen Hauptverkehrsstraßen Radfahrstreifen einzurichten?
  2. In Berlin werden 13,1 % aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt. Wie stehen Sie zu der Forderung, 13,1 % der Mittel für Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen im Landeshaushalt für den Radverkehr einzusetzen? Zusatzfrage: Welche Maßnahmenschwerpunkte wollen Sie mit den Radverkehrsmitteln umsetzen?
  3. Wie werden Sie ausreichende Abstellanlagen an den Haltestellen des Öffentlichen Nah- und Fernverkehrs realisieren?
  4. Werden Sie die Einstellung von zusätzlichen Mitarbeitern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die sich ausschließlich um die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur kümmern, unterstützen?
  5. Wird der/die Fahrradbeauftragte unter Ihrer Regierung eine volle Stelle (derzeit ehrenamtlich) erhalten?
  6. Welche finanzielle Mittel werden Sie – falls Sie Verantwortung übernehmen dürfen – für Öffentlichkeitsarbeit pro Radverkehr bereitstellen?
  7. Welche Aktionen zur Förderung der Sicherheit für den Fahrradverkehr sind Ihrer Meinung nach am wirksamsten?
  8. Wie stehen Sie zur Einrichtung einer „grünen Welle“ für Radfahrer auf Hauptrouten des Radverkehrs? Zusatzfrage: Wo sehen Sie geeignete Straßenabschnitte?
  9. Welche Maßnahmen sollen Ihrer Ansicht nach zur Freihaltung von Fahrradspuren durch parkende Kraftfahrzeuge vorgenommen werden?
  10. Laut Bundesverwaltungsgerichtsurteil darf die Radwegebenutzungspflicht nur angeordnet werden, wenn Radfahrende ansonsten einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt wären. In Berlin sind jedoch weit mehr Radwege benutzungspflichtig durch das blaue Schild mit Radsymbol gekennzeichnet als es für die Sicherheit der Radfahrenden nötig wäre. Wo gehört Ihrer Meinung nach die Benutzungspflicht abgeordnet?
  11. Welches sind für Sie die wichtigsten Ziele zur Förderung des Radverkehrs, die in der Radverkehrsstrategie zeitnah umgesetzt werden sollen?

Die zum Teil gekürzten Antworten der Parteien sind auf den Seiten des ADFC abgedruckt.

ADFC Wahlprüfsteine

Fahrtwind Berlin - Paris

Mittwoch, 03.08.2011

Die Leute um Fahrtwind Berlin haben bisher Nightrides und Schnitzeljagden durch die Stadt veranstaltet sowie Ausflüge ins Brandenburgische gemacht. Nun wagen sie sich auf eine Zehn-Tage-Tour nach Paris. Am vergangenen Montag sind knapp 20 Fahrer in die erste 90 km lange Etappe von Berlin nach Wusterwitz gestartet. Wie es weiter geht, erfahrt ihr auf dem Fahrtwind-Paris-Blog.
Fahrtwind-Paris

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“Rad-Busse” in Baden-Württemberg

Mittwoch, 03.08.2011

Ein Rad-Bus ist eine Fahrrad-Gemeinschaft auf dem Weg zur Schule und zur Arbeit. Er fährt wie ein Linienbus nach Fahrplan feste „Haltestellen“ an.  Der erste Radfahrer an der Spitze der Gruppe, der „Busfahrer“, darf nicht überholt werden. Der letzte als der „Schaffner“ kümmert sich um Nachzügler. Es gibt feste Abfahrtszeiten und Stationen.

Rad-Busse wurden erstmals 2009 im Raum Göppingen angeboten, inzwischen sind es fünf Routen, auf denen der Rad-Bus immer am Mittwoch verkehrt. An der ersten Station startet er mit nur wenigen Teilnehmern. Wenn er schließlich Göppingen erreicht, ist er zu einer Gruppe aus bis zu 30 Schülern angewachsen.

Zunächst radelt jeder selbst zu seiner “Haltestelle” und trifft dort nach festem Zeitplan auf seine Rad-Bus-Gruppe. Sich mit Freunden zu verabreden, ist besonders beliebt. Der Der Rad-Bus verbessert aber nicht nur Lust und Laune, er macht auch mit dem Radfahren mehr vertraut und vergrößert den eigenen Aktionsradius.

ADFC Baden-Württemberg: Per Radkolonne zur Schule

Bürgermeister von Vilnius macht Radwegparker platt

Dienstag, 02.08.2011

A.Zuokas, Bürgermeister der litauischen Hauptstadt Vilnius, setzt Panzer gegen illegale Radwegparker ein.

[via]

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