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	<title>Kommentare zu: Berliner Fixieurteil komplett veröffentlicht</title>
	<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/</link>
	<description>vom Fahrradkollektiv Admiral - und Kottbusser Straße in Kreuzberg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 16:16:23 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Fixies zur Gefahrenabwehr von der Polizei beschlagnahmt! &#124; flowfactor.de</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31801</link>
		<dc:creator>Fixies zur Gefahrenabwehr von der Polizei beschlagnahmt! &#124; flowfactor.de</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 17:03:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31801</guid>
		<description>[...] 2010 die Sicherstellung eines Fixed Gear Bikes durch die Polizei für rechtmäßig erklärt. Auf rad-spannere.de findet man den Artikel und entsprechende [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] 2010 die Sicherstellung eines Fixed Gear Bikes durch die Polizei für rechtmäßig erklärt. Auf rad-spannere.de findet man den Artikel und entsprechende [&#8230;]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fixie Gefahrenabwehr: Vorsicht vor diesen 10 Fixed Gear Bikes! &#124; Bike-Blog</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31526</link>
		<dc:creator>Fixie Gefahrenabwehr: Vorsicht vor diesen 10 Fixed Gear Bikes! &#124; Bike-Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 08:56:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31526</guid>
		<description>[...] ist es amtlich. Das Berliner Verwaltungsgericht hat entschieden. Fixies müssen zur Gefahrenabwehr beschlagnahmt werden. Eine starre Nabe ist keine Bremse. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] ist es amtlich. Das Berliner Verwaltungsgericht hat entschieden. Fixies müssen zur Gefahrenabwehr beschlagnahmt werden. Eine starre Nabe ist keine Bremse. [&#8230;]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Prokrastes</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31385</link>
		<dc:creator>Prokrastes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:18:56 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31385</guid>
		<description>&#62; Hast Recht. Wenn Du jetzt anfängst mich absichtlich falsch zu 
&#62; verstehen, lassen wir das Ganze besser.

So kann man das natürlich auch immer darstellen. Danke.

&#62; Besonders grotesk finde ich, dass hier so mir nichts, dir 
&#62; nichts ein paar arme Schlucker enteignet werden, während 
&#62; man sich öffentlich gegen mehr Blitzer in Berlin ausspricht, 
&#62; damit die armen Raser sich nicht abgezockt fühlen.

Mir ist auch nicht nachvollziehbar, warum es in Berlin nur 15 "Blitzampeln" gibt. Andersrum wäre besser, nur 15 Ampeln, die keine "Blitzampeln" sind.

Und auch wesentlich mehr "Starenkästen". 

Und dann könnte man auch noch gelegentlich ein paar Herren und Damen in Blau (ehemals Grün) an die Kreuzung stellen, die die Herren und Damen Radfahrer aus dem Verkehr ziehen, die der Ansicht sind, für sich selbstherrlich zu entscheiden, daß gerade sie nicht an dieser roten Ampel anhalten müssen.


&#62; ... weils wirklich wichtigere Sachen gibt, die wirklich zu vielen
&#62; (und schweren) Unfällen führen. 

Das stimmt ja. Hauptproblem sind diese Scheiß-"Radwege". 

Ein aber nicht zu vernachlässigendes Problem aber ist, daß man als Radfahrer sich nicht im luftleeren Raum bewegt, sondern innerhalb der Gesellschaft, die halt auch aus Leuten besteht, die nicht radfahren. Und auch (und nur zu oft nicht nur auch) diese Leute haben Einfluss auf die Gestaltung von Verkehrspolitik.
Und denen stellt sich "Der Radfahrer" (als gäbe es nur einen Stereotyp) als regelnmissachtender Egomane dar, ebenso, wie sich vielen Radfahrern "Der Autofahrer" als rasendes blindes nichtblinkendes Arschloch darstellt.

Nun ist es aber so, daß aus einer Gruppe von Personen nur die auffallen, die sich auffallend benehmen, d.h. es fallen die Radfahrer auf, die tatsächlich "wie Sau" fahren, und auch die Autofahrer, die "wie Sau" fahren.

Damit ist die Wahrnehmung beider Gruppen verzerrt. Für ein Miteinander beider Gruppen aber ist es erforderlich, daß gewisse Regeln eingehalten werden -- und zwar zunächst die bestehenden Regeln, bevor darüber diskutiert werden kann (und muss!), wie diese Regeln sinnvoll zu ändern sind.

Warum sollen Autofahrervertreter mit Radfahrervertretern über Verbesserungen der die Radfahrer betreffenden Regeln diskutieren, wenn die den Eindruck haben, daß "die" Radfahrer sich sowieso nicht dran hielten?

Und das Verständnis für die Probleme von Autofahrern ist bei Radfahrern auch nicht gerade ausgeprägt, weil "die" Autofahrer eh' alle fahren wie besengte Säue ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Hast Recht. Wenn Du jetzt anfängst mich absichtlich falsch zu<br />
&gt; verstehen, lassen wir das Ganze besser.</p>
<p>So kann man das natürlich auch immer darstellen. Danke.</p>
<p>&gt; Besonders grotesk finde ich, dass hier so mir nichts, dir<br />
&gt; nichts ein paar arme Schlucker enteignet werden, während<br />
&gt; man sich öffentlich gegen mehr Blitzer in Berlin ausspricht,<br />
&gt; damit die armen Raser sich nicht abgezockt fühlen.</p>
<p>Mir ist auch nicht nachvollziehbar, warum es in Berlin nur 15 &#8220;Blitzampeln&#8221; gibt. Andersrum wäre besser, nur 15 Ampeln, die keine &#8220;Blitzampeln&#8221; sind.</p>
<p>Und auch wesentlich mehr &#8220;Starenkästen&#8221;. </p>
<p>Und dann könnte man auch noch gelegentlich ein paar Herren und Damen in Blau (ehemals Grün) an die Kreuzung stellen, die die Herren und Damen Radfahrer aus dem Verkehr ziehen, die der Ansicht sind, für sich selbstherrlich zu entscheiden, daß gerade sie nicht an dieser roten Ampel anhalten müssen.</p>
<p>&gt; &#8230; weils wirklich wichtigere Sachen gibt, die wirklich zu vielen<br />
&gt; (und schweren) Unfällen führen. </p>
<p>Das stimmt ja. Hauptproblem sind diese Scheiß-&#8221;Radwege&#8221;. </p>
<p>Ein aber nicht zu vernachlässigendes Problem aber ist, daß man als Radfahrer sich nicht im luftleeren Raum bewegt, sondern innerhalb der Gesellschaft, die halt auch aus Leuten besteht, die nicht radfahren. Und auch (und nur zu oft nicht nur auch) diese Leute haben Einfluss auf die Gestaltung von Verkehrspolitik.<br />
Und denen stellt sich &#8220;Der Radfahrer&#8221; (als gäbe es nur einen Stereotyp) als regelnmissachtender Egomane dar, ebenso, wie sich vielen Radfahrern &#8220;Der Autofahrer&#8221; als rasendes blindes nichtblinkendes Arschloch darstellt.</p>
<p>Nun ist es aber so, daß aus einer Gruppe von Personen nur die auffallen, die sich auffallend benehmen, d.h. es fallen die Radfahrer auf, die tatsächlich &#8220;wie Sau&#8221; fahren, und auch die Autofahrer, die &#8220;wie Sau&#8221; fahren.</p>
<p>Damit ist die Wahrnehmung beider Gruppen verzerrt. Für ein Miteinander beider Gruppen aber ist es erforderlich, daß gewisse Regeln eingehalten werden &#8212; und zwar zunächst die bestehenden Regeln, bevor darüber diskutiert werden kann (und muss!), wie diese Regeln sinnvoll zu ändern sind.</p>
<p>Warum sollen Autofahrervertreter mit Radfahrervertretern über Verbesserungen der die Radfahrer betreffenden Regeln diskutieren, wenn die den Eindruck haben, daß &#8220;die&#8221; Radfahrer sich sowieso nicht dran hielten?</p>
<p>Und das Verständnis für die Probleme von Autofahrern ist bei Radfahrern auch nicht gerade ausgeprägt, weil &#8220;die&#8221; Autofahrer eh&#8217; alle fahren wie besengte Säue &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: siggi</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31378</link>
		<dc:creator>siggi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 16:02:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31378</guid>
		<description>""""#  Prokrastes schreibt:
Montag, 26.07.2010 um 15:07

&#62; Warum soll ein Kind kein Fixie fahren?
&#62; Meine Kinder damals und meine Enkel heute fuhren von
&#62; Anfang an Fährräder ohne Rücktritt.

Wenn Du noch nicht mal den Unterschied zwischen einer Rücktrittbremse und einem Fixie kennst, muss ich mit Dir auch nicht weiterdiskutieren.""""

Hast Recht. Wenn Du jetzt anfängst mich absichtlich falsch zu verstehen, lassen wir das Ganze besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8221;"&#8221;#  Prokrastes schreibt:<br />
Montag, 26.07.2010 um 15:07</p>
<p>&gt; Warum soll ein Kind kein Fixie fahren?<br />
&gt; Meine Kinder damals und meine Enkel heute fuhren von<br />
&gt; Anfang an Fährräder ohne Rücktritt.</p>
<p>Wenn Du noch nicht mal den Unterschied zwischen einer Rücktrittbremse und einem Fixie kennst, muss ich mit Dir auch nicht weiterdiskutieren.&#8221;"&#8221;"</p>
<p>Hast Recht. Wenn Du jetzt anfängst mich absichtlich falsch zu verstehen, lassen wir das Ganze besser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Abwrackprämie</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31377</link>
		<dc:creator>Abwrackprämie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 15:58:13 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31377</guid>
		<description>Mein erstes Kinderfahrrad hatte auch eine Starrnabe und keinen Rücktritt - man hätte es wohl heute Fixie genannt. Ab und zu hab ich versucht, damit rückwärts zu fahren, das ist mir trotz (oder wegen?) der Stützräder nie wirklich gelungen. Leider kann ichs heute immer noch nicht, drum hab ich mir lieber zwei Bremsen an mein heutiges "Fixie" montiert. 

Ich finde aber diese ständig wiederkehrende Diskussion um Bremsen oder nicht ermüdend und - obwohl ich es selbst lieber sähe wenn alle Räder vernünftige Bremsen hätten - auch überflüssig, weils wirklich wichtigere Sachen gibt, die wirklich zu vielen (und schweren) Unfällen führen. 

Besonders grotesk finde ich, dass hier so mir nichts, dir nichts ein paar arme Schlucker enteignet werden, während man sich öffentlich gegen mehr Blitzer in Berlin ausspricht, damit die armen Raser sich nicht abgezockt fühlen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein erstes Kinderfahrrad hatte auch eine Starrnabe und keinen Rücktritt - man hätte es wohl heute Fixie genannt. Ab und zu hab ich versucht, damit rückwärts zu fahren, das ist mir trotz (oder wegen?) der Stützräder nie wirklich gelungen. Leider kann ichs heute immer noch nicht, drum hab ich mir lieber zwei Bremsen an mein heutiges &#8220;Fixie&#8221; montiert. </p>
<p>Ich finde aber diese ständig wiederkehrende Diskussion um Bremsen oder nicht ermüdend und - obwohl ich es selbst lieber sähe wenn alle Räder vernünftige Bremsen hätten - auch überflüssig, weils wirklich wichtigere Sachen gibt, die wirklich zu vielen (und schweren) Unfällen führen. </p>
<p>Besonders grotesk finde ich, dass hier so mir nichts, dir nichts ein paar arme Schlucker enteignet werden, während man sich öffentlich gegen mehr Blitzer in Berlin ausspricht, damit die armen Raser sich nicht abgezockt fühlen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Prokrastes</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31376</link>
		<dc:creator>Prokrastes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 13:19:42 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31376</guid>
		<description>&#62; Warum soll ein Kind kein Fixie fahren?
&#62; Meine Kinder damals und meine Enkel heute fuhren von 
&#62; Anfang an Fährräder ohne Rücktritt. 

Wenn Du noch nicht mal den Unterschied zwischen einer Rücktrittbremse und einem Fixie kennst, muss ich mit Dir auch nicht weiterdiskutieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Warum soll ein Kind kein Fixie fahren?<br />
&gt; Meine Kinder damals und meine Enkel heute fuhren von<br />
&gt; Anfang an Fährräder ohne Rücktritt. </p>
<p>Wenn Du noch nicht mal den Unterschied zwischen einer Rücktrittbremse und einem Fixie kennst, muss ich mit Dir auch nicht weiterdiskutieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: siggi</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31375</link>
		<dc:creator>siggi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:34:29 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31375</guid>
		<description>"""""Prokrastes schreibt:
Montag, 26.07.2010 um 10:07

&#62; Eben, es gibt genügend Fahrzeuge die man ohne aureichend
&#62; Übung nicht beherrscht.
&#62; Kannst Du einen Sattelschlepper fahren?
&#62; Kannst Du ein Motorrad mit Beiwagen fahren?

Ist Dir schon aufgefallen, daß bei diesen Fahrzeugen die Entscheidung, ob man so ein Fahrzeug fahren kann, nicht bei einem selbst liegt, sondern von anderen überprüft wird (im Rahmen einer Führerscheinprüfung)?""""

Führerschein benötigt man dafür nur wenn man damit im öffentlichen Strassenverkehr fahren will.  
Um ein Fahrrad im öffentlichen Strassenverkehr zu nutzen braucht man keine Prüfung, man ist nur verpflichtet es sicher zu beherrschen und man ist verpflichtet die Verkehrsregeln einzuhalten.  
Hier geht man aber pauschal davon aus, dass so etwas bei einem Fixie nie zutreffen kann und das ist kompletter Unsinn. 

Früher gab es nur Fahrräder, auch alle Alltagsräder, mit starrer Nabe und es wurden auch damit Strassenrennen gefahren. 
Noch heute gibt es, z.B. bei vielen Langstreckenveranstaltungen wie beim 1240km 10000Hm nonstop Rennen Paris-Brest-Paris, viele Fixiefahrer. 

Warum soll ein Kind kein Fixie fahren? 
Meine Kinder damals und meine Enkel heute fuhren von Anfang an Fährräder ohne Rücktritt. Obwohl man doch immer wieder hört, dass Kinder unbedingt einen Rücktritt brauchen - was für ein Unsinn. Ich mache jede Wette, dass Kinder den Umgang mit starrer Nabe genau so schnell lernen.

In 100 Jahren dürfen wahrscheinlich keine Häuser mehr ohne Fahrstuhl gebaut werden weil Richter sich nicht mehr vorstellen können dass es Menschen gibt die eine Treppe hochkommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8221;"&#8221;"Prokrastes schreibt:<br />
Montag, 26.07.2010 um 10:07</p>
<p>&gt; Eben, es gibt genügend Fahrzeuge die man ohne aureichend<br />
&gt; Übung nicht beherrscht.<br />
&gt; Kannst Du einen Sattelschlepper fahren?<br />
&gt; Kannst Du ein Motorrad mit Beiwagen fahren?</p>
<p>Ist Dir schon aufgefallen, daß bei diesen Fahrzeugen die Entscheidung, ob man so ein Fahrzeug fahren kann, nicht bei einem selbst liegt, sondern von anderen überprüft wird (im Rahmen einer Führerscheinprüfung)?&#8221;"&#8221;"</p>
<p>Führerschein benötigt man dafür nur wenn man damit im öffentlichen Strassenverkehr fahren will.<br />
Um ein Fahrrad im öffentlichen Strassenverkehr zu nutzen braucht man keine Prüfung, man ist nur verpflichtet es sicher zu beherrschen und man ist verpflichtet die Verkehrsregeln einzuhalten.<br />
Hier geht man aber pauschal davon aus, dass so etwas bei einem Fixie nie zutreffen kann und das ist kompletter Unsinn. </p>
<p>Früher gab es nur Fahrräder, auch alle Alltagsräder, mit starrer Nabe und es wurden auch damit Strassenrennen gefahren.<br />
Noch heute gibt es, z.B. bei vielen Langstreckenveranstaltungen wie beim 1240km 10000Hm nonstop Rennen Paris-Brest-Paris, viele Fixiefahrer. </p>
<p>Warum soll ein Kind kein Fixie fahren?<br />
Meine Kinder damals und meine Enkel heute fuhren von Anfang an Fährräder ohne Rücktritt. Obwohl man doch immer wieder hört, dass Kinder unbedingt einen Rücktritt brauchen - was für ein Unsinn. Ich mache jede Wette, dass Kinder den Umgang mit starrer Nabe genau so schnell lernen.</p>
<p>In 100 Jahren dürfen wahrscheinlich keine Häuser mehr ohne Fahrstuhl gebaut werden weil Richter sich nicht mehr vorstellen können dass es Menschen gibt die eine Treppe hochkommen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Prokrastes</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31373</link>
		<dc:creator>Prokrastes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 08:36:14 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31373</guid>
		<description>&#62; Eben, es gibt genügend Fahrzeuge die man ohne aureichend 
&#62; Übung nicht beherrscht.
&#62; Kannst Du einen Sattelschlepper fahren?
&#62; Kannst Du ein Motorrad mit Beiwagen fahren?

Ist Dir schon aufgefallen, daß bei diesen Fahrzeugen die Entscheidung, ob man so ein Fahrzeug fahren kann, nicht bei einem selbst liegt, sondern von anderen überprüft wird (im Rahmen einer Führerscheinprüfung)?

Wenn Du Parallelen zwischen dem Fixie-Fahren und dem Sattelschlepperfahren ziehen willst, dann forderst Du implizit die Führerscheinpflicht für Fixiefahrer.

Das wäre gar nicht so schlecht; wer eindeutig nachweisen kann, daß er so ein Ding fahren kann, sicher fahren kann, der soll so ein Ding dann meinetwegen auch fahren können.

Wer das aber nicht kann, der soll &#38; muss die Finger davon lassen.

Wie aber unterscheidet man zwischen Hipster-Großmäulern, die einfach nur nicht "konform" sein wollen (aber mehr nicht mit der Suppe zwischen ihren Ohrmuscheln hinbekommen) und denjenigen, die so ein Rad tatsächlich fahren und bremsen können?

Soll man als einen entsprechenden Führerschein besitzender Radfahrer immer mit einer roten Mütze oder einer Armbinde herumfahren? 

Soll jeder Radfahrer, egal was für ein Rad er fährt, einen Führerschein haben?

[Einschub: Das wäre insofern gar nicht so verwerflich, als daß dann zumindest vorübergehend jeder Radfahrer mal was von diesen ominösen Verkehrsregeln gehört hätte, auf deren Einhaltung durch andere gerne gepocht wird - was auch die rechtliche Situation mit einschließt, was benutzungs- und nicht benutzungspflichtige "Rad"wege sind etc.

So eine Fahrradüberprüfung muss ja nun nicht von den Wirrköpfen vom ADAC durchgeführt werden, sondern könnte von klugen Menschen wie Bernd Sluka erarbeitet werden]

Du siehst, daß das alles irgendwie schwer bis gar nicht umsetzbar ist.

Jeder soll doch fahren, was er fahren will, was er meint, sicher zu beherrschen.

Warum aber soll dann der Sattelschlepperfahrer dem Staat nachweisen, daß er es richtig gelernt hat? Warum soll das Gefühl für sein Können den Sattelschlepperfahrer mehr trügen als das des Fixiefahrers?

Nur weil der Sattelschlepper größer ist?

Wie sieht das mit einem Smart aus? Der ist nur 70cm länger als ein Fahrrad für Erwachsene, und tatsächlich kürzer als eine Fahrradrikscha.

Was ist mit einem Moped? Einem Motorrad?

Soll man das fahren dürfen, wenn man sich selbst für fit hält?


Wenn man in einer Gegend wohnt, wo man schon ziemliche Anstrengungen unternehmen muss, um dem Nachbarn auf die Nerven zu fallen (wie z.B. in dünnbesiedelten Gebieten in der sibirischen Steppe), dann kann man auch Sattelschlepper fahren, ohne irgendwem bewiesen zu haben, daß man es kann. Notfalls auch im Suff.

Wenn man aber in einer Gegend wohnt, wo viele andere Menschen unterwegs sind, dann muss man bestimmte Regeln des Zusammenlebens berücksichtigen. Und dazu gehört es, potentiell gefährliche Gegenstände abzusichern und nur dann zu benutzen, wenn man sicherstellen kann, daß vom Gegenstand keine Gefährdung für andere ausgeht. 
Das ist bei Fahrrädern dadurch gewährleistet, daß diese über Bremsen verfügen, mit denen JEDER, der auf einem Fahrrad fahren kann, das Fahrrad zum Stehen bekommt. 

Das gibt bereits bei Fahrrädern ausreichend Probleme (Rücktrittbremsen, minderwertige archaische Seiten- oder Mittelzugbremsen, Gummiklotzbremsen am Hollandrad etc.), aber rein prinzipiell kann jeder Gelegenheitsfahrradfahrer all diese Dinger anhalten.

Das "Fixie" aber ist ein spezialisiertes Sportgerät, vergleichbar mit einem Einrad oder dessen Verwandten, der Giraffe. 

Da kann sich zwar wie beim Hollandrad auch Hinz und Kunz und sein Hund draufsetzen, aber die Chance, das Ding zu bremsen, ist praktisch nichtexistent.

Hinzu kommt der Aspekt der Vorbildfunktion. Ein Fixiefahrer, der Kinder hat, muss den Kindern (die ihn logischerweise nacheifern wollen, schließlich sind Eltern ja bis zur Pubertät Vorbilder) schon sehr deutlich klarmachen, warum er etwas macht, was die Kinder auf GAR KEINEN FALL nachmachen sollten.

Die nämlich können noch viel weniger einschätzen, ob sie mit einem bremsenlosen Fahrrad anhalten können. Was sie aber können, ist, es "cool" zu finden. Und nachzumachen. 
Bis zum nächsten Laster.

Daher ist es richtig und korrekt, verantwortungslosen Zeitgenossen ihr Spielzeug wegzunehmen. 

(Das sollte man übrigens bei Autofahrern auch noch viel konsequenter durchziehen; wer der Ansicht ist, in einer Tempo-30-Zone 70 fahren zu müssen, der sollte nicht nur den Führerschein verlieren, sondern auch erleben, wie öffentlich mit einer Schrottpresse sein Auto kompaktiert wird)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Eben, es gibt genügend Fahrzeuge die man ohne aureichend<br />
&gt; Übung nicht beherrscht.<br />
&gt; Kannst Du einen Sattelschlepper fahren?<br />
&gt; Kannst Du ein Motorrad mit Beiwagen fahren?</p>
<p>Ist Dir schon aufgefallen, daß bei diesen Fahrzeugen die Entscheidung, ob man so ein Fahrzeug fahren kann, nicht bei einem selbst liegt, sondern von anderen überprüft wird (im Rahmen einer Führerscheinprüfung)?</p>
<p>Wenn Du Parallelen zwischen dem Fixie-Fahren und dem Sattelschlepperfahren ziehen willst, dann forderst Du implizit die Führerscheinpflicht für Fixiefahrer.</p>
<p>Das wäre gar nicht so schlecht; wer eindeutig nachweisen kann, daß er so ein Ding fahren kann, sicher fahren kann, der soll so ein Ding dann meinetwegen auch fahren können.</p>
<p>Wer das aber nicht kann, der soll &amp; muss die Finger davon lassen.</p>
<p>Wie aber unterscheidet man zwischen Hipster-Großmäulern, die einfach nur nicht &#8220;konform&#8221; sein wollen (aber mehr nicht mit der Suppe zwischen ihren Ohrmuscheln hinbekommen) und denjenigen, die so ein Rad tatsächlich fahren und bremsen können?</p>
<p>Soll man als einen entsprechenden Führerschein besitzender Radfahrer immer mit einer roten Mütze oder einer Armbinde herumfahren? </p>
<p>Soll jeder Radfahrer, egal was für ein Rad er fährt, einen Führerschein haben?</p>
<p>[Einschub: Das wäre insofern gar nicht so verwerflich, als daß dann zumindest vorübergehend jeder Radfahrer mal was von diesen ominösen Verkehrsregeln gehört hätte, auf deren Einhaltung durch andere gerne gepocht wird - was auch die rechtliche Situation mit einschließt, was benutzungs- und nicht benutzungspflichtige &#8220;Rad&#8221;wege sind etc.</p>
<p>So eine Fahrradüberprüfung muss ja nun nicht von den Wirrköpfen vom ADAC durchgeführt werden, sondern könnte von klugen Menschen wie Bernd Sluka erarbeitet werden]</p>
<p>Du siehst, daß das alles irgendwie schwer bis gar nicht umsetzbar ist.</p>
<p>Jeder soll doch fahren, was er fahren will, was er meint, sicher zu beherrschen.</p>
<p>Warum aber soll dann der Sattelschlepperfahrer dem Staat nachweisen, daß er es richtig gelernt hat? Warum soll das Gefühl für sein Können den Sattelschlepperfahrer mehr trügen als das des Fixiefahrers?</p>
<p>Nur weil der Sattelschlepper größer ist?</p>
<p>Wie sieht das mit einem Smart aus? Der ist nur 70cm länger als ein Fahrrad für Erwachsene, und tatsächlich kürzer als eine Fahrradrikscha.</p>
<p>Was ist mit einem Moped? Einem Motorrad?</p>
<p>Soll man das fahren dürfen, wenn man sich selbst für fit hält?</p>
<p>Wenn man in einer Gegend wohnt, wo man schon ziemliche Anstrengungen unternehmen muss, um dem Nachbarn auf die Nerven zu fallen (wie z.B. in dünnbesiedelten Gebieten in der sibirischen Steppe), dann kann man auch Sattelschlepper fahren, ohne irgendwem bewiesen zu haben, daß man es kann. Notfalls auch im Suff.</p>
<p>Wenn man aber in einer Gegend wohnt, wo viele andere Menschen unterwegs sind, dann muss man bestimmte Regeln des Zusammenlebens berücksichtigen. Und dazu gehört es, potentiell gefährliche Gegenstände abzusichern und nur dann zu benutzen, wenn man sicherstellen kann, daß vom Gegenstand keine Gefährdung für andere ausgeht.<br />
Das ist bei Fahrrädern dadurch gewährleistet, daß diese über Bremsen verfügen, mit denen JEDER, der auf einem Fahrrad fahren kann, das Fahrrad zum Stehen bekommt. </p>
<p>Das gibt bereits bei Fahrrädern ausreichend Probleme (Rücktrittbremsen, minderwertige archaische Seiten- oder Mittelzugbremsen, Gummiklotzbremsen am Hollandrad etc.), aber rein prinzipiell kann jeder Gelegenheitsfahrradfahrer all diese Dinger anhalten.</p>
<p>Das &#8220;Fixie&#8221; aber ist ein spezialisiertes Sportgerät, vergleichbar mit einem Einrad oder dessen Verwandten, der Giraffe. </p>
<p>Da kann sich zwar wie beim Hollandrad auch Hinz und Kunz und sein Hund draufsetzen, aber die Chance, das Ding zu bremsen, ist praktisch nichtexistent.</p>
<p>Hinzu kommt der Aspekt der Vorbildfunktion. Ein Fixiefahrer, der Kinder hat, muss den Kindern (die ihn logischerweise nacheifern wollen, schließlich sind Eltern ja bis zur Pubertät Vorbilder) schon sehr deutlich klarmachen, warum er etwas macht, was die Kinder auf GAR KEINEN FALL nachmachen sollten.</p>
<p>Die nämlich können noch viel weniger einschätzen, ob sie mit einem bremsenlosen Fahrrad anhalten können. Was sie aber können, ist, es &#8220;cool&#8221; zu finden. Und nachzumachen.<br />
Bis zum nächsten Laster.</p>
<p>Daher ist es richtig und korrekt, verantwortungslosen Zeitgenossen ihr Spielzeug wegzunehmen. </p>
<p>(Das sollte man übrigens bei Autofahrern auch noch viel konsequenter durchziehen; wer der Ansicht ist, in einer Tempo-30-Zone 70 fahren zu müssen, der sollte nicht nur den Führerschein verlieren, sondern auch erleben, wie öffentlich mit einer Schrottpresse sein Auto kompaktiert wird)</p>
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	<item>
		<title>Von: berlinradler</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31371</link>
		<dc:creator>berlinradler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 21:29:54 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31371</guid>
		<description>Nun sind Richter nicht "der Staat", sondern durchaus auch fehlbare, aber in ihrer Entscheidung freie Personen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun sind Richter nicht &#8220;der Staat&#8221;, sondern durchaus auch fehlbare, aber in ihrer Entscheidung freie Personen.</p>
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		<title>Von: dan</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31369</link>
		<dc:creator>dan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 16:16:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/07/23/berliner-fixieurteil-komplett-veroeffentlicht/#comment-31369</guid>
		<description>Dann noch zur "Definition" einer "Bremse", worauf hier in den Kommentaren mehrfach herumgeritten wurde.

Die Legaldefinition einer "Bremse" am Fahrrad ist eigentlich sogar so formuliert, dass der starre Antrieb dadurch sogar eingeschlossen ist. Da heißt es nämlich in § 65 Absatz 2 StVZO: "Als ausreichende Bremse gilt jede am Fahrzeug fest angebrachte Einrichtung, welche die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu vermindern und das Fahrzeug festzustellen vermag." Das mit dem "Feststellen" ist bei Zweirädern sowieso Nonsens, die Fuhre kippt dann nämlich einfach um. Den Rest der Definition erfüllt der starre Antrieb durchaus. Der Berliner Verwaltungsrichter hat sich da aber selbstherrlich drüber hinweggesetzt und das sogar kackfrech auch noch in sein Urteil reingeschrieben. ("Darauf allein kann es jedoch nicht ankommen")

Es wird ja noch viel lustiger: Besagter Richter rechtfertigt den (permanenten) Einzug des Fahrrades ja auch damit, dass im Falle einer - in der Verhandlung nun doch vom Kläger angebotenen - Nachrüstung des Rades um Felgenbremse(n) selbige ja leicht wieder abnehmbar seien. Oha. Erfüllen also konventionelle Felgenbremsen an Fahrrädern etwa nicht die Erfordernisse des § 65, dass "ausreichende" Bremsen am Fahrzeug "fest angebrachte" Einrichtungen sein müssen? Kann es denn eigentlich überhaupt Fahrräder geben, die für diesen Richter über zwei Stück "ausreichende Bremse" verfügen?

Der Starrlauf hat - in der Logik dieses Richters - immerhin ggü. der Felgenbremse den Vorzug, dass er tatsächlich so fest angebracht ist, dass man ihn nicht einfach abbauen kann.

Man kann aus diesem Urteil eigentlich nur lernen, dass Gesetze und Rechtsprechung die Steuergelder nicht wert sind, die da reininvestiert werden. Letztlich handelt der Staat offenbar doch völlig willkürlich.

Und nein, es geht mir hier nicht darum, die Sinnhaftigkeit oder Unsinnigkeit von Zusatzbremsen an Starrlaufrädern zu diskutieren. Intention dieses Kommentars ist lediglich, den Nonsens aufzudröseln, der da vor Gericht offenbar gelaufen ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann noch zur &#8220;Definition&#8221; einer &#8220;Bremse&#8221;, worauf hier in den Kommentaren mehrfach herumgeritten wurde.</p>
<p>Die Legaldefinition einer &#8220;Bremse&#8221; am Fahrrad ist eigentlich sogar so formuliert, dass der starre Antrieb dadurch sogar eingeschlossen ist. Da heißt es nämlich in § 65 Absatz 2 StVZO: &#8220;Als ausreichende Bremse gilt jede am Fahrzeug fest angebrachte Einrichtung, welche die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu vermindern und das Fahrzeug festzustellen vermag.&#8221; Das mit dem &#8220;Feststellen&#8221; ist bei Zweirädern sowieso Nonsens, die Fuhre kippt dann nämlich einfach um. Den Rest der Definition erfüllt der starre Antrieb durchaus. Der Berliner Verwaltungsrichter hat sich da aber selbstherrlich drüber hinweggesetzt und das sogar kackfrech auch noch in sein Urteil reingeschrieben. (&#8221;Darauf allein kann es jedoch nicht ankommen&#8221;)</p>
<p>Es wird ja noch viel lustiger: Besagter Richter rechtfertigt den (permanenten) Einzug des Fahrrades ja auch damit, dass im Falle einer - in der Verhandlung nun doch vom Kläger angebotenen - Nachrüstung des Rades um Felgenbremse(n) selbige ja leicht wieder abnehmbar seien. Oha. Erfüllen also konventionelle Felgenbremsen an Fahrrädern etwa nicht die Erfordernisse des § 65, dass &#8220;ausreichende&#8221; Bremsen am Fahrzeug &#8220;fest angebrachte&#8221; Einrichtungen sein müssen? Kann es denn eigentlich überhaupt Fahrräder geben, die für diesen Richter über zwei Stück &#8220;ausreichende Bremse&#8221; verfügen?</p>
<p>Der Starrlauf hat - in der Logik dieses Richters - immerhin ggü. der Felgenbremse den Vorzug, dass er tatsächlich so fest angebracht ist, dass man ihn nicht einfach abbauen kann.</p>
<p>Man kann aus diesem Urteil eigentlich nur lernen, dass Gesetze und Rechtsprechung die Steuergelder nicht wert sind, die da reininvestiert werden. Letztlich handelt der Staat offenbar doch völlig willkürlich.</p>
<p>Und nein, es geht mir hier nicht darum, die Sinnhaftigkeit oder Unsinnigkeit von Zusatzbremsen an Starrlaufrädern zu diskutieren. Intention dieses Kommentars ist lediglich, den Nonsens aufzudröseln, der da vor Gericht offenbar gelaufen ist.</p>
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