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	<title>Kommentare zu: An mehr als 77% der Verkehrsunfälle sind die Pkw-Fahrer selbst schuld!</title>
	<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/</link>
	<description>vom Fahrradkollektiv Admiral - und Kottbusser Straße in Kreuzberg</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 16:02:45 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Prokrastes</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31265</link>
		<dc:creator>Prokrastes</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 12:24:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31265</guid>
		<description>Die "Interpretation" von Siggi, daß Autos, die eine Straße entlang_fahren_, "warten", und das sie deswegen rechts überholt werden dürfen, die ist bizarr.

Hotte hat alles relevante gesagt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;Interpretation&#8221; von Siggi, daß Autos, die eine Straße entlang_fahren_, &#8220;warten&#8221;, und das sie deswegen rechts überholt werden dürfen, die ist bizarr.</p>
<p>Hotte hat alles relevante gesagt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: siggi</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31263</link>
		<dc:creator>siggi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 21:56:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31263</guid>
		<description>Der Begriff Wartepflicht kommt in der StVO öfters vor. Z.B bei rechts vor links oder im Zusammenhang mit dem Zeichen 205. Es wird dabei nie verlangt, dass man zum Stillstand kommen muss, sonst könnte man sich die Stoppschilder sparen. 
Daher meine ich, dass Warten natürlich verkehrsbedingtes Stehenbleiben sein kann. Aber eben auch warten auf ein Ereignis, wie z.B. das Umschalten einer Ampel, was man auch durch langsames Heranrollen machen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff Wartepflicht kommt in der StVO öfters vor. Z.B bei rechts vor links oder im Zusammenhang mit dem Zeichen 205. Es wird dabei nie verlangt, dass man zum Stillstand kommen muss, sonst könnte man sich die Stoppschilder sparen.<br />
Daher meine ich, dass Warten natürlich verkehrsbedingtes Stehenbleiben sein kann. Aber eben auch warten auf ein Ereignis, wie z.B. das Umschalten einer Ampel, was man auch durch langsames Heranrollen machen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Nullbock-Horst</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31262</link>
		<dc:creator>Nullbock-Horst</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 20:00:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31262</guid>
		<description>StVO-Deutsch ist nicht "volkstümlich", aber im StVO-Deutsch ist der Unterschied zwischen "Warten", "Halten" und "Parken" definiert. 

"Stehen" passt auf alle drei - ein Auto steht, wenn es hält, wenn es parkt und natürlich auch, wenn es wartet.

Du siehst: Es kommt immer aufs Bezugssystem an. Und die StVO darf nicht mit "volkstümlicher" Sprachinterpretation gelesen werden, wie andere juristische Texte auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>StVO-Deutsch ist nicht &#8220;volkstümlich&#8221;, aber im StVO-Deutsch ist der Unterschied zwischen &#8220;Warten&#8221;, &#8220;Halten&#8221; und &#8220;Parken&#8221; definiert. </p>
<p>&#8220;Stehen&#8221; passt auf alle drei - ein Auto steht, wenn es hält, wenn es parkt und natürlich auch, wenn es wartet.</p>
<p>Du siehst: Es kommt immer aufs Bezugssystem an. Und die StVO darf nicht mit &#8220;volkstümlicher&#8221; Sprachinterpretation gelesen werden, wie andere juristische Texte auch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: siggi</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31261</link>
		<dc:creator>siggi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 19:03:38 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31261</guid>
		<description>""""Prokrastes schreibt:
Mittwoch, 14.07.2010 um 10:07 

&#62; Was ist warten?

Verkehrsbedingtes vorübergehendes Stehenbleiben ist “Warten”. Beispiele: Warten an roter Lichtzeichenanlage, warten vor Bahnübergang oder Fußgängerüberweg, warten im Stau. Verkehrsbedingtes Abwarten des Gegenverkehrs beim (auch unzulässigen) Abbiegen ist “Warten”, siehe OLG Köln DAR 76 139.

“Bloßes verkehrsbedingtes vorübergehendes Stehenbleiben ist (…) Warten und wird dem fließenden Verkehr zugerechnet (z.B. Warten an einer LZA bei Rot, am Fußgängerüberweg oder im Haltverbot bei Stau).”

Quelle:
Grundriß des Verkehrsrechts von Roland Schurig (Senatsrat bei der für Verkehr zust. Senatsverwaltung Berlin), Kirschbaum Verlag:

Kapitel H - Regelungen des ruhenden Verkehrs, Abschnitt I - Grundsätze, Nr. 2a - Abgrenzung zwischen ruhendem und fließenden Verkehr:""""

Ist schon klar, stehen bleiben kann auch warten sein. Doch volkstümlich ist warten nicht unbedingt immer Stillstand. Redewendungen gibt es genügend dafür. 
Daher verstehe ich nicht warum man die Formulierung nicht eindeutig gemacht und anstatt "warten" das Wort "stehen" genommen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8221;"&#8221;Prokrastes schreibt:<br />
Mittwoch, 14.07.2010 um 10:07 </p>
<p>&gt; Was ist warten?</p>
<p>Verkehrsbedingtes vorübergehendes Stehenbleiben ist “Warten”. Beispiele: Warten an roter Lichtzeichenanlage, warten vor Bahnübergang oder Fußgängerüberweg, warten im Stau. Verkehrsbedingtes Abwarten des Gegenverkehrs beim (auch unzulässigen) Abbiegen ist “Warten”, siehe OLG Köln DAR 76 139.</p>
<p>“Bloßes verkehrsbedingtes vorübergehendes Stehenbleiben ist (…) Warten und wird dem fließenden Verkehr zugerechnet (z.B. Warten an einer LZA bei Rot, am Fußgängerüberweg oder im Haltverbot bei Stau).”</p>
<p>Quelle:<br />
Grundriß des Verkehrsrechts von Roland Schurig (Senatsrat bei der für Verkehr zust. Senatsverwaltung Berlin), Kirschbaum Verlag:</p>
<p>Kapitel H - Regelungen des ruhenden Verkehrs, Abschnitt I - Grundsätze, Nr. 2a - Abgrenzung zwischen ruhendem und fließenden Verkehr:&#8221;"&#8221;"</p>
<p>Ist schon klar, stehen bleiben kann auch warten sein. Doch volkstümlich ist warten nicht unbedingt immer Stillstand. Redewendungen gibt es genügend dafür.<br />
Daher verstehe ich nicht warum man die Formulierung nicht eindeutig gemacht und anstatt &#8220;warten&#8221; das Wort &#8220;stehen&#8221; genommen hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kai</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31260</link>
		<dc:creator>Kai</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 16:21:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31260</guid>
		<description>&#62;Mal ne kleine Zwischenfrage, wenn nicht Rechts, wo sollen Radfahrstreifen denn sonst lang führen?

Aha. Hat da einer endlich mal verstanden, was der Nachteil jeglicher Radverkehrsführungen ist? Kleiner Tipp: Man kann Radfahrstreifen auch zwischen Rechtsabbiegern und Geradeausfahrenden durch führen. Oder den Streifen rechtzeitig vor der Kreuzung enden lassen. Oder es gleich sein lassen und die Fahrstreifenbreite passend markieren. Dazu muss man allerdings auch wissen, bei welcher Fahrstreifenbreite Radfahrer nicht eng überholt werden. Das wiederum ist deutschen Verkehrsplanern leider nicht zuzutrauen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Mal ne kleine Zwischenfrage, wenn nicht Rechts, wo sollen Radfahrstreifen denn sonst lang führen?</p>
<p>Aha. Hat da einer endlich mal verstanden, was der Nachteil jeglicher Radverkehrsführungen ist? Kleiner Tipp: Man kann Radfahrstreifen auch zwischen Rechtsabbiegern und Geradeausfahrenden durch führen. Oder den Streifen rechtzeitig vor der Kreuzung enden lassen. Oder es gleich sein lassen und die Fahrstreifenbreite passend markieren. Dazu muss man allerdings auch wissen, bei welcher Fahrstreifenbreite Radfahrer nicht eng überholt werden. Das wiederum ist deutschen Verkehrsplanern leider nicht zuzutrauen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Martin LE</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31259</link>
		<dc:creator>Martin LE</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:14:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31259</guid>
		<description>&#62;Mal ne kleine Zwischenfrage, wenn nicht Rechts, wo sollen Radfahrstreifen &#62;denn sonst lang führen?

Das ist ein Fangfrage, oder? Als Vorschlag ließen sich Radstreifen auf etwa 3,5 Meter verbreitern, dann kann man sie auch für den motorisierten Verkehr freigeben und alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt - huch das gibt es ja schon, nennt sich Straße.

&#62;Das lässt auf eine allgemeine Untauglichkeit zum Führen eines &#62;Kraftfahrzeuges schließen.

Nicht wirklich. Als Beispiel ist etwa die besorgte Berliner Mutter mit ihren beiden Kindern auf dem Rad zu nennen, welche, obwohl sie dem Hauptstrom an der Ampel durch eine Rotfahrt auszuweichen versuchte, trotzdem auf einer mehrspurigen Straße vom kreuzenden Verkehr belästigt wurde.
Was ich damit sagen will, einige Radfahrer sind derart dreist in ihrem Verhalten, dass niemand in der Lage sein kann (auch nicht mit umsichtigster Fahrweise) jede Dummheit von Seiten der Radfahrer zu entschärfen. Wenn ich mich auf dem getrennten Fuß- und Radweg als Fußgänger plötzlich vor einen Radfahrer werfen würde, trifft den Radler auch eine Mit- vielleicht sogar die Hauptschuld, obwohl er sich angepasst und regelkonform verhalten hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Mal ne kleine Zwischenfrage, wenn nicht Rechts, wo sollen Radfahrstreifen &gt;denn sonst lang führen?</p>
<p>Das ist ein Fangfrage, oder? Als Vorschlag ließen sich Radstreifen auf etwa 3,5 Meter verbreitern, dann kann man sie auch für den motorisierten Verkehr freigeben und alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt - huch das gibt es ja schon, nennt sich Straße.</p>
<p>&gt;Das lässt auf eine allgemeine Untauglichkeit zum Führen eines &gt;Kraftfahrzeuges schließen.</p>
<p>Nicht wirklich. Als Beispiel ist etwa die besorgte Berliner Mutter mit ihren beiden Kindern auf dem Rad zu nennen, welche, obwohl sie dem Hauptstrom an der Ampel durch eine Rotfahrt auszuweichen versuchte, trotzdem auf einer mehrspurigen Straße vom kreuzenden Verkehr belästigt wurde.<br />
Was ich damit sagen will, einige Radfahrer sind derart dreist in ihrem Verhalten, dass niemand in der Lage sein kann (auch nicht mit umsichtigster Fahrweise) jede Dummheit von Seiten der Radfahrer zu entschärfen. Wenn ich mich auf dem getrennten Fuß- und Radweg als Fußgänger plötzlich vor einen Radfahrer werfen würde, trifft den Radler auch eine Mit- vielleicht sogar die Hauptschuld, obwohl er sich angepasst und regelkonform verhalten hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Prokrastes</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31258</link>
		<dc:creator>Prokrastes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:06:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31258</guid>
		<description>Besser als "Radwege" sind Radfahrstreifen.

Besser als Radfahrstreifen sind keine Radfahrstreifen.

Keine Trennung von Rad- und Autoverkehr.

In der Friedrichstraße gibt es weder "Radwege" noch Radfahrstreifen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Besser als &#8220;Radwege&#8221; sind Radfahrstreifen.</p>
<p>Besser als Radfahrstreifen sind keine Radfahrstreifen.</p>
<p>Keine Trennung von Rad- und Autoverkehr.</p>
<p>In der Friedrichstraße gibt es weder &#8220;Radwege&#8221; noch Radfahrstreifen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klemmi</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31256</link>
		<dc:creator>Klemmi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:40:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31256</guid>
		<description>Mal ne kleine Zwischenfrage, wenn nicht Rechts, wo sollen Radfahrstreifen denn sonst lang führen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ne kleine Zwischenfrage, wenn nicht Rechts, wo sollen Radfahrstreifen denn sonst lang führen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: berlinradler</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31255</link>
		<dc:creator>berlinradler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:15:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31255</guid>
		<description>In bestimmt 95% der Fälle macht es wirklich keinen Sinn, dass man sich als Radfahrer nach vorne schlängelt. Wenn nur 3 Pkw vor einem stehen, ist es entspannter, hinter ihnen zu warten. Nervig finde ich es immer, wenn ich mehrere Ampelphasen mitwarten soll, das ist zum Beispiel an der Grünauer Straße Richtung Oberspreestraße generell so. Dort ist es in der Regel jedoch unmöglich, sich rechts noch vorbeizuschlängeln.

Ebenso wie das blinde Vertrauen in Radwege, die "sicherere" Nutzung der Bürgersteige halte ich das für einen typischen Fehler von Leuten, die sich mit Radfahr-Sicherheit nicht beschäftigen.

Die Friedrichstraße ist ein gutes Beispiel für extrem ungerecht eingerichtete Verkehrswege. Haupt-Verkehrsteilnehmer sind hier Fußgänger. Damit aber Autos bequem fahren und parken können, haben sie den wenigsten Platz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In bestimmt 95% der Fälle macht es wirklich keinen Sinn, dass man sich als Radfahrer nach vorne schlängelt. Wenn nur 3 Pkw vor einem stehen, ist es entspannter, hinter ihnen zu warten. Nervig finde ich es immer, wenn ich mehrere Ampelphasen mitwarten soll, das ist zum Beispiel an der Grünauer Straße Richtung Oberspreestraße generell so. Dort ist es in der Regel jedoch unmöglich, sich rechts noch vorbeizuschlängeln.</p>
<p>Ebenso wie das blinde Vertrauen in Radwege, die &#8220;sicherere&#8221; Nutzung der Bürgersteige halte ich das für einen typischen Fehler von Leuten, die sich mit Radfahr-Sicherheit nicht beschäftigen.</p>
<p>Die Friedrichstraße ist ein gutes Beispiel für extrem ungerecht eingerichtete Verkehrswege. Haupt-Verkehrsteilnehmer sind hier Fußgänger. Damit aber Autos bequem fahren und parken können, haben sie den wenigsten Platz.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Prokrastes</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31253</link>
		<dc:creator>Prokrastes</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 08:13:07 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2010/06/30/an-mehr-als-77-der-verkehrsunfalle-sind-die-pkw-fahrer-selbst-schuld/#comment-31253</guid>
		<description>&#62; Viele fühlen sich schlicht durch die aus allen Löchern 
&#62; kriechenden Radfahrer verunsichert, man kann nie sicher sein, 
&#62; ob man fahren kann. 

Das lässt auf eine allgemeine Untauglichkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges schließen.


&#62; Was ist ausreichender Raum?

Der ist durch die Breite des Radfahrers und durch den einzuhaltenden Sicherheitsabstand nach rechts und links definiert.

&#62; Handelt der PKW Fahrer verkehrswidrig wenn er rechts 
&#62; dicht macht? 
&#62; Darf er den ausreichenden Raum zunichte machen?

Interessante Fragestellung. Sein Verhalten kann sowohl als verkehrswidrig als auch als zulässig angesehen werden. Verkehrswidrig im Sinne eines Verstoßes gegen §1 ist das Verhalten, weil er damit unnötig andere (die, die den von ihm verstellten Freiraum nutzen wollen) behindert.
Zulässig kann das aber auch sein, weil es eben keinen Rechtsanspruch auf das Freihalten von Freiraum rechts neben Kraftfahrzeugen gibt.

Bei dieser Betrachtung dürfte der Verstoß gegen §1 schwerwiegender sein.

&#62; Was ist warten?

Verkehrsbedingtes vorübergehendes Stehenbleiben ist "Warten". Beispiele: Warten an roter Lichtzeichenanlage, warten vor Bahnübergang oder Fußgängerüberweg, warten im Stau. Verkehrsbedingtes Abwarten des Gegenverkehrs beim (auch unzulässigen) Abbiegen ist "Warten", siehe OLG Köln DAR 76 139.


"Bloßes verkehrsbedingtes vorübergehendes Stehenbleiben ist (...) Warten und wird dem fließenden Verkehr zugerechnet (z.B. Warten an einer LZA bei Rot, am Fußgängerüberweg oder im Haltverbot bei Stau)."

Quelle:
Grundriß des Verkehrsrechts von Roland Schurig (Senatsrat bei der für Verkehr zust. Senatsverwaltung Berlin), Kirschbaum Verlag:

Kapitel H - Regelungen des ruhenden Verkehrs, Abschnitt I - Grundsätze, Nr. 2a - Abgrenzung zwischen ruhendem und fließenden Verkehr:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Viele fühlen sich schlicht durch die aus allen Löchern<br />
&gt; kriechenden Radfahrer verunsichert, man kann nie sicher sein,<br />
&gt; ob man fahren kann. </p>
<p>Das lässt auf eine allgemeine Untauglichkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges schließen.</p>
<p>&gt; Was ist ausreichender Raum?</p>
<p>Der ist durch die Breite des Radfahrers und durch den einzuhaltenden Sicherheitsabstand nach rechts und links definiert.</p>
<p>&gt; Handelt der PKW Fahrer verkehrswidrig wenn er rechts<br />
&gt; dicht macht?<br />
&gt; Darf er den ausreichenden Raum zunichte machen?</p>
<p>Interessante Fragestellung. Sein Verhalten kann sowohl als verkehrswidrig als auch als zulässig angesehen werden. Verkehrswidrig im Sinne eines Verstoßes gegen §1 ist das Verhalten, weil er damit unnötig andere (die, die den von ihm verstellten Freiraum nutzen wollen) behindert.<br />
Zulässig kann das aber auch sein, weil es eben keinen Rechtsanspruch auf das Freihalten von Freiraum rechts neben Kraftfahrzeugen gibt.</p>
<p>Bei dieser Betrachtung dürfte der Verstoß gegen §1 schwerwiegender sein.</p>
<p>&gt; Was ist warten?</p>
<p>Verkehrsbedingtes vorübergehendes Stehenbleiben ist &#8220;Warten&#8221;. Beispiele: Warten an roter Lichtzeichenanlage, warten vor Bahnübergang oder Fußgängerüberweg, warten im Stau. Verkehrsbedingtes Abwarten des Gegenverkehrs beim (auch unzulässigen) Abbiegen ist &#8220;Warten&#8221;, siehe OLG Köln DAR 76 139.</p>
<p>&#8220;Bloßes verkehrsbedingtes vorübergehendes Stehenbleiben ist (&#8230;) Warten und wird dem fließenden Verkehr zugerechnet (z.B. Warten an einer LZA bei Rot, am Fußgängerüberweg oder im Haltverbot bei Stau).&#8221;</p>
<p>Quelle:<br />
Grundriß des Verkehrsrechts von Roland Schurig (Senatsrat bei der für Verkehr zust. Senatsverwaltung Berlin), Kirschbaum Verlag:</p>
<p>Kapitel H - Regelungen des ruhenden Verkehrs, Abschnitt I - Grundsätze, Nr. 2a - Abgrenzung zwischen ruhendem und fließenden Verkehr:</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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