Fahrradunfall in Berlin-Biesdorf

In der Köpenicker Straße in Berlin-Biesdorf hat es heute morgen einen Fahrradunfall gegeben. Ein BVG-Bus fuhr eine 16-jährige Radfahrerin an, als sie gerade einen Zebrastreifen überquerte. Bei der Polizei kann man noch nichts erfahren, bisher war nur in der BZ etwas zu finden. Der Unfall dürfte etwa hier oder hier stattgefunden haben. Die Radfahrerin erlitt schwere Kopfverletzungen.

10 Kommentare zu “Fahrradunfall in Berlin-Biesdorf”

  1. Jochenderrochen schreibt:

    “als er einen Zebrastreifen überquerte”, also gefahren oder gelaufen ?

    “Laut StVO sind nur Fußgänger und Rollstuhlfahrer am Fußgängerüberweg bevorrechtigt.”

    aber trotzdem unschön !

    ich wünsche gute besserung !

  2. berlinradler schreibt:

    Tja, das war leider nicht zu erfahren. Unfallursächlich kann Fahren ja nur dann sein, wenn es nicht in Schrittgeschwindigkeit stattfindet. Man kann nur spekulieren, oft bekommt man solche Informationen gar nicht.

  3. berlinradler schreibt:

    Jetzt steht auf der BZ-Seite, dass es sich um ein 16jähriges Mädchen handelt :-(

    Man schützt zwar junge Leute vor den Gefahren des Selbst-Auto-Fahrens, nicht aber vor den Gefahren des Straßenverkehrs. Wobei man in dem Fall - eine Unschuld des Busfahrers vorausgesetzt - wohl realistisch betrachtet auch wenig zur Unfallvermeidung tun kann.

    Auch von mir gute Besserung.

  4. Philip schreibt:

    wenn die bezeichnung “radfahrerin” richtig ist, dann muss sie gefahren sein. wer sein rad schiebt, ist fußgänger. trotzdem muss der bus halten

  5. berlinradler schreibt:

    Also ich sehe mich auch gerade jetzt, wo ich am PC sitze, als Radfahrer. Aus der Formulierung einer “Zeitung” kann man den Unfallhergang leider nicht herleiten.

  6. Chris schreibt:

    Ich vermisse den erhobenen Zeigefinger ob des “Fehlens” eines modischen Kunststoff-Accessoires.

    Oder war das einer der 15% Restquote? Aber so ungewöhnlich wird der Ablauf ja nun nicht gewesen zu sein.

    Jedenfalls gute Besserung.

  7. berlinradler schreibt:

    Auf diesen Zeigefinger verzichtet man in der hiesigen Presse und auch in den hiesigen Polizeinachrichten. Frag mich nicht warum.

  8. baerchen154 schreibt:

    Wohne in der nähe und kenne die Problematik dieser Strasse.Ich gehe davon aus das die junge Dame über den Rasen in Richtung Füßgängerüberweg gefahren kam und der Busfahrer dachte sie fährt auf dem Gehweg weiter was fast alle Radfahrer machen da diese Strasse total überlastet ist vom Verkehr. Auch hier sollte man dazu sagen das mit Helm nicht so viel passiert wäre. Aber darunter hätte die Frisur gelitten.

  9. move schreibt:

    Zitat: “Auf diesen Zeigefinger verzichtet man in der hiesigen Presse und auch in den hiesigen Polizeinachrichten. Frag mich nicht warum.”

    Das ist schon seit einiger Zeit nicht mehr wirklich nötig, seit es dogmatische Radfahrer mit modischen Kunststoff-Accessoire gibt, die jede Gelegenheit dazu nutzen:

    Zitat: “Auch hier sollte man dazu sagen das mit Helm nicht so viel passiert wäre.”

  10. BikeBloggerBerlin schreibt:

    @move: nanu, der erste Kommentar, der das Helmtragen (oder nicht-tragen) thematisierte war doch gerade contra… Der Begriff Dogmatismus kommt mir (leider) häufiger in den Sinn, wenn ich Beiträge von Helmgegnern lese… Warum nur?

    Auch ich wünsche dem Mädchen natürlich gute Besserung.

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