und zwar bevor wir eingeschneit werden , vom 30.10 - 01.11 fahren wir auf Betriebsfahrt.
Laden und Werkstatt sind also Freitag und Samstag geschlossen.
Ab Montag , den 2. November sind wir wieder für euch da.
Traurige Meldung Nummer 2926 der Berliner Polizei vom 27.10.2009 - 17:40 Uhr:
“Eine 89-jährige Frau erlag am vergangenen Samstag ihren bei einem Verkehrsunfall am 19. Oktober in Neukölln erlittenen Verletzungen. Die Seniorin hatte gegen 18 Uhr 30 bei grüner Fußgängerampel die Straße des Hermannplatzes betreten, wurde von einem 28-jährigen Fahrradfahrer erfasst und stürzte. Die Fußgängerin war mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie am 24. Oktober verstarb.”
Oregon Manifest ist ein Zusammenschluss von Firmen und Institutionen, um den dortigen Radverkehr zu fördern. Anfang des Monats veranstaltete Oregon Manifest einen Wettbewerb, um das Transportrad der Zukunft (”next-wave transportation bike”) zu finden. Gefragt waren nicht mehr und nicht weniger als spektakuläre Lösungen für den Alltagsradler.
Etwa dreißig Rahmenschmieden gingen in den Wettbewerb, der von Pereira Cycles aus Portland in Oregon gewonnen wurde. Sein Manifest Bike kommt mit einer Menge schöner Details, für die es sich lohnt, das Fahrrad in groß zu betrachten, Ständer, Front-Rack mit Lichthalter, integriertes U-Schloss und viele weitere schöne Details.
Gestern wurde der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP unterzeichnet. Inzwischen ist die Tinte auf den Urkunden getrocknet, das Dokument selbst scheint aber immer noch nicht veröffentlicht zu sein, der Google-Link führt auf eine Fehlerseite von bundesregierung.de. Deshalb nehme ich den Vertrag, wie er bei Spiegel-Online veröffentlicht wurde. Über dem steht zwar groß Entwurf, aber alle anderen scheinen ebenfalls aus dieser Quelle zu zitieren.
Auf insgesamt 128 Seiten werden im Koalitionsvertrag die Ziele der neuen Bundesregierung erläutert. Zum Thema Mobilität finden sich sieben Seiten mit einer ganzen Palette von Zielvorgaben: “Mobilität besitzt eine Schlüsselfunktion in unserer Gesellschaft; sie schafft die Voraussetzungen für Beschäftigung, Wohlstand und persönliche Freiheit. Wir wollen mit einer effizienten Verkehrspolitik die Mobilität für heute und morgen sichern. Uns geht es darum, Mobilität zu ermöglichen und nicht zu behindern. Die Hinterlassenschaften von Rot-Grün in der Verkehrspolitik gehören endgültig der Vergangenheit an” (Zeile 1315).
Dazu will man eine zukunfts- und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur schaffen, das Planungsrecht beschleunigen, Elektromobilität fördern und bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen bringen. Unter der Überschrift Stadt- und Regionalverkehr heißt es: “Der Radverkehr stellt für uns einen wichtigen Bestandteil städtischer Mobilität dar. Deshalb werden wir den Nationalen Radverkehrsplan weiterentwickeln” (Zeile 1552). Einschränkungen des Autoverkehrs in Innenstädten will der Koalitionsvertrag nicht: “Eine City-Maut und generelle innerstädtische Fahrverbote lehnen wir ab.” (Zeile 1551).
Der Radweg der Dahlwitzer Landstraße (nahe dem S-Bahnhof Friedrichshagen) befindet sich zwar auf der Fahrbahn, aber rechts von den parkenden Autos. Besonders gefallen hat mir die praktische Weiterführung. Na, wie ists gemeint?
Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbandes VdK, erwartet vom Bundesverfassungsgericht eine klare Kampfansage gegen die bisherige Hartz-IV-Regelung für Kinder. Die bisherige Regelung empfindet Mascher als “große Ungerechtigkeit”. Die VdK-Präsidentin regte an, mehr Gutscheine zu verteilen, die die Teilnahme von Kindern am Sport oder an der Kultur ermöglichten. “Ich wünsche mir außerdem, dass es wieder mehr Einmalleistungen gibt, die individuelle Entwicklungen von Kindern berücksichtigen.” Als Beispiel nannte Mascher den Erwerb eines Fahrrads. “Wenn Sie die bescheidene Summe sehen, die für Mobilität oder Verkehrsteilnahme im Regelsatz vorgesehen ist, dann ist ein Kind längst erwachsen, ehe es das Geld für ein Fahrrad zusammen hat.”
Ist zur Zeit ein wenig videolastig hier, aber das Ding kam gerade rein und kann euch nicht vorenthalten bleiben. Animationsfilm Le son du pignon (deutsch: Der Klang des Ritzels) von David Martin. Beschreibung: “A bicycle repairman absorbed in dull everyday work is swept over by the repetitive rhythm.” Filed unter Fahrradmusik.
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Chef des Verkehrsressorts in der kommenden schwarz-gelben Bundesregierung wird der CSU-Abgeordnete Peter Ramsauer. Der auch für den Fahrradverkehr zuständige Ramsauer löst den SPD-Politiker Wolfgang Tiefensee als Verkehrsminister ab.
Wildbach-Toni ist eine von der Redaktion der Titanic ausgeheckte Serienfigur, die uns einführt in die wunderbare Welt der Berge. Die Folge “Geschichte lebt” wurde gerade mit einem Preis für das “Fahrrad in der Nebenrolle” bei dem Internationalen Festival des Fahrrad-Videos 2009 in Bochum bedacht. Die Laudatoren: “Alpenländischer Anarchohumor prallt auf Mountainbiker, ein Fahrradfilm, ohne dass ein Fahrrad zu sehen ist”.
Das Internet-Portal radschlag.de ging vor wenigen Tagen an den Start. Das vom Verkehrsministerium geförderte Projekt wird gemeinschaftlich vom Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), der Deutschen Sporthochschule in Köln und dem ACE Auto Club Europa getragen. Ziel des Projektes ist es, mehr Kinder und Jugendliche aufs Rad zu bringen, indem es Akteure der Fahrradförderung - Kindergärten, Schulen, Familien und Vereine - in ihrer Arbeit unterstützt. Neben viel Helmpropaganda liefert das Internet-Portal Pädagogen, Eltern und Trainern ohne zeitaufwändige Recherchen Unterrichts-, Projekt- und Spielideen rund um das Fahrrad. Rechtstipps - zum Beispiel zum Thema Klassenausflug mit dem Rad und Haftungsfragen - sollen dazu beitragen, Berührungsängste und Vorbehalte abzubauen. Auch für Familien gibt es Servicetipps. In einer Literaturdatenbank kann man auf über 500 Broschüren, Bücher, Artikel, Links, Unterrichtsmaterialien und Spielideen rund ums Fahrrad zugreifen.
Alles ganz schön und gut, aber den aktiven Leser scheut der Radschlag wie der Teufel das Weihwasser. Ein Forum zur Diskussion wäre eine wunderbare Sache, um all die Fragen um die Themen “Kids & Räder” zu diskutieren. Und tatsächlich, es gibt dieses Forum, wenn auch nur mit zehn mickrigen Beiträgen. Lesen darf man diese Beiträge aber nicht, denn vorher muss man eine umständliche Anmeldeprozedur über sich ergehen lassen und diverse Angaben machen. Ich habe es dennoch versucht, artig alle gewünschten Einträge von der Mailadresse, Passwort (doppelt), Username usw gemacht, schnell noch zum Postfach und den Erhalt der Mail bestätigt und wurde trotzdem barsch abgewiesen: “Während der Anmeldung trat ein Fehler auf.” Kein Wunder, dass da die Macher des Radschlags unter sich bleiben. Radschlag
Ab November kann man bei Honda in Japan einen Fahrrad-Simulator vorbestellen, ausgeliefert wird ab Februar 2010. Der Simulator wurde für die kindliche Verkehrserziehung entwickelt. Die Erfinder hoffen auf einen Lerneffekt, wenn die jungen Radfahrer mögliche Risiken gefahrlos erleben können und so ihre Fähigkeit verbessern können, Gefahrensituationen zu erkennen. Darüber hinaus soll der Fahrrad-Simulator helfen, die Verkehrsregeln auf eine angenehme Weise zu erlernen. Im Simulator können mehrere Lernprogramme gefahren werden, wie “Zur ABC-Schule fahren”, “Zur Schule fahren”, “Zum Supermarkt um die Ecke” oder “In die Einkaufsstraße in der Nähe fahren”. Das Gerät soll ion Japan breit gestreut werden, vom Kindergarten bis zu öffentlichen Gebäuden, ein Einsatz des Simulators für Senioren ist ebenfalls geplant.
Fareastgizmos: Honda Bicycle Simulator offers realistic experiences for user groups of different ages
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Bei dem Begriff Fahrradhauptstadt assoziiert man sofort die Stadt Münster. Offziell ist die Stadt in Nordrhein-Westfalen jedoch nie zur Hauptstadt des Fahrrads gekürt worden. Münster hat sich einfach so genannt. Niemand wiedersprach und so war es gut.
Nun kommt aber eine schlechte Nachricht von der Ostsee. Die Verwaltung von Greifswald behauptet: “Greifswald ist Fahrradhauptstadt Deutschlands” und stiftet große Verwirrung. Die Pressesprecherin von Greifswald wird mit den Worten zitiert: “In Greifswald nutzen 44 Prozent der Bürger täglich ihr Rad, in Münster nur 38 Prozent.” Das sei das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald durchgeführt habe.
Münsters Verkehrsplaner Stefan Böhme kontert, dass Münster “zumindest gefühlt Fahrradhauptstadt bleiben wird”. Schließlich gebe es in Münster 22 Fahrradstraßen, in Greifswald nur eine. Und außerdem habe er kein einziges Fahrrad gesehen, als er sich gestern Morgen im Internet durch Greifswald-Webcams klickte.
Westfälische Nachrichten: Fahrradhauptstadt: Greifswald kontra Münster
Ziemlich coole Video-Dokumentation von Mark Wagenbuur. Im folgenden Video werden in den ersten Sekunden die acht Fahrradschnellstraßen in der Stadt Utrecht in den Niederlanden eingeblendet (Ride 1 bis Ride 8).
Wenn du auf eine Straße klickst, öffnet sich ein neues Fenster mit einem Video des betreffenden Fahrradschnellwegs. Man sieht, dass die Fahrradwege zu unterschiedlichen Zeiten konzipiert und gebaut wurden. Da gibt es enge und ungemütliche Radwege, aber auch großartig ausgebaute, bequeme und schnelle Verbindungen mit grüner Welle für Radfahrer und weiteren Annehmlichkeiten.
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Das schwedische Verkehrsforschungsinstitut VTI hat eine Studie zu verletzten Radfahrern durchgeführt. Die Untersuchung basiert auf 17,989 verletzten Radfahrern, die zwischen 2003 und 2006 in schwedische Krankenhäuser eingeliefert wurden
Danach passieren die meisten Unfälle bei Radfahrern als Alleinunfälle. Dieser Unfalltyp lag bei 72% aller verletzten Radfahrer vor. Bei 17% der verletzten Radfahrer war die Ursache ein Unfall zwischen Fahrrad und Auto. Für 8% aller Verletzten war ein Unfall unter Radfahrern ursächlich.
Max Gassmann und Mara Goldwyn aus den USA basteln aus ausrangierten Fahrradschläuchen, Fahrradmänteln und Fahrrad-Metallteilen Schmuck, Gürtel und Taschen.
Ihre Designobjekte nennen sie bike parts transmuted as erotic streetwear und verkaufen sie auf Berliner Märkten, Festivals und in ihrem Online-Shop.
“Immer mehr Menschen genießen die Partnerschaft zu ihrem Fahrrad. Doch schnell kann aus den Genuss eine symbiotische Beziehung werden. Die psychologische Paartherapie macht Mut, diesen Konflikt als Herausforderung anzunehmen: Wie kann eine Beziehung gelingen, in der sowohl Gefährt als auch FahrerIn Erfüllung finden? Wie bringe ich neuen Schwung in meine Beziehung? Welche Strategien bieten sich an, wenn mein Rad mich verlassen hat? Kann der Mensch mehrere Fahrräder gleichzeitig lieben? Wo kann ich ein neues Rad kennenlernen? Und wie groß darf der Altersunterschied sein?”
Diesen eminent wichtigen Fragen aus dem Radlerleben wird sich der Philosoph Harald-Alexander Korp widmen, allerdings erst Ende Januar 2010. Am Freitag den 29. Januar gegen 19:00 Uhr hält er einen Vortrag im ADFC Buch- und Infoladen in der Brunnenstraße. Die lange Wartezeit bis zum Vortrag überbrücken wir am besten, indem wir jeden Tag ganz bewusst versuchen, die Beziehung zu unserem Rad ein kleines Stückchen zu vertiefen.
Die Firma Dosun aus Taiwan hat ein selbstleuchtendes Pedal mit Minigenerator und acht LED-Lampen entwickelt. Zusätzlich zu den nur passiv leuchtenden Reflektoren ist in das Pedal J-1 ein kleiner Stromgenerator eingebaut, der seine Energie aus dem Radfahren gewinnt und nach einer halben Minute Treten Energie liefert. Ein Kondensator speichert Strom für die LEDs für weitere 90 Sekunden nach der letzten Pedalrotation. Der Pedalkorb der J-1 besteht aus Aluminium, die Achse aus Stahl. Die Pedalen wiegen 450 Gramm pro Set. In den USA sollen die Leuchtpedale etwa 40,- Dollar kosten. Die Firma gibt eine Garantie von einem Jahr, bezogen allerdings nur auf die LED-Teile. Die LED-Einheit ist sicher gekapselt, sodass das Pedal nicht so leicht kaputt geht, wenn das Fahrrad umfällt. Dosun J-1
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Das zukünftige Berliner Fahrradroutennetz besteht aus einer Reihe von strahlenförmig verlaufenden Radwegen, die vom Zentrum in alle Richtungen nach außen führen. Ein Dutzend dieser so genannten Radialrouten (abgekürzt RR) sollen einmal ein enges sternförmiges Radwegenetz über die Stadt legen. Bereits fertig gestellt sind fünf der zwölf Radialrouten, von der Wannnseeroute (RR1) über die Hellersdorf-Route (RR8) bis zur Teltow-Route (RR12).
Weitere insgesamt acht so genannte Tangentialrouten (abgekürzt TR) sollen die äußeren Bezirke miteinander vernetzen. Nach der bereits im letzten Jahr eröffneten Südspange (TR1) wurde nun die 18 km lange Nordspange (TR2) fertiggestellt, in der Grafik dunkelrot gezeichnet. Mit dem Begriff “Fertigstellung” sind zwei Dinge gemeint. Die Route ist komplett ausgeschildert und zusätzlich existiert ein Faltblatt der Radroute, abzuholen bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nahe Jannowitzbrücke.
Die Nordspange schafft eine Verbindung zwischen dem Volkspark Jungfernheide im Nordwesten Berlins über den Volkspark Rehberge und den Volkspark Humboldthain bis zu den Grünanlagen um die Hohenschönhauser Villenkolonie. Die Nordspange verknüpft dicht besiedelte Quartiere von Siemensstadt, Wedding, Gesundbrunnen, Prenzlauer Berg und Hohenschönhausen und sollte deshalb für den Alttagsradler ebenso interessant sein wie für den touristischen Radfahrer, der den grünen Norden Berlins erkunden will.
Die amerikanische Künstlerin Kara Ginther verwandelt Fahrradsättel in kleine Kunsthandwerke. Es beginnt immer mit einem nagelneuen Sattel der Firma Brooks aus britischer Produktion. Dann schnitzt, schleift, fräst und bemalt sie den Sattel nach individuellen Vorstellungen des Auftraggebers. Je nach Design arbeitet sie zwischen zwei Stunden und zwei Wochen an einem Sattel und verlangt dafür zwischen 99 und 345 Dollar. Ob die Haltbarkeit der Brooks-Sättel unter der Behandlung der Künstlerin leiden, schreibt sie nicht, schön sehen sie aber allemal aus.
La Linea ist eine Zeichentrickfigur des des italienischen Cartoonisten Osvaldo Cavandoli. Das ewig zeternde Linienmännchen hat in einer Folge mit den Tücken des Fahrrads zu kämpfen.
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Am Donnerstag, den 29.10.2009 werden ab 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Fundstelle im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten die auf dem Bahngebiet und in den Zügen gefundenen Fahrräder öffentlich versteigert. Eine Besichtigung der Räder ist vorher nicht möglich und zu zahlen ist nach Zuschlag sofort und in bar.
via: da isser…
Das Fahrradbüro der Stadt Frankfurt hat eine neue Internetseite freigeschaltet. Es handelt sich um ein dynamisch wachsendes Portal, das viel Aktuelles, Informatives und Unterhaltsames rund um das Thema Radfahren sowie zahlreiche Fotos bieten soll.
Aufgabe des vier Personen großen Fahrradbüro-Teams ist die Werbung für das Radfahren im Frankfurter Raum. Schließlich hat sich die Stadt vorgenommen, den Anteil des Radfahrens am Gesamtverkehr in Frankfurt in den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen. “Vielleicht sind sogar 20 Prozent statt der bisher angestrebten 15 Prozent in den nächsten Jahren möglich”, sagt Verkehrsdezernent Sikorski.
Aber die Mitarbeiter vom Fahrradbüro wollen auch ganz praktisch den Radverkehr verbessern helfen. Ein Mitarbeiter hat die Aufgabe, “Ampelschaltungen so einzurichten, dass Radfahrerinnen und Radfahrer mehr von Grünphasen profitieren können”. Ein weiterer Mitarbeiter soll sich darum kümmern, die Aufteilung der Verkehrsflächen bei der Einrichtung von Baustellen so zu gestalten, dass ein respektvolleres Miteinander im Straßenverkehr möglich wird.
Um das Portal bekannt zu machen, wurden in der letzten Woche Fragen an Radfahrer auf Radverkehrsanlagen in Frankfurt gesprayt, zum Beispiel: Auf dem Rad zur Tat? Friedliche Koexistenz? Radfahren verpestet die Luft? Würde Goethe Rad fahren? Fährst Du auch im Regen?
Jetzt sind die Frankfurter Radfahrer am Zug und können auf die Sprayschablonensprüche im Portal antworten.
Die 97. Tour de France im kommenden Jahr wird einhundert Jahre Radrennsport in den Pyrenäen mit einigen Besonderheiten zelebrieren. Unter anderem wird der Col du Tourmalet zweimal hintereinander an den Etappen 17 und 18 erklettert. Außerdem wird es Kopfsteinpflasteretappen geben, ähnlich wie bei Eintagesklassikern “Lüttich-Bastogne-Lüttich” oder “Paris-Roubaix”. Tourchef Prudhomme sagte: “Wir haben nicht deshalb Kopfsteinplaster gewählt, damit die Fahrer stürzen, sondern wir wollen das Feld selektieren.”
Die niederländische Provinz Noord-Brabant und die Region Eindhoven haben einen Fahrrad-Rechner entwickelt. Mit ihm kann man ausrechnen, wie groß der Nutzen des Radfahrens hinsichtlich deines Geldbeutels, deiner Gesundheit und der Umwelt ist.
Radfahren ist billiger als Autofahren. Man spart Treibstoffkosten und die Kosten für die Abschreibung des Fahrzeugs. Radfahren ist außerdem gut für die Gesundheit. Bereits eine halbe Stunde Radfahren am Tag hat spürbare Auswirkungen, so wird etwa das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung verringert. Und Radfahren ist ebenfalls gut für die Umwelt, da die Emission von Kohlendioxid, Stickoxid und Feinstaub reduziert.
Mit dem Fahrradkalkulator kann man ganz leicht ausrechnen, wieviel man spart, wenn man das Auto stehen lässt. Einfach die Werte in den oberen Registerkarten verändern. Wie weit ist der Weg zum täglichen Zielort, zur Arbeit, zum Büro oder zur Schule (holländisch: Afstand per dag)? An wie vielen Tagen in der Woche fährst du (Dagen per week)? An wie vielen Wochen im Jahr (Weken per jaar)? Und schließlich noch anklicken, ob dein Auto ein Kleinwagen oder ein Straßenkreuzer ist und ob du Benzin oder Diesel tankst.
Der untere Bereich zeigt dann die Vorteile des Radfahrens auf: die mehr verbrauchten Kalorien, die Ersparnis in Euro und die reduzierten Emissionswerte.
Die neue Ausgabe der Radfahrerzeitung FahrradZukunft hat den Schwerpunkt Elektro-Fahrräder. Rainer Mai hat den Elektrorad-Rummel einer kritischen Würdigung unterzogen. Andreas Fuchs hat sich Gedanken gemacht, warum und wie Elektrofahrräder die Reichweite von Radfahrern erhöhen können. Andreas Oehler beleuchtet in seinem Artikel Elektrofahrräder kritisch in Bezug auf die Ökobilanz, hier u.a. die Seite der Akkus. Von Lui Frimmel und Jürgen Buss gibt es einige Vergleiche zur Historie der Hilfsantriebe. Pedelecs sind nicht die ersten Fahrräder mit Hilfsantrieb. Das und weitere interessante Artikel in der FZ seit einigen Tagen frisch im Netz.
Nachdem es in Finnland immer wieder zu schweren Kopfverletzungen gekommen war, wenn radfahrende Kühe in Unfälle verwickelt wurden, hat der Milchhersteller Valio endlich reagiert und seiner Milchtüte ein neues Design verpasst.
Die Boulevardzeitung B.Z. berichtet von einem Verkehrsunfall in Lichtenberg. Danach rutsche gestern Abend gegen 22.40 Uhr ein 41-jähriger Radfahrer an der Kreuzung Landsberger Allee und Vulkanstraße aus. Der Radfahrer kam zu Fall und blieb verletzt auf der Straße liegen. Nach Angaben der B.Z. stoppten viele Autofahrer und leisteten erste Hilfe.
“Bis auf einen. Dieser Mann raste mit seinem Toyota in die Unfallstelle und fuhr über den rechten Fuß des verletzten Mannes. Der Raser bremste nur kurz und flüchtete dann. Die Polizei sucht nun nach dem Autofahrer. Der Radfahrer wurde vom Notarzt behandelt und kam schwer verletzt ins Krankenhaus.”
B.Z.: Radfahrer nach Sturz überfahren
der Radler: Glückwunsch und vielen Dank für die Auflistung. Da habe ich ja was zu klicken ;-)
BikeBloggerBerlin: Noch ein Nachtrag: meine neue Blog-Adresse ist natürlich noch nicht enthalten… daher hier als Nachtrag: http://bikebloggerberlin. wordpress.com/ An den ersten 5000 Kommentaren arbeite ich aber noch!
Brigitte: Hallo, Radspannerei-Team, ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit von meinem Blog, in dem ich auch über meine Radtouren berichte. Ich habe mich darüber sehr gefreut. Mir gefällt Euer Blog und deshalb lese ich ihn schon seit dem ich selbst vor 5 Jahren mit dem Blogschreiben...
Christian: Yeah das ist ja schön, eine Sammlung von Fahrradblogs, da muss ich mich die Tage mal durchklicken. Les immer mal wieder gern rein bei euch. Frohes weiterbloggen. Gruß aus dem Elb(en)tal Christian P.S.: http://www.eppinator.de/b log Sports’n'chili - Rennradeln, Chilis und der...
Frankfurter Fahrradsommer: Verdammt, ich fehle. Na ja, ich bin ja auch noch jung im Vergleich zu den alten Hasen hier: http://www.frankfurter-fa hrradsommer.de
mr.pedersen: Aktuelles aus der Welt des Hängemattenfahrrads und darüber hinaus http://www.pedersen-on-to ur.de/ Yours on a hammock ;-)
BikeBlogger: Glückwunsch! Und danke für die Liste :-) Jetzt weiß ich, dass ich nichts weiß… bzw. nur einen Bruchteil der Fahrradblogs kenne!
achsonaja: Warum berichtet Ihr eigentlich nicht von der Berliner Fahrradschau? Wart Ihr nicht da? Nur am Bloggen, oder wie? Weiterso mit dem Bloggen… Schönen Gruß aus Mönchengladbach!
JenMar: Aus Dänemark: http://www.copenhagencycl echic.com/
Meerkatze: …ohne Helm habe ich auch eine bessere Rundumsicht als mit :) Aber das Video ist doch gefakt oder? Die letzte Szene, als so getan wird, als wäre das Auto markiert worden, das sah mir eher nach einer optischen Illusion aus. In Wirklichkeit war das Auto schon längst an dem Kind...
Meerkatze: “Linkskurve, Gegenverkehr nicht einsehbar, leichtes Schneetreiben knapp 40km/h. […] Er setzt an zum Überholen, fährt neben mir im Gegenverkehr (unter 1m Abstand), lässt die Scheibe runter, schaut zu mir und brüllt: ”Das ist lebensgefährlich, was Sie machen!””...
Meerkatze: Ganz witziger Ausschnitt. Das Fahrrad fährt also alleine heim und bleibt ausgerechnet vor dem Haus seines Besitzers stehen? Es sieht ein bisschen so aus, als würde jemand unsichtbares damit fahren, der dann aus dem Bild geschnitten wurde. Die Pedale bewegen sich ja. Oder es hängt an...
BikeBloggerBerlin: @move: nanu, der erste Kommentar, der das Helmtragen (oder nicht-tragen) thematisierte war doch gerade contra… Der Begriff Dogmatismus kommt mir (leider) häufiger in den Sinn, wenn ich Beiträge von Helmgegnern lese… Warum nur? Auch ich wünsche dem Mädchen...
move: Zitat: “Auf diesen Zeigefinger verzichtet man in der hiesigen Presse und auch in den hiesigen Polizeinachrichten. Frag mich nicht warum.” Das ist schon seit einiger Zeit nicht mehr wirklich nötig, seit es dogmatische Radfahrer mit modischen Kunststoff-Accessoire gibt, die jede...
baerchen154: Wohne in der nähe und kenne die Problematik dieser Strasse.Ich gehe davon aus das die junge Dame über den Rasen in Richtung Füßgängerüberweg gefahren kam und der Busfahrer dachte sie fährt auf dem Gehweg weiter was fast alle Radfahrer machen da diese Strasse total überlastet...
Chris: Ich vermisse den erhobenen Zeigefinger ob des “Fehlens” eines modischen Kunststoff-Accessoires. Oder war das einer der 15% Restquote? Aber so ungewöhnlich wird der Ablauf ja nun nicht gewesen zu sein. Jedenfalls gute Besserung.
Philip: wenn die bezeichnung “radfahrerin” richtig ist, dann muss sie gefahren sein. wer sein rad schiebt, ist fußgänger. trotzdem muss der bus halten
Jochenderrochen: “als er einen Zebrastreifen überquerte”, also gefahren oder gelaufen ? “Laut StVO sind nur Fußgänger und Rollstuhlfahrer am Fußgängerüberweg bevorrechtigt.” aber trotzdem unschön ! ich wünsche gute besserung !
Dirk: Es gibt doch ein breites Spektrum an Formen von Gewalt und Machtausübung im Straßenverkehr, die insbesondere von AutofahrerInnen ausgeübt wird, auch wenn ich nicht von Krieg reden würde. Das Spektrum der Gewalt geht vom Anschreien und Beschimpfen aus der Sicherheit bietenden Karosse des...
Philip: @spreenixe. genau an den artikel hab ich auch gerade gedacht bzw hab ihn auch gerade gelesen. da vermisse ich den zynischen kommentar “auch zu fuß gehen kann gefährlich sein” … mit radfdahrern kann mans ja machen. die sind ja selber schuld. was fahren die auch einfach...
spreenixe: da passt das hier ja ganz gut dazu: http://www.tagesspiegel.d e/berlin/Verkehr-Unfall-V erkehr-Mitte;art18614,305 2867 zum thema krieg: ca. 5000 tote jedes jahr in D, die ganz klar auf kosten der motorisierten autisten gehen, kann man nennen wie man will. es ist auf jeden fall pervers...
vorTrieB: Hier den “Kollateralschaden& #8221; heranzuziehen, ist in meinen Augen ziemlich unpassend. Der Ausdruck sollte den Aktivitäten potenzíeller Mörder vorbehalten bleiben & damit meine ich keine Autofahrer :-) Oder seid Ihr vielleicht ernsthaft der Auffassung, dass auf unseren...
Martin: Als ich zum ersten Mal von diesen Videofahrrädern gehört habe, dachte ich, blauäugig wie ich nun mal bin, dass endlich eine effektive Lösung gefunden wird, Verkehrsverstöße GEGEN Radfahrer zu ahnden. Daran scheint aber keinerlei Interesse zu bestehen. Radfahrer, wenngleich sehr oft...
siggi: http://img.badische-zeitu ng.de/aktionen/2006/video /videorad.wmv Musik hören auf dem Rad - verboten über Zebrastreifen fahren - verboten die müssen es ja wissen.
BikeBloggerBerlin: Äh… nur eine Anmerkung. Es gibt auch Polizisten, die passionierte Radler / Rennradfahrer sind. Kenne auch welche… Also keine Vorurteile bitte :-)
Philip: ja, polizisten wirken in der tat immer ein wenig lächerlich auf fahrrädern. deswegen haben die wohl auch keine lust drauf. meiner meinung nach wirken die aber nur lächerlich, weil es in der regel halt sonntagsradler sind. ist natürlich nur ne wage vermutung. wirkt aber so. dicht...
siggi: @berlinradler Die erten Videos wurden doch damals in den Medien veröffentlicht. War lustig anzusehen wie Radfahrern ein Ordnungsgeld abgeknöpft wurde weil sie einen Zebrastreifen überfahren haben.
Johannes: Aber bitte: “Badische” Zeitung. Merke: Es gibt badische und unsym-badische Leut’. :-)
siggi: Unsinn Datenschutz. Dann müssten die Videoautos der Polizei auf den Autobahnen und Landstrassen auch verboten werden. Der Hauptgrund wird wohl gewesen sein weil die Polizei bei der Radverkehrsüberwachung gleichzeitig ihre Unwissenheit, im Punkt Radverkehrsregeln, mit dokumentiert haben.
Maximilian Semsch: Hallo liebe Berliner, wenn ihr zur Vorstellung kommen wollt, vergesst bitte nicht rechtzeitig Karten zu reservieren, da es nur ein kleines Kino ist, wird die Vorstellung sicherlich voll werden. Wer also noch einen guten Platz bekommen will, kann unter: 030/692 4785 oder hier...
Marco te Brömmelstroet: The boats (ponten) are free of charge and there are 5 lines. 2 of them operate each 6 minutes and also 24hours. One has to consider that they are the only real connections between Amsterdam North and South. They are now constructing a metro (ready in 2017). As a frequent...
Marxty: wenn ich die letzen Jahre da in Holland unterwegs war, haben die Fähren so zwischen 50ct und 1€ gekostet. Also eine Person inkl Rad.
Marxty: Brummfiets sind da immer mit den Räder gleichgestellt. Also die, was hier die Kleinschildteile sind. Auf den Überlandradwegen auch. Da müssen die da drauf fahren
Axelander: Google scheint aber bei der Fußgänger-Routenplanung in Berlin nachgebessert zu haben. Die benutze ich öfter um meine Touren mit dem Rad zu planen. Jetzt findet Google-Maps meinen täglichen Weg durch die Hasenheide und den Tiergarten.
Chris: Zumindest hier “in den Bergen” (Chemnitz) ist es absolut sinnlos Radwege räuem zu wollen. Praktisch waren die jetzt 3 Monate am Stueck unbenutzbar. Um Radwege wirklich radfahrtauglich zu halten, müssen praktisch alle Rest von Schnee restlos beseitigt werden, weil durch das...
vorTrieB: Die zu umgehen ist ja schließlich unmöglich. Na ja, eigentlich sind Gehwege meist genau so leicht zu umgehen, wie sich Radwege umfahren lassen. Ob ich das als Radfahrer gut finden würde, weiß ich allerdings nicht…:-)
Philip: @ bikeblogger: das problem is, dass die autofahrer dann ebenso umso mehr denken, dass man bei freien radwegen, die dann auch benutzen muss. von erhöhter rücksicht konnte ich persönlich nichts spüren. alles beim alten
BikeBlogger: Von mir aus können die Radwege im Winter ruhig verschneit bleiben. Nicht nur hier war häufig zu lesen, dass die Autofahrer “uns” eher in Ruhe haben auf der Straße fahren lassen, weil ihnen klar war, dass man bei den Schneemengen nirgends sonst fahren konnte… Als...
Michael: Kleiner stilistischer Tipp: Auf “so lange” folgt “wie” und nicht die Konjunktion “solange”. Will man “solange” benutzen, muss man so schreiben: “dass man eher Straßen als Radwege räumt, solange …” Nix für ungut, soll nur...
Bikeblogger: @chris: So ganz komme ich gerade nicht mit. Was hat ein Ipod (habe ich nicht, würde ich aber geschenkt nehmen) oder ein Hummer (habe ich auch nicht, würde ich aber nicht geschenkt nehmen) mit einem Pedelec zu tun? Worum geht es denn? Dass möglichst viele Menschen möglichst viele...
chris: “Und viele andere werden die Stadt vom (elektrisch unterstützten) Fahrrad aus neu erleben können.” Ja. So “neu”, wie seit hundert Jahren von Mofas, Rollern oder von Fahrrädern mit Hilfsmotor aus auch… Zu den Seen: Stimmt, da hast Du Recht. Ich glaube auch...
BikeBlogger: @chris: gerade der Liepnitzsee ist kein gutes Beispiel. Hier muss jeder eine ganze Ecke zu Fuß zurücklegen, um ans Wasser zu kommen. Pedelecs werden die Übernutzung dieser schönen Ecke sicher nicht verändern. Alle wirklich schönen und zum Baden einladenden Stellen sind im...
chris: Nachtrag: Das mit den Parkplätzen war jetzt tatsächlich übertrieben. Aber es werden auf jeden Fall Orte für größere Massen zugänglich gemacht, die das bislang nicht in dem Maße waren und deren Natur unter dem zusätzlichen Ansturm leiden wird. Meines Wissens passiert das in den...
chris: @berlinradler: Ohne Motor wären die Fahrer im Bild nicht so weit vorgedrungen… Kennst Du den Liebnizsee? Oder andere Seen im Berliner Umland. Die Strände in der Nähe der Parkplätze sind überfüllt und die Natur dort zerstört. Wer ein bisschen Ruhe und Natur sucht, muss einfach...
BikeBlogger: berlinradler, ich stimme dir zu. Wenn die Akkus noch leistungsfähiger, die Reichweiten größer und die Anschaffungspreise niedriger werden, werden sicher viele, denen Rad fahren bisher aus verschiedenen Gründen zu problematisch war, umsteigen. Ich kenne Kollegen, die nicht mit dem...
chris: p.s @elektrofahrrad24.de: Hab mal auf den Link zu Deinem Shop geklickt. “Umwelt schonen” als Headline und dazu ein Bild von einer Horde Mofafahrer die an einem Ort in unberührter Natur eingefallen sind, der bis dato nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar war. Arme Natur, wenn...
Ausstellungsbesucher: Sehr enttäuschende Ausstellung, auch wenn die Veranstaltungsagentur vermutlich glücklich ist über die vielen “tollen Ideen” und “Innovationen” ;. Außer Ostrad kein ernstzunehmender Aussteller (will niemandem Unrecht tuen, die Messengerbags für 300...