und zwar bevor wir eingeschneit werden , vom 30.10 - 01.11 fahren wir auf Betriebsfahrt.
Laden und Werkstatt sind also Freitag und Samstag geschlossen.
Ab Montag , den 2. November sind wir wieder für euch da.
Traurige Meldung Nummer 2926 der Berliner Polizei vom 27.10.2009 - 17:40 Uhr:
“Eine 89-jährige Frau erlag am vergangenen Samstag ihren bei einem Verkehrsunfall am 19. Oktober in Neukölln erlittenen Verletzungen. Die Seniorin hatte gegen 18 Uhr 30 bei grüner Fußgängerampel die Straße des Hermannplatzes betreten, wurde von einem 28-jährigen Fahrradfahrer erfasst und stürzte. Die Fußgängerin war mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie am 24. Oktober verstarb.”
Oregon Manifest ist ein Zusammenschluss von Firmen und Institutionen, um den dortigen Radverkehr zu fördern. Anfang des Monats veranstaltete Oregon Manifest einen Wettbewerb, um das Transportrad der Zukunft (”next-wave transportation bike”) zu finden. Gefragt waren nicht mehr und nicht weniger als spektakuläre Lösungen für den Alltagsradler.
Etwa dreißig Rahmenschmieden gingen in den Wettbewerb, der von Pereira Cycles aus Portland in Oregon gewonnen wurde. Sein Manifest Bike kommt mit einer Menge schöner Details, für die es sich lohnt, das Fahrrad in groß zu betrachten, Ständer, Front-Rack mit Lichthalter, integriertes U-Schloss und viele weitere schöne Details.
Gestern wurde der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP unterzeichnet. Inzwischen ist die Tinte auf den Urkunden getrocknet, das Dokument selbst scheint aber immer noch nicht veröffentlicht zu sein, der Google-Link führt auf eine Fehlerseite von bundesregierung.de. Deshalb nehme ich den Vertrag, wie er bei Spiegel-Online veröffentlicht wurde. Über dem steht zwar groß Entwurf, aber alle anderen scheinen ebenfalls aus dieser Quelle zu zitieren.
Auf insgesamt 128 Seiten werden im Koalitionsvertrag die Ziele der neuen Bundesregierung erläutert. Zum Thema Mobilität finden sich sieben Seiten mit einer ganzen Palette von Zielvorgaben: “Mobilität besitzt eine Schlüsselfunktion in unserer Gesellschaft; sie schafft die Voraussetzungen für Beschäftigung, Wohlstand und persönliche Freiheit. Wir wollen mit einer effizienten Verkehrspolitik die Mobilität für heute und morgen sichern. Uns geht es darum, Mobilität zu ermöglichen und nicht zu behindern. Die Hinterlassenschaften von Rot-Grün in der Verkehrspolitik gehören endgültig der Vergangenheit an” (Zeile 1315).
Dazu will man eine zukunfts- und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur schaffen, das Planungsrecht beschleunigen, Elektromobilität fördern und bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straßen bringen. Unter der Überschrift Stadt- und Regionalverkehr heißt es: “Der Radverkehr stellt für uns einen wichtigen Bestandteil städtischer Mobilität dar. Deshalb werden wir den Nationalen Radverkehrsplan weiterentwickeln” (Zeile 1552). Einschränkungen des Autoverkehrs in Innenstädten will der Koalitionsvertrag nicht: “Eine City-Maut und generelle innerstädtische Fahrverbote lehnen wir ab.” (Zeile 1551).
Der Radweg der Dahlwitzer Landstraße (nahe dem S-Bahnhof Friedrichshagen) befindet sich zwar auf der Fahrbahn, aber rechts von den parkenden Autos. Besonders gefallen hat mir die praktische Weiterführung. Na, wie ists gemeint?
Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbandes VdK, erwartet vom Bundesverfassungsgericht eine klare Kampfansage gegen die bisherige Hartz-IV-Regelung für Kinder. Die bisherige Regelung empfindet Mascher als “große Ungerechtigkeit”. Die VdK-Präsidentin regte an, mehr Gutscheine zu verteilen, die die Teilnahme von Kindern am Sport oder an der Kultur ermöglichten. “Ich wünsche mir außerdem, dass es wieder mehr Einmalleistungen gibt, die individuelle Entwicklungen von Kindern berücksichtigen.” Als Beispiel nannte Mascher den Erwerb eines Fahrrads. “Wenn Sie die bescheidene Summe sehen, die für Mobilität oder Verkehrsteilnahme im Regelsatz vorgesehen ist, dann ist ein Kind längst erwachsen, ehe es das Geld für ein Fahrrad zusammen hat.”
Ist zur Zeit ein wenig videolastig hier, aber das Ding kam gerade rein und kann euch nicht vorenthalten bleiben. Animationsfilm Le son du pignon (deutsch: Der Klang des Ritzels) von David Martin. Beschreibung: “A bicycle repairman absorbed in dull everyday work is swept over by the repetitive rhythm.” Filed unter Fahrradmusik.
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Chef des Verkehrsressorts in der kommenden schwarz-gelben Bundesregierung wird der CSU-Abgeordnete Peter Ramsauer. Der auch für den Fahrradverkehr zuständige Ramsauer löst den SPD-Politiker Wolfgang Tiefensee als Verkehrsminister ab.
Wildbach-Toni ist eine von der Redaktion der Titanic ausgeheckte Serienfigur, die uns einführt in die wunderbare Welt der Berge. Die Folge “Geschichte lebt” wurde gerade mit einem Preis für das “Fahrrad in der Nebenrolle” bei dem Internationalen Festival des Fahrrad-Videos 2009 in Bochum bedacht. Die Laudatoren: “Alpenländischer Anarchohumor prallt auf Mountainbiker, ein Fahrradfilm, ohne dass ein Fahrrad zu sehen ist”.
Das Internet-Portal radschlag.de ging vor wenigen Tagen an den Start. Das vom Verkehrsministerium geförderte Projekt wird gemeinschaftlich vom Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), der Deutschen Sporthochschule in Köln und dem ACE Auto Club Europa getragen. Ziel des Projektes ist es, mehr Kinder und Jugendliche aufs Rad zu bringen, indem es Akteure der Fahrradförderung - Kindergärten, Schulen, Familien und Vereine - in ihrer Arbeit unterstützt. Neben viel Helmpropaganda liefert das Internet-Portal Pädagogen, Eltern und Trainern ohne zeitaufwändige Recherchen Unterrichts-, Projekt- und Spielideen rund um das Fahrrad. Rechtstipps - zum Beispiel zum Thema Klassenausflug mit dem Rad und Haftungsfragen - sollen dazu beitragen, Berührungsängste und Vorbehalte abzubauen. Auch für Familien gibt es Servicetipps. In einer Literaturdatenbank kann man auf über 500 Broschüren, Bücher, Artikel, Links, Unterrichtsmaterialien und Spielideen rund ums Fahrrad zugreifen.
Alles ganz schön und gut, aber den aktiven Leser scheut der Radschlag wie der Teufel das Weihwasser. Ein Forum zur Diskussion wäre eine wunderbare Sache, um all die Fragen um die Themen “Kids & Räder” zu diskutieren. Und tatsächlich, es gibt dieses Forum, wenn auch nur mit zehn mickrigen Beiträgen. Lesen darf man diese Beiträge aber nicht, denn vorher muss man eine umständliche Anmeldeprozedur über sich ergehen lassen und diverse Angaben machen. Ich habe es dennoch versucht, artig alle gewünschten Einträge von der Mailadresse, Passwort (doppelt), Username usw gemacht, schnell noch zum Postfach und den Erhalt der Mail bestätigt und wurde trotzdem barsch abgewiesen: “Während der Anmeldung trat ein Fehler auf.” Kein Wunder, dass da die Macher des Radschlags unter sich bleiben. Radschlag
Ab November kann man bei Honda in Japan einen Fahrrad-Simulator vorbestellen, ausgeliefert wird ab Februar 2010. Der Simulator wurde für die kindliche Verkehrserziehung entwickelt. Die Erfinder hoffen auf einen Lerneffekt, wenn die jungen Radfahrer mögliche Risiken gefahrlos erleben können und so ihre Fähigkeit verbessern können, Gefahrensituationen zu erkennen. Darüber hinaus soll der Fahrrad-Simulator helfen, die Verkehrsregeln auf eine angenehme Weise zu erlernen. Im Simulator können mehrere Lernprogramme gefahren werden, wie “Zur ABC-Schule fahren”, “Zur Schule fahren”, “Zum Supermarkt um die Ecke” oder “In die Einkaufsstraße in der Nähe fahren”. Das Gerät soll ion Japan breit gestreut werden, vom Kindergarten bis zu öffentlichen Gebäuden, ein Einsatz des Simulators für Senioren ist ebenfalls geplant.
Fareastgizmos: Honda Bicycle Simulator offers realistic experiences for user groups of different ages
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Bei dem Begriff Fahrradhauptstadt assoziiert man sofort die Stadt Münster. Offziell ist die Stadt in Nordrhein-Westfalen jedoch nie zur Hauptstadt des Fahrrads gekürt worden. Münster hat sich einfach so genannt. Niemand wiedersprach und so war es gut.
Nun kommt aber eine schlechte Nachricht von der Ostsee. Die Verwaltung von Greifswald behauptet: “Greifswald ist Fahrradhauptstadt Deutschlands” und stiftet große Verwirrung. Die Pressesprecherin von Greifswald wird mit den Worten zitiert: “In Greifswald nutzen 44 Prozent der Bürger täglich ihr Rad, in Münster nur 38 Prozent.” Das sei das Ergebnis einer repräsentativen Studie, die die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald durchgeführt habe.
Münsters Verkehrsplaner Stefan Böhme kontert, dass Münster “zumindest gefühlt Fahrradhauptstadt bleiben wird”. Schließlich gebe es in Münster 22 Fahrradstraßen, in Greifswald nur eine. Und außerdem habe er kein einziges Fahrrad gesehen, als er sich gestern Morgen im Internet durch Greifswald-Webcams klickte.
Westfälische Nachrichten: Fahrradhauptstadt: Greifswald kontra Münster
Ziemlich coole Video-Dokumentation von Mark Wagenbuur. Im folgenden Video werden in den ersten Sekunden die acht Fahrradschnellstraßen in der Stadt Utrecht in den Niederlanden eingeblendet (Ride 1 bis Ride 8).
Wenn du auf eine Straße klickst, öffnet sich ein neues Fenster mit einem Video des betreffenden Fahrradschnellwegs. Man sieht, dass die Fahrradwege zu unterschiedlichen Zeiten konzipiert und gebaut wurden. Da gibt es enge und ungemütliche Radwege, aber auch großartig ausgebaute, bequeme und schnelle Verbindungen mit grüner Welle für Radfahrer und weiteren Annehmlichkeiten.
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Das schwedische Verkehrsforschungsinstitut VTI hat eine Studie zu verletzten Radfahrern durchgeführt. Die Untersuchung basiert auf 17,989 verletzten Radfahrern, die zwischen 2003 und 2006 in schwedische Krankenhäuser eingeliefert wurden
Danach passieren die meisten Unfälle bei Radfahrern als Alleinunfälle. Dieser Unfalltyp lag bei 72% aller verletzten Radfahrer vor. Bei 17% der verletzten Radfahrer war die Ursache ein Unfall zwischen Fahrrad und Auto. Für 8% aller Verletzten war ein Unfall unter Radfahrern ursächlich.
Max Gassmann und Mara Goldwyn aus den USA basteln aus ausrangierten Fahrradschläuchen, Fahrradmänteln und Fahrrad-Metallteilen Schmuck, Gürtel und Taschen.
Ihre Designobjekte nennen sie bike parts transmuted as erotic streetwear und verkaufen sie auf Berliner Märkten, Festivals und in ihrem Online-Shop.
“Immer mehr Menschen genießen die Partnerschaft zu ihrem Fahrrad. Doch schnell kann aus den Genuss eine symbiotische Beziehung werden. Die psychologische Paartherapie macht Mut, diesen Konflikt als Herausforderung anzunehmen: Wie kann eine Beziehung gelingen, in der sowohl Gefährt als auch FahrerIn Erfüllung finden? Wie bringe ich neuen Schwung in meine Beziehung? Welche Strategien bieten sich an, wenn mein Rad mich verlassen hat? Kann der Mensch mehrere Fahrräder gleichzeitig lieben? Wo kann ich ein neues Rad kennenlernen? Und wie groß darf der Altersunterschied sein?”
Diesen eminent wichtigen Fragen aus dem Radlerleben wird sich der Philosoph Harald-Alexander Korp widmen, allerdings erst Ende Januar 2010. Am Freitag den 29. Januar gegen 19:00 Uhr hält er einen Vortrag im ADFC Buch- und Infoladen in der Brunnenstraße. Die lange Wartezeit bis zum Vortrag überbrücken wir am besten, indem wir jeden Tag ganz bewusst versuchen, die Beziehung zu unserem Rad ein kleines Stückchen zu vertiefen.
Die Firma Dosun aus Taiwan hat ein selbstleuchtendes Pedal mit Minigenerator und acht LED-Lampen entwickelt. Zusätzlich zu den nur passiv leuchtenden Reflektoren ist in das Pedal J-1 ein kleiner Stromgenerator eingebaut, der seine Energie aus dem Radfahren gewinnt und nach einer halben Minute Treten Energie liefert. Ein Kondensator speichert Strom für die LEDs für weitere 90 Sekunden nach der letzten Pedalrotation. Der Pedalkorb der J-1 besteht aus Aluminium, die Achse aus Stahl. Die Pedalen wiegen 450 Gramm pro Set. In den USA sollen die Leuchtpedale etwa 40,- Dollar kosten. Die Firma gibt eine Garantie von einem Jahr, bezogen allerdings nur auf die LED-Teile. Die LED-Einheit ist sicher gekapselt, sodass das Pedal nicht so leicht kaputt geht, wenn das Fahrrad umfällt. Dosun J-1
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Das zukünftige Berliner Fahrradroutennetz besteht aus einer Reihe von strahlenförmig verlaufenden Radwegen, die vom Zentrum in alle Richtungen nach außen führen. Ein Dutzend dieser so genannten Radialrouten (abgekürzt RR) sollen einmal ein enges sternförmiges Radwegenetz über die Stadt legen. Bereits fertig gestellt sind fünf der zwölf Radialrouten, von der Wannnseeroute (RR1) über die Hellersdorf-Route (RR8) bis zur Teltow-Route (RR12).
Weitere insgesamt acht so genannte Tangentialrouten (abgekürzt TR) sollen die äußeren Bezirke miteinander vernetzen. Nach der bereits im letzten Jahr eröffneten Südspange (TR1) wurde nun die 18 km lange Nordspange (TR2) fertiggestellt, in der Grafik dunkelrot gezeichnet. Mit dem Begriff “Fertigstellung” sind zwei Dinge gemeint. Die Route ist komplett ausgeschildert und zusätzlich existiert ein Faltblatt der Radroute, abzuholen bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nahe Jannowitzbrücke.
Die Nordspange schafft eine Verbindung zwischen dem Volkspark Jungfernheide im Nordwesten Berlins über den Volkspark Rehberge und den Volkspark Humboldthain bis zu den Grünanlagen um die Hohenschönhauser Villenkolonie. Die Nordspange verknüpft dicht besiedelte Quartiere von Siemensstadt, Wedding, Gesundbrunnen, Prenzlauer Berg und Hohenschönhausen und sollte deshalb für den Alttagsradler ebenso interessant sein wie für den touristischen Radfahrer, der den grünen Norden Berlins erkunden will.
Die amerikanische Künstlerin Kara Ginther verwandelt Fahrradsättel in kleine Kunsthandwerke. Es beginnt immer mit einem nagelneuen Sattel der Firma Brooks aus britischer Produktion. Dann schnitzt, schleift, fräst und bemalt sie den Sattel nach individuellen Vorstellungen des Auftraggebers. Je nach Design arbeitet sie zwischen zwei Stunden und zwei Wochen an einem Sattel und verlangt dafür zwischen 99 und 345 Dollar. Ob die Haltbarkeit der Brooks-Sättel unter der Behandlung der Künstlerin leiden, schreibt sie nicht, schön sehen sie aber allemal aus.
La Linea ist eine Zeichentrickfigur des des italienischen Cartoonisten Osvaldo Cavandoli. Das ewig zeternde Linienmännchen hat in einer Folge mit den Tücken des Fahrrads zu kämpfen.
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Am Donnerstag, den 29.10.2009 werden ab 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Fundstelle im Bahnhof Berlin Zoologischer Garten die auf dem Bahngebiet und in den Zügen gefundenen Fahrräder öffentlich versteigert. Eine Besichtigung der Räder ist vorher nicht möglich und zu zahlen ist nach Zuschlag sofort und in bar.
via: da isser…
Das Fahrradbüro der Stadt Frankfurt hat eine neue Internetseite freigeschaltet. Es handelt sich um ein dynamisch wachsendes Portal, das viel Aktuelles, Informatives und Unterhaltsames rund um das Thema Radfahren sowie zahlreiche Fotos bieten soll.
Aufgabe des vier Personen großen Fahrradbüro-Teams ist die Werbung für das Radfahren im Frankfurter Raum. Schließlich hat sich die Stadt vorgenommen, den Anteil des Radfahrens am Gesamtverkehr in Frankfurt in den nächsten Jahren deutlich zu erhöhen. “Vielleicht sind sogar 20 Prozent statt der bisher angestrebten 15 Prozent in den nächsten Jahren möglich”, sagt Verkehrsdezernent Sikorski.
Aber die Mitarbeiter vom Fahrradbüro wollen auch ganz praktisch den Radverkehr verbessern helfen. Ein Mitarbeiter hat die Aufgabe, “Ampelschaltungen so einzurichten, dass Radfahrerinnen und Radfahrer mehr von Grünphasen profitieren können”. Ein weiterer Mitarbeiter soll sich darum kümmern, die Aufteilung der Verkehrsflächen bei der Einrichtung von Baustellen so zu gestalten, dass ein respektvolleres Miteinander im Straßenverkehr möglich wird.
Um das Portal bekannt zu machen, wurden in der letzten Woche Fragen an Radfahrer auf Radverkehrsanlagen in Frankfurt gesprayt, zum Beispiel: Auf dem Rad zur Tat? Friedliche Koexistenz? Radfahren verpestet die Luft? Würde Goethe Rad fahren? Fährst Du auch im Regen?
Jetzt sind die Frankfurter Radfahrer am Zug und können auf die Sprayschablonensprüche im Portal antworten.
Die 97. Tour de France im kommenden Jahr wird einhundert Jahre Radrennsport in den Pyrenäen mit einigen Besonderheiten zelebrieren. Unter anderem wird der Col du Tourmalet zweimal hintereinander an den Etappen 17 und 18 erklettert. Außerdem wird es Kopfsteinpflasteretappen geben, ähnlich wie bei Eintagesklassikern “Lüttich-Bastogne-Lüttich” oder “Paris-Roubaix”. Tourchef Prudhomme sagte: “Wir haben nicht deshalb Kopfsteinplaster gewählt, damit die Fahrer stürzen, sondern wir wollen das Feld selektieren.”
Die niederländische Provinz Noord-Brabant und die Region Eindhoven haben einen Fahrrad-Rechner entwickelt. Mit ihm kann man ausrechnen, wie groß der Nutzen des Radfahrens hinsichtlich deines Geldbeutels, deiner Gesundheit und der Umwelt ist.
Radfahren ist billiger als Autofahren. Man spart Treibstoffkosten und die Kosten für die Abschreibung des Fahrzeugs. Radfahren ist außerdem gut für die Gesundheit. Bereits eine halbe Stunde Radfahren am Tag hat spürbare Auswirkungen, so wird etwa das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung verringert. Und Radfahren ist ebenfalls gut für die Umwelt, da die Emission von Kohlendioxid, Stickoxid und Feinstaub reduziert.
Mit dem Fahrradkalkulator kann man ganz leicht ausrechnen, wieviel man spart, wenn man das Auto stehen lässt. Einfach die Werte in den oberen Registerkarten verändern. Wie weit ist der Weg zum täglichen Zielort, zur Arbeit, zum Büro oder zur Schule (holländisch: Afstand per dag)? An wie vielen Tagen in der Woche fährst du (Dagen per week)? An wie vielen Wochen im Jahr (Weken per jaar)? Und schließlich noch anklicken, ob dein Auto ein Kleinwagen oder ein Straßenkreuzer ist und ob du Benzin oder Diesel tankst.
Der untere Bereich zeigt dann die Vorteile des Radfahrens auf: die mehr verbrauchten Kalorien, die Ersparnis in Euro und die reduzierten Emissionswerte.
Die neue Ausgabe der Radfahrerzeitung FahrradZukunft hat den Schwerpunkt Elektro-Fahrräder. Rainer Mai hat den Elektrorad-Rummel einer kritischen Würdigung unterzogen. Andreas Fuchs hat sich Gedanken gemacht, warum und wie Elektrofahrräder die Reichweite von Radfahrern erhöhen können. Andreas Oehler beleuchtet in seinem Artikel Elektrofahrräder kritisch in Bezug auf die Ökobilanz, hier u.a. die Seite der Akkus. Von Lui Frimmel und Jürgen Buss gibt es einige Vergleiche zur Historie der Hilfsantriebe. Pedelecs sind nicht die ersten Fahrräder mit Hilfsantrieb. Das und weitere interessante Artikel in der FZ seit einigen Tagen frisch im Netz.
Nachdem es in Finnland immer wieder zu schweren Kopfverletzungen gekommen war, wenn radfahrende Kühe in Unfälle verwickelt wurden, hat der Milchhersteller Valio endlich reagiert und seiner Milchtüte ein neues Design verpasst.
Die Boulevardzeitung B.Z. berichtet von einem Verkehrsunfall in Lichtenberg. Danach rutsche gestern Abend gegen 22.40 Uhr ein 41-jähriger Radfahrer an der Kreuzung Landsberger Allee und Vulkanstraße aus. Der Radfahrer kam zu Fall und blieb verletzt auf der Straße liegen. Nach Angaben der B.Z. stoppten viele Autofahrer und leisteten erste Hilfe.
“Bis auf einen. Dieser Mann raste mit seinem Toyota in die Unfallstelle und fuhr über den rechten Fuß des verletzten Mannes. Der Raser bremste nur kurz und flüchtete dann. Die Polizei sucht nun nach dem Autofahrer. Der Radfahrer wurde vom Notarzt behandelt und kam schwer verletzt ins Krankenhaus.”
B.Z.: Radfahrer nach Sturz überfahren
Felix: Interessant. Wie heißt der Hersteller, der die 18-Gang Nabe baut? Viel Spaß auf der Messe…
softshell: Da würde ich wahrlich auch gerne dabei gewesen. Viel Spaß noch bei den restlichen Hallen.
JeyJey: Hm - beneide Euch und wäre auch gerne dabei gewesen. Schon interessant, wohin die Entwicklung geht. Aber ein paar Fotos wären echt klasse gewesen, um den Eindruck zu bekommen, was da so alles steht. Ich hoffe, Fotos kommen noch. Viele Grüße und genießt die Messe.
Kai: @andreas: Ich bin hier im Ruhrgebiet und nicht in Berlin unterwegs. Hier ist es für mich seit Jahren relativ entspannt, obwohl ich praktisch keine Radwege mehr benutze ausser einige Radstreifen. Deshalb war meine Frage auch völlig ernstgemeint, was bei euch in Berlin anders läuft. Sind...
andreas: @Kai: Freut mich, dass bei mir “der Fall aber tatsächlich wohl etwas anders zu liegen” scheint! Nein, im Ernst: Danke für die vermittelnden Worte. “Irgendwann hören die Revierkämpfe auf und die Normalität setzt ein.” Dein Wort in Gottes (oder wessen auch...
Kai: @andreas: Ganz so böse ist das sicher nicht gemeint. Man ärgert sich nur manchmal über die x-te Person, die Separation fordert und man wieder die gleichen Standardargumente widerlegen muss. Bei dir dir scheint der Fall aber tatsächlich wohl etwas anders zu liegen. “Ich fühle mich...
andreas: @Prokrastes: Nachtrag: “Nein, dort existiert dieser Unfug nicht.” Habe ich aus deinen freundlichen Worten doch tatsächlich noch etwas gelernt. Danke. Auf jeden Fall: Allseits gute Fahrt (ganz unabhängig vom Verkehrsmittel)!
andreas: @Prokrastes: “Kompletter Unfug ist es, weil es mit viel Aufwand versucht, ein gar nicht vorhandenes Gefährdungspotential zu umgehen.” Danke für deine belehrenden Worte, im Sinne von: ‘Alles was die/der Andere sagt ist sowieso Blödsinn!’ … “Wer sich...
Prokrastes: > Das (mein ‘Vorschlag’) ist jedoch alles Utopie, bevor das in > Deutschland passiert, ist es einfacher in die Niederlande zu > ziehen (dort existiert dieses Konzept bereits, soweit ich weiß) … Nein, dort existiert dieser Unfug nicht. Dein ach so tolles Konzept würde...
andreas: @Kai: “Wo lebst du?” Nun, in Berlin (wer hätte das gedacht). Sicherlich habe ich mich missverständlich ausgedrückt: Ich meinte mit getrennten Fahrbahnen für den motorisierten Verkehr und für Radfahrer eben tatsächlich *vollständig* und *durchgehend* getrennte...
topse: andreas schreibt: @hugo, ich glaube, die wichtigste zu überwindende Angst ist die, dass Dir jemand hinten auffährt. So ist es und ich glaube von hinten wird man nicht von Kfz angefahren. Ich fühle mich eigentlich auf der Straße noch sicherer als auf dem Schutzstreifen, weil der nichts...
dan: Wenn man als Radfahrer auf der Fahrbahn fährt und es führt nebenan ein Radweg, dann gibt es natürlich gelegentlich mal Huper. Davon sollte man sich aber nicht einschüchtern lassen. Denn: wer hupt, der hat einen schließlich gesehen… Damit kann man eigentlich mit besserem Gefühl...
Kai: @andreas: Wo lebst du? Das gibt es doch bereits alles? Das, was du beschreibst, ist ja das bereits exitsistierende Konzept der überwiegenden Bürgersteiggeführten Radwege, was zu so schönen Wohlfühleffekten bei Radfahrern führt. Nur werden die Konflikte so zu den Knotenpunkten...
Prokrastes: Schieb Dir Deinen SPAM woanders hin, Du nervst.
hungryforester: Hallo. Ich mochte mit Ihrer Website www.rad-spannerei.de Links tauschen
chris: Nachtrag: Hier der Link zu Animation: http://www.schulalltage.d e/lkw_abbiegen.swf
chris: Zu LKW-Rechtsabbiegeunfälle n habe ich immer noch eine Vermutung, die ich mangels genauer Beschreibungen der Kollisionen aber nicht verifizieren kann: Ich vermute, dass Radfahrer von abbiegenden LKW-Fahrern auch dann noch überfahren werden, wenn der Radfahrer den LKW gesehen hat UND auf...
Bernd Z: @berlinradler… Natürlich gibt es auf Radfahrstreifen keine 100%ige Sicherheit. Die letzten beiden tödlich verunglückten Radfahrerinnen im Dezember 2009 fuhren auf dem Radfahrstreifen. Beide wurden von rechtsabbiegenden Lkw überrollt. In den ADFC-Fahrkursen und bei den...
Prokrastes: Und das Unwissen ist natürlich in gleicher Art und Weise auch bei Autofahrern und sogar Polizisten vorhanden - die Radfahrer durch Gehupe und ähnliches auf “Radwege” scheuchen wollen.
Bernd Z: @berlinradler… es geht nicht um unterschiedliche Meinungen. Das Wissen ist nicht ausreichend vorhanden! “Alle Radwege muß man benutzen, wenn welche da sind”. Das ist leider die Standardantwort.
Bernd Z: @berlinradler, richtig, ich muß Dir leider zustimmen. Erst gestern habe ich mit Vereinsmitgliedern des ADFC beim Verkehrssicherheitstag der BVG teilgenommen. Wir haben mit einem Info-Stand von 10 bis 18 Uhr Kindern und deren Eltern Tipps zum Sicheren Radfahren in Berlin gegeben. Der...
Alex: Ich fahre jeden Tag ueber diese Kreuzung. Es ist mir ein Raetsel, wie sie auf diese Konstruktion gekommen sind. Ich kann mir das nur als Verlegenheitsloesung erklaeren. Wenn man kein Artist ist, wird man zum Absteigen gezwungen. Die meisten Leute benutzen stattdessen in beide Richtungen die...
Markus: Öhm. Vielleicht hab ich auch letztens in S->N-Richtung den Fussgängerüberweg eher aus …traditionellen Gründen genommen. Ich schau mir das dieser Tage nochmal an…
Kollege Oberhipper: @Makrus: ist das mit der Fahrbahnführung von N nach S wirlich so vorgesehen? Ich bin die Kreuzung bisher nur einmal drüber gefahren und hab das anderes wahr genommen. Kann sein, ich liege falsch (hoffentlich..), aber ich glaube, links im Bild ist eine reine Fußgängerampel....
Markus: Naja, nu werden Kreuzungen halt mal nicht in erster Linie für Oberhipster mit Verfolgern (?) konstruiert… Gegenverkehr ist in diesem Fall wohl nicht zu erwarten, da (so wies bis jetzt aussieht) nur Fahrradfahrer in der N -> S-Richtung durch die Gitter geführt werden, die...
chris: @Jaqueline: Ich hoffe es macht Dich genauso traurig und Du findest es mindestens genauso unverantwortlich, dass es nicht schon längst verboten wurde, sich in der Nähe von Orten, an denen sich in der Regel Kinder aufhalten (also z.B an jedem beliebigen Punkt in Dörfern und Städten) sich...
Jacqueline: Ich finde sowas unverantwortlich, dass 40 der Kinder keine Helme tragen, an einigen Sachen sollte man sparen, aber nicht an einem Helm, dass geht gar nicht, ich finde sowas bei Leibe nicht gut, Erwachsene sind ja für sich verantwortlich, aber wir auch für die Kinder. Was eine...