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	<title>Kommentare zu: Kennzeichen am Fahrrad</title>
	<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/</link>
	<description>vom Fahrradkollektiv Admiral - und Kottbusser Straße in Kreuzberg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 11:18:47 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: Alexander</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26917</link>
		<dc:creator>Alexander</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 10:14:20 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26917</guid>
		<description>Ja wodurch ein Verhalten "erzeugt" wird is doch eine völlig andere Ebene! Wenn mir einer eins aufs Maul haut is mir der Familienhintergrund erstmal egal.
Es geht auch nicht um Regelkonformität sondern um die Anwendung von ein bisschen gesundem Menschenverstand. 
Gerade WEIL Radwege gefährlich gebaut sind muss man dort eben - sorgfältig - fahren. Das ist IM PRINZIP auch in Gegenrichtung möglich. NUR wird dadurch das Beispiel für die gesetzt, die nicht sorgfältig fahren können oder wollen. So, und nicht aus Prinzipienreiterei oder Staatsbegeisterung kommt die Regel ins Spiel. 
Im Übrigen: Daran, dass ihr körperliche Gewalt fürchtet wenn ihr diese Kandidaten ansprecht ("kann gefährlich sein") sieht man doch mit welchen Typen man es da zu tun hat. Muss ich mich mit denen solidarisieren?
Face it: Nicht alle Radfahrer sind die Guten, dass sie glauben sie wären es macht sie Böse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja wodurch ein Verhalten &#8220;erzeugt&#8221; wird is doch eine völlig andere Ebene! Wenn mir einer eins aufs Maul haut is mir der Familienhintergrund erstmal egal.<br />
Es geht auch nicht um Regelkonformität sondern um die Anwendung von ein bisschen gesundem Menschenverstand.<br />
Gerade WEIL Radwege gefährlich gebaut sind muss man dort eben - sorgfältig - fahren. Das ist IM PRINZIP auch in Gegenrichtung möglich. NUR wird dadurch das Beispiel für die gesetzt, die nicht sorgfältig fahren können oder wollen. So, und nicht aus Prinzipienreiterei oder Staatsbegeisterung kommt die Regel ins Spiel.<br />
Im Übrigen: Daran, dass ihr körperliche Gewalt fürchtet wenn ihr diese Kandidaten ansprecht (&#8221;kann gefährlich sein&#8221;) sieht man doch mit welchen Typen man es da zu tun hat. Muss ich mich mit denen solidarisieren?<br />
Face it: Nicht alle Radfahrer sind die Guten, dass sie glauben sie wären es macht sie Böse.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Philip</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26908</link>
		<dc:creator>Philip</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 13:16:01 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26908</guid>
		<description>berlinradler hat es angesprochen: ich denke auch, dass fehlverhalten oft durch schlechte verkehrsführung produziert wird. 
wenn ich mal in die schönhauser allee fahre, dann sche*** ich auch auf den benutzungspflichtigen radweg, weil er mir einfach zu gefährlich ist. viel zu wenig platz für die massen an radlern, geisterradler, zugeparkt, fußgänger usw.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>berlinradler hat es angesprochen: ich denke auch, dass fehlverhalten oft durch schlechte verkehrsführung produziert wird.<br />
wenn ich mal in die schönhauser allee fahre, dann sche*** ich auch auf den benutzungspflichtigen radweg, weil er mir einfach zu gefährlich ist. viel zu wenig platz für die massen an radlern, geisterradler, zugeparkt, fußgänger usw.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus.M</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26906</link>
		<dc:creator>Markus.M</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 11:51:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26906</guid>
		<description>@ Berlinradler: ich mache so etwas nur sehr sehr Selten, nur wenn solche leute mich wirklich gefährden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Berlinradler: ich mache so etwas nur sehr sehr Selten, nur wenn solche leute mich wirklich gefährden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus.M</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26905</link>
		<dc:creator>Markus.M</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 11:48:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26905</guid>
		<description>Das thema ist bei mir nur so Hochgekocht weil ich am WE mit meinem Sohn auf der Herrstr. zwei begegnungen mit Geisterfahrern hatte, die sind nicht einen mm ausgewichen, und er wäre fast gestürzt. Ich selber bleibe immer ruhig (fast), nur wenn mein Sohn durch solche leute Gefährdet wird, das regt mich dann einfach auf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das thema ist bei mir nur so Hochgekocht weil ich am WE mit meinem Sohn auf der Herrstr. zwei begegnungen mit Geisterfahrern hatte, die sind nicht einen mm ausgewichen, und er wäre fast gestürzt. Ich selber bleibe immer ruhig (fast), nur wenn mein Sohn durch solche leute Gefährdet wird, das regt mich dann einfach auf.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: berlinradler</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26903</link>
		<dc:creator>berlinradler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 11:06:45 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26903</guid>
		<description>Selbstproduziertes Sommerlochgejammer ist gut, die Redewendung merke ich mir ;-)

Also Ermahnungen finde ich auch nicht so hilfreich. Besonders ärgerlich, wenn sie inhaltlich falsch sind - oft in Zusammenhang mit freigegebenen Einbahnstraßen oder nicht benutzungspflichtigen Radwegen. Ich würde als Radfahrer keinen anderen Verkehrsteilnehmer ermahnen, bzw. tue das allenfalls 1x im Jahr, wenn jemand mich übertrieben gefährdet hat. Ich überlasse das Ermahnen lieber Polizei und Ordnungsamt - deren Aufgabe, und meistens kennen die auch die Regeln.

Ganz fatal finde ich Ermahnungen durch eigenes Fehlverhalten. Wenn jemand bei Rot über die Ampel fährt, hat man schlichtweg nicht das Recht, einfach draufzuhalten. Man muss bremsen, egal wie "ungerecht" einem das erscheint.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstproduziertes Sommerlochgejammer ist gut, die Redewendung merke ich mir <img src='http://www.rad-spannerei.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also Ermahnungen finde ich auch nicht so hilfreich. Besonders ärgerlich, wenn sie inhaltlich falsch sind - oft in Zusammenhang mit freigegebenen Einbahnstraßen oder nicht benutzungspflichtigen Radwegen. Ich würde als Radfahrer keinen anderen Verkehrsteilnehmer ermahnen, bzw. tue das allenfalls 1x im Jahr, wenn jemand mich übertrieben gefährdet hat. Ich überlasse das Ermahnen lieber Polizei und Ordnungsamt - deren Aufgabe, und meistens kennen die auch die Regeln.</p>
<p>Ganz fatal finde ich Ermahnungen durch eigenes Fehlverhalten. Wenn jemand bei Rot über die Ampel fährt, hat man schlichtweg nicht das Recht, einfach draufzuhalten. Man muss bremsen, egal wie &#8220;ungerecht&#8221; einem das erscheint.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: benno</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26902</link>
		<dc:creator>benno</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 10:48:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26902</guid>
		<description>@Markus.M ... da fällt mir gerade ein, dass ich gestern auch mal wieder ohne Licht unterwegs war. Genauer ohne Rücklicht. Also so wie neulich auf dem Leihschrott - dank Seitenläuferdynamo und Regen damals auch ohne Frontstrahler.

Aber zurück zu gestern: Mein Fahrradladen - super professionell! - hatte den Auftrag, das Rücklichtkabel ordentlich im Rahmen zu verlegen. Nach jetzt einem Monat scheint dies möglicherweise sogar die Garantiezeit zu überleben. Zumindest das Kabel im Rahmen.

Doch leider, ja leider, muss ich es praktisch vor jeder Teilstrecke kontrollieren - hieß übrigens KDVE bei der NVA. Also einmal um das Fahrzeug rumlaufen und gucken, ob noch alle Räder dran sind - natürlich mit Lichtprobe.

Ja das kleine Problem ist, dass mein Fahrradladen - gleich super professionell! - am Ende der Kabel irgendwelche Gumminippel rangepappt hat, die leider, leider nicht mit dem super hochwertigen Rücklicht eines großen deutschen Herstellers kompatibel sind und immer abfallen. Also zum Beispiel beim Abnehmen der Office Bag. Das nix verlötet oder wenigstens passend verdrillt ist, muss hier sicher nicht groß erwähnt werden. Vielleicht empfielt der große deutsche Lampenladen auch genau diese Gumminippel - vielleicht, weil es doch schon immer so gemacht wurde.

Klar, was ich damit sagen will: Mit Nummernschild wäre dies garantiert nicht passiert. Denn da hätte ich mich schon längst ans Werktor aller Made in Germany produzierenden Fahrradfreunde angekettet und es wären nur noch Fahrräder mit Licht ausgeliefert worden - sagen wir mal, die sogar Licht haben, das sogar geht. Man gibt ja die Hoffnung nie auf ...

Interessant in diesem hier selbst produzierten Sommerlochgejammer wäre übrigens mal zu erwähnen, dass das leuchtende Beispiel der Fahrradkennzeichnung mit Nummer (aus 30 Zentimeter Entfernung gut zu lesen) , nämlich die perfekte Schweiz, diese gerade abschaffen will, da sinnlos, bürokratisch und teuer ...

Was bringen Nummernschilder, wenn es keinen Unfall, keinen Personen- und keinen Sachschaden gab? Am Sonntag hat mich musste sich ein Kombifahrer mit TF-Nummer hinter mir in einer Tempo-30-Zone bei Tempo 27,5 so ärgern, dass er mich bei der nächsten Lücke in die ich rechts reingefahren bin, mit dem Spiegel streifen musste. Und hatte er mit seiner Abmahnung nicht recht? Schließlich bin ich doch 2,5 km/h unter der geforderten Mindest- ... äh ... Höchstgeschwindigkeit geblieben. Was hätte wohl der leitende Dorfpolizist zu einer Anzeige gegen den unbescholtenen Bürger im Individualfahrzeug gesagt?

Ich bin übrigens nach wie vor für die Einhaltung von Verkehrsregeln - und im Zweifel für deren Änderung, falls sie schwachsinnig sein sollten. Was gar nicht geht, andere Verkehrsteilnehmer vom Fahrrad aus belehren zu wollen. Machen ja auch einige Verkehrsteilnehmer aus ihrem Individualfahrzeug heraus - und kommt gaaanz schlecht an ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus.M &#8230; da fällt mir gerade ein, dass ich gestern auch mal wieder ohne Licht unterwegs war. Genauer ohne Rücklicht. Also so wie neulich auf dem Leihschrott - dank Seitenläuferdynamo und Regen damals auch ohne Frontstrahler.</p>
<p>Aber zurück zu gestern: Mein Fahrradladen - super professionell! - hatte den Auftrag, das Rücklichtkabel ordentlich im Rahmen zu verlegen. Nach jetzt einem Monat scheint dies möglicherweise sogar die Garantiezeit zu überleben. Zumindest das Kabel im Rahmen.</p>
<p>Doch leider, ja leider, muss ich es praktisch vor jeder Teilstrecke kontrollieren - hieß übrigens KDVE bei der NVA. Also einmal um das Fahrzeug rumlaufen und gucken, ob noch alle Räder dran sind - natürlich mit Lichtprobe.</p>
<p>Ja das kleine Problem ist, dass mein Fahrradladen - gleich super professionell! - am Ende der Kabel irgendwelche Gumminippel rangepappt hat, die leider, leider nicht mit dem super hochwertigen Rücklicht eines großen deutschen Herstellers kompatibel sind und immer abfallen. Also zum Beispiel beim Abnehmen der Office Bag. Das nix verlötet oder wenigstens passend verdrillt ist, muss hier sicher nicht groß erwähnt werden. Vielleicht empfielt der große deutsche Lampenladen auch genau diese Gumminippel - vielleicht, weil es doch schon immer so gemacht wurde.</p>
<p>Klar, was ich damit sagen will: Mit Nummernschild wäre dies garantiert nicht passiert. Denn da hätte ich mich schon längst ans Werktor aller Made in Germany produzierenden Fahrradfreunde angekettet und es wären nur noch Fahrräder mit Licht ausgeliefert worden - sagen wir mal, die sogar Licht haben, das sogar geht. Man gibt ja die Hoffnung nie auf &#8230;</p>
<p>Interessant in diesem hier selbst produzierten Sommerlochgejammer wäre übrigens mal zu erwähnen, dass das leuchtende Beispiel der Fahrradkennzeichnung mit Nummer (aus 30 Zentimeter Entfernung gut zu lesen) , nämlich die perfekte Schweiz, diese gerade abschaffen will, da sinnlos, bürokratisch und teuer &#8230;</p>
<p>Was bringen Nummernschilder, wenn es keinen Unfall, keinen Personen- und keinen Sachschaden gab? Am Sonntag hat mich musste sich ein Kombifahrer mit TF-Nummer hinter mir in einer Tempo-30-Zone bei Tempo 27,5 so ärgern, dass er mich bei der nächsten Lücke in die ich rechts reingefahren bin, mit dem Spiegel streifen musste. Und hatte er mit seiner Abmahnung nicht recht? Schließlich bin ich doch 2,5 km/h unter der geforderten Mindest- &#8230; äh &#8230; Höchstgeschwindigkeit geblieben. Was hätte wohl der leitende Dorfpolizist zu einer Anzeige gegen den unbescholtenen Bürger im Individualfahrzeug gesagt?</p>
<p>Ich bin übrigens nach wie vor für die Einhaltung von Verkehrsregeln - und im Zweifel für deren Änderung, falls sie schwachsinnig sein sollten. Was gar nicht geht, andere Verkehrsteilnehmer vom Fahrrad aus belehren zu wollen. Machen ja auch einige Verkehrsteilnehmer aus ihrem Individualfahrzeug heraus - und kommt gaaanz schlecht an &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26901</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 10:23:36 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26901</guid>
		<description>@Markus: Klar, genervt bin ich von manchen MitradfahrerInnen auch. 

Tipp 1: Radwege meiden. Immer schön auf der Straße fahren (zumindest wenn man halbwegs schnell fährt). Ist zwar bei Benutzungspflicht nicht regelkonform und man wird manchmal angehupt, aber insgesamt viel schneller und entspannter als auf überfüllten Radwegen mit GeisterradlerInnen etc. 

Tipp 2: Live and let live. Aufregen und genervt sein bringt nix. Andere Leute ansprechen in der Regel noch weniger (und kann sogar gefährlich sein). Solange also niemand außer der regelbrechenden Person gefährdet oder behindert wird, einfach einmal mit den Augen rollen und es dann wieder vergessen. 

@berlinradler: 
"Es gibt Straßen, in denen Radfahrer sich weitgehend regelkonform verhalten und dann gibt es Straßen, wo fast alle Radfahrer nicht regelkonform fahren. Oftmals ist es schlichtweg ein fehlendes vernünftiges Angebot für Radfahrer, das sie dazu verleitet, beispielsweise auf den Bürgersteig auszuweichen. In einer Fahrradstraße machen Radfahrer nicht viel falsch."
Da sprichst du glaube ich einen zentralen Punkt an. Beispiel Schönhauser Allee. Im Bereich der Hochbahn hat man es immer mit großen Mengen GeisterradlerInnen zu tun. Hauptgrund: Man kann nur an wenigen Stellen die Straße überqueren und muss somit, wenn man links in eine der kleineren Straßen abbiegen will, entweder einen Umweg fahren oder auf der falschen Seite fahren. Dort, wo es von der Torstraße bergauf geht, hat man es mit einer Kombination aus Benutzungspflicht und auf dem Radweg rumstehenden/-torkelnden Kneipenpublikum zu tun. Konsequenz: Ich fahre auf der Straße.

Andererseit gibt es natürlich auch bei der bestmöglichen Infrastruktur immer noch genug Deppen, die es nicht schaffen, an einer Ampel mal kurz anzuhalten.

"Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich, dass andere Radfahrer das Verhalten anderer Autofahrer nicht ebenso chaotisch finden. Akzeptiert man es, dass man in manchen Straßen generell zu nah überholt wird und dass man auf Radwegen generell geschnitten wird? Und zwar von Leuten mit Kennzeichen, das muss ich nochmal wiederholen."
Ist halt eine andere Art von "chaotisch". An einer roten Ampel stehen die Chancen ziemlich gut, dass Käfigtiere sich dran halten, und in der Einbahnstraße kommen sie einem auch selten entgegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus: Klar, genervt bin ich von manchen MitradfahrerInnen auch. </p>
<p>Tipp 1: Radwege meiden. Immer schön auf der Straße fahren (zumindest wenn man halbwegs schnell fährt). Ist zwar bei Benutzungspflicht nicht regelkonform und man wird manchmal angehupt, aber insgesamt viel schneller und entspannter als auf überfüllten Radwegen mit GeisterradlerInnen etc. </p>
<p>Tipp 2: Live and let live. Aufregen und genervt sein bringt nix. Andere Leute ansprechen in der Regel noch weniger (und kann sogar gefährlich sein). Solange also niemand außer der regelbrechenden Person gefährdet oder behindert wird, einfach einmal mit den Augen rollen und es dann wieder vergessen. </p>
<p>@berlinradler:<br />
&#8220;Es gibt Straßen, in denen Radfahrer sich weitgehend regelkonform verhalten und dann gibt es Straßen, wo fast alle Radfahrer nicht regelkonform fahren. Oftmals ist es schlichtweg ein fehlendes vernünftiges Angebot für Radfahrer, das sie dazu verleitet, beispielsweise auf den Bürgersteig auszuweichen. In einer Fahrradstraße machen Radfahrer nicht viel falsch.&#8221;<br />
Da sprichst du glaube ich einen zentralen Punkt an. Beispiel Schönhauser Allee. Im Bereich der Hochbahn hat man es immer mit großen Mengen GeisterradlerInnen zu tun. Hauptgrund: Man kann nur an wenigen Stellen die Straße überqueren und muss somit, wenn man links in eine der kleineren Straßen abbiegen will, entweder einen Umweg fahren oder auf der falschen Seite fahren. Dort, wo es von der Torstraße bergauf geht, hat man es mit einer Kombination aus Benutzungspflicht und auf dem Radweg rumstehenden/-torkelnden Kneipenpublikum zu tun. Konsequenz: Ich fahre auf der Straße.</p>
<p>Andererseit gibt es natürlich auch bei der bestmöglichen Infrastruktur immer noch genug Deppen, die es nicht schaffen, an einer Ampel mal kurz anzuhalten.</p>
<p>&#8220;Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich, dass andere Radfahrer das Verhalten anderer Autofahrer nicht ebenso chaotisch finden. Akzeptiert man es, dass man in manchen Straßen generell zu nah überholt wird und dass man auf Radwegen generell geschnitten wird? Und zwar von Leuten mit Kennzeichen, das muss ich nochmal wiederholen.&#8221;<br />
Ist halt eine andere Art von &#8220;chaotisch&#8221;. An einer roten Ampel stehen die Chancen ziemlich gut, dass Käfigtiere sich dran halten, und in der Einbahnstraße kommen sie einem auch selten entgegen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: berlinradler</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26900</link>
		<dc:creator>berlinradler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:17:25 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26900</guid>
		<description>@Markus.M: Ich kann Deine Empfindungen durchaus nachvollziehen, da es viele chaotische - oder oft auch nur chaotisch wirkende Radfahrer gibt. Aber:

Es gibt Straßen, in denen Radfahrer sich weitgehend regelkonform verhalten und dann gibt es Straßen, wo fast alle Radfahrer nicht regelkonform fahren. Oftmals ist es schlichtweg ein fehlendes vernünftiges Angebot für Radfahrer, das sie dazu verleitet, beispielsweise auf den Bürgersteig auszuweichen. In einer Fahrradstraße machen Radfahrer nicht viel falsch.

Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich, dass andere Radfahrer das Verhalten anderer Autofahrer nicht ebenso chaotisch finden. Akzeptiert man es, dass man in manchen Straßen generell zu nah überholt wird und dass man auf Radwegen generell geschnitten wird? Und zwar von Leuten mit Kennzeichen, das muss ich nochmal wiederholen.

"Chaotisch" ist ein Großteil der Verkehrsteilnehmer, völlig unabhängig vom Verkehrsmittel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus.M: Ich kann Deine Empfindungen durchaus nachvollziehen, da es viele chaotische - oder oft auch nur chaotisch wirkende Radfahrer gibt. Aber:</p>
<p>Es gibt Straßen, in denen Radfahrer sich weitgehend regelkonform verhalten und dann gibt es Straßen, wo fast alle Radfahrer nicht regelkonform fahren. Oftmals ist es schlichtweg ein fehlendes vernünftiges Angebot für Radfahrer, das sie dazu verleitet, beispielsweise auf den Bürgersteig auszuweichen. In einer Fahrradstraße machen Radfahrer nicht viel falsch.</p>
<p>Überhaupt nicht nachvollziehen kann ich, dass andere Radfahrer das Verhalten anderer Autofahrer nicht ebenso chaotisch finden. Akzeptiert man es, dass man in manchen Straßen generell zu nah überholt wird und dass man auf Radwegen generell geschnitten wird? Und zwar von Leuten mit Kennzeichen, das muss ich nochmal wiederholen.</p>
<p>&#8220;Chaotisch&#8221; ist ein Großteil der Verkehrsteilnehmer, völlig unabhängig vom Verkehrsmittel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus.M</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26899</link>
		<dc:creator>Markus.M</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 09:05:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26899</guid>
		<description>Ich glaube du verstehst mich falsch, ich will mir nicht selber schaden, und eigentlich wäre es mir auch zu Blöd mir ein Kennzeichen ans Rad zu Schrauben. Irgendetwas muss aber Passieren den so schlimm wie dieses Jahr war es meiner meinung nach noch nie. Es sind viel mehr Räder unterwegs als sonst, nur die meisten dieser Radler kümmern sich echt überhaupt nichts um irgendwelche regeln, ich habe so das gefühl das es mittlerweile zum guten ton gehört bei Rot zu fahren, auf der falschen seite und ohne Licht, vom Bürgersteigfahren ganz zu Schweigen. Irgenwie nervt das ganz gewaltig, es heisst dann nämlich immer Radfahrer machen was sie wollen und regeln kümmern die nicht. Gerde in letzter zeit spreche ich solche leute öffters mal an, aber es bringt absolut nchts ausser beleidigungen. Das ist halt meine meinung wenn es auch nur ein wenig dazu beiträgt, solch ein Verhalten zu ändern dann bin für KNZ, auch wenn mich die Idee nicht  ganz Überzeugt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube du verstehst mich falsch, ich will mir nicht selber schaden, und eigentlich wäre es mir auch zu Blöd mir ein Kennzeichen ans Rad zu Schrauben. Irgendetwas muss aber Passieren den so schlimm wie dieses Jahr war es meiner meinung nach noch nie. Es sind viel mehr Räder unterwegs als sonst, nur die meisten dieser Radler kümmern sich echt überhaupt nichts um irgendwelche regeln, ich habe so das gefühl das es mittlerweile zum guten ton gehört bei Rot zu fahren, auf der falschen seite und ohne Licht, vom Bürgersteigfahren ganz zu Schweigen. Irgenwie nervt das ganz gewaltig, es heisst dann nämlich immer Radfahrer machen was sie wollen und regeln kümmern die nicht. Gerde in letzter zeit spreche ich solche leute öffters mal an, aber es bringt absolut nchts ausser beleidigungen. Das ist halt meine meinung wenn es auch nur ein wenig dazu beiträgt, solch ein Verhalten zu ändern dann bin für KNZ, auch wenn mich die Idee nicht  ganz Überzeugt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Harald</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26897</link>
		<dc:creator>Harald</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 08:42:16 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/07/28/kennzeichen-am-fahrrad/#comment-26897</guid>
		<description>"Das problem ist doch das mann auf dem Fahrrad anonimität geniesst, aber mit Kennzeichen wäre es damit vorbei insofern denke ich schon das es was bringen würde."

Klar bringt es was:
1. Kosten für die Kennzeichen. Du hast 5 Fahrräder? Tja, dann eben fünfmal so viele Kosten. Und sicherlich muss man die Kennzeichen alle x Jahre erneuern. 
2. Als Folge aus 1.: weniger Leute, die Rad fahren. Damit: weniger Sicherheit für alle.
3. Man muss ständig damit rechnen, sich mit unberechtigten Anzeigen von Käfigtieren auseinandersetzen zu müssen ("Der ist aber nicht auf dem Radweg gefahren und hat mir den Platz auf der Fahrbahn weggenommen!!!"). Was potentiell wieder zu 2. führt. 
4. Kosten für Staatsanwaltschaft, Polizei und Gerichte. Wie berlinradler oben schon schreibt: ein Kennzeichen führt nicht dazu, dass man Leute effektiv strafverfolgen kann. Im Zweifelsfall wars eben mein Bruder, der auf meinem Rad gefahren ist. (Klar, dann kann man natürlich noch das Fahrradfahrtenbuch fordern...) Dass das durch Bußgelder jemals ausgeglichen wird, ist garantiert nicht der Fall.

Ist schon faszinierend, wie RadfahrerInnen begierig Forderungen aufgreifen, die ihnen selbst massiv schaden würden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das problem ist doch das mann auf dem Fahrrad anonimität geniesst, aber mit Kennzeichen wäre es damit vorbei insofern denke ich schon das es was bringen würde.&#8221;</p>
<p>Klar bringt es was:<br />
1. Kosten für die Kennzeichen. Du hast 5 Fahrräder? Tja, dann eben fünfmal so viele Kosten. Und sicherlich muss man die Kennzeichen alle x Jahre erneuern.<br />
2. Als Folge aus 1.: weniger Leute, die Rad fahren. Damit: weniger Sicherheit für alle.<br />
3. Man muss ständig damit rechnen, sich mit unberechtigten Anzeigen von Käfigtieren auseinandersetzen zu müssen (&#8221;Der ist aber nicht auf dem Radweg gefahren und hat mir den Platz auf der Fahrbahn weggenommen!!!&#8221;). Was potentiell wieder zu 2. führt.<br />
4. Kosten für Staatsanwaltschaft, Polizei und Gerichte. Wie berlinradler oben schon schreibt: ein Kennzeichen führt nicht dazu, dass man Leute effektiv strafverfolgen kann. Im Zweifelsfall wars eben mein Bruder, der auf meinem Rad gefahren ist. (Klar, dann kann man natürlich noch das Fahrradfahrtenbuch fordern&#8230;) Dass das durch Bußgelder jemals ausgeglichen wird, ist garantiert nicht der Fall.</p>
<p>Ist schon faszinierend, wie RadfahrerInnen begierig Forderungen aufgreifen, die ihnen selbst massiv schaden würden.</p>
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