<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!-- generator="wordpress/2.3.1" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu: RP online über böse Radfahrer</title>
	<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/</link>
	<description>vom Fahrradkollektiv Admiral - und Kottbusser Straße in Kreuzberg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 22:39:10 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.3.1</generator>
		<item>
		<title>Von: Dietmar Kettler</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26333</link>
		<dc:creator>Dietmar Kettler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 21:54:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26333</guid>
		<description>@Prokrastes: Ich glaube nicht, dass sich der Herr Kettler in der genannten Frage irrt. Er kennt die aktuell geltende Regelung und auch die in den 30er Jahren des letzten Jahrhunders geltende (und vermutlich chronologisch alle von heute bis damals geltenden und noch ältere, deswegen konnte er ja von den 30ern reden: er wusste, wann das erst/schon eingeführt worden ist). Den feinen sprachlichen Unterschied kennt er. Die Änderung des Gesetzeswortlauts an der Stelle macht die Aussage in dem Aufsatz nicht unrichtig. Vielmehr ist die Formulierung extra so gewählt, dass das Gleichgebliebene herausgearbeitet wird.
Und dass es Ausnahmegenehmigungen für 12V-Anlagen gibt ändert nichts an § 67 StVZO: Die StVO gilt natürlich auch in allen Teilen, obwohl es für nahezu alles darin einzelne Ausnahmegenehmigungen für Die und Den gibt. So gilt auch die StVZO trotz einer solchen Ausnahmegenehmigung. Ich gehe sogar einen Schritt weiter: Was nutzt die Ausnahmegenehmigung, die in der Akte des Herstellers verwahrt wird dem Käufer und Nutzer? Wenn ich auf der Straße kontrolliert werde mit einem Licht, dessen Hersteller eine Ausnahmegenehmigung hat, habe ich keine Chance, nachzuweisen, dass ich meine gesetzliche Pflicht erfüllt habe.
Das mit dem Bröckeln ist also Zukunft. Dass die Technik heute aus 3W6V mehr rausholt, als damals, ist unbestritten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Prokrastes: Ich glaube nicht, dass sich der Herr Kettler in der genannten Frage irrt. Er kennt die aktuell geltende Regelung und auch die in den 30er Jahren des letzten Jahrhunders geltende (und vermutlich chronologisch alle von heute bis damals geltenden und noch ältere, deswegen konnte er ja von den 30ern reden: er wusste, wann das erst/schon eingeführt worden ist). Den feinen sprachlichen Unterschied kennt er. Die Änderung des Gesetzeswortlauts an der Stelle macht die Aussage in dem Aufsatz nicht unrichtig. Vielmehr ist die Formulierung extra so gewählt, dass das Gleichgebliebene herausgearbeitet wird.<br />
Und dass es Ausnahmegenehmigungen für 12V-Anlagen gibt ändert nichts an § 67 StVZO: Die StVO gilt natürlich auch in allen Teilen, obwohl es für nahezu alles darin einzelne Ausnahmegenehmigungen für Die und Den gibt. So gilt auch die StVZO trotz einer solchen Ausnahmegenehmigung. Ich gehe sogar einen Schritt weiter: Was nutzt die Ausnahmegenehmigung, die in der Akte des Herstellers verwahrt wird dem Käufer und Nutzer? Wenn ich auf der Straße kontrolliert werde mit einem Licht, dessen Hersteller eine Ausnahmegenehmigung hat, habe ich keine Chance, nachzuweisen, dass ich meine gesetzliche Pflicht erfüllt habe.<br />
Das mit dem Bröckeln ist also Zukunft. Dass die Technik heute aus 3W6V mehr rausholt, als damals, ist unbestritten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: berlinradler</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26328</link>
		<dc:creator>berlinradler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 14:39:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26328</guid>
		<description>@Prokrates - interessant. Wird das denn so verstanden, dass auch beispielsweise 5-Watt-Anlagen mit der dazugehörigen Beleuchtung zulässig sind? Das wäre eine "Revolution", die mir entgangen ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Prokrates - interessant. Wird das denn so verstanden, dass auch beispielsweise 5-Watt-Anlagen mit der dazugehörigen Beleuchtung zulässig sind? Das wäre eine &#8220;Revolution&#8221;, die mir entgangen ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Prokrastes</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26327</link>
		<dc:creator>Prokrastes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 13:27:23 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26327</guid>
		<description>In einem winzigen Punkt irrt übrigens Herr Kettler in
 (Kettler, Sind Radfahrer bessere Menschen? NZV 2009, 16-20).

Dort schreibt er:

  Zugleich ist die Fahrradbeleuchtung auf die schon seit den 30er Jahren
  übliche und vorgeschriebene 6-Volt-3-Watt-Technik begrenzt (28).

Seit etlichen Jahren ist der entsprechende Passus (§67 Absatz 1) in der StVZO geändert worden:

   (1) Fahrräder müssen für den Betrieb des Scheinwerfers und der 
   Schlußleuchte mit einer Lichtmaschine ausgerüstet sein, deren 
   Nennleistung mindestens 3 W und deren Nennspannung 
   6 V beträgt (Fahrbeleuchtung). 

Früher stand anstelle des Wortes "mindestens" das Wort "höchstens".

Und auch die technisch überholte 6V-Beschränkung bröckelt, gibt es doch ebenfalls seit einigen Jahren mit Ausnahmegenehmigungen versehene 12V-Anlagen.

In dieser Hinsich besteht also Hoffnung, in jeder anderen aber ist der durchaus deprimierende Tenor des Beitrages leider mehr als zutreffend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einem winzigen Punkt irrt übrigens Herr Kettler in<br />
 (Kettler, Sind Radfahrer bessere Menschen? NZV 2009, 16-20).</p>
<p>Dort schreibt er:</p>
<p>  Zugleich ist die Fahrradbeleuchtung auf die schon seit den 30er Jahren<br />
  übliche und vorgeschriebene 6-Volt-3-Watt-Technik begrenzt (28).</p>
<p>Seit etlichen Jahren ist der entsprechende Passus (§67 Absatz 1) in der StVZO geändert worden:</p>
<p>   (1) Fahrräder müssen für den Betrieb des Scheinwerfers und der<br />
   Schlußleuchte mit einer Lichtmaschine ausgerüstet sein, deren<br />
   Nennleistung mindestens 3 W und deren Nennspannung<br />
   6 V beträgt (Fahrbeleuchtung). </p>
<p>Früher stand anstelle des Wortes &#8220;mindestens&#8221; das Wort &#8220;höchstens&#8221;.</p>
<p>Und auch die technisch überholte 6V-Beschränkung bröckelt, gibt es doch ebenfalls seit einigen Jahren mit Ausnahmegenehmigungen versehene 12V-Anlagen.</p>
<p>In dieser Hinsich besteht also Hoffnung, in jeder anderen aber ist der durchaus deprimierende Tenor des Beitrages leider mehr als zutreffend.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: mitDemRadZuSchnell</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26317</link>
		<dc:creator>mitDemRadZuSchnell</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 20:14:35 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26317</guid>
		<description>Solange die Polizei bei einem Unfall zwischen Radfahrer und Auto einfach den Radfahrer beschuligt ("du bist halt zu schnell gefahren" ... aeh, Radfahrer auf einem Radweg neben der Bundestraße??) wird sich an der öffentlichen Meinung nichts ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Solange die Polizei bei einem Unfall zwischen Radfahrer und Auto einfach den Radfahrer beschuligt (&#8221;du bist halt zu schnell gefahren&#8221; &#8230; aeh, Radfahrer auf einem Radweg neben der Bundestraße??) wird sich an der öffentlichen Meinung nichts ändern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: berlinradler</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26316</link>
		<dc:creator>berlinradler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 11:31:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26316</guid>
		<description>Aber 404 - das sind doch alles nur Versehen. Im Gegensatz zu Radfahrern übertreten Autofahrer die Regeln - wenn überhaupt - nur versehentlich und das auch sehr maßvoll.

Interessanter Blog übrigens!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber 404 - das sind doch alles nur Versehen. Im Gegensatz zu Radfahrern übertreten Autofahrer die Regeln - wenn überhaupt - nur versehentlich und das auch sehr maßvoll.</p>
<p>Interessanter Blog übrigens!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: 404</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26313</link>
		<dc:creator>404</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 10:15:47 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26313</guid>
		<description>Es ist ist schon ein Wahnsinn, was man täglich über die bösen Rowdys in der Tageszeitung liest. Allerdings steht da nichts von bösen Radfahrern.

&lt;a href="http://autowahn.blogspot.com/" rel="nofollow"&gt;autowahn&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ist schon ein Wahnsinn, was man täglich über die bösen Rowdys in der Tageszeitung liest. Allerdings steht da nichts von bösen Radfahrern.</p>
<p><a href="http://autowahn.blogspot.com/" rel="nofollow">autowahn</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: berlinradler</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26307</link>
		<dc:creator>berlinradler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 14:15:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26307</guid>
		<description>Immerhin kennt er wenigstens auch andere Gefahren im Straßenverkehr:
http://www.echo-muenster.de/node/52238</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Immerhin kennt er wenigstens auch andere Gefahren im Straßenverkehr:<br />
<a href="http://www.echo-muenster.de/node/52238" rel="nofollow">http://www.echo-muenster.de/node/52238</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Klemmi</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26306</link>
		<dc:creator>Klemmi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 12:09:30 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26306</guid>
		<description>Ich verstehe das auch nicht, wäre doch wohl relativ einfach innerstädtischen Kraftverkehr zu reglementieren...nur noch Fahrten von und zur Arbeit, ansonsten nur gewerblcigher Verkehr usw. usw., aber dazu müsste man ja was investieren...in ÖPNV usw.

Was die Sache mit der Normenakzeptanz angeht...nunja...es gibt schon ganz schöne Ars***löcher auf zwei Rädern, das muss man einfach zugeben, da ist die Mutti auf dem Hollandrad, die immer, aber auch wirklich immer und an jeder Kreuzung bei rot Fährt und das ohne zu gucken, frei nach dem Motto, die bremsen schon...da gibt es den typischen Opa (der auch gerne mal Auto fährt), der nur rummotzt und gerne auch mal tätlich wird, die Permanentgehwegfahrer, meist die Leute, die nur Radfahren, weil sie zu faul zum laufen sind...und meine absoluten Favoriten, die die sich and er Ampel noch an bereits wartenden Radfahrern vorbeidrängeln und dann nicht aus dem Ar*** kommen, wenn es weitergeht.

Um es auf den Punkt zu bringen, Radfahrer sind auch nur Menschen und so wie es Idoten mit Motor gibt, gibt es sie auch auf Fahrrädern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe das auch nicht, wäre doch wohl relativ einfach innerstädtischen Kraftverkehr zu reglementieren&#8230;nur noch Fahrten von und zur Arbeit, ansonsten nur gewerblcigher Verkehr usw. usw., aber dazu müsste man ja was investieren&#8230;in ÖPNV usw.</p>
<p>Was die Sache mit der Normenakzeptanz angeht&#8230;nunja&#8230;es gibt schon ganz schöne Ars***löcher auf zwei Rädern, das muss man einfach zugeben, da ist die Mutti auf dem Hollandrad, die immer, aber auch wirklich immer und an jeder Kreuzung bei rot Fährt und das ohne zu gucken, frei nach dem Motto, die bremsen schon&#8230;da gibt es den typischen Opa (der auch gerne mal Auto fährt), der nur rummotzt und gerne auch mal tätlich wird, die Permanentgehwegfahrer, meist die Leute, die nur Radfahren, weil sie zu faul zum laufen sind&#8230;und meine absoluten Favoriten, die die sich and er Ampel noch an bereits wartenden Radfahrern vorbeidrängeln und dann nicht aus dem Ar*** kommen, wenn es weitergeht.</p>
<p>Um es auf den Punkt zu bringen, Radfahrer sind auch nur Menschen und so wie es Idoten mit Motor gibt, gibt es sie auch auf Fahrrädern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: 401</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26301</link>
		<dc:creator>401</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 06:02:19 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26301</guid>
		<description>quirlen die den mist nur immer wieder durch, um ihn alle halbe jahre neuerlich in der hoffnung zu veröffentlichen, dass sich alles irgendwann als wahrheit verkaufen lässt, sofern man es nur oft genug wiederholt?

den brei gab´s schon zum vergangen herbst regional wie national aufgekocht.
siehe: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,584383,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>quirlen die den mist nur immer wieder durch, um ihn alle halbe jahre neuerlich in der hoffnung zu veröffentlichen, dass sich alles irgendwann als wahrheit verkaufen lässt, sofern man es nur oft genug wiederholt?</p>
<p>den brei gab´s schon zum vergangen herbst regional wie national aufgekocht.<br />
siehe: <a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,584383,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,584383,00.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dan</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26298</link>
		<dc:creator>dan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 21:49:48 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/06/13/rp-online-uber-bose-radfahrer/#comment-26298</guid>
		<description>Verglichen mit der Situation in Berlin fahren die Radfahrer in Münster noch verhältnismäßig "ordentlich". Regelübertretungen in Münster gibt es primär dort, wo die bezogen auf den Bedarf völlig unterdimensionierten Radverkehrsanlagen einfach nicht geeignet zur Aufnahme des Radverkehrs sind. Man bedenke, dass Münster eine derjenigen Städte ist, wo fast alle Straßen mit benutzungspflichtigen Radwegen versehen sind. Dann kommt noch das Problem hinzu, dass Münster voll von "pädagogischen" Ampeln ist, wo Radfahrer zwei Minuten auf ihre 5-Sekunden-Grünphase warten dürfen. Teils mehrfach an einer Kreuzung, z. B. beim verordneten indirekten Linksabbiegen.

In zweiter Konsequenz führt die ganze Radwegeseuche dazu, dass Radfahrer eben überall fahren, wo nicht Fahrbahn ist. Das hat man ihnen ja jahrzehntelang so beigebracht.

Eine Verkehrspolitik, die Radfahrer als beräderte Fußgänger behandelt, darf sich nicht wundern, dass Radfahrer sich eben genauso chaotisch wie Fußgänger auf der Flaniermeile verhalten. Und genau das passiert eben in Münster. Und da Münster eine Verwaltungs-, Juristen- und Beamtenstadt ist, gibt es natürlich extrem viele Menschen dort, die an "Recht und Ordnung" glauben, nichts hinterfragen, was staatlicherseits verordnet wird, und Leute, die einfach pragmatisch ihr Leben leben, verteufeln. Dem durchschnittlichen Münsteraner Beamten kann es egal sein, dass er auf dem Radweg nur mit 10 km/h vorankommt. Er bekommt viel Geld für wenig Arbeitszeit und weiß, dass Systemkritik seiner Karriere schädlich sein könnte.

Viele Grüße von jemandem, der dort jahrelang gewohnt hat und froh ist, von da jahrelang weg zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Verglichen mit der Situation in Berlin fahren die Radfahrer in Münster noch verhältnismäßig &#8220;ordentlich&#8221;. Regelübertretungen in Münster gibt es primär dort, wo die bezogen auf den Bedarf völlig unterdimensionierten Radverkehrsanlagen einfach nicht geeignet zur Aufnahme des Radverkehrs sind. Man bedenke, dass Münster eine derjenigen Städte ist, wo fast alle Straßen mit benutzungspflichtigen Radwegen versehen sind. Dann kommt noch das Problem hinzu, dass Münster voll von &#8220;pädagogischen&#8221; Ampeln ist, wo Radfahrer zwei Minuten auf ihre 5-Sekunden-Grünphase warten dürfen. Teils mehrfach an einer Kreuzung, z. B. beim verordneten indirekten Linksabbiegen.</p>
<p>In zweiter Konsequenz führt die ganze Radwegeseuche dazu, dass Radfahrer eben überall fahren, wo nicht Fahrbahn ist. Das hat man ihnen ja jahrzehntelang so beigebracht.</p>
<p>Eine Verkehrspolitik, die Radfahrer als beräderte Fußgänger behandelt, darf sich nicht wundern, dass Radfahrer sich eben genauso chaotisch wie Fußgänger auf der Flaniermeile verhalten. Und genau das passiert eben in Münster. Und da Münster eine Verwaltungs-, Juristen- und Beamtenstadt ist, gibt es natürlich extrem viele Menschen dort, die an &#8220;Recht und Ordnung&#8221; glauben, nichts hinterfragen, was staatlicherseits verordnet wird, und Leute, die einfach pragmatisch ihr Leben leben, verteufeln. Dem durchschnittlichen Münsteraner Beamten kann es egal sein, dass er auf dem Radweg nur mit 10 km/h vorankommt. Er bekommt viel Geld für wenig Arbeitszeit und weiß, dass Systemkritik seiner Karriere schädlich sein könnte.</p>
<p>Viele Grüße von jemandem, der dort jahrelang gewohnt hat und froh ist, von da jahrelang weg zu sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

