Polizei codiert Fahrräder kostenlos

Bereits in den letzten Jahren hat die Berliner Polizei hin und wieder Infoveranstaltungen zum Schutz vor Fahrraddiebstahl durchgeführt, in diesem Jahr ist die Zahl derartiger Verantsaltungen deutlich gestiegen. Im Rahmen eines gemeinsamen Präventionskonzepts ÖPNV, das von der Deutschen Bahn AG, der S-Bahn Berlin GmbH, den Berliner Verkehrsbetrieben, der Bundespolizei und der Berliner Polizei getragen wird, gibt es in den kommenden drei Wochen gleich sechs Infostände vor Bahnhöfen in vielen Berliner Bezirken. Immer am Mittwoch und Freitag trifft man die Polizisten zwischen 12:00 und 18:00 Uhr an den folgenden Orten:
03. Juni 2009: S-Bahnhof Schönhauser Allee
05. Juni 2009: Bahnhof Spandau
10. Juni 2009: Bahnhof Gesundbrunnen
12. Juni 2009: U-Bahnhof Schloßstraße
17. Juni 2009: S/U-Bahnhof Frankfurter Allee
19. Juni 2009: S/U-Bahnhof Wuhletal

Hier findet man auf Fragen wie:
“Wie kann ich mein Fahrrad vor Diebstahl schützen?” und
“Welche Arten von Sicherungsmöglichkeiten sind empfehlenswert?”
kompetente Antworten. Auf Wunsch können Radfahrer außerdem ihr Fahrrad kostenlos codieren lassen. Dafür sind der Personalausweis des Fahrradinhabers und ein Eigentumsnachweis (Kaufbeleg bzw. Rechnung) erforderlich. Kinder brauchen die Einverständniserklärung der Eltern.

8 Kommentare zu “Polizei codiert Fahrräder kostenlos”

  1. Philip schreibt:

    mich würde mal interessieren, ob es schon statische belege gibt, dass die codierung tatsächlich vor diebstahl schützt und ob schon gestohlene räder auf die art wiedergefunden wurden. weß da jemand was?
    eh ich meinen schönen stahlrahmen verunstalten lasse, vertrau ich lieber auf mein granit x-plus

  2. fuselfieber schreibt:

    Aber bloß nicht mit ‘nem Fixi hin, sonst behalten die das gleich.

    ;-)

  3. Johann schreibt:

    Mich würde mal interessieren, ob es schon statistische Belege dafür gibt, ob die Codierung die Rahmenstabilität beeinträchtigt.
    Eh ich meinen leicht rostenden Stahlrahmen anritzen lasse, vertraue ich lieber auf mein Granit X-Plus nebst Rahmennummer, Seriennummer, Foto usw.
    ;)

  4. K.B. schreibt:

    Prinzipiell ist die Idee nicht schlecht, aber was nutzt nur ein codierter Rahmen, wenn die anderen Tele nicht codiert sind? Den Rahmen hat ein Hobbyschrauber in 3h getauscht, bei ebay gibt es genug günstigen Nachschub.
    Und was nützt die Codierung, wenn sie nicht überprüft wird??? Wenn die Polizei schon Radfahrer anhält, dann sollen sie doch auch die Rahmennummer prüfen. Es ist ja wohl kein allzu großer Act, das jeder Polizist selbst in eine Datenbank nachschaut, die er mit führt A9slo nicht er per Funk nachfragen etc.).
    Und warum keine serienmäßige Codierung der Räder mittels Barcode? Das würde den Raddiebstahl wirklich unattraktiv machen! Wenn die Polizei binnen kurzer Zeit mittels eines Lesegeräts hunderte von Rädern einscannen kann (z.B. an Bahnhöfen, Schulen, Verkehrskontrollen, Flohmärkten…) dann hat man auch eine Chance sein Rad wieder zu bekommen. So ist das nicht s ganzes und nichts halbes.
    Einen Überwachungsstaat a la Orwell sehe ich nicht darin, da nur stehende Räder überprüft werden. Diese Überprüfung geschieht auch bei parkenden Autos und bei Verkehrskontrollen und die Barcodes sind nur bei der Polizei gemeldet, wenn das betreffende Rad auch geklaut worden ist. Es muss nicht nur unattraktiv werden, ein Rad zu klauen, sondern die Gefahr mit einem geklauten Rad erwischt zu werden, muss auch steigen.

  5. B. schreibt:

    Hallo!

    Die Vor- und Nachtteile waren ja schon öfter Thema hier. Was haltet ihr von der Idee Räder an mehreren Stellen (Rahmen, Laufräder, Gabel…) mit Barcodes zu versehen (ähnlich der Fahrgestellnr. beim Auto, die auch z.B. in die Scheiben eingeätzt wird)? Der Eigentümer des Rades erhält beim Kauf ein Datenblatt (ähnlich eines KFZ-Scheins) auf den die Barcodes stehen sowie eine Beschreibung des Rades.
    Die Vorteile:
    - schnell einlesbar, die Polizei kann sehr viele Räder auf Diebstahl überprüfen
    - könnte an mehreren Stellen angebracht werden (Felgen, Naben, Sattelstützen…), jedes Teil, das mit dem Code versehen ist, würde “wertlos” für einen Dieb (obige Kontrollen vorausgesetzt).
    - Ein Rad, an dem an allen Stellen der Barcode verdeckt, entfernt wurde, würde ebenfalls auffällig bei einer Kontrolle sein.
    - Anonymität: Die Zugehörigkeit des Eigentümers zum Barcode beliebt solange unbekannt, bis Anzeige wegen Diebstahl erstatt worden ist und die Barcodes von der Polizei eingescannt worden sind.
    - Die Aufbringung der Codes müsste schon im Werk erfolgen, um alle Räder einzubeziehen. Gleichzeitig bliebe dem Besitzer aber auch die Gewährleistung erhalten, was zurzeit beim nachträglichen Codieren der Rahmen nicht immer der Fall ist. Der Barcode könnte evtl. auch als Aufkleber unter Klarlack bei der Produktion aufgebracht werden, wenn ein eingravieren nicht möglich ist.

    Nachteile:
    - Erhöhter Aufwand bei der Produktion und entsprechende Mehrkosten
    - Bei Einbau von Ersatzteilen (z.B. Laufrädern) kommen neue Barcodes hinzu, deren Kopien muss man aufbewahren/ zuordnen

  6. André Postal schreibt:

    Termine im Juni 2009 sind ein Muster ohne Wert.

    Berlin, April 2010

    Guten Tag

  7. sebastian schreibt:

    man muss auch nicht immer alles beschriften.
    ich schleife die rahmennummern von meinen umbauten generell raus.

  8. Egon schreibt:

    Inwiefern mag das ein Klauschutz sein?

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