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	<title>Kommentare zu: &#8220;Kein Licht am Fahrrad: Gefängnis&#8221;</title>
	<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/02/04/kein-licht-am-fahrrad-gefaengnis/</link>
	<description>vom Fahrradkollektiv Admiral - und Kottbusser Straße in Kreuzberg</description>
	<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 23:22:46 +0000</pubDate>
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		<title>Von: berlinradler</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/02/04/kein-licht-am-fahrrad-gefaengnis/#comment-25418</link>
		<dc:creator>berlinradler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2009 12:31:11 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2009/02/04/kein-licht-am-fahrrad-gefaengnis/#comment-25418</guid>
		<description>Also ich verstehe die Überschrift nicht als Kausalkette, aber egal.

Ärgerlicher finde ich Pressemitteilungen der Polizei, die Verkehrsteilnehmer vorverurteilen. Fußgänger, die angefahren werden, haben - laut Pressemeldung - meist "nicht auf den Verkehr" geachtet. Trotz flächendeckender Überschreitung von Tempolimits - würde man den Pressemitteilungen Glauben schenken, so würde kein einziger Unfall damit in Zusammenhang stehen.

Die krasseste Polizeipressemeldung in Berlin war ja vor zwei Jahren beim Unfall Segelfliegerdamm / Königsheideweg. Eine Radlerin fuhr damals auf dem "Radweg" und wollte geradeaus weiterfahren. Ein rechtsabbiegender Bus fuhr sie dabei um und verletzte sie schwer. Der Bus war der Vorfahrtstraße gefolgt, also gab man in der Pressemitteilung der Radfahrerin die Schuld. Ob dort der Radweg nicht extrem ungünstig angelegt ist, wurde gar nicht hinterfragt. Die Situation dort besteht, soweit ich weiss, bis heute.

Im Gegenzug zu solchen Pressemeldungen hat man gegenüber Autofahrern großes Nachsehen. Wenn diese mal ausnahmsweise nicht auf den Verkehr achten, dann formuliert man vornehm: "dabei übersah er ...".</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich verstehe die Überschrift nicht als Kausalkette, aber egal.</p>
<p>Ärgerlicher finde ich Pressemitteilungen der Polizei, die Verkehrsteilnehmer vorverurteilen. Fußgänger, die angefahren werden, haben - laut Pressemeldung - meist &#8220;nicht auf den Verkehr&#8221; geachtet. Trotz flächendeckender Überschreitung von Tempolimits - würde man den Pressemitteilungen Glauben schenken, so würde kein einziger Unfall damit in Zusammenhang stehen.</p>
<p>Die krasseste Polizeipressemeldung in Berlin war ja vor zwei Jahren beim Unfall Segelfliegerdamm / Königsheideweg. Eine Radlerin fuhr damals auf dem &#8220;Radweg&#8221; und wollte geradeaus weiterfahren. Ein rechtsabbiegender Bus fuhr sie dabei um und verletzte sie schwer. Der Bus war der Vorfahrtstraße gefolgt, also gab man in der Pressemitteilung der Radfahrerin die Schuld. Ob dort der Radweg nicht extrem ungünstig angelegt ist, wurde gar nicht hinterfragt. Die Situation dort besteht, soweit ich weiss, bis heute.</p>
<p>Im Gegenzug zu solchen Pressemeldungen hat man gegenüber Autofahrern großes Nachsehen. Wenn diese mal ausnahmsweise nicht auf den Verkehr achten, dann formuliert man vornehm: &#8220;dabei übersah er &#8230;&#8221;.</p>
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