2500€ Abwrackparämie für ein neues Fahrrad beantragen

Donnerstag, 26.02.2009

Letztendlich konnte sich die Fahrradlobby durchsetzen. Wer ein 10 Jahre + altes Fahrrad hat, der kann die Abwrackprämie beantragen. Der VCD hat sich eingesetzt für das Fahrradfahren. Wie heißt es so schön. Vor dem Gesetz sind alle gleich - Auch Auto und Fahrrad - Beides Vehrkehrsmittel. Hier läßt sie sich die Abwrackprämie bei der Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) beantragen:

https://www.vcd.org/mitmachen_rad.html

Viel Erfolg!

Die Phil Wood Naben sind da!

Montag, 16.02.2009

phil wood

Die Entscheidung für Phil Wood ist uns nicht leicht gefallen. Immerhin gibt es massenhaft günstigere Produzenten von Singlespeed- und Kassetten-Naben. Der Ruf der extremen Haltbarkeit von Phil Wood Naben hat uns dann aber überzeugt. Ab jetzt lohnt sich umspeichen beim Achter im Laufrad immer! Außerdem sind sie echt schön…

Tandemfahrrad mit Überrollbügel

Montag, 16.02.2009

Nicht einfach, einen Käfig zu bauen, mit dem man einen perfekten Überschlag auf dem Fahrrad vollziehen kann.
via: Bike Portland

Neue ICE mit Fahrradmitnahme

Mittwoch, 11.02.2009

Die Deutsche Bahn gibt ihren jahrelangen Widerstand gegen eine Fahrradmitnahme im ICE offensichtlich auf. Bahnchef Hartmut Mehdorn, der zur Zeit wegen einer Spitzelaffäre stark unter Beschuss ist, erklärte in einem Treffen mit EU-Abgeordneten: “Bei den neuen Hochgeschwindigkeitsprodukten werden wir ein Mehrzweckabteil mit besonderer Einstiegsmöglichkeit versehen, das dann auch die Fahrrad-Mitnahme ermöglicht” Sollte die Ankündigung Wirklichkeit werden, setzt die Bahn damit die Forderung von EU-Parlament sowie Bundestag und Bundesrat um. Michael Cramer, grünes Mitglied des Europäischen Parlaments, stellte dazu fest: “Der Kurswechsel der DB AG ist zu begrüßen. Da die bisherigen ICE-Züge noch jahrzehntelang im Einsatz sind, sollte nach dem Thalys-Vorbild auch eine Nachrüstung in Angriff genommen werden.”
Michael Cramer: Kurswechsel bei der Bahn: neue ICE sollen Fahrradmitnahme ermöglichen

Stirbt die Kettenschaltung aus?

Sonntag, 08.02.2009

Nabenschaltungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Das liegt zum einen an den Neuerungen: 8 und 9 Gänge, ein Übersetzungsbereich von über 300 Prozent und weiches Schaltverhalten lassen Nachteile wie Gewicht und aufwändige Reparatur in den Hintergrund treten. Zum anderen ist der Leidensdruck angesichts miserabler Stabilität der Kettenschaltungs-Komponenten wie Ritzelpaket und Kette enorm hoch. Noch in den 80er Jahren wurden durchschnittliche Ketten und Ritzel mit Laufleistungen von 5000 und mehr Kilometern produziert. Wir beobachten bei 2000 Kilometern heute bereits mittleren bis starken Verschleiß von Kette und Ritzeln bei Kettenschaltungen! Ein modernes Getriebe einer Nabenschaltung hält unserer Erfahrung nach mindestens doppelt solange. Darüber hinaus wird der Anwendungsbereich auch über zusätzliche Features immer mehr erweitert: Nabenschaltung in Verbindung mit Rennlenker setzte noch vor kurzem umständliche Konstruktionen zur Befestigung des Schalters voraus.
Aber sowohl für Rohloff

mittelmeyer drehgriff rohloff

als auch für Shimano 8-Gang

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gibt es mittlerweile Lösungen die auf einen normalen Rennbügel zugeschnitten sind. Die Firma Jtek, von der dieser hübsche kleine Hebel kommt, hat noch allerlei andere sehr gelungene problemsolver fürs Fahrrad im Programm!

Um die Kettenschaltung für das Alltagsrad zu retten muss einiges geschehen. Weniger- und vor alle stabilere Zahnräder sind gefordert, von mir aus auch mit einem Verlust an Schaltkomfort bezahlt. Fahrräder sind Gebrauchsgegenstände die täglich in der Stadt bewegt werden und nicht permanent in der Werkstatt stehen können. Der Antrieb sollte sich an diesen Anforderungen orientieren.

“Kein Licht am Fahrrad: Gefängnis”

Mittwoch, 04.02.2009

In der Pressestelle der Flensburger Polizei textet ein Naturtalent. Okay, mit der Kausalität nimmt man es dort oben an der Förde nicht ganz so genau, aber das muss man in Kauf nehmen, wenn dabei so wunderschöne Überschriften entstehen wie “Kein Licht am Fahrrad: Gefängnis”. Es geht aber noch besser, noch prägnanter, etwa “Ohne Licht am Rad: mehr als 1,5 Jahre Knast” oder “Radler vergisst Licht anzuschalten: hohe Haftstrafe”.

“Flensburg (ots) - 090127.2 - Auf dem Fahrrad ohne Licht durch die Dunkelheit zu fahren ist an sich schon gefährlich - normalerweise kommt man dafür aber nicht gleich ins Gefängnis. Anders erging es einem 29-Jährigen heute Morgen nach einer Verkehrskontrolle des Ersten Polizeireviers. Gegen 01:20 Uhr kontrollierten die aufmerksamen Streifenbeamten einen Fahrradfahrer in der Flensburger Fußgängerzone, weil er ohne Beleuchtung fuhr. Plötzlich flüchtete der Mann mit seinem Rad - zunächst ohne ersichtlichen Grund - in Richtung Hafenspitze. Dort warf er das Rad weg und lief zu Fuß weiter. Die Beamten orderten Verstärkung und konnten den Flüchtigen schließlich auf einem Hinterhof am Hafendamm festnehmen. Dort hatte er sich in einem Gebüsch versteckt. Bei näherem Hinsehen wurde deutlich, was den Mann zur Flucht trieb: gegen ihn bestand ein Haftbefehl über 556 Tage.  Zu allem Überfluss hatte er eine geringe Menge Heroin bei sich, und sein Fahrrad erwies sich als gestohlen. Die Beamten stellten Drogen und Fahrrad sicher. Darüber hinaus leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Abschließend wurde der Beschuldigte der Justizvollzugsanstalt Flensburg überstellt.”
na-presseportal: POL-FL: Kein Licht am Fahrrad: Gefängnis
via: de.rec.fahrrad

Lastenräder in Delhi

Mittwoch, 04.02.2009

Die Online-Installation Velowala zeigt die bunte Vielfalt mobiler Verkaufstände und Dienstleister in der indischen Metropole Delhi. Die Seite ist wie eine kleine Reise durch den farbenfrohen Subkontinent und war Teil der internationalen Design-Bienale in Saint-Etienne im letzten November.

velowala-indien.jpg

velowala.org

Radfahrer sind seltener krank

Dienstag, 03.02.2009

Niederländische Arbeitnehmer die regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren sind seltener krank geschrieben. Sie versäumen durchschnittlich einen Arbeitstag weniger pro Jahr als nicht Rad fahrende Kollegen.

Zur Zeit fahren etwa ein Drittel aller Arbeitnehmer mit dem Rad zur Arbeit. Würden die Arbeitgeber das Radfahren  mehr unterstützen und den Radfahreranteil um ein Prozent erhöhen, könnten sie so rund 27 Millionen Euro pro Jahr einsparen. Das ergab eine Untersuchung, die das Niederländische Verkehrsministerium und das Gesundheitsministerium in Auftrag gegeben hatte.

Ministerie van Verkeer en Waterstaat: Meer fietsen leidt tot lager ziekteverzuim en bespaart werkgevers 27 miljoen euro
via: Fahrradportal

Macht Flugpisten zu Radstrecken!

Montag, 02.02.2009

Die 14. Europäischen Fahrradkuriermeisterschaften werden vom 28. Mai bis zum 1. Juni 2009 auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof ausgetragen. Der von den Nazis erbaute Verkehrsflughafen im Berliner Bezirk Tempelhof wurde im Oktober 2008 geschlossen. Eine Nachnutzung des 386 Hektar großen Flughafengeländes ist bisher völig unklar, da freut es umso mehr, dass das ehemalige Mekka der Privatflieger wenigstens am letzten Maiwochenende einer sinnvollen Nutzung zugeführt wird. Hunderte von Profikurieren aus Europa und von überall her werden drei fünf Tage in vielen Disziplinen gegeneinander antreten: mainrace, dispo team race, cargo race, sprint race, uphill sprint (wo gibt es in Berlin denn einen Berg?), goldsprint und eine Menge fixed gear events von trackstand bis bike polo. Nichtfahrradkuriere sind wie immer willkommen.
ECMC Berlin 2009
via: bemme51

Lastenfahrräder XL

Montag, 02.02.2009

In einem Werbespot für CSX Transportation, der größten Eisenbahngesellschaft an der us-amerikanischen Ostküste, wird für die zweitbeste Möglichkeit geworben, große Gütermengen zu transportieren. Die beste ist natürlich der Transport per Lastenfahrrad.

Höhere Bußgelder für Radfahrer

Montag, 02.02.2009

Seit dem 1. Februar 2009 müssen sich Radfahrer, die gegen Verkehrsregeln verstoßen, auf erhöhte Bußgelder einstellen. Zwar bleiben die Verwarnungsgelder bis zu einer Höhe von 35 Euro, zu denen die meisten Verstöße im Fahrradverkehr gehören, unverändert. Indirekt sind aber auch Radfahrer von den gestiegenen Bußgeldern betroffen. Besonders wirkt sich das beim Missachten roter Ampeln aus. ADFC-Rechtsreferent Roland Huhn: „Die Bußgelder für Rotlichtverstöße betrugen bisher für motorisierte Verkehrsteilnehmer 50 bis 200 Euro und wurden differenziert auf 90 bis 360 Euro angehoben. Für Radfahrer sind die Beträge zu halbieren.” Der ADFC betonte, dass bei allen Bußgeldern ab 40 Euro ein Punkt in Flensburg droht.
ADFC: Rote Ampel missachten, heißt Punkt riskieren