Freitag, 29.08.2008
Sven Siebert stellt sechs Fragen zum Nutzen von Radwegen:
Was spricht gegen Radwege?
Warum werden Radwege nicht abgeschafft?
Müssen Radfahrer Radwege benutzen?
Wann müssen Radfahrer denn auf den Radweg?
Stehen zu viele blaue Schilder herum?
Schlafen Länder und Gemeinden?
Die lesenswerten Antworten auf diese Fragen liest man in einem Artikel in der Sächsischen Zeitung.
Sächsische Zeitung: Streit um Nutzen von Radwegen
via: cycleride
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Donnerstag, 28.08.2008
“Gesucht: Radfahrer (m/w)”
Auf diesem Plakat werben gutgelaunte Radfahrerinnen für die Mitgliedschaft im Fietsersbond, das ist die Lobby der Radfahrer in Belgien. Kein Zweifel, Radfahren macht Spaß, ist sicher und ist sozial. Oder, um es mit den Worten des Plakats auszudrücken: “Ist das Fahrrad Ihre Leidenschaft, Ihre Freiheit oder Ihr tägliches Verkehrsmittel?”

Fietsersbond
via: copenhagenize
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Donnerstag, 28.08.2008
Igor Kenk ist Gebrauchtfahrradhändler in Toronto in Kanada. Genauer: er war es, denn vor wenigen Tagen wurde Kemp verhaftet. Die Polizei hatte Fahrradköder ausgelegt und Kemp dabei ertappt, als er mit einem Komplizen zwei Fahrräder stahl. Es stellte sich heraus, dass Igor Kemp zwei Dutzend Lager und Garagen angemietet hatte, um insgesamt 2.865 gestohlene Fahrräder zu lagern. Nun sind mehr als 100 Beamte der Toronto-Police damit beschäftigt, die vielen Fahrräder an ihre Eigentümer zurückzugeben. Etwa 500 Leute haben ihr Rad bereits wiedergefunden. Inspektor Paul Vorvis, Leiter des 14. Reviers in Toronto: “Besucher sind hier in Tränen ausgebrochen. Manche vor Enttäuschung, andere vor Freude. Einem Mann waren bereits drei Fahrräder gestohlen worden. Hier hat er sein erstes wiedergefunden, das er schon Jahre vermisst hatte. Er hat gejubelt und Luftsprünge gemacht vor Begeisterung.”
Der vermutlich größte Fahrraddieb aller Zeiten wartet nun auf seinen Prozess und darf sich auf einen Eintrag ins Guinness Book of Records freuen.
Süddeutsche Zeitung: gedruckte Ausgabe (online funktioniert nichts)
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Mittwoch, 27.08.2008

Alle Welt redet über den neuen Scheinwerfer Edelux von Schmidt, wir haben ihn im Laden! Erster Eindruck: Sehr solide Verarbeitung, er liegt in der Hand wie ein Objektiv von einem Photoapparat! Das Innenleben stammt von Busch und Müller, Gehäuse und Kühlkörper werden von Schmidt in Tübingen gefertigt.
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Montag, 25.08.2008
Liebe Leute,
die Messe wirft ihre Schatten voraus deshalb wollen wir euch vorwarnen: nächste Woche beginnt die Eurobike in Friedrichshafen und 5 KollegInnen sind vor Ort um sich einen Überblick über die Trends und Entwicklungen für 2009 zu machen. Das bedeutet für den Laden eingeschränkte Öffnungszeiten. Mittwoch und Donnerstag den 3. und 4. September haben wir erst ab 10 Uhr geöffnet, Reparaturen können wir in der Woche vom 1. bis 6. September 2008 nur in geringem Umfang bewältigen.
Eurer Radspannerei-Team.
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Montag, 25.08.2008

“Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.”
Albert Einstein am 5. Februar 1930 in einem Brief an seinen Sohn Eduard
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Montag, 25.08.2008
Schon gewusst, dass die ersten Radfahrer häufig adlig waren? Napoleon III. zählte 1867 nach der Weltausstellung in Paris zu den ersten Käufern einer “Michauline”. Und ein Zeitungsartikel belegt, dass der Kronprinz mit Velocipeden in den Parks von Paris herumfuhr. “Bei der Gründung des Wiener Velocepidisten Clubs stellen die Mitglieder 1869 den Fürsten Egon von Thurn und Taxis an ihre Spitze. Im Wiener Bicycle-Club sind 1896 insgesamt sechs Fürsten, 16 Barone, 33 Freiherren, 50 Grafen sowie sieben Prinzen als Mitglieder verzeichnet …” (Rüdiger Rabenstein: Radsport und Gesellschaft S. 54).
Nachdem das Fahrrad für jedermann erschwinglich wurde, nahm die Begeisterung für das Radfahren in Adelskreisen allerdings rapide ab. Immerhin: auch heute noch finden jährlich Adel auf dem Radel-Sommerfreizeiten statt, bei denen blaublütige Kinder und Jugendliche gruppenweise von Gut zu Gut fahren. Aus der Adelsredaktion des Stern erfahren wir, dass in diesem Jahr eine gräfliche Familie in Unterfranken die blaublütige Fahrradkohorte zum festlichen Abschluss empfängt.
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Freitag, 22.08.2008
Der in Dortmund lebende Cartoonist und Schnellzeichner Reinhard Alff hat etwa 10.000 Cartoons, Karikaturen, Illustrationen und Vignetten zu den unterschiedlichsten Themen veröffentlicht. Der hier gezeigte Fahrradcartoon trägt den Originaltitel “Beute”.

Cartoons von Reinhard Alff bei ToonPool
Website Reinhard Alff
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Mittwoch, 20.08.2008
Die Polizei hat Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung in den ersten Monaten des Jahres 2008 in Berlin veröffentlicht. Zum Thema Fahrraddiebstahl heißt es: “Während hinsichtlich des Diebstahls aus Kraftfahrzeugen ca. 3.000 Taten weniger bekannt wurden (minus 18 %), musste die Berliner Polizei beim Fahrraddiebstahl die höchsten Fallzahlen der letzten Jahre registrieren. Grund hierfür ist eine Zunahme des Fahrradverkehrs und die oftmals mangelhaften Sicherungsvorkehrungen. Dadurch steigt das Angebot an „Diebesbeute“. Fahrräder werden vermehrt zum „park and ride“ verwendet, Tathäufungen lassen sich im Umfeld von S- und U-Bahnhöfen beobachten. Um Diebstähle zu verhindern, sollten Fahrräder mit einem hochwertigen Schloss (Faustformel: mindestens 10 - 20 Prozent des Fahrradwertes) an einen festen Gegenstand oder in einem Fahrradkeller angeschlossen werden. Beim Kauf von Gebrauchträdern sollte auf einen Eigentumsnachweis bestanden werden. Die Rahmennummer sollte immer in einem Fahrradpass notiert werden. Der ADFC und die Polizei bieten darüber hinaus zusätzliche Codierungen an. Mit einem Aufkleber und dem darauf enthaltenden Hinweis auf die vorgenommene Codierung können potentielle Diebe abgeschreckt werden.”
Pressenmeldung der Berliner Polizei Nummer 2500 vom 20.08.2008 - 12:50 Uhr
Polizei Berlin: Kriminalität in Berlin - Kriminalitätsentwicklung im Juli 2008
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Mittwoch, 20.08.2008
Bilder und Textfetzen vom Rad-Spannerei-Server (und von weiteren Websites, die unter diesem Suchwort gefunden werden) vermanscht Oamos zu einer spaßigen Diashow.
via: Basic Thinking
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Mittwoch, 20.08.2008
Frau Doktor ist eine Ska-Band aus Wiesbaden, die innerhalb von kurzer Zeit zu einer der bekanntesten Ska-Bands in Deutschland wurde. Gegründet hat sich die Gruppe 1995. Die mittlerweile zehnköpfige Band spielt traditionellen Ska, vermischt mit Soul und Punk-Elementen. Das jüngste Album der deutschsprachigen Band heißt Wer mich leiden kann kommt mit.
Das Instrumental Koga Miyata stammt aus der im März 2000 veröffentlichten CD Dauercamper. Die nächsten Gigs von Frau Doktor kann man in Hofheim, Dortmund, Coburg, Regensburg und Wiesbaden erleben. Berliner müssen bis Dezember warten, dann kommt Frau Doktor ins Clash in Kreuzberg 61. Eines muss man den Jungs von Frau Doktor lassen, einen guten Fahrradgeschmack haben sie.
Frau Doktor: Koga Miyata
Homepage Frau Doktor
Frau Doktor bei MySpace
Dank an Mat
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Dienstag, 19.08.2008
Entweder ich habe diese Seite bisher übersehen oder das Angebot ist neu. Auf den Seiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gibt es nun eine Liste von A bis Z zum Radfahren in Berlin, von Abstellmöglichkeiten bis Werkstätten.
A - Z Liste Radfahren
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Dienstag, 19.08.2008
In den neunziger Jahren des vorletzten Jahrhunderts ist der beleibte Schutzmann, der den Velocipedisten zu fangen versucht, ein beliebtes Thema im Radfahrer-Humor. Eine typische Berliner Szene hat der Simplicissimus karikiert:
Ein Polizist schreibt einem Radfahrer auf der Straße ein Strafmandat. Ein zweiter Polizist jagt erfolglos einen Mörder. Er kommt auf den ersten Polzisten zu und fragt: “Warum habense den Kerl nicht festjehalten; ick habe ihnen doch jepfiffen Kollege, det war ein Mörder!” Darauf entgegnet der erste Polizist: “Wat jeht mir ihr Mörder an. Sie denken woll, ick habe nischt anderet zu tun. Sehnse nicht, dass der Mann hier keene Laterne hat?”
aus: Rüdiger Rabenstein: Radsport und Gesellschaft, S. 119
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Montag, 18.08.2008
Zum Thema Fahrradtransport in der S-Bahn hat Peter Neumann von der Berliner Zeitung den S-Bahn-Chef Tobias Heinemann interviewt:
“Reisende mit Fahrrädern sind bei der S-Bahn willkommen. Nach Meinung mancher Fahrgäste sind sie allerdings zu willkommen, weil es zu viele seien. Wie haben sich hier die Zahlen entwickelt?
Wir haben in diesem Jahr bis Ende Mai im Durchschnitt rund 60 000 Fahrräder pro Tag befördert. Die Zahl der verkauften Fahrradkarten ist gegenüber 2007 um 40 Prozent gestiegen. Das sind die guten Botschaften. Die schlechten sind: Ein Fahrrad nimmt zweieinhalb Stehplätze in Beschlag – und immer mehr Fahrgäste beschweren sich bei uns, dass sie sich gestört fühlen. Wir bleiben aber dabei, dass die S-Bahn die Fahrradmitnahme weiterhin ermöglichen wird. Es wird auch keine Sperrzeiten geben. Für viele ist das Fahrrad ein unverzichtbarer Teil der Mobilitätskette, der Fahrradverkehr nimmt zu. Diesen Tatsachen möchte die S-Bahn Rechnung tragen.
Die S-Bahn hat in einem Wagen im Mehrzweckabteil probeweise Sitze ausgebaut, um mehr Platz für Fahrräder zu schaffen. Wie haben die Fahrgäste bislang darauf reagiert?
Die Resonanz war sehr positiv, viele Kunden teilten uns mit: Das ist eine gute Idee. Darum haben wir entschieden, dass in den nächsten Tagen neun weitere Wagen umgebaut werden. Wir werden insgesamt zehn Test-Fahrzeuge einsetzen.”
Berliner Zeitung: Auf dem Ring reichen sechs Wagen
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Montag, 18.08.2008
Wie auf einem Familientreffen fühlte man sich gestern bei dem Jahrestag des Vereins Historische Fahrräder e.V. in Spandau. Überall “Hallo!” und freundliches Schulterklopfen, viele leuchtende Augen, alte Bekannte aus der insgesamt recht kleinen Fahrradsammlerszene ganz Deutschlands und des benachbarten Auslands wieder zu sehen. Jüngere Gesichter suchte man vergeblich, der typische Fahrradsammler scheint vierzig Jahre oder älter zu sein und präsentierte stolz seine liebevoll restaurierten Fahrräder.

Weitere Bilder von der Spandauer Velocipediade nach dem Klick.
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Mittwoch, 13.08.2008
“Berlin ist die Hauptstadt des Fahrradklaus - und die Polizei schaut weg.” Mit dieser Schlagzeile macht heute die Berlinausgabe der tageszeitung auf. Anlass ist die Veröffentlichung der Zahl der Fahrraddiebstähle in Berlin im vergangenen Jahr. Danach registrierte die Berliner Polizei im Jahr 2007 insgesamt 20.246 gestohlene Fahrräder. Spitzenreiter in der polizeilichen Kriminalstatistik ist der Bezirk Pankow, wo 10,1 Räder pro 1.000 Einwohner entwendet wurden. In Bezirken mit einer niedrigeren Fahrraddichte ist auch die Fahrraddiebstahlquote geringer. In Neukölln werden lediglich 3 Räder pro Tausend Einwohner geklaut.
Auf krude Art kommentiert Gereon Asmuth in der gleichen Ausgabe der taz die Fahrraddiebstahlstatistik der Berliner Polizei: “Radfahrer könnten die ihnen zustehenden Sicherheiten des Rechtsstaates einfordern. dann aber müssten auch rote Ampeln beachtet, funktionierende Dynamos vorgewiesen und Gehwege gemieden werden. Oder sie bleiben die Anarchos unter den Verkehrsteilnehmern, denen Freiheit über alles geht. Dann bleibt auch Fahrraddiebstahl eine runde Sache. Sie müssen sich entscheiden.”
taz: Berliner Polizei ist radlos
taz-Kommentar: Eine runde Sache
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Montag, 11.08.2008
Dies Videomash ist gleich eine knappe Stunde lang und feiert die Fixieszene in San Francisco ab. Sieht nicht ungefährlich aus, wie die Jungs die Hügel herunterrasen und dann das Hinterrrad blockieren, um zu bremsen.
Nachtrag 29.8.2008: Video wurde gelöscht.
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Montag, 11.08.2008
Marco fährt Fahrrad im wunderschönen Köln, stößt dabei aber auf große Probleme:
- Radwege, die schlicht Todesfallen darstellen
- Radwege, die nicht zu befahren sind
- Verkehrsführungen, die unsinnig und gefährlich sind, nicht nur für Radfahrer
- skandalös beschilderte Baustellen auf Radfahrbahnen
- gefährlichen, linksseitigen “Geister” Verkehr, oftmals behördlich angeordnet
- Kraftfahrer, die eng überholen, die Vorfahrt mißachten und die Versehrtheit von Fahrradfahrern riskieren
- Polemik durch Presse, Stadt und Polizei
In seinem neuen Fahrradblog beschreibt Marco die Schwierigkeiten beim Radfahren in Köln im Detail.
www.radfahren-in-koeln.de
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Samstag, 09.08.2008
Das Problem ist in vielen historischen Stadtkernen Europas virulent: enge Straßen und chronisch mit Autos überfüllte Stadtkerne, Staus und Falschparker behindern die Rettungsdienste. Viele Unfallverletzte erhalten deshalb zu spät erste Hilfe. Die Stadt Utrecht in den Niederlanden begegnet diesem Problem jetzt mit Rettungssanitätern auf Rädern. Das Ambulanzfahrrad ist ein Elektrofahrrad der chinesischen Marke eZee. Fahrrad und der Ambulanzfahrer mit seiner knallgelben Montur sind sofort erkennbar. Am Unfallort kann der Fahrradsanitäter die erste Versorgung leisten und warten, bis ein Rettungsfahrzeug zum Abtransport des Verletzten eingetroffen ist. Das Ambulanzfahrrad ist dann vielleicht schon unterwegs zum nächsten Unfall.
Fietsnieuws: Ambulancefiets in Utrecht
Fietsnieuws: Wereldprimeur - Elektrische ambulancefiets
Foto: Fietsnieuws
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Samstag, 09.08.2008
Schwere Verletzungen erlitt eine Radfahrerin in Steglitz gestern. “Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr die 25-jährige Frau mit ihrem Rad gegen 11 Uhr 35 auf dem Wolfensteindamm in Richtung Hindenburgdamm. In Höhe der Einmündung Neuchateller Str. Ecke Wolfensteindamm übersah der Fahrer eines Opel Corsa beim Rechtsabbiegen die auf dem Radweg fahrende Frau und erfasste sie mit seinem Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte die Radlerin und zog sich eine Platzwunde zu. Die Feuerwehr brachte die Verletzte in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung.
Polizeibeamte nahmen die Ermittlungen zum Unfallhergang auf und beschlagnahmten den Führerschein des offenbar alkoholisierten Autofahrers.” Pressemeldung der Berliner Polizei Nr. 2388 vom 08.08.2008 - 16:35 Uhr.
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Donnerstag, 07.08.2008
Weniger Sitzplätze und dafür mehr Platz für Fahrräder. Die S-Bahn baut in einem sogenannten Viertelzug im Fahrradabteil sieben Klappsitze aus und vergrößert damit den Abstellplatz für Räder, Kinderwagen und Rollstühle. In den nächsten Monaten wird der so umgestaltete S-Bahnzug getestet. Per Fragebogen will die S-Bahn die Akzeptanz bei den Fahrgästen erforschen. Wenn das Angebot angenommen wird, sollen weitere S-Bahnen der Baureihe 481umgerüstet werden.
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Donnerstag, 07.08.2008

Fahrräder am S-Bahnhof Wannsee
Fotograph: Tobi
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Mittwoch, 06.08.2008
Das Sommerloch ist eine schwere Zeit für Berliner Boulevardjournalisten, nirgendwo gute oder schlechte Nachrichten und dennoch muss der Platz auf der ersten Seite mit großen Buchstaben gefüllt werden. Entsprechend trübselig sah es gestern in der Redaktionskonferenz des Berliner Kurier aus. Als der Chefredakteur die Vorschläge für die Titelseite abrufen wollte, entstand eine peinliche Stille. Jeder im Raum wusste: “Wenn jetzt nicht gleich was kommt, explodiert der Chef”. Nach einer Weile sagte eine leise Stimme vom anderen Ende des Tisches: “Vielleicht mal wieder Radfahrer?”
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Dienstag, 05.08.2008
Stralau vom Stralau-Blog hat einen Motorradfahrer umgefahren. Der Unfall kam so zustande: “Was man sich merken sollte: Die alte Radfahrerregel, daß die Straße sicherer als Fahrradwege ist, hat sich mal wieder bewahrheitet. Und ich bin auch nur auf dem (an dieser Stelle verpflichtenden und trotzdem kreuzgefährlichen) Radweg gefahren, weil ich heute schon zweimal von Autos angehupt wurde, an Stellen, wo es nicht einmal einen Grund in Form eines benutzungspflichtigen Radweges dafür gegeben hätte.
Der Klassiker: So fuhr ich denn auf dem Fahrradweg auf die Kreuzung zu, er auch, er wollte rechts abbiegen und schien zu warten. Wie sich dann herausstellte allerdings nicht auf mich, sondern auf die Fußgänger, die da auch noch über die Straße gingen. Und so hatte ich zwar Vorfahrt, er fuhr aber genau in dem Moment an, als ich ihn fast erreicht hatte und mit ca. 35 km/h ungebremst in ihn reinbretterte.”
Zum Glück ist beiden nichts passiert. Stralaus Fahrradunfall bringt mich auf die Frage, wie man mit hupenden Autofahrern umgehen soll. Mir passiert es fast täglich, dass ich einen nicht benutzungspflichtigen Radweg meide und deshalb von autofahrenden Besserwissern angehupt werde. Besonders schlimm fnde ich solche Autofahrer, die Hupen und äußerst knappes Überholen miteinander kombinieren. Wie geht ihr mit diesen Situationen um? Ignorieren? Flache Hand nach unten im Sinne von “Reg dich ab!” oder zeigt jemand gar den Mittelfinger?
Stralau-Blog: Motorradfahrer dieser Stadt
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Dienstag, 05.08.2008
Von der Friedensglocke im Volkspark Friedrichshain über Potsdam bis zum Bombodrom in der Kyritz-Ruppiner Heide führt eine Fahrradtour der Friedenswerkstatt Sichelschmiede, die morgen startet und am kommenden Sonntag auf dem Bombenabwurfplatz endet. Die Organisatoren schreiben: “Mit der Radtour erinnern wir an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Noch immer gibt es Tausende von Atombomben. Der Befehl zum Abwurf auf Hiroshima kam aus Potsdam. In Büchel in der Nähe von Cochem an der Mosel liegen noch heute Atombomben auf einem deutschen Luftwaffenstützpunkt. Von deutschen Tornados sollen Atombomben der USA abgeworfen werden. Das wird heute geübt, in Nordhorn und Siegenburg und soll demnächst auch auf dem Bombodrom in der Kyritz-Wittstocker-Heide stattfinden. Dabei ist die Stationierung von Atombomben in Ländern, die selber keine haben verboten.”
Sichelschmiede - Werkstatt für Friedensarbeit in der Kyritz-Ruppiner Heide
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Montag, 04.08.2008

Bikepolo am Wassertorplatz in Kreuzberg
Originaltitel des Fotos: Full steam ahead
Fotograf: Ollie T.
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Montag, 04.08.2008
Das niederländische Forschungsinstitut TNO hat eine Studie mit dem Titel “Bicycle safety in bicycle to car accidents” durchgeführt: Ergebnis: Jährlich könnten 350 Radfahrer in der EU gerettet werden, wenn an der Frontpartie von Autos Airbags installiert wären, die sich bei einem Zusammenstoß mit Radfahrern entfalteten und so ihn vor schwereren Verletzungen schützten. Deshalb fordert der Europäische Radfahrerverband ECF, Autos mit Airbags für Radler auszustatten.
Noch wirksamer wäre vermutlich ein geo-basiertes Höchstgeschwindigkeitssystem im Auto. Das Gerät gleicht die Position des Autos mittels GPS ab und drosselt innerorts die Geschwindigkeit automatisch auf höchstens 50 Stundenkilometer und in Tempo-30-Zonen auf 30 Kilometer pro Stunde.
Fahrradportal: Europa: 350 weniger Todesopfer durch Radfahrer-Airbags außen am Auto
ECF: Exteriour car airbags could save more than 350 lives in the EU annually
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Montag, 04.08.2008
Eine neue Website gibt einen Überblick über qualitativ hochwertige städtische oder regionale Fahrradschnellwege in den Niederlanden. Die so genannten Fietssnelwegen (Fahrradschnellwege) sind kreuzungsfreie Fahrradwege mit einer Mindestbreite von fünf Metern. Es existieren bereits Schnellstraßen für Fahrräder zwischen Almere und Lelystad sowie in Twente, bei Houten, Arnhem, Nijmegen und Breda. Besonders ambitioniert ist der Fahrradschnellweg F35 in der Region Twente, von dem auf der Website zahlreiche Animation zu sehen sind.
Fietssnelwegen (holländisch)
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Samstag, 02.08.2008
Die Velocipediade ist das Jahrestreffen des Vereins Historische Fahrräder e.V. Jedes Jahr wird die Velocipediade an einem anderen Ort in Deutschland ausgetragen. In diesem Jahr treffen sich die Freunde alter Räder vom 15. bis 17. August 2008 in Berlin-Spandau in der Villa Schützenhof.
Höhepunkte der Veranstaltung sind eine Auktion historischer Fahrräder (Freitag ab 14 Uhr), ein Fahrradteilemarkt (Sonnabend ab 6 Uhr), eine Ausfahrt mit historischen Rädern in passender Kleidung zum Brandenburger Tor (Sonnabend ab 11 Uhr) und ein Fahrradfest mit Livemusik, Kunstradvorführungen und weiteren Attraktionen (Sonntag ab 10 Uhr).
Weitere Infos: Velocipediade 2008
Grafik: Verein historische Fahrräder
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Freitag, 01.08.2008
Bei einer Critical Mass Demo am letzten Freitag in New York griff ein Polizist einen Radfahrer an und stieß ihn vom Rad. Anschließend beschuldigte er den Radler des tätlichen Angriffs und des Widerstands gegen die Staatsgewalt. Der Radfahrer wurde festgenommen und blieb 26 Stunden unter Arrest. Ein YouTube-Video zeigt den wirklichen Tathergang.
Der Polizist des New York Police Department (NYPD) schiebt nun erst einmal Innendienst und wird möglicherweise entlassen.
via Streetsblog: Cop Assaults Critical Mass Rider. Charges Filed Against Cyclist
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