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	<title>Kommentare zu: Weg mit dem toten Winkel!</title>
	<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/</link>
	<description>vom Fahrradkollektiv Admiral - und Kottbusser Straße in Kreuzberg</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 17:16:16 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: benno</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24275</link>
		<dc:creator>benno</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 09:40:06 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24275</guid>
		<description>@Udo ... jetzt ist mir klar, warum Du so schlecht informiert bist - Du kommst ja von da ... ;-) Öffentliche Diskussion heißt dabei nicht, dass Du alles nachplappern musst was andere Deiner Meinung nach falsch sagen. Du musst aber auch nicht das schlecht machen was richtig ist, nur weil es Deiner Meinung nicht entspricht. Deine Pest-und-Cholera-Sand-Angst-Malerei-Kampagne kann einem schon richtig Angst machen. Traust Du Dich nicht mit mir im Lkw mal blind rechts abzubiegen? Das Angebot steht noch ... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Udo &#8230; jetzt ist mir klar, warum Du so schlecht informiert bist - Du kommst ja von da &#8230; <img src='http://www.rad-spannerei.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Öffentliche Diskussion heißt dabei nicht, dass Du alles nachplappern musst was andere Deiner Meinung nach falsch sagen. Du musst aber auch nicht das schlecht machen was richtig ist, nur weil es Deiner Meinung nicht entspricht. Deine Pest-und-Cholera-Sand-Angst-Malerei-Kampagne kann einem schon richtig Angst machen. Traust Du Dich nicht mit mir im Lkw mal blind rechts abzubiegen? Das Angebot steht noch &#8230; <img src='http://www.rad-spannerei.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Udo</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24273</link>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 17:42:50 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24273</guid>
		<description>Das ist ja alles ganz nett, aber noch immer an der Frage vorbei, warum die Rolle des Radweges beim Toten Winkel bei dieser Kampagne komplett verschwiegen wurde. Wann immer ich etwas dazu gelesen oder gehört habe, der Radweg war nicht dabei, somit auch nicht als Abhilfe das Benutzen der Fahrbahn. Ein Hinweis auf die geringe Radweg-Dichte Berlins wäre eine Ausrede, denn die Kampagne vernahm man auch an Orten, die ausschließlich aus Wegelchen zu bestehen scheinen. Selbstverständlich wird das dann eben so registriert, daß Radwege sicher sind, jedenfalls aber nicht Schuld am Unfall im Toten Winkel. Insofern ist eine solche Kampagne kontraproduktiv, denn nun wurde ja richtig was für Radfahrer getan, da muß das Nächste halt 12 Jahre warten. Das dann endlich die Ursache dran kommt oder eine Aufklärung über die öffentliche Angst-Propaganda, ist nicht sicher. Vielleicht findet sich dann ja wieder etwas leichter durchsetzbares. Das Problem wurde ja beseitigt, wird es heißen, wie kann es jetzt plötzlich was anderes sein.

&#62; Unterstützung in der öffentlichen Diskussion

Wieder ein bißchen Sand... Unterstützung für DIESE Aktion gibt es nicht von jedem, weil sie am Ziel vorbei geht, zumindest aber einen erheblichen Umweg macht. Du bist durchaus nicht der einzige Lesermail-Schreiber, andere tun es in anderen Zeitungen.

&#62; gefährlichen Radwege auf Gehwegen angeprangert hat
"Der ADFC fordert deshalb Radspuren auf der Fahrbahn statt auf den Bürgersteigen." (Die Welt)

Was ja wohl heißt, das Radstreifen und andere Malereien sicher sind --- Und schon steht sie im Raume, die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich aber finde, daß man nicht die Unfälle auf Malereien mit denen auf baulichen Wegelchen aufwiegen kann. Ich finde, daß sich Sondereinrichtungen allein an der allgemeinen Möglichkeit, der Fahrbahn, messen lassen müssen. Da sie alle wesentlich schlechter abschneiden, hinfort damit.
Wer Malereien fordert, muß sich Unfälle darauf mit anrechnen lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja alles ganz nett, aber noch immer an der Frage vorbei, warum die Rolle des Radweges beim Toten Winkel bei dieser Kampagne komplett verschwiegen wurde. Wann immer ich etwas dazu gelesen oder gehört habe, der Radweg war nicht dabei, somit auch nicht als Abhilfe das Benutzen der Fahrbahn. Ein Hinweis auf die geringe Radweg-Dichte Berlins wäre eine Ausrede, denn die Kampagne vernahm man auch an Orten, die ausschließlich aus Wegelchen zu bestehen scheinen. Selbstverständlich wird das dann eben so registriert, daß Radwege sicher sind, jedenfalls aber nicht Schuld am Unfall im Toten Winkel. Insofern ist eine solche Kampagne kontraproduktiv, denn nun wurde ja richtig was für Radfahrer getan, da muß das Nächste halt 12 Jahre warten. Das dann endlich die Ursache dran kommt oder eine Aufklärung über die öffentliche Angst-Propaganda, ist nicht sicher. Vielleicht findet sich dann ja wieder etwas leichter durchsetzbares. Das Problem wurde ja beseitigt, wird es heißen, wie kann es jetzt plötzlich was anderes sein.</p>
<p>&gt; Unterstützung in der öffentlichen Diskussion</p>
<p>Wieder ein bißchen Sand&#8230; Unterstützung für DIESE Aktion gibt es nicht von jedem, weil sie am Ziel vorbei geht, zumindest aber einen erheblichen Umweg macht. Du bist durchaus nicht der einzige Lesermail-Schreiber, andere tun es in anderen Zeitungen.</p>
<p>&gt; gefährlichen Radwege auf Gehwegen angeprangert hat<br />
&#8220;Der ADFC fordert deshalb Radspuren auf der Fahrbahn statt auf den Bürgersteigen.&#8221; (Die Welt)</p>
<p>Was ja wohl heißt, das Radstreifen und andere Malereien sicher sind &#8212; Und schon steht sie im Raume, die Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich aber finde, daß man nicht die Unfälle auf Malereien mit denen auf baulichen Wegelchen aufwiegen kann. Ich finde, daß sich Sondereinrichtungen allein an der allgemeinen Möglichkeit, der Fahrbahn, messen lassen müssen. Da sie alle wesentlich schlechter abschneiden, hinfort damit.<br />
Wer Malereien fordert, muß sich Unfälle darauf mit anrechnen lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: benno</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24256</link>
		<dc:creator>benno</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 14:12:24 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24256</guid>
		<description>... da ich aus alter Gewohnheit gerade einen falschen Link gesetzt hatte - ich spreche hier natürlich nur für mich - hier nochmal der Auszug aus dem Geschichtsbuch, wie alles begann:

- als im März 2004 die Kampagne gegen den Toten Winkel an Lkw begann, gab es als Berechnungsgrundlage bundesweit 616 tödliche Fahrradunfälle (Jahr 2003)

- da es bis heute keine Unfallursache "toter Winkel" bei der ersten polizeilichen Unfallaufnahme gab und gibt, haben wir mit den Daten aus den Niederlanden und Berlin eine Schätzung von bis zu 50 Prozent der tödlichen Fahrradunfälle oder eben damals 300 tödlichen Unfällen genannt, die durch den toten Winkel verursacht werden

- zu den Unfällen im toten Winkel zählen nicht nur Rechtsabbiege-, sondern auch Geradeaus- und Linksabbiegeunfälle mit Fahrradfahrern, sondern auch Fußgänger- und Kfz-Unfälle (in den Niederlanden 40 Prozent aller tödlichen Unfälle im toten Winkel)

- die Rechnung stimmt für Berlin 2007 sogar eigentlich allein mit den fünf tödlichen Rechtsabbiegeunfällen bei insgesamt nur zehn tödlichen Fahrradunfällen - die restlichen vier waren tödliche Alleinunfälle "aufgrund vermutlich von Schwächeanfällen" von Senioren im Alter von Mitte 70 bis Mitte 80, deren Verbleib in der Statistik wohl manchmal nicht ganz klar geregelt scheint (in diesem Jahr wurde ein tödlicher Alleinunfall dieser Kategorie wieder aus der Verkehrsunfallstatistik gelöscht)

- die Zahlen der tödlichen Fahrradunfälle 2007 in Deutschland werden erst immer Mitte des Jahres veröffentlicht, 2006 waren es 486 und damit immerhin gut 20 Prozent weniger als 2003, in Berlin ist der Rückgang von 24 (2003) auf 14 (2007) um gut 40 Prozent sogar noch deutlicher

Udo, da ich ja gleichzeitig der gute Onkel war, der immer wieder so ziemlich allein in der Öffentlichkeit die gefährlichen Radwege auf Gehwegen angeprangert hat und sich dafür noch immer gerne prügeln lässt, bin ich doch der letzte, der in Dein Schwarz-Weiß-Schema passt.

Diese Arbeit ist kein Rumdocktern an Symptomen und keine Wahl von Pest und Cholera, sondern die Verdoppelung des Fahrradverkehr bei gleichzeitigem Rückgang der schweren und tödlichen Fahrradunfälle. Genau diese Erfolge gibt es überall da, wo man gar nichts macht leider nicht - es fahren weder mehr Menschen Fahrrad, noch wird es für die wenigen sicherer.

Unterstützung in der öffentlichen Diskussion kriege ich von Dir und von anderen offenbar nicht - die Leserbriefe an die Bild, BZ und Kurier muss ich immer noch alleine schreiben. Die Redaktionen sagen mir immer, es käme dort nix anderes als kübelweise Dreck gegen Radfahrer an - und die Blätter haben nun mal die Mehrheit in dieser Stadt. Naja, man kann ja nicht alles wissen ... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; da ich aus alter Gewohnheit gerade einen falschen Link gesetzt hatte - ich spreche hier natürlich nur für mich - hier nochmal der Auszug aus dem Geschichtsbuch, wie alles begann:</p>
<p>- als im März 2004 die Kampagne gegen den Toten Winkel an Lkw begann, gab es als Berechnungsgrundlage bundesweit 616 tödliche Fahrradunfälle (Jahr 2003)</p>
<p>- da es bis heute keine Unfallursache &#8220;toter Winkel&#8221; bei der ersten polizeilichen Unfallaufnahme gab und gibt, haben wir mit den Daten aus den Niederlanden und Berlin eine Schätzung von bis zu 50 Prozent der tödlichen Fahrradunfälle oder eben damals 300 tödlichen Unfällen genannt, die durch den toten Winkel verursacht werden</p>
<p>- zu den Unfällen im toten Winkel zählen nicht nur Rechtsabbiege-, sondern auch Geradeaus- und Linksabbiegeunfälle mit Fahrradfahrern, sondern auch Fußgänger- und Kfz-Unfälle (in den Niederlanden 40 Prozent aller tödlichen Unfälle im toten Winkel)</p>
<p>- die Rechnung stimmt für Berlin 2007 sogar eigentlich allein mit den fünf tödlichen Rechtsabbiegeunfällen bei insgesamt nur zehn tödlichen Fahrradunfällen - die restlichen vier waren tödliche Alleinunfälle &#8220;aufgrund vermutlich von Schwächeanfällen&#8221; von Senioren im Alter von Mitte 70 bis Mitte 80, deren Verbleib in der Statistik wohl manchmal nicht ganz klar geregelt scheint (in diesem Jahr wurde ein tödlicher Alleinunfall dieser Kategorie wieder aus der Verkehrsunfallstatistik gelöscht)</p>
<p>- die Zahlen der tödlichen Fahrradunfälle 2007 in Deutschland werden erst immer Mitte des Jahres veröffentlicht, 2006 waren es 486 und damit immerhin gut 20 Prozent weniger als 2003, in Berlin ist der Rückgang von 24 (2003) auf 14 (2007) um gut 40 Prozent sogar noch deutlicher</p>
<p>Udo, da ich ja gleichzeitig der gute Onkel war, der immer wieder so ziemlich allein in der Öffentlichkeit die gefährlichen Radwege auf Gehwegen angeprangert hat und sich dafür noch immer gerne prügeln lässt, bin ich doch der letzte, der in Dein Schwarz-Weiß-Schema passt.</p>
<p>Diese Arbeit ist kein Rumdocktern an Symptomen und keine Wahl von Pest und Cholera, sondern die Verdoppelung des Fahrradverkehr bei gleichzeitigem Rückgang der schweren und tödlichen Fahrradunfälle. Genau diese Erfolge gibt es überall da, wo man gar nichts macht leider nicht - es fahren weder mehr Menschen Fahrrad, noch wird es für die wenigen sicherer.</p>
<p>Unterstützung in der öffentlichen Diskussion kriege ich von Dir und von anderen offenbar nicht - die Leserbriefe an die Bild, BZ und Kurier muss ich immer noch alleine schreiben. Die Redaktionen sagen mir immer, es käme dort nix anderes als kübelweise Dreck gegen Radfahrer an - und die Blätter haben nun mal die Mehrheit in dieser Stadt. Naja, man kann ja nicht alles wissen &#8230; <img src='http://www.rad-spannerei.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: benno</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24255</link>
		<dc:creator>benno</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 12:22:39 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24255</guid>
		<description>... also doch kein Lob, ich dachte schon ... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; also doch kein Lob, ich dachte schon &#8230; <img src='http://www.rad-spannerei.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
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	<item>
		<title>Von: Udo</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24254</link>
		<dc:creator>Udo</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 11:36:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24254</guid>
		<description>Benno, Ich denke in wesentlichem an eine Mail von dir von vor mindestens 4 Jahren, die ich leider nicht mehr habe, worin du selbst die Kampagne Toter-Winkel mit der leichteren Durchsetzbarkeit begründetest. Ich hatte nachgefragt, weil bei der Kampagne gar nichts verlautbart wurde, wo denn der Tote Winkel seine tödliche Hauptrolle spielt, was denn also der Grund dafür ist und somit für die Unfälle. So kam jedenfalls der Kram außerhalb Berlins an (ich meinte mit "hiesig" somit auch nicht den Berliner ADFC). Die Prioritäten sind eindeutig falsch gesetzt. Dank dieser Prioritäten weiß jetzt jeder, das Radwege sicher sind.

Der Grund für mein Gemecker war, daß der ADFC Berlin den Radweg-Sind-Gut-Gehirnwäschern ähnlich agierte. Eben mit dem Verschweigen der Ursache oder zum Beispiel mit sowas wie "Nach Einschätzung des ADFC könnten nach dem niederländischen Vorbild bis zu 300 tödliche Unfälle jährlich im ,toten Winkel' sofort vermieden werden." Die 300000 der Hannelore-Kohl-Stiftung sind auch nicht direkt gelogen...
Auch deine jüngsten Absätze lesen sich wie von einem Radweg-Sind-Gut-Finder, sowas sieht man immer wieder in diversen Foren: Ablenken und Sand streuen. Was sonst sollte das mit den Fahrradparadiesen, den Zweifeln an den Spiegeln, Unfälle ohne Radweg, oder Tot auf Gehweg?

&#62; Wilbert van Waes hatte seinem Sohn im toten Winkel eines Lkw verloren
Ach, doch nicht auf dem Radweg?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Benno, Ich denke in wesentlichem an eine Mail von dir von vor mindestens 4 Jahren, die ich leider nicht mehr habe, worin du selbst die Kampagne Toter-Winkel mit der leichteren Durchsetzbarkeit begründetest. Ich hatte nachgefragt, weil bei der Kampagne gar nichts verlautbart wurde, wo denn der Tote Winkel seine tödliche Hauptrolle spielt, was denn also der Grund dafür ist und somit für die Unfälle. So kam jedenfalls der Kram außerhalb Berlins an (ich meinte mit &#8220;hiesig&#8221; somit auch nicht den Berliner ADFC). Die Prioritäten sind eindeutig falsch gesetzt. Dank dieser Prioritäten weiß jetzt jeder, das Radwege sicher sind.</p>
<p>Der Grund für mein Gemecker war, daß der ADFC Berlin den Radweg-Sind-Gut-Gehirnwäschern ähnlich agierte. Eben mit dem Verschweigen der Ursache oder zum Beispiel mit sowas wie &#8220;Nach Einschätzung des ADFC könnten nach dem niederländischen Vorbild bis zu 300 tödliche Unfälle jährlich im ,toten Winkel&#8217; sofort vermieden werden.&#8221; Die 300000 der Hannelore-Kohl-Stiftung sind auch nicht direkt gelogen&#8230;<br />
Auch deine jüngsten Absätze lesen sich wie von einem Radweg-Sind-Gut-Finder, sowas sieht man immer wieder in diversen Foren: Ablenken und Sand streuen. Was sonst sollte das mit den Fahrradparadiesen, den Zweifeln an den Spiegeln, Unfälle ohne Radweg, oder Tot auf Gehweg?</p>
<p>&gt; Wilbert van Waes hatte seinem Sohn im toten Winkel eines Lkw verloren<br />
Ach, doch nicht auf dem Radweg?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: benno</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24232</link>
		<dc:creator>benno</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 14:29:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24232</guid>
		<description>... die Sache mit dem Tempelhofer Damm ist etwas schwieriger: der Unfall fand nicht unmittelbar am Ende des Radweges, sondern einige Meter weiter statt. Ich hatte kurz nach dem Unfall eine Abfrage bei der Polizei gemacht - es gab zumindest damals keine Zeugen und auch keine richtige Erklärung. Wer das Paparazzi-Foto damals in der B.Z. gesehen hatte, da waren die drei Spuren frei und der Lkw stand auf der mittleren Spur. Ich kann ja mal nachfragen, ob es neue Erkenntnisse gibt.

Das mit den nichtbenutzungspflichtigen Radwegen ist so eine Sache - das Mitschwimmen im starken Verkehr zum Beispiel auf der Yorckstraße bedeutet eine gewisse Fitness, obwohl ich da bisher weder angehupt (und zwar schon vor dem Ende der Benutzungspflicht auf der Fahrbahn) oder abgedrängt wurde - man muss eben nur zügig durchfahren und dazu sind irgendwie nicht allzuviele Radweggegner in der Lage ... ;-)

Dem mit dem angeblich "wieder schwieriger, seit Berlin radfahrerfreundlich" muss ich widersprechen - kannst Du da mal ein konkretes Beispiel nennen? Vielleicht kann ich mich ja drum kümmern ... :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; die Sache mit dem Tempelhofer Damm ist etwas schwieriger: der Unfall fand nicht unmittelbar am Ende des Radweges, sondern einige Meter weiter statt. Ich hatte kurz nach dem Unfall eine Abfrage bei der Polizei gemacht - es gab zumindest damals keine Zeugen und auch keine richtige Erklärung. Wer das Paparazzi-Foto damals in der B.Z. gesehen hatte, da waren die drei Spuren frei und der Lkw stand auf der mittleren Spur. Ich kann ja mal nachfragen, ob es neue Erkenntnisse gibt.</p>
<p>Das mit den nichtbenutzungspflichtigen Radwegen ist so eine Sache - das Mitschwimmen im starken Verkehr zum Beispiel auf der Yorckstraße bedeutet eine gewisse Fitness, obwohl ich da bisher weder angehupt (und zwar schon vor dem Ende der Benutzungspflicht auf der Fahrbahn) oder abgedrängt wurde - man muss eben nur zügig durchfahren und dazu sind irgendwie nicht allzuviele Radweggegner in der Lage &#8230; <img src='http://www.rad-spannerei.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dem mit dem angeblich &#8220;wieder schwieriger, seit Berlin radfahrerfreundlich&#8221; muss ich widersprechen - kannst Du da mal ein konkretes Beispiel nennen? Vielleicht kann ich mich ja drum kümmern &#8230; <img src='http://www.rad-spannerei.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: me</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24231</link>
		<dc:creator>me</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 14:05:17 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24231</guid>
		<description>@Benno:
Gibt es denn neue Erkenntnisse zum Unfall am Tempelhofer Damm? Ich dachte der Unfall sei beim Einfahren vom Radweg auf die Fahrbahn passiert? 
Und ja, der Tempelhofer Damm auf der Fahrbahn ist unangenehm zu befahren, das gebe ich zu, aber vor allem dort wo Radverkehrsanlagen auf Gehwegen existieren. Das gleiche gilt zum Beispiel auch für die Yorkbrücken, wo ich regelmäßig auf verschiedenste Weise angemacht werde, weil dort Radfahrer angeblich nichts zu suchen hätten. Dort existiert ja ein Radweg, der früher mal benutzungspflichtig war.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass dort wo Radwege existieren, Konflikte auf der Fahrbahn übermäßig vorkommen. Darum suche ich mir seit einiger Zeit auch Strecken, wo keine existieren. Das wird aber wieder schwieriger, seit Berlin radfahrerfreundlich werden will ;).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Benno:<br />
Gibt es denn neue Erkenntnisse zum Unfall am Tempelhofer Damm? Ich dachte der Unfall sei beim Einfahren vom Radweg auf die Fahrbahn passiert?<br />
Und ja, der Tempelhofer Damm auf der Fahrbahn ist unangenehm zu befahren, das gebe ich zu, aber vor allem dort wo Radverkehrsanlagen auf Gehwegen existieren. Das gleiche gilt zum Beispiel auch für die Yorkbrücken, wo ich regelmäßig auf verschiedenste Weise angemacht werde, weil dort Radfahrer angeblich nichts zu suchen hätten. Dort existiert ja ein Radweg, der früher mal benutzungspflichtig war.</p>
<p>Meine persönliche Erfahrung ist, dass dort wo Radwege existieren, Konflikte auf der Fahrbahn übermäßig vorkommen. Darum suche ich mir seit einiger Zeit auch Strecken, wo keine existieren. Das wird aber wieder schwieriger, seit Berlin radfahrerfreundlich werden will ;).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: benno</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24226</link>
		<dc:creator>benno</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 21:12:22 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24226</guid>
		<description>@Udo Wer war denn eigentlich der "Da auch der hiesige ADFC zum Radtouren-Verein wurde, nachdem der sich gegen Wegelchen aussprechende Vorsitzende verzog ..."? Da der letzte Vorsitzende vor mir nicht ganz freiwillig an Krebs gestorben ist und davor eine Frau war, bleibe wohl nur ich übrig - war das etwa ein Lob ... ;-)

Ich durfte heute gerade miterleben, wie ein Radfahrer auf dem Großen Stern zerlegt wurde - nö, nicht etwa auf dem wirklich furchtbaren Radweg mit der unsäglichen roten Welle für Radfahrer, sondern ganz einfach auf der Fahrbahn - nach Aussage des Unfallgegners ist der Radfahrer in den Kreis bei Rot gefahren.

Wenn wir hier also ernst genommen werden wollen, hilft keine Schwarz-Weiß-Diskussion. Schon gar nicht, wenn man sich die "Fahrradparadiese" ohne Radverkehrsanlagen mal anguckt - ich kenne europa- und weltweit inzwischen einige, zuletzt in den letzen Wochen intensiv Stettin. Da fährt niemand Rad, zumindest nicht so wie ich mir das vorstelle - als ernsthafte Alternative zum Auto, junge und alte Leute, Starke und Schwache und vor allem viele aus allen Bevölkerungsschichten.

Und noch mal zum toten Winkel: Falls hier jemand wirklich am Sinn eines Spiegels gegen den toten Winkel zweifeln sollte, den lade ich zusammen mit meinem Freund Martin Keune mal zu einer kleinen Lkw-Fahrt durch Berlin ein - ich bin ja bekanntlich im Besitz eine Lkw-Führerscheins und kann auf einige Erfahrung mit Transporten beim Bau des Potsdamer Platzes verweisen. Wem es egal ist ob Lkw-Fahrer abbiegen ohne was zu sehen, dem ist nicht mehr zu helfen. Und dabei hilft auch kein Beifahrer - nicht wenige der Unfälle im toten Winkel passieren mit Beifahrer, die oft genug den Fahrer eher ablenken und selbst einen toten Winkel verursachen. In Berlin gibt es in jedem Jahr Unfälle im toten Winkel - ohne jede Radverkehrsanlage und sogar beim Geradeausfahren und beim Linksabbiegen. Den Unfall auf dem Tempelhofer Damm beim Geradeausfahren ohne Radweg hinter der Kreuzung würde ich dazu zählen. Und obwohl der Tempelhofer Damm ohne Radweg ja nach Meinung einiger besonders attraktiv sein soll, vermisse ich dort die Radfahrer. Und im letzten Jahr wurde eine Radfahrerin auf dem Gehweg der Greifswalder Straße von einem rechtsabbiegen Lkw tödlich verletzt - keine Radverkehrsanlage und trotzdem tot.

Da ich gerade die Zahlen zu den tödlichen Unfällen im toten Winkel in den Niederlanden bekommen habe: während wir in Deutschland mit 150 Getöteten im toten Winkel rechnen (dazu zählen hier komischerweise nur die Rechtsabbiegeunfälle), gibt es in den gesamten Niederlanden ganz offiziell 13 getötete Verkehrsteilnehmer im toten Winkel, davon 8 Fahrradfahrer - also mindestens 40 Prozent der Toten ohne Fahrrad und da ja die Niederlande auch das "Paradies" von Shared Space sein sollen, vielleicht noch mehr ohne Radverkehrsanlagen. Gestartet sind die Niederlande im Jahr 2000 mit 26 Getöteten und haben jetzt mit einigen Wellenbewegungen diese Zahl wieder halbiert. Im genannten Zeitraum ist die Zahl der in den Niederlanden zugelassen Lkw um rund 20 Prozent gestiegen. Seit Ende 2003 ist der DOBLI-Spiegel oder ein anderes sichtverbessernden System dort an 100 Prozent aller Lkw angebracht worden, in den Jahren zuvor bereits an einem Großteil freiwillig oder im Vorgriff. Wilbert van Waes, der Erfinder des DOBLI-Spiegel, hatte vor zehn Jahren seinem Sohn im toten Winkel eines Lkw verloren - er wollte dieses Schicksal anderen ersparen und nicht auf den Kommunismus auf unseren Straßen warten ... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Udo Wer war denn eigentlich der &#8220;Da auch der hiesige ADFC zum Radtouren-Verein wurde, nachdem der sich gegen Wegelchen aussprechende Vorsitzende verzog &#8230;&#8221;? Da der letzte Vorsitzende vor mir nicht ganz freiwillig an Krebs gestorben ist und davor eine Frau war, bleibe wohl nur ich übrig - war das etwa ein Lob &#8230; <img src='http://www.rad-spannerei.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich durfte heute gerade miterleben, wie ein Radfahrer auf dem Großen Stern zerlegt wurde - nö, nicht etwa auf dem wirklich furchtbaren Radweg mit der unsäglichen roten Welle für Radfahrer, sondern ganz einfach auf der Fahrbahn - nach Aussage des Unfallgegners ist der Radfahrer in den Kreis bei Rot gefahren.</p>
<p>Wenn wir hier also ernst genommen werden wollen, hilft keine Schwarz-Weiß-Diskussion. Schon gar nicht, wenn man sich die &#8220;Fahrradparadiese&#8221; ohne Radverkehrsanlagen mal anguckt - ich kenne europa- und weltweit inzwischen einige, zuletzt in den letzen Wochen intensiv Stettin. Da fährt niemand Rad, zumindest nicht so wie ich mir das vorstelle - als ernsthafte Alternative zum Auto, junge und alte Leute, Starke und Schwache und vor allem viele aus allen Bevölkerungsschichten.</p>
<p>Und noch mal zum toten Winkel: Falls hier jemand wirklich am Sinn eines Spiegels gegen den toten Winkel zweifeln sollte, den lade ich zusammen mit meinem Freund Martin Keune mal zu einer kleinen Lkw-Fahrt durch Berlin ein - ich bin ja bekanntlich im Besitz eine Lkw-Führerscheins und kann auf einige Erfahrung mit Transporten beim Bau des Potsdamer Platzes verweisen. Wem es egal ist ob Lkw-Fahrer abbiegen ohne was zu sehen, dem ist nicht mehr zu helfen. Und dabei hilft auch kein Beifahrer - nicht wenige der Unfälle im toten Winkel passieren mit Beifahrer, die oft genug den Fahrer eher ablenken und selbst einen toten Winkel verursachen. In Berlin gibt es in jedem Jahr Unfälle im toten Winkel - ohne jede Radverkehrsanlage und sogar beim Geradeausfahren und beim Linksabbiegen. Den Unfall auf dem Tempelhofer Damm beim Geradeausfahren ohne Radweg hinter der Kreuzung würde ich dazu zählen. Und obwohl der Tempelhofer Damm ohne Radweg ja nach Meinung einiger besonders attraktiv sein soll, vermisse ich dort die Radfahrer. Und im letzten Jahr wurde eine Radfahrerin auf dem Gehweg der Greifswalder Straße von einem rechtsabbiegen Lkw tödlich verletzt - keine Radverkehrsanlage und trotzdem tot.</p>
<p>Da ich gerade die Zahlen zu den tödlichen Unfällen im toten Winkel in den Niederlanden bekommen habe: während wir in Deutschland mit 150 Getöteten im toten Winkel rechnen (dazu zählen hier komischerweise nur die Rechtsabbiegeunfälle), gibt es in den gesamten Niederlanden ganz offiziell 13 getötete Verkehrsteilnehmer im toten Winkel, davon 8 Fahrradfahrer - also mindestens 40 Prozent der Toten ohne Fahrrad und da ja die Niederlande auch das &#8220;Paradies&#8221; von Shared Space sein sollen, vielleicht noch mehr ohne Radverkehrsanlagen. Gestartet sind die Niederlande im Jahr 2000 mit 26 Getöteten und haben jetzt mit einigen Wellenbewegungen diese Zahl wieder halbiert. Im genannten Zeitraum ist die Zahl der in den Niederlanden zugelassen Lkw um rund 20 Prozent gestiegen. Seit Ende 2003 ist der DOBLI-Spiegel oder ein anderes sichtverbessernden System dort an 100 Prozent aller Lkw angebracht worden, in den Jahren zuvor bereits an einem Großteil freiwillig oder im Vorgriff. Wilbert van Waes, der Erfinder des DOBLI-Spiegel, hatte vor zehn Jahren seinem Sohn im toten Winkel eines Lkw verloren - er wollte dieses Schicksal anderen ersparen und nicht auf den Kommunismus auf unseren Straßen warten &#8230; <img src='http://www.rad-spannerei.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ChrisHuebsch</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24221</link>
		<dc:creator>ChrisHuebsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 09:32:28 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24221</guid>
		<description>Wie nun? Angebots oder Radfahrstreifen? Das sind zwei verschiedene Dinge.

Vielleicht sollte man wirklich konsequent sein und jedwede Lobhudelei fuer Rad/Angebots/Schmutz-Streifen unterlassen und statt dessen wieder den Verkehrsraum fuer alle zurueckfordern.

Schliesslich wird Autofahren immer mehr zum Luxusgut und sollte dem preiswerteren Individualverkehr wieder mehr Raum lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie nun? Angebots oder Radfahrstreifen? Das sind zwei verschiedene Dinge.</p>
<p>Vielleicht sollte man wirklich konsequent sein und jedwede Lobhudelei fuer Rad/Angebots/Schmutz-Streifen unterlassen und statt dessen wieder den Verkehrsraum fuer alle zurueckfordern.</p>
<p>Schliesslich wird Autofahren immer mehr zum Luxusgut und sollte dem preiswerteren Individualverkehr wieder mehr Raum lassen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24217</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 10:06:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.rad-spannerei.de/blog/2008/05/23/weg-mit-dem-toten-winkel/#comment-24217</guid>
		<description>Wenn ich mal die Optionen auf der Skalitzer vergleiche, dann sind die baulichen Radwege Pest und die Fahrbahn ist bei der jetzigen Situation Cholera.
Die von mir vorgeschlagene Neuaufteilung in 1 Spur + Angebotsstreifen wäre für mich dann wenigstens Beschwerdefrei.

Auf stark belasteten Straßen mit ungünstigen Querschnitten sind Angebots- oder Radfahrstreifen in der Regel der beste Kompromiss für alle Fahrzeugführer.

Es entspricht leider derzeit häufig nicht der Realität, dass langsamer Fahrzeugverkehr mit schnellerem Fahrzeugverkehr harmonisiert, wenn keinerlei verkehrsorganisatorische Maßnahmen getroffen worden sind.
Dazu sind die Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Radfahrern und ähnlich langsamen Fahrzeugen und schnelleren Kraftfahrzeugen, die den Hauptanteil an Fahrzeugen auf unseren Straßen darstellen, zu groß.
Auch ist die Verkehrsbelastung vieler Straßen, durch schnellere Kraftfahrzeuge, zu groß.

Daraus kann man jetzt viele Lösungsmöglichkeiten entwickeln. Tempo 30 innerorts als Regelgeschwindgkeit z.B. würde sämtliche Radverkehrsanlagen überflüssig machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mal die Optionen auf der Skalitzer vergleiche, dann sind die baulichen Radwege Pest und die Fahrbahn ist bei der jetzigen Situation Cholera.<br />
Die von mir vorgeschlagene Neuaufteilung in 1 Spur + Angebotsstreifen wäre für mich dann wenigstens Beschwerdefrei.</p>
<p>Auf stark belasteten Straßen mit ungünstigen Querschnitten sind Angebots- oder Radfahrstreifen in der Regel der beste Kompromiss für alle Fahrzeugführer.</p>
<p>Es entspricht leider derzeit häufig nicht der Realität, dass langsamer Fahrzeugverkehr mit schnellerem Fahrzeugverkehr harmonisiert, wenn keinerlei verkehrsorganisatorische Maßnahmen getroffen worden sind.<br />
Dazu sind die Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Radfahrern und ähnlich langsamen Fahrzeugen und schnelleren Kraftfahrzeugen, die den Hauptanteil an Fahrzeugen auf unseren Straßen darstellen, zu groß.<br />
Auch ist die Verkehrsbelastung vieler Straßen, durch schnellere Kraftfahrzeuge, zu groß.</p>
<p>Daraus kann man jetzt viele Lösungsmöglichkeiten entwickeln. Tempo 30 innerorts als Regelgeschwindgkeit z.B. würde sämtliche Radverkehrsanlagen überflüssig machen.</p>
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