Guten Rutsch!
Montag, 31.12.2007 
Foto: atrox atrox

Foto: atrox atrox
Die RadspinnerInnen zieht es ans Meer, da bleibt niemand mehr um den Laden für Euch liebe Kundinnen und Kunden offen zu halten. Bitte habt Geduld bis zum 4.1.2008.
Dann sind wir wieder da. Versprochen.
Guten Rutsch
Die Radspannerei-Belegschaft
In Melbourne in Australien gab es einen dramatischen Massensturz in einem Bahnrennen. Ein Rennfahrer verlor hundertfünfzig Meter vor dem Ziel die Kontrolle über sein Rennrad und kam zu Fall. Dabei wurden insgesamt 13 der 17 Rennfahrer ebenfalls aus dem Sattel geschleudert, manche davon auf spektakuläre Weise. Der 17- jährige Jamie Crass flog zehn Meter durch die Luft und vollführte einen perfekten Salto. Wie durch ein Wunder wurde keiner der Fahrer ernsthaft verletzt, es gab lediglich einige Prellungen und Abschürfungen. Immerhin: vier Fahrer konnten sich durch die gestürzten hindurchschlängeln und gelangten über die Ziellinie.
YouTube Direkt Massenunfall in Melbourne
via: bikelanediary
“Dreh den Autoschlüssel und bringe einen Eisberg zum Schmelzen. Tritt in die Pedalen und nimm dabei ab. Bewege ein Rad und rette die Welt!” Auf diese kurze und zu einfache Formel bringt es der Chico Velo Cycling Club. Je mehr sich die Menschen der Klimakatastrophe bewusst werden, desto häufiger werden wir wohl auf solche Werbung stoßen, in der Radfahrer als Gutmenschen dargestellt werden.
via: bikingbis
Foto: Feuillu
Zwischen Weihnachten und Neujahr ist eh´nicht soviel los in Berlin, dennoch wollen wir euch nicht völlig im Stich lassen: am 24. Dezember haben wir komplett geschlossen, die anderen Tage aber dafür regulär geöffnet.
Die erste Januarwoche 2008 haben wir wahrscheinlich nicht komplett auf, bitte achtet auf Ankündigungen!
Schöne Feiertage,
euer Radspannerei-Team
"Verschlafen sie gelegenlich?
Ich schon. Jetzt muss alles schnell gehen. Anziehen, Zähne putzen, Tasche richten und los. Das Frühstück würde in diesem Fall wohl zu kurz kommen und der Tag beginnt mit knurrendem Magen.
Aber nicht bei mir! Ich habe ein ?bikefast?!
Also rauf auf das Rad und das Frühstück kommt aufs Tablett. Jetzt kann ich auf meinem Weg zur Uni in Ruhe Frühstücken, denn das Tablett hält einen Becher zuverlässig und das Brot fällt dank dem großen Rand auch bei starkem Holpern nicht herunter."
Das Bikefast wurde erfunden vom Produktdesigner Philipp Drexler von der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
Text und Bild: Philipp Drexler
via: Velorution
"Wegen einer aufgerissenen Fahrertür eines geparkten Smart stürzte gestern Abend gegen 19 Uhr 45 in Schöneberg eine 62-jährige Fahrradfahrerin. Sie fuhr die Tauentzienstraße in Richtung Gedächtniskirche, als der 41-jährige Autofahrer unachtsam die Tür öffnete. Die Radlerin konnte nicht mehr ausweichen und stürzte. Sie kam zur stationären Behandlung in eine Klinik."
Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 3715
vom 19. Dezember 2007 - 10:10 Uhr
In den letzten Monaten hatte sich die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Potsdam durch die Anordnung einer rigiden Parkordnung gegen Radfahrer bundesweit lächerlich gemacht. Nun hat die Schlösserstiftung Bilanz gezogen. Auf der Habenseite stehen Verwarn- und Bußgelder in Höhe von 7 800 Euro, die zu 61 Prozent aller Fälle gegen Radfahrer ausgesprochen wurden. Auf der Sollseite steht ein verheerender Imageschaden für die Schlösser und Gärten. Viele Berliner Radfahrer haben wegen der peinlichen und kleinlichen Radfahrerabzocke auf einen Radausflug nach Potsdam verzichtet.
Im neuen Jahr macht die Stiftung eine Kehrtwende. "Ab 1. Januar geben wir Wege zum Durchqueren des Parks Babelsberg und des Neuen Gartens frei und verlängern die Ausnahmeregelung für den Park Sanssouci vorerst bis Ende 2009", sagte der Generaldirektor Hartmut Dorgerloh. Und auch bei der Frage um den Spreeradweg im Schlosspark Charlottenburg scheint sich bald etwas zu bewegen. Dorgerloh: "Spätestens bis März wollen wir auch eine Lösung für den Schlosspark Charlottenburg finden. Die Gespräche mit dem Bezirksamt über die Freigabe von Wegen für die Radfahrer laufen."
ADFC: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten gibt Wege frei
Tagesspiegel: Schlösserstiftung lockert Radfahrverbot in den Parks
Berliner Morgenpost: Stiftung weicht Radfahrverbot wieder auf
Berliner Zeitung: 7 800 Euro Ordnungsgeld in den Potsdamer Gärten verhängt
FU Berlin: Zählung, Befragung und Beobachtung der Fahrradfahrer in den Parks Sanssouci, Neuer Garten und Babelsberg
Die Firmen Specialized und Google haben den Wettbewerb Innovate or Die ausgerufen. Prämiert werden pedalgetriebene Maschinen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Erfindung muss in einem selbst gedrehten Film in Funktion gezeigt und erklärt werden. Vorgestern war Abgabeschluss, nun arbeitet sich die Jury durch 93 eingereichte Videos. Mitte Januar wird der Hauptpreis in Höhe von 5000,- Dollar vergeben.
Die Innovateure zeigen beeindruckende Geräte, fahrradgetriebene Luftpumpe, Küchenmixer, mobile muskelbetriebene Telefonstation, Wasserstoffgenerator, Getreidemühle für die Landwirtschaft und viele weitere Maschinen mit Menschenantrieb, klickt euch einfach durch die YouTube-Galerie.
Mein Favorit ist das Dreirad, das nach dem Baukastenprinzip zum Multifunktionsrad wird, als Einsitzer ebenso zu benutzen wie als Zwei- oder gar Dreisitzer und als Lastenfahrrad mit Megazuladungsfläche. Erfunden wurde das Transformation Trike von Aaron Tarfman.
Seit einigen Wochen sind im Weinbergsweg und in der Kastanienallee im Bezirk Mitte Fahrradsymbole auf die Straße zwischen den Straßenbahngleisen gespinselt. In einem Artikel auf den Seiten des ADFC kann man nun de Begründung für diese ungewöhnliche Straßenbemalung lesen.
"Die neue Berliner Unfallkommission hat erstmals Fahrradpiktogramme zwischen Straßenbahnschienen auf dem Weinbergsweg und der Kastanienallee angeordnet. Mit täglich 6.400 Fahrrädern ist der Straßenzug eine der am stärksten von Radfahrern genutzten Strecken Berlins - und auch ein Unfallhäufigspunkt. Hauptfehler: Fahrradfahrer fahren oft rechts der Schienen und damit zu dicht an parkenden Autos entlang - aufgrund der durch die Schienen fehlenden Ausweichmöglichkeit kommt es bei sich plötzlich öffnenden Autotüren oft zu Kollisionen."

Die Radler sollen so ermutigt werden, den Raum zwischen den Straßenbahnschienen statt rechts daneben zu nutzen. Der Radfahrer auf unserem Bild macht es richtig. Wegen des zu engen Raums zwischen parkenden Autos und den Gleisen kann die Straßenbahn auch dann nicht überholen, wenn der Radfahrer nach rechts ausweicht.
Viele Radfahrer haben deshalb besonders im ansteigenden Weinbergsweg Richtung Prenzlauer Berg das Gefühl, zu einem Hindernis für die Straßenbahn zu werden. Das Problem wird aber für lange Zeit ungelöst bleiben, weil der Weinbergsweg vor einigen Jahren neu gebaut wurde. Damals hat man am Straßenquerschnitt nichts geändert und schlicht vergessen, eine separate Spur für Radfahrer zu planen, Platz wäre im breiten Weinbergsweg allemal gewesen.
Die Methode, ein neues Fahrrad mit Farbe, Gewebeband, Schmirgelpapier und weiteren Utensilien so zu verschandeln, dass es für potentielle Diebe nicht mehr attraktiv ist, das Rad zu stehlen, heißt Boruttisierung. Ein findiger Mensch aus England macht daraus eine Geschäftsidee. Er hat kleine Sticker produziert, die auf den Rahmen geklebt aussehen wie Roststellen. Einen Satz mit Rost-Stickern gibt es hier für 3,99 britische Pfund.
via: Treehugger
Foto: Dominic Wilcox
Dekochari setzt sich zusammen aus Deko wie "Dekoration" und chari japanisch wie "Fahrrad". Die fett mit einer Holzkonstruktion ummantelten Fahrräder werden mit viel Chrom, Reflektoren und Lichtern ausgestattet, nicht selten werden auch komplette Audioanlagen in den Rädern verbaut. Das Video dokumentiert den Dekochari-Kult, der Soundtrack heißt "Ichiban-boshi Blues” (gesungen von Bunta Sugawara und Kinya Aikawa).
Wikipedia über Dekochari (auf englisch)
"Bei einem Verkehrsunfall in Wilmersdorf ist gestern Vormittag ein 64-jähriger Radfahrer schwer verletzt worden. Ein 41-jähriger Mann fuhr mit seinem Lkw gegen 10 Uhr 40 auf der Geisberg- in Richtung Schaperstraße und wollte nach rechts in die Nürnberger Straße abbiegen. Dabei übersah er den Radfahrer, es kam zum Zusammenstoß. Der 64-Jährige kam mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Unfallhergang machen können, sich beim Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 2 im Hohenzollernring 125 in Spandau unter der Rufnummer 4664 – 281800 oder einer anderen Polizeidienststelle zu melden."
Pressemeldung Nr. 3653 der Berliner Polizei
vom 13. Dezember 2007 um 12:50 Uhr.
Schlechte Laune am Frühstückstisch: heute Nacht wurde mein geliebter Kiezcruiser aus dem eigentlich verschlossenen Hinterhof gezockt. Nun hat es sich gerächt, dass ich das Schloss im eigenen Hof immer nur über den Lenker hänge. Zur Strafe schreibe ich zehnmal auf: Ich soll meine Fahrrad abschließen! Ich soll mein Rad abschließen! Ich soll …
Ohne ernsthafte Verletzungen hat dieser Radfahrer einen unglaublichen Unfall in China überstanden. Der Radfahrer wird von einem Bus getroffen und unter dem Fahrzeug begraben, während der Bus um 180 Grad schleudert und erst dann zum Stehen kommt. Anschließend krabbelt der Radler unter dem Bus hervor und stellt sich auf die Beine.
via: bike lane diary
Lang hats gedauert aber nun ist endlich die aktuelle RadZeit wieder im Netz zu finden, die Doppelnummer 3 und 4 / 2007 ist als pdf-Dokument hier verfügbar. Die RadZeit ist die Berliner Mitgliederzeitschrift des ADFC und kann im ADFC Buch- und Infoladen (Brunnenstraße 28, 10119 Berlin-Mitte, Mo-Fr 12-20, Sa 10-16 Uhr) kostenlos abgeholt oder gegen 1,45 Euro Rückporto schriftlich angefordert werden. Der Onlineauftritt der RadZeit ist ebenfalls renoviert und wartet nun darauf, mit Inhalten gefüllt zu werden.
RadZeit
In mehreren Ländern wird damit experimentiert, den Radverkehr flüssiger und gleichmäßiger zu machen. In Oosterhout in den Niederlanden hängen die Grünphasen an manchen Fahrradampeln vom Wetter ab. Wenn es kälter ist als zehn Grad oder wenn es regnet oder wenn der Autoverkehr gering ist, stehen die Signale für Radfahrer in zwei Drittel der Zeit auf Grün. Das ist etwa doppelt so lang wie üblich. Das Hauptziel des Projekts liegt darin, die Zahl der Radfahrer zu reduzieren, die bei Rot die Ampel überqueren.
Fietsberaad: Fietsers in de regen krijgen vaker groen (auf holländisch)
Ein anderer Ansatz wird in Odense in Dänemark verfolgt. Kleine Signallampen parallel zum Fahrradweg zeigen an, ob man sich im grünen Bereich bewegt. Hält man sich innerhalb des grünen Bandes auf, kommt man gerade dann zur nächsten Ampel, wenn diese auf Grün springt. Die grüne Welle in Odense bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 Kilometern in der Stunde, ist also ideal für ältere Leute und Radfahrer, die gemütlich vorankommen wollen.
Bei aller Kritik an der Berliner Fahrradpolitik muss man neidlos anerkennen, wenn mal etwas Schönes für die Radfahrer herauskommt. Ein solches Beispiel ist der Kaisersteg, der die Stadtteile Nieder- und Oberschöneweide seit September verbindet. Die Fahrradbrücke ersetzt den historischen Kaisersteg, der an dieser Stelle zwischen 1898 und 1945 stand. Die 140 Meter lange Schrägseilbrücke schwingt sich elegant über die Spree, ein einziger 32 Meter hoher Pylon trägt die 5 Meter breite kombinierte Radfahrer- und Fußgängerbrücke. Ursprünglich sollte der Pylon in H-Form gebaut werden, bis man merkte, dass das zu viel Windangriffsfläche geboten hätte. Also plante man die Brücke um, der ausgeführte Pylon erhielt nun eine A-Form. Diese Planungsänderung führte zu Mehrkosten von 770.000 Euro und damit zu totalen Baukosten von rund 4 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich laut Wikipedia die Europäische Union (Fonds für regionale Entwicklung) zu 75 %, das Land Berlin zu 16,67 % und zu 8,22 % die Bundesrepublik Deutschland.

Wikipedia: Kaisersteg
Foto: Sebastian Panwitz
Was kann ich tun, um das Radfahren zu fördern? Als Einzelperson oder im Verein, in der Politik oder Stadtverwaltung?
Antworten darauf finden sich in der deutschen Übersetzung des "Cycling – Inspiration book". Es enthält Inspirationen zur Radverkehrsförderung in zahlreichen Handlungsfeldern: Gesundheit, Transport, Klima, Schule, Arbeit, Freizeit, Routen, Parken, Öffentlicher Verkehr, Wegweisung, Information, Karten, Untersuchungen, Kooperationen, Exkursionen, Werbung, Politik. Das Motivationsbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene kann jetzt kostenlos bestellt werden unter
www.inspirationsbuch.de.
Herausgeber: Hansestadt Rostock
Autor: Thomas Möller
Umfang: 84 Seiten
In Copenhagen Cycle Chic geht es um Radfahren und schöne Frauen, der Untertitel des Fahrradblogs lautet: "Bike advocacy in high heels from the world´s cycling capital". 36 Prozent der Kopenhagener fahren mit dem Rad zur Schule, zur Uni oder zur Arbeit, Fahrräder sind hier ein integraler Bestandteil urbaner Mobilität. Copenhagen Cycle Chic zeigt die ästhetischen Aspekte dänischer Fahrradkultur und will gleichzeitig Werbung betreiben für eine nachhaltige Nutzung unserer Städte.

Pressemeldung Nr. 3589 der Berliner Polizei vom 09.12.2007 14:00 Uhr: "Bei einem Verkehrsunfall in Zehlendorf ist gestern Abend ein Radfahrer schwer verletzt worden. Der 76-jährige Radler war gegen 18 Uhr in der Mörchinger Straße gegen die Fahrertür eines geparkten BMW gefahren, die der 67-jährige Autobesitzer offensichtlich unachtsam geöffnet hatte. Der Radfahrer stürzte und erlitt Kopfverletzungen. Er kam zur stationären Behandlung ins Krankenhaus."
In der ORF-Sendung "Willkommen Österreich" mit Stermann & Grissemann gibt das Supa Top Checker Bunny aktive Lebenshilfe aus Berlin. Gesine aus Linz möchte heute wissen, wo sie ihr Fahrrad abgestellt hat. Das Supa Top Checker Bunny hat für solche Probleme ein Drei-Schritte-Verfahren zum Wiederfinden von Fahrrädern entwickelt.
Seit Mitte der 90er Jahre schwindet die Fahrradmitnahme im DB-Fernverkehr deutlich, die Zahl der transportierten Räder sank von über 500.000 auf zuletzt rund 250.000 jährlich. Schuld daran ist ganz gewiss nicht das mangelnde Interesse der Bahnkunden, sondern das immer weiter eingeschränkte Angebot der Deutschen Bahn zur Fahrradmitnahme. So ist die Mitnahme von Fahrräder im InterCityExpress nicht gestattet, abgesehen von zusammengelegten Falträdern – und das, obwohl die Deutsche Bahn AG bereits mehr als zwei Drittel ihrer Fernverkehrsleistung mit dem ICE bestreitet. Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember verschlechtert sich einmal mehr das Angebot für Reisende, die ihr eigenes Fahrrad im Fernzug transportieren wollen. Details zu den Fahrplaneinschränkungen gibt es in einer Pressenotiz des ADFC: Neuer Fahrplan, weniger Fahrradmitnahme.
Eigentlich ist es ja völlig naheliegend, da ja sowieso (fast) alle eins besitzen. Es fehlte bis jetzt einfach die Software dafür.
Endlich ist das Handy auch beim Radfahren zu gebrauchen und zwar als Tacho! Mittels Bluetoth werden die Daten vom Sensor an der Gabel übertragen, eine Halterung fürs Handy gibts auch dazu.
Ob das auch mit Nabendynamo funktioniert wird sich herausstellen. Wir haben bei kabellosen Fahrradcomputern häufig Probleme, vermutlich weil der Nabendynamo ein elektromagnetischen Feld erzeugt welches die Funkverbindung zwischen Tacho und Sensor stört.
Die Herstellerfirma SoundOfMotion, plant im nächsten Jahr den Verkauf auch nach Europa.
Man sollte am Jahresende von der Berliner Polizei eine detaillierte Statistik einfordern, aus welchen Gründen Radfahrer in Berlin verunglücken und wie schwer durchschnittlich welche Radfahrerunfälle sind. Die drei häufigsten Ursachen sind nach meinem Eindruck:
Gestern hat es eine 59-jährige Radfahrerin aus Steglitz erwischt, übergebrettert von einer 30-jährigen Opel-Fahrerin. Die Autofahrerin wurde nicht verletzt, wie der Polizeibericht ausdrücklich vermerkt. Die Polizeimeldung Nr. 3551: "Schwere Verletzungen erlitt gestern Abend eine 59-jährige Frau bei einem Unfall in Steglitz. Die Frau war gegen 17 Uhr 15 auf ihrem Fahrrad vom Breitenbachplatz kommend in Richtung Südwestkorso auf dem markierten Radweg unterwegs. Eine 30-jährige "Opel"-Fahrerin übersah beim Abbiegen nach rechts in die Schildhornstarße die Radlerin. Die 59-Jährige kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Schildhornstraße war zwischen Breitenbachplatz und Brentanostraße 30 Minuten gesperrt."
Pressemeldung der Polizei
Unfallstelle bei Google Maps
Der fahrradpolitische Sprecher der dänischen Sozialdemokratischen Partei hat gefordert, dass alle neuen Fahrräder mit einem Dauerlicht ausgestattet werden. Dadurch sollen Unfälle von Radfahrern reduziert werden, die nachts vergessen, das Licht anzuschalten. Diese Initiative wird vom dänischen Radfahrerbund unterstützt, allerdings setzt der dänische ADFC mehr auf Freiwilligkeit als auf gesetzlichen Zwang.
via: Cycleliciousness
siehe dazu auch:
Rad-Spannerei Blog: Reelight vs. Freelight
Rad-Spannerei Blog: Reelight mit Induktionsstrom
Rad-Spannerei statische Seiten: Reelight Fahrradlicht
Tschaikowskis Nussknackersuite gespielt mit einem Ensemble aus Fahrradteilen. Pedalen, Speichen, Schaltzüge, Freilauf, Bremsen, Umleger, Schalthebel und Fahradkette. Who needs a Glockenspiel?
via: dirty-pages.de
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Berlin bietet in dieser Woche einen kostenlosen Fahrrad-Lichtcheck an. Lediglich der Materialwert für den Ersatz von defekten oder nicht vorhandenen Front- und Rückstrahlern, Dynamos, Kabeln, Reflektoren usw. ist kostenpflichtig.
ADFC: Kostenloser Lichtcheck in dieser Woche beim ADFC in Berlin
Der größte Hersteller von Falträdern beweist Geschmack bei der Herstellung eleganter Falträder aus Stahl. Neben den 16 und 20 Zoll gibt es schon länger ein Rennrad und ein Mountainbike zum Zerlegen.
Das schönste Fahrrad ist aber das neue Touren-Sportrad Tornado. Edles Tange Prestige Rohr und schönes Design, selbst der Preis kann mit knapp 2000 € angesichts der gehobenen Ausstattung durchaus mit normalen Tourenrädern ähnlicher Qualität konkurrieren.
Schlechten Geschmack beweisen die Importeure wie so oft: in Kontinental Europa ist auch dieses schöne Fahrrad nicht erhältlich.