Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Radverkehrsinfrastruktur in der Wilmersdorfer Straße

Montag, 08.02.2010

In den vergangenen zwei Semestern fand an der Technischen Universität ein Projekt zum Verkehrswesen mit dem Titel Radverkehr fördern aber wie? Eine Fahrradstrategie für Charlottenburg-Wilmersdorf statt. Aus der Projektbeschreibung:

“Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf treffen sich regelmäßig Politiker, Mitarbeiter der Verwaltung und Verbände, um im „FahrRat“ Fördermöglichkeiten des Radverkehrs zu diskutieren und Projekte zu initiieren. Ein Schwerpunkt der Arbeit des „FahrRats“ ist es, eine Fahrradstrategie zu entwickeln. Dazu gehört beispielsweise die Definition von Bezirksrouten, eine Empfehlung für Fahrradstraßen und ein Konzept für Fahrradabstellanlagen an Haltestellen des ÖPNV. Ziel unseres Projekts ist es, in Zusammenarbeit mit dem „FahrRat“ die Fahrradstrategie des Bezirks weiter zu entwickeln. Dabei soll ein neuer Ansatz erprobt werden, bei dem die Interessen der Nutzer, also der Radfahrer, mehr Berücksichtigung finden sollen. Aufgabenschwerpunkte des Projekts werden u.a. sein:

  • Erhebung der Bedürfnisse von Fahrradfahrern
  • Ermittlung von Angebotslücken
  • Erarbeiten von Handlungsempfehlungen”

Das Abschlusskolloquium findet am 12. Februar 2010 um 13.00 Uhr statt und heißt “Guter Rat für Radverkehr - Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Radverkehrsinfrastruktur in der Wilmersdorfer Straße”. Dargestellt werden neben dem Vorgehen und den Ergebnisse einer standardisierten Befragung auch die erarbeiteten Lösungsvorschläge.

Ort: Severingelände, Salzufer 17-19, Gebäude 4.1, Raum sg 04 - 505; 5. OG
Projektbeschreibung
Anfahrtskizze

Lumotec Lyt

Montag, 08.02.2010

bumm-lumotec-lyt.jpgRichtig gute Fahrradlampen, sprich LED-Lampen, waren in der Vergangenheit ein teures Vergnügen. Mit der Lumotec Lyt bietet Busch & Müller ab April 2010 eine Fahrradleuchte an, die einerseits 17 Lux Lichtleistung bietet und durch ein Linsensystem auch den Bereich ab einem Meter vor dem Vorderrad gut ausleuchtet, aber nur noch 32,90 Euro kosten soll. Die Lyt erzeugt einen brillant weißen Lichtkegel und besitzt einen integrierten Front-Rückstrahler. Optional erhältlich sollen bei der neuen Frontleuchte ein vollautomatisches Standlicht sowie eine Sensortechnik sein, die bei Dämmerung oder Dunkelheit das Licht automatisch aktiviert. Im Gegensatz zu manch anderer BUMM-Lampe ist die Lyt relativ formschön.
bumm

RadZeit Nummer 1 2010

Freitag, 05.02.2010

Der Schwerpunkt des ersten Heftes 2010 der Berliner Radfahrerzeitung RadZeit liegt auf dem Thema Fahrrad und Recht. In einem Interview mit Polizeidirektor Wolfgang Klang unter dem Titel “Rotlicht-Missachtung ist kein Kavaliersdelikt” werden altbekannte Vorwürfe gegen Radfahrer wiederholt. Einerseits sagt Klang: “Wir stellen fest, dass trotz aller polizeilichen Bemühungen in der Verkehrsüberwachung nach wie vor ein erheblicher Teil der Rad- und Autofahrer Verkehrsvorschriften nicht beachtet.” Klang spricht also von allen Verkehrsteilnehmern, die die StVO nicht beachten. Praktisch ist in dem Interview dann nur noch von Verstößen der Radfahrer die Rede, von “verbotswidriges Befahren der Gehwege, Benutzen von Radwegen entgegen der Fahrtrichtung, Missachtung des Rotlichts und Fahren ohne Beleuchtung bei Dunkelheit”. Verstöße der Autofahrer? Sind nicht existent. Zumindest werden sie weder von Polizeidirektor Klang noch von den Interviewerinnen Katrin Starke und Claudia Lippert angesprochen.

Weitere Themen sind das Radfahren jenseits von böhmischen Dörfern, die Ökobilanz eines Fahrrads, Fahrradverkehr in Kopenhagen, ein Technikartikel zur Vielzahl verschiedener Bremsenarten am Fahrrad und ein Interview mit dem Kreuzberger Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele.

Die 32 Seiten dicke RadZeit kann man wie immer kostenlos in verschiedenen Fahrradläden und im Buchladen des ADFC in der Brunnenstraße erhalten. Oder online lesen unter …

Radzeit 1/2010

Monumentenbrücke: Radfahrer verletzt

Freitag, 05.02.2010

Der erste schwere Verkehrsunfall dieses Jahres mit Radfahrerbeteiligung hat sich im Bezirk Tempelhof-Schöneberg ereignet. Dabei wurde laut Pressemeldung der Polizei der Radfahrer schwer verletzt: “Der 50-jährige Mann hatte mit seinem Fahrrad gegen 19 Uhr 30 an der Einmündung Monumentenbrücke gewartet, um links in die Kreuzbergstraße abzubiegen. Der 48-jährige Fahrer eines „BMW“ befuhr die Monumentenstraße aus Richtung Katzbachstraße kommend und stieß hinter der Einmündung mit dem Radfahrer zusammen. Der 50-Jährige zog sich hierdurch einen offenen Bruch des Unterschenkels zu und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die alarmierten Polizisten stellten bei dem unverletzten Autofahrer Alkoholgeruch fest. Eine Blutentnahme ergab einen Wert von über 1,5 Promille.”

Pressenachricht der Berliner Polizei Nummer 0276 vom 05.02.2010 - 09:45 Uhr


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Glatt in Lelystad

Donnerstag, 04.02.2010

Auf einem Fahrradweg in Lelystad am IJsselmeer war es reichlich glatt. Statt nun aber eine Schippe Sand zu streuen und die Gefahrenstelle zu entschärfen hat der Filmer draufgehalten.

FahrradZukunft Nummer 10

Donnerstag, 04.02.2010

Von der Zeitung FahrradZukunft wurde gerade die Nummer 10 herausgebracht. Schwerpunkt sind diesmal Beiträge zur Nutzung des Rads als Verkehrsmittel in der Schwangerschaft. Erfahrungen von schwangeren Alltagsradlerinnen werden dabei ergänzt vom professionellen Blickwinkel von Hebammen und Ärzten.

Ganz ohne Technik geht’s auch in diesem Heft nicht: Sogar im Zeitalter kondensatorgespeister Diodenrücklichter lässt sich das Standlicht optimieren. Detailliert beschreibt Olaf Rauch in seinem Artikel einen interessanten Selbstbauansatz.

Bringt Leichtbau was für Alltagsradler? Wolfgang Grabmer meldet in seinem Artikel über die Haltbarkeit von Kettenblättern Zweifel an. Rainer Mai vertritt einen eigenen Standpunkt zum Thema und ruft zur Unterstützung bei Messungen auf. Ausserdem kommt mit Kurt Anders ein Leserbriefautor zu Wort, der seine Alltagserfahrungen mit einem schnellen Pedelec schildert.

Schliesslich geht Stefan Buballa-Jaspersen in seinem Testbericht der Frage auf den Grund, ob die aktuelle Version des Birdy Touring “auf Tour” auch wirklich hält, was sie verspricht.

FahrradZukunft 10

Shimano-Nabe mit elf Gängen

Donnerstag, 04.02.2010

Der Komponentenhersteller Shimano hat angekündigt, Ende des Jahres eine Alfine 11-Gang Getriebenabe auf den Markt zu bringen. Im Vergleich zur heute erhältlichen 8-Gang Nabe mit einem Übersetzungsverhältnis von 307 Prozent wird die Neuentwicklung eine Übersetzung von 409 Prozent bieten. Die drei zusätzlichen Gänge halten die Gangsprünge niedrig, sie werden zweimal 17 Prozent und acht mal 13 Prozent betragen. Neu überarbeitet werden auch die Rapidfire Plus Schalthebel. Dazu gehören Instant Release für schnelle und direkte Gangwechsel, Multi Release für die Möglichkeit, mehrere Gänge auf einmal zu schalten und 2-Way Release, das die Möglichkeit bereit stellt, die Gänge sowohl mit dem Daumen zu drücken oder dem Zeigefinger durch Ziehen herunterzuschalten. Die neue Nabe wird etwa 1600 Gramm schwer sein und soll 300,- Euro kosten.

shimano-alfine-elf-gang-nabe.jpg

radfahren.de: Die Sensation: Shimano bringt 11-Gang-Nabe

Radverkehrszählungen 2009

Mittwoch, 03.02.2010

Seit dem Jahr 2001 misst die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung regelmäßig den Radverkehr in Spandau, Charlottenburg, Zehlendorf, Kreuzberg, Köpenick, Mitte, Prenzlauer Berg und Hohenschönhausen an so genannten Pegelzählstellen. Die Ergebnisse des letzten Jahres 2009 wurden heute von der Staatssekretärin für Verkehr, Maria Krautzberger präsentiert: “Gegenüber 2008 liegt eine Steigerung um 6% vor, gegenüber 2001, dem Beginn der regelmäßigen Zählungen, sogar um 32%. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung. Besonders auffällig ist die Zunahme in Kreuzberg und Mitte. Hier liegen Steigerungen von 15 bis 20 % gegenüber dem Vorjahr und etwa 17 % gegenüber 2001 vor. Dabei wurden an der Pegelzählstelle in Kreuzberg (Zossener Straße/Blücherstraße) in der Zählzeit von 7-19 Uhr ca. 7.650 und in Mitte (Karl-Liebknecht-Straße/Spandauer Straße) sogar ca. 12.300 Radfahrende gezählt.”

Der Anteil des Radverkehrs an den von den Berlinerinnen und Berliner zurückgelegten Wegen hat sich in den letzten 15 Jahren etwa verdoppelt, auf mittlerweile 13%. In den Innenstadtbezirken liegen diese Zahlen noch einmal deutlich höher (z. B. 21% in Friedrichshain-Kreuzberg).

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: Fahrradverkehr-Pegelzählungen: der Radverkehrsboom geht weiter

ADFC-Entdeckerkarte

Mittwoch, 03.02.2010

adfc-entdeckerkarte.jpgFür alle, die neugierig auf Radreisen in Deutschland sind oder neue Ziele suchen, gibt es nun eine Neuauflage der ADFC-EntdeckerKarte. Die Entdeckerkarte zeigt auf einer etwa 60 mal 85 Zentimeter großen Deutschlandkarte das Fahrradland in allen Facetten: von der Wochenendtour bis zur ausgedehnten Radreise, von der Grenzroute in Schleswig-Holstein bis zum Isarradweg in Oberbayern, vom Kylltalradweg in Rheinland-Pfalz bis zum Oder-Neiße-Radweg an der Grenze zu Polen. Mit mehr als 50.000 Kilometern Radstrecke bietet die Karte eine gute Übersicht über Deutschlands schönste Radfernwege.

Die ADFC-EntdeckerKarte kann gegen eine Versandkostenpauschale von fünf Euro beim ADFC, Stichwort „EntdeckerKarte”, Postfach 10 77 47, 28077 Bremen, Tel.: 0180/500 34 79 (0,14 Euro/Min, mobil abweichend), Fax: 0421/346 29-50 bestellt werden. Oder ihr schnippt beim ADFC-Buchladen in der Brunnenstraße im Bezirk Mitte vorbei. Dort gibt es die Karte kostenlos.

Ungesalzene Hauptstraßen

Mittwoch, 03.02.2010

Die Salzvorräte der Berliner Stadtreinigung (BSR) sind erschöpft, deutschlandweit sind die Lager leer. So wird man in diesem Winter ab sofort nur noch die Autobahnen mit Salz enteisen. Auf Hauptstraßen kommt Split mit einem geringen Salzanteil zum Einsatz. Für die wenigen auf den Straßen verbliebenen Radfahrer dürfte das eine Komforteinschränkung bedeuten, seit Jahresbeginn profitieren sie von vereisten Radwegen und dürfen daher auf der Fahrbahn fahren.

Jürgen Trittin fahrradfreundlichster Mensch 2010

Dienstag, 02.02.2010

juergen-trittin-fahrrad.jpgDer Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Jürgen Trittin, wird mit der Auszeichnung best for bike- fahrrad- freundlichste Persönlichkeit 2010 ausgezeichnet. Die Jury begründete die Verleihung des Preises an den Politiker damit, dass der ehemalige Bundesumweltminister nicht nur in seiner Freizeit radele sondern das Fahrrad auch auf dem Weg zur Arbeit nutze. Trittin war in seiner Zeit als Umweltminister auch kurzzeitig Minister für Verkehr und damit der einzige Verkehrsminister in der Geschichte der Bundesrepublik, der keinen Führerschein besitzt.

Foto: Grüne Göttingen

Austrainierter Radfahrer

Montag, 01.02.2010

Aus einer Pressemeldung der Braunschweiger Polizei vom 27.1.2010: “Geistesgegenwärtig reagierte ein sportlich trainierter Fahrradfahrer angesichts einer Karambolage mit dem Ford einer 56-jährigen Frau. Der 36-Jährige sprang von seinem Mountainbike und rollte über die Motorhaube des Wagens auf die Straße ab. Der Mann blieb unverletzt. Die Autofahrerin erlitt einen leichten Schock und wurde von der Besatzung eines Rettungswagen vor Ort behandelt. An dem Wagen entstand Schaden in Höhe von 1.500 Euro. Die 56-Jährige hatte den bevorrechtigten stadteinwärts fahrenden Fahrradfahrer beim Abbiegen auf die Hansestraße übersehen.”

Selle Royal kauft fünfte Sattelfabrik

Montag, 01.02.2010

Selle Royal, führender Anbieter von Fahrradsatteln, hat bekanntgegeben, dass sie die Mehrheit an Chinas größtem Satterhersteller Justek erworben haben. Damit führt Selle Royal die strategische Ausrichtung auf den Weltmarkt fort. Mit zwei Produktionsanlagen in Italien und Großbritannien für den europäischen Markt, einer Sattelfabrik in Brasilien für den südamerikanischen und zwei Sattelherstellern in Shanghai und in Tienjin in China für den asiatischen Markt hat der Konzern nun ingesamt fünf Fahrradsattelfabriken.
BikeBIZ: Selle Royal Acquires 52 per cent of Justek, China

Aufgepimpter Abstandhalter

Freitag, 29.01.2010

Erinnert sich noch jemand an den Abstandhalter, der in den siebziger und achtziger Jahren populär war? Der meist an der Gepäckträgerstrebe angebrachte Ausleger garantiert zwar nicht, dass Autos im vorgeschriebenen Abstand von 1,5 Metern überholen, aber er schafft eine kleine optische Barriere, die dazu führt, dass Fahrzeuge eben doch einen größeren Abstand wahren als “normal”. Man kann den Abstandhalter heute immer noch sehr günstig kaufen (2,95 Euro).Eine Art Version 2.0 des Abstandshalters hat ein Radler in England entwickelt. Statt eines Wachsmalstiftes kann man natürlich auch an andere Materialien denken, die zu eng überholende Autos markieren.
[via]

Radfahrer #1: Steffen, 29, Berlin-Kreuzberg

Freitag, 29.01.2010

mini-steffen-29-berlin-kreuzberg.JPG

Was für ein Rad fährst Du?

Ein sportliches Herrenrad, grün, ein sehr robustes Rad. Es hat ein bisschen Frosch-Rad Charakter.

Was bedeutet Dir Dein Fahrrad?

Früher bin ich nicht viel Rad gefahren und jetzt ist es für mich eigentlich eine neue Lebensqualität: Besonders abends aus der Bibliothek zurück zu fahren oder aus der Uni bedeutet für mich ziemlich viel Entspannung und auch ein neues Stadtgefühl. Ich entdecke Netzwerke, ich entdecke dadurch die Stadt neu.

Wie benutzt Du Dein Fahrrad?

In erster Linie um Wege in Berlin zurückzulegen, um U-Bahn und S-Bahn zu meiden, und einfach um ein bisschen Sport im Alltag machen zu können.

Wie pflegst du Dein Fahrrad?

Gar nicht! Heute das erste Mal.

Was könnte die Situation für FahrradfahrerInnen verbessern?

Mir fällt es besonders bei Fußgängern auf, dass es wenig Aufmerksamkeit für Radfahrer gibt. Ich habe das Gefühl, dass Fußgänger in erster Linie auf Autolärm hören und wenn man als Fahrradfahrer kommt, sie das gar nicht registrieren. Und so in der Stadt…. In Berlin finde ich die Strukturen eigentlich total gut zum Radfahren.

Neue Serie: RadfahrerInnen

Donnerstag, 28.01.2010

mini-img_0003frage.jpg

Wir fahren täglich aneinander vorbei, manchmal kreuzen sich unsere Blicke. Meistens sind die Begegnugen zwischen Fahrradfahrenden nur flüchtig. Dabei gibt es mehr Gemeinsamkeiten zu entdecken, als nur das Verkehrsmittel.

Wir wollen den Moment der Begegnug etwas ausdehnen. Kurz innehalten für fünf Fragen, danach kann es wieder weitergehen. Was sind es für Leute, die auf den Fahrrädern sitzen? Welche Beziehung haben sie zu ihrem Gefährt? Sind es Pragmatiker auf dem Weg vom Einkaufen oder Hippster auf dem Weg vom letzten Trend?

Wir werden es sehen.

Ab sofort jeden zweiten Freitag: RadfahrerInnen

Berliner Radverkehrsprognose 2025

Mittwoch, 27.01.2010

Die Länder Berlin und Brandenburg haben erstmals eine Gesamtverkehrsprognose erarbeiten lassen. Ausgehend vom Bezugsjahr 2006 gibt die Prognose Auskunft zu den wahrscheinlichen verkehrlichen Entwicklungen bis zum Jahr 2025. Eine der Gesamtverkehrsprognose 2025 zu Grunde gelegte Annahme ist, dass sich die bisher verfolgte Verkehrspolitik in beiden Ländern nicht grundsätzlich ändert. Ausgehend von weiteren demographischen Faktoren wurden verschiedene Szenarien entwickelt, in denen die Entwicklungstendenzen in Berlin und Brandenburg abgebildet werden.

Für das Prognosejahr 2025 erwarten die Planer, dass die Motorisierung in Berlin weiter ansteigt. Der Motorisierungsgrad wird von 314 Fahrzeugen im Jahre 2006 auf 325 im Jahre 2025 steigen, bezogen jeweils auf eintausend Personen. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Bezugsjahr um ca. 3,5%.

modal-split-2025.jpgNach der Prognose wird sich die Verkehrsmittelwahl der Berliner bis zum Jahr 2025 verändern. Die Grafik zeigt die erwarteten Veränderungen des Modal Split innerhalb des S-Bahn-Rings. Dunkelgrün abgebildet ist der Fußgängerverkehr, der leicht zurückgehen soll von 26,2% auf 24,6%. Der hellgrüne Bereich sind die Radfahrer, deren Anteil von 12,1% auf 15,7% steigen soll. Ebenfalls ansteigen wird der öffentliche Nahverkehr (gelb) von 33,0% auf 33,6%. Nach Ansicht der Forscher wird sich der Autoverkehr (rot) von 28,7% auf 26,1% vermindern.

Beispielhaft für den ansteigenden Fahrradverkehr wird in der 117 Seiten starken Gesamtverkehrsprognose der zu erwartende Radverkehr in den Zentrumsbezirken gezeigt. Hier werden Straßen mit gegenüber dem Bezugsjahr steigenden Radverkehrsbelastungen mit roten Balken, Straßenabschnitte mit rückläufigen Verkehrsbelastungen hingegen mit grünen Balken dargestellt, wobei die Stärke der Balken die Differenz der Belastungen zwischen 2006 und 2025 widerspiegelt. Die Grafik enthält keine einzige Straße mit grünem Balken. Besonders ausgeprägt wird die Zunahme des Fahrradverkehrs entlang der Hauptachsen mit Radverkehrsanlagen sein.

fahrradverkehr-berlin-mitte-2025.jpg

Grafiken: Senat für Stadtentwicklung
Senat für Stadtentwicklung: Gesamtverkehrsprognose 2025 für die Länder Berlin und Brandenburg

winterklagen

Dienstag, 26.01.2010

wann kommt endlich wieder sommer

langsam wächst mir schon ein bauch

rutsche aus wie eine omma

und mein rad steht auf dem schlauch

ich will endlich wieder fahren

dass die laufräder sich dreh´n

ich kanns lang nicht mehr ertragen

in der u-bahn rumzusteh´n

ich vermisse es zu schwitzen

und den fahrradfahren-kick

statt an eisblumen zu ritzen

will ich kurbeln, nur ein stück

Those Darn Accordions: Tandem Bike

Montag, 25.01.2010

Die Akkordeonband Those Darn Accordions besingt im Song Tandem Bike die Freuden und Leiden des Tamdemradfahrens.
[via]

Niederlande: Radfernstraßensystem wird ausgebaut

Montag, 25.01.2010

In den Niederlanden werden die Radfernstraßen zwischen weiter entfernten Orten ausgebaut. Die Landkarte zeigt (nach dem Klick auf die Karte in groß) die existierenden Fahrradschnellstraßen in violett und die geplanten Fahrradstraßen in grün. Radfernstraßen sind breite und bequem zu befahrende Fahrradstraßen zwischen Städten, Radfahrer haben an Kreuzungen häufig Vorfahrt.
A view from the cycle path …: Inter-city bicycle superhighways for long distance commuters
Video einer Fahrradschnellstraße von Amsterdam nach Utrecht

fahrradschnellstrassen-in-den-niederlanden.jpg

Senat lässt RadfahrerInnen im Schnee stecken

Mittwoch, 20.01.2010

Heute in der Heinrich-Heine-Straße in Kreuzberg Mitte: die normalerweise hervorragend funktionierende Radspur ist … komplett mit Autos zugestellt. Eigentlich ist für die Autos eine eigene Standspur rechts neben der Fahrradspur vorgesehen. Da dort aber so viel Schnee liegt, dass die Autos sich festfahren, wird auf der Radspur geparkt.

Mit zugeschütteten Radwegen beschäftigt sich auch Claudia Hämmerling, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen. Hämmerling:

“Unter Rot-Rot gilt seit Jahren der Grundsatz: Radwege werden beim Räumen der Straße mit Schnee zugeschüttet. Auch wenn es im Berliner Straßenreinigungsgesetz heißt: “Mit Kehrmaschinen befahrbare ausgebaute Radwege werden vom Schnee beräumt.” Die BSR erhält zwar Geld für diese Leistung, die von ihr beauftragten Subunternehmer sind aber überfordert.

Dahinter verbirgt sich ein Denken, das davon ausgeht, Radfahrer könnten ja absteigen bzw. die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Niemand in dieser Regierung käme auf die Idee, den Autoverkehr ebenso zu behandeln. Bei Rot-Rot sind Alltagsradler nur Verkehrsteilnehmer dritter Klasse.
Wir fordern den Senat auf, zur Kenntnis zu nehmen, dass der Alltagsradverkehr zu allen Jahreszeiten stattfindet und gerade im Winter sichere Trassen benötigt. Es wird höchste Zeit, dass sich Rot-Rot darum kümmert, dass für die Gelder zur Räumung der Radwege auch eine Leistung erbracht wird. Berlin hat kein Geld zu verschenken und RadfahrerInnen haben Anspruch auf geräumte Radwege. Denn wo ein blaues Radschild hängt, sind die RadfahrerInnen verpflichtet, diese Wege zu benutzen.”

Claudia Hämmerling: Senat lässt RadfahrerInnen im Schnee stecken

Stadt Greifswald: Besser nicht Fahrrad fahren

Dienstag, 19.01.2010

Die selbsternannte Fahrradhauptstadt Greifswald empfiehlt den radfahrenden Bürgern, das Rad besser stehen zu lassen. Auf einer Pressekonferenz im städtischen Bauhof zu den Problemen beim Winterdienst wurde der Leiter des Tiefbauamtes Fred Wixforth auf den Schnee angesprochen, der eine Woche nach den letzten starken Schneefällen immer noch flächendeckend auf den Radwegen liegt. Wixforth: “Wir wollen zwar fahrradfreundlich sein und kümmern uns auch um die Radwege. Aber wir müssen uns zurzeit auf das Wesentliche konzentrieren und das sind die Fahrbahnen.” Ein verantwortungsvoller Fahrradfahrer werde überdies wohl selbst einsehen, “dass er an Tagen wie diesen sein Fahrrad zu Hause lassen sollte.”

Für diejenigen, die trotzdem radfahren wollen, hält Wixforth dann aber doch einen praktischen Tipp parat: “Wenn ein Radweg – ob benutzungspflichtig oder nicht – nicht geräumt ist, die Fahrbahn aber doch, darf der Radfahrer natürlich auf die Fahrbahn ausweichen.” Das mache er selbst auch so. Der Amtsleiter fährt also trotz seiner Maßgabe auch weiter Fahrrad…

webmoritz: Stadt: Besser nicht Fahrrad fahren

Keirin Grand Prix 2009

Montag, 18.01.2010

Foto: Ohne Titel
Fotograf: kr!$+@1k?

Bußgeld-Ärger um Critical Mass: Radfahrer setzen sich für gemeinsame Gerichtsverhandlung ein

Montag, 18.01.2010

Im letzten Jahr im Mai gab es auf der Critical Mass in Leipzig massive Probleme mit der Polizei, die CM wurde durch einen Polizeieinsatz beendet. Seitdem ist eine Menge Papierkram zwischen Bußgeldbehörde, RadfahrerInnen, Amtsgericht, Anwalt undsoweiter hin- und hergegangen. Momentan ist noch alles offen, es gibt eingestellte Verfahren, es gibt Vorladungen … Eine Gruppe aus gerichtlich Vorgeladenen und Zeugen des Vorfalls im Mai haben heute eine Pressemitteilung herausgegeben, um auf die krassen Verfahrensunterschiede in der Sache aufmerksam zu machen:

Bußgeld-Ärger um Critical Mass in Leipzig

Mehr als 25 Bußgeldbescheide hatte das Leipziger Ordnungsamt einer „Critical Mass“ genannten Radtour im Mai vergangenen Jahres verschickt. Der Vorwurf: Die Radfahrer sollen eine Ampelkreuzung bei Rot überquert haben. Einen Punkt in Flensburg und 68,50 Euro sollte das jeweils kosten. Mindestens 14 Betroffene wollten das nicht hinnehmen und widersprachen ihrem Bußgeldbescheid. Jetzt kommt es des­wegen zu den ersten Verhandlungen am Amtsgericht.

Radfahrer setzen sich für gemeinsame Gerichtsverhandlung ein

Bisher ist für jeden Betroffenen ein eigener Gerichtstermin angesetzt. Die einzeln Vorgeladenen setzen sich aber dafür ein, dass alle Verfahren zusammen verhandelt werden. „Das wäre für alle Seiten sinnvoll, weil zum Beispiel die Zeugen nur einmal gehört werden müssten“, sagt der Betroffene Falko Lange. Das würde Zeit und Geld sparen. Eine Verhandlung sei nun mal preiswerter als die bisher geplanten neun. Dazu kommt, dass beantragt wurde, alle Teilnehmer und Polizeibeamte als Zeugen zu vernehmen. Das würde bedeuten, dass die Zeugen zu jeden Termin aufs Neue geladen werden müssten, mit den entsprechenden Kosten für die Staatskasse.

„Wir wollen mit der Verfahrenszusammenlegung auch erreichen, dass alle Betroffenen gleich behandelt werden, denn schließlich trifft alle derselbe Tatvorwurf“, ergänzt Rechtsanwalt Jürgen Kasek.

Gravierende Verfahrensunterschiede bei identischem Vorwurf

Doch schon jetzt gibt es große Unterschiede, wie die einzelnen Richter mit den Verfahren umgehen. So wurden drei Verfahren gänzlich eingestellt. Andere Betroffene wurden aufgefordert, sich gezielter zum Sachverhalt der gemeinsamen Radfahrt zu äußern. Andere Richter haben ‚ihren‘ Betroffenen aber auch empfohlen, die Wider­sprüche zurückzuziehen. „Das verstehe ich nicht“, sagt Claudia Müller, die auch so eine Empfehlung bekommen hat. „Unsere Widersprüche sind begründet. Zahlreiche Mitfahrer werden vor Gericht bezeugen, dass unsere Gruppe an der Kreuzung Grün hatte.“

Damit widersprechen sie den Aussagen der Polizisten, die den vermeintlichen massenhaften Rotlichtverstoß angezeigt hatten. Die Bereitschaftspolizisten behaupten, dass die gut 70 Teilnehmer Critical Mass Ende Mai vergangenen Jahres bei Rot über die Kreuzung Uferstraße / Pfaffendorfer Straße in Richtung Emil-Fuchs-Straße ge­fahren sind. Die Einsatzkräfte hatten die Radfahrer kurz nach der Kreuzung gestoppt und die Personalien der Teilnehmer aufgenommen.

Somit steht Aussage gegen Aussage. Abhilfe könnten Videomitschnitte der Polizei bringen. „Viele Teilnehmer haben beobachtet, wie die Polizisten unterwegs mit einer Video­kamera gefilmt haben“, so Rechtsanwalt Jürgen Kasek. „Ich habe für meinen Man­danten beantragt, dieses Video als Beweismittel heranzuziehen. Darauf sollte gut zu erkennen sein, dass die Radfahrer bei Grün gefahren sind.“ Bisher werde ein solches Video aber nirgends in den Akten erwähnt. „Sollte das Video nicht mehr vorhanden sein, werden wir beantragen, das Verfahren wegen Vernichtung von Beweismitteln einzustellen“ so Kasek weiter.

Hintergrund: „Critical Mass“

Im vergangenen Jahr wurde die Leipziger Critical Mass von Seiten der Polizei sehr unterschiedlich behandelt. Neben den zahlreichen Anzeigen im Mai und einem reibungslosen Ablauf im Juni, wurde den Teilnehmenden im Juli die Möglichkeit genommen, überhaupt zu starten; unter Androhung von Bußgeldern und unter umfangreicher Polizeiaufsicht schoben diese ihre Räder durch die Stadt. Im August gestaltete sich die Critical Mass als Wechselspiel unterschiedlicher Anweisungen seitens der Polizei, zu einem Zeitpunkt, an dem sich Leipziger Medien der Angelegenheit stärker an­nahmen. Nach einem Gesprächsangebot des Leipziger Polizeipräsidenten Horst Wawrzynski und einem entsprechenden Treffen mit einigen Radfahrern im Sep­tember hat sich die Lage deutlich entspannt. Die Radfahrten finden nach wie vor mit Polizeibegleitung statt, dabei werden aber deutlich weniger Beamte eingesetzt, zudem setzt man auf Gesprächsbereitschaft und spontane Absprachen.

Die Idee der Critical Mass entstand 1992 in San Francisco. Dort verabredeten sich Rad­fahrer, um gemeinsam Präsenz auf den Straßen zu zeigen. Seitdem gibt es weltweit ähn­liche Aktionen. Bei einer Critical Mass gibt es keinen Organisator, nur einen Termin, meist der letzte Freitag im Monat. Die nächste Critical Mass in Leipzig ist demnach am 29. Januar. Treffpunkt ist um 17:30 Uhr auf dem Augustusplatz.

RadLE: Bußgeld-Ärger um Critical Mass: Radfahrer setzen sich für gemeinsame Gerichtsverhandlung ein

Schlüsselbrett mit Fahrradventilen

Freitag, 15.01.2010

Hinter dem Shop KaWeDe steht Katja Werner Design. Katja produziert in ihrem Kreuzberger Atelier Kleinserien von Produkten, die zunächst nur für den Eigengebrauch und Freunde gedacht waren: Schlüsselanhänger, Börsen, Taschen etc aus Fahrradschläuchen. Das Schlüsselbrett aus Fahrradventilen ist immer ein absolutes Unikat und wird mit verschiedenen Stempelmotiven bedruckt. Ein Schlüsselbrett in den Maßen 24 x 4,5 Zentimeter kostet 26,- Euro plus 3,- Euro Versand.
KaWeDe

kawede-schluesselbrett.jpg

Fahrradkultur in Deutschland

Donnerstag, 14.01.2010

Gerade bei ZeEvilKohl gelesen: “Der Spaziergang durch die Fahrradblogs zeigt mal wieder dass Deutschland Entwicklungsland ist was Fahrradkultur angeht…” Weltspitze in Sachen Fahrradkultur ist für ihn vermutlich die USA. Ich finde, man kann die beiden Länder schlecht vergleichen. Sicher, die Zahl der US-Blogs, die sich mit dem Radfahren beschäftigen, ist Zehnerpotenzen größer als hier. Aber dort ist das Velofahren Minderheitensport und keine Alltagsfortwegung. Mit dem Fahrrad zum Arbeitspatz, zur Schule oder zur Uni? “Way too dangerous!” würden wahrscheinlich neun von zehn Amis antworten. Dennoch hat ZeEvilKohl  recht, wenn er sagt, es gäbe zu wenig Fahrradkultur in Deutschland. Ich möchte den fahrradkulturellen Entwicklungsstand aber lieber am Modal Split festmachen als an der Zahl und Qualität von Blogpostings.

Dicke Speichen in Mitte

Donnerstag, 14.01.2010

Seit dem 5. Januar 2010 arbeitet die Künstlerin Daisy an der Fahrrad-Eis-Skulptur Dicke Speichen in Mitte. Daisy wird gesponsored vom BHKW, dem Unabhängigen Informationsportal zu Blockheizkraftwerken, Kraft-Wärme-Kopplung und staatlichen Förderprogrammen. Das Bild zeigt eine sehr frühe Phase der temporären Installation der Künstlerin, weitere spektakuläre Fotos des Werks aus späteren Phasen seht ihr nach dem Klick. Noch ist nicht bekannt, wie lange Daisy an dem Kunstwerk wird arbeiten können.

eisrad

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Die versteckten Kosten des städtischen Autoverkehrs

Mittwoch, 13.01.2010

In der Fahrradnewsgroup de.rec.fahrrad wurde kürzlich über die Kostensituation des Autoverkehrs diskutiert. Dabei ging es um die Frage, ob die Autofahrer sich zurecht als Melkkuh der Nation sehen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat dies bereits im Jahre 2005 genauer untersucht und kam zu dem Ergebnis, dass die ungedeckten Kosten - also das, was trotz Einnahmen wie beispielsweise Parkgebühren und Kfz-Steuer noch fehlt - pro Kopf in der Größenordnung von 100 bis 150 Euro pro Jahr liegen.

Zur Ermittlung der Einnahmen und Ausgaben für den Autoverkehr wurden Haushaltsangaben aus 15 Städten analysiert. Als Einnahmen wurden hierbei Steuern und Parkgebühren herangezogen, als Ausgaben neben dem Straßenbau auch die Kosten für den Unterhalt und Bau von Parkplätzen, Straßenreinigung, Straßenbeleuchtung, Straßenentwässerung sowie Mehraufwendungen für Polizei, Feuerwehr u.v.m.

Spitzenreiter der Pro-Kopf-Mehrausgaben in dieser Studie ist Düsseldorf mit etwa 250 Euro. Den Einnahmen von ca. 25 Millionen Euro im Jahr 2004 standen Ausgaben von 167 Millionen Euro entgegen. Berlin ist in der Studie leider nicht enthalten.

Die Studie findet sich hier.

Falls mal jemand ein Argument braucht, warum er nicht auf dem “von uns Autofahrern bezahlten ‘Radweg’” fährt :-)

Fahrradfähre auf dem Dollart

Mittwoch, 13.01.2010

Am 1. Mai 2010 startet eine neue attraktive Fährverbindung für Radfahrer auf dem Dollart. Mittwochs, freitags und sonnabends wird dann eine Fähre mit 100 Passagieren und 50 Fahrrädern über die Meeresbucht an der deutsch-niederländischen Grenze schippern. Das Schiff, das zur Zeit auf einer Werft überholt wird, verkehrt zwischen der Seehafenstadt Emden, dem Fischerdorf Ditzum und einem der größten Handelshäfen der Niederlande, Delfzijl. Radfahrer, die beispielsweise auf dem Nordseeküstenradweg unterwegs sind, können durch die Fähre die Umfahrung des Dollarts und dadurch etwa 50 Kilometer einsparen. Und natürlich kann man die Fährüberfahrt auch mit der Internationalen Dollart-Route kombinieren, einem Fahrradrundkurs, der mehr als 200 Kilometer durch ausgedehnte Polderlandschaften führt.
Dollart Route

New York entfernt Fahrradspur. New Yorker malen sich selber eine.

Mittwoch, 13.01.2010

Vor einigen Tagen hat die Stadtverwaltung von New York einen Fahrradstreifen in Brooklyn auf der Bedford Avenue entfernt. Grund waren die üblichen Beschwerden über weniger Autoparkplätze und die Behinderung der lokalen Gewerbetreibenden.

Das wollten New Yorker Radfahrer nicht so einfach hinnehmen. In einer Guerilla-Aktion wurde die Radspur flugs wieder aufgemalt. Leider wurden zwei der Aktivisten während der Malaktion von der Polizei verhaftet.

In einer Videobotschaft schreiben die New Yorker Radler: “Versucht nicht, die Radspuren zu entfernen, oder wir malen sie zu unserer eigenen Sicherheit wieder auf!”

Treehugger: Outraged Cyclists Re-Paint Removed Bike Lane, Guerilla Style

Mit Dank an Nico und Daniel, die uns gestern nahezu zeitgleich per Mail informiert haben.

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