Berliner Fahrrad Schau versteigert eingestricktes Fahrrad

Samstag, 28.01.2012

Die Velomesse Berliner Fahrrad Schau, die heute in fünf Wochen in der Station-Berlin nahe U-Bahnhof Gleisdreieck stattfinden wird, versteigert an diesem Wochenende ein eingestricktes Fahrrad bei Ebay. Es handelt sich um das Modell Courier 3i in der Farbe Chicago Grey des Herstellers Electra. Das Rahmenschild aus Echtholz, die lackierten Felgen und cremefarbenen Reifen machen das Teil zu einem echten Eisdielenfahrrad. Das Rad wurde liebevoll in den Farben der Berliner Fahrradschau eingestrickt und wird morgen um 14:00 Uhr bei dem Onlineauktionshaus versteigert. Etwa 22 Stunden vor dem Ende der Auktion liegt das aktuelle Gebot bei 457,98 Euro und damit noch deutlich unter dem Listenpreis des Fahrrads.

Der Erlös der Auktion kommt der gemeinnützigen Organisation betterplace.org zugute, die damit den Kauf von Fahrrädern für benachteiligte Kinder in Berlin finanzieren möchten. Das Rad wird dem Gewinner der Auktion von Schauspieler und Moderator Ole Tillmann auf der Berliner Fahrrad Schau am 3. & 4. März in der Station-Berlin überreicht oder mit einer Widmung versehen zugesandt.

Berliner Fahrrad Schau
Ebay-Versteigerung “Stahlschaf”

Entkriminalisierung von Verkehrsdelikten?

Freitag, 27.01.2012

“Es regnet und es ist dunkel - das Scheinwerferlicht entgegenkommender Fahrzeuge spiegelt sich auf der nassen Straße. Auf der Rückbank quengelt ein Kind. Der Fahrer dreht sich kurz nach hinten. Als er wieder nach vorne sieht, taucht unvermittelt ein Schatten vor ihm auf. Es kracht. Die Bremsen quietschen - zu spät. Auf der Fahrbahn liegt ein schwer verletzter Radfahrer, der später im Krankenhaus stirbt. Der Autofahrer kommt wegen fahrlässiger Tötung auf die Anklagebank.” (newsclick.de)

Ein Schreckenszenario! Nicht etwa wegen dem getöteten Radfahrer, sondern wegen dem lästigen Papierkram und den Gerichtsbesuchen hinterher. Grund genug für den  50. deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar, über eine Entkriminalisierung der Verkehrsdelikte nachzudenken. Im letzten Jahr wurden laut Automobilclub Deutschland (ACE) 714 Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung und 13.500 wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt.

Diskussion zu dem Thema in de.rec.fahrrad

Hollywood fährt Rad

Donnerstag, 26.01.2012

hollywood-rides-a-bike.jpgEines der erfolgreichsten Fahrradblogs des letzten Jahres ist Rides a Bike. Das Ende 2010 gegründete Tumblr-Fotoblog zeigt nichts anderes als Kinostars auf ihren Fahrrädern. Im jüngsten Beitrag sieht man Willy Fritsch und Lilian Harvey von einem Tandem in die Kamera grinsen. Von Humphrey Bogart über Audrey Hepburn, Elvis Presley, Brigitte Bardot, alle sind sie vertreten bei dem Stelldichein prominenter Hollywood-Schauspieler auf Rädern. Mein Lieblingsfoto zeigt Cate Blanchett auf einem Rad im Berlin des Jahres 1945.

Nun ist aus dem gelungenen Fahrradblogprojekt ein Hardcoverbuch geworden. Das spin-off des Tumblr Blogs zeigt auf 160 Seiten 125 bekannte Kinostars auf dem Fahrrad in schwarz/weiß und in Farbe, die besten Bilder aus dem Blog aber auch bisher unveröffentlichte Promi-Fahrrad-Fotos. Das Buch “Hollywood Rides a Bike” von Steven Rea wird 20 Dollar kosten.

Rides a Bike

“ZDF heute” - Fußgängerunfälle durch Kopfhörer

Mittwoch, 25.01.2012

In der Sendung “ZDF heute” wird über die Gefahren von Kopfhörern im Straßenverkehr berichtet. Kopfhörer tragen “mag modern sein, vor allem aber ist es gefährlich. Die tödlichen Unfälle von Fußgängern im Straßenverkehr haben rapide zugenommen.” Nach einem Allgemeinposten über die Gefahren der Abschottung zieht man weitere Parallelen zwischen Kopfhörertragen und der Gesamtheit aller Fußgängerunfälle. So seien allein von Januar bis Oktober 2011 432 Fußgänger tödlich verunglückt - 21,7% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies sei auch auf das Tragen von Kopfhörern zurückzuführen. Konkrete Zahlen nennt man leider nicht.

ZDF Mediathek: “heute vom 25.1.2011” (voraussichtlich 7 Tage lang abrufbar)

Danke @Christoph für den entsprechenden Hinweis.

Bei Fahrradpech kommt der Fahrradnotdienst

Dienstag, 24.01.2012

In Berlin heißen sie RadAmbulanz, Verrücktritt oder Dienstrad. Gemeint sind die mobilen Fahrradnotdienste, die vor Ort Fahrradreparaturen durchführen. Wer keine Zeit oder keine Möglichkeit hat, das defekte Fahrrad zum nächsten Laden zu schieben, kann einen Fahrradschrauber auch zu sich kommen lassen. Das ist in der Regel ein wenig teurer, weil zusätzlich zu den Reparaturkosten eine Anfahrtpauschale anfällt. Vom schlichten Platten bis zur kompletten Inspektion sind einfache Reparaturen, Reinigungs- und Wartungsarbeiten und der fachgerechte Austausch von Verschleißteilen möglich. Für den mobilen Fahrradnotdienst Fiestforce in Amsterdam wirbt das folgende kurze Werbefilmchen.

Fietsforce

Radfahrertrendfarbe Neon

Samstag, 21.01.2012

Die Welt Online ist einem Hamburger Trend auf der Spur: “Immer mehr Hamburger wappnen sich mit Warnwesten gegen die schlechten Wetterbedingungen - und sorgen so für mehr Sicherheit”.  Ob beim Joggen an der Alster oder beim Radfahren auf dem Grindelberg, überall sieht es die Zeitung Krassgelb und Neonorange leuchten. Autorin Larissa Kopp fragt bei Karstadt Sport in der Mönckebergstraße nach. Im Kaufhaus wird die erhöhte Nachfrage nach Leuchtwesten bestätigt: “Der Absatz hat sich zweistellig erhöht”, sagt Filialleiter Georg Kant. Der Inhaber eines Fahrradladens in Hamburg berichtet gar von einem “wahren Hype. Es ist schon sehr auffällig, wie viele Erwachsene plötzlich nach der Sicherheitsbekleidung fragen”. Während früher lediglich Kinder mit reflektierenden Westen und Capes ausgestattet wurden, greife der Trend nun auf Radfahrer, Jogger und Fußgänger über.

Welt Online warnt: “In Frankreich sind die Westen für Radfahrer schon verpflichtend”. So weit will es die Hamburger Polizei nicht kommen lassen, aber auch sie rät dringend zu hellen Sachen und reflektierenden Streifen. Eine Nachfrage beim ADAC ergibt: “Auch für Fahrradfahrer und Jogger sieht der ADAC die Dringlichkeit für die Reflektorwesten”.

Welt Online: Neon ist die Farbe der Saison

Fahrradverkäufe in Europa

Freitag, 20.01.2012

Der Europäische Radfahrer-Verband (abgekürzt ECF, European Cyclists’ Federation) hat eine Sammlung von Zahlen und Fakten rund um das Fahrrad veröffentlicht. Unter den Grafiken befindet sich eine Übersicht der Neuradverkäufe pro eintausend Einwohner in den 27 EU-Staaten. Erstaunlich ist der große Abstand des Fahrradlandes Dänemark vor allen anderen EU-Ländern.

fahrradverkaeufe-in-europa.jpg
Größere Grafik nach dem Klick auf das Bild.

ECF: Cycling facts and figures

Poller auf Fahrradwegen

Freitag, 20.01.2012

Wenn man auf dem benutzungspflichtigen Teil des Fahrradwegs an der Schönhauser Allee fährt, begegnet man ihnen in Hülle und Fülle. Gemeint sind die Poller, Laternenpfähle und scharfkantige Eisengitter, die Radler zu einer Slalomfahrt zwingen. Die Hindernisse sind Ursache für viele Alleinunfälle von Radfahrern. Etwa 60 Prozent aller Radfahrer, die in niederländischen Krankenhäusern behandelt werden, wurden Opfer eines sogenannten Alleinunfalls.

Durch das Entfernen unnötiger Poller von Radwegen oder deren bessere Kenntlichmachung könnten einige dieser Alleinunfälle besser verhindert werden. Einwohner der Stadt Amersfoort können nun auf der Website Fietspaaltjesamersfoort.nl aktiv an der Auffindung gefährlicher Hindernisse auf Radverkehrsanlagen mitwirken. Wenn Besucher von einem mobilen Internetzugang auf die Seite zugreifen, identifiziert diese den Standort und zeigt dem Besucher alle Pollerstandorte in dessen Nähe an. Auf Basis der Rückmeldungen auf der Website entscheidet die Kommunalverwaltung über die Entfernung gefährlicher Poller bzw. über einen sicheren Umbau, um zukünftige Gefährdungen auf ein Minimum reduzieren zu können.

Fietspaaltjesamersfoort.nl
[via]

Lifecycle: 365 Tage im Leben eines Fahrradbügels in New York City

Donnerstag, 19.01.2012

“Nimm ein Fahrrad, schließe es an einen Bügel an und mache an jedem Tag des Jahres ein Foto.

Am 1. Januar 2011 haben wir ein komplett straßentaugliches Fahrrad - mit Klingel, Korb, Lichtanlage und allem Drum und Dran - an einer belebten Ecke in Soho in Manhattan an einen Fahrradbügel geschlossen. Wir haben an den folgenden 365 Tagen ein Foto gemacht und sahen es langsam verschwinden. Das Projekt haben wir “Lifecycle: 365 Tage im Leben eines Fahrrads in New York City” genannt.”

Immerhin hat es 270 Tage gedauert, bis das Rad vollständig weg war. Fahrradbesitzlevels mal anders illustriert.

Kein Straßenneubau in Baden-Württemberg in den nächsten vier bis acht Jahren

Mittwoch, 18.01.2012

Die grün-rote Landesregierung unter Ministerpräsident Kretschmann will vorerst nur noch Straßen sanieren, keine neuen mehr bauen. Für die Sanierung von Straßen will die Regierung im südwestlichen Bundesland zusätzlich 50 Millionen ausgeben. Kretschmann sagte, jeder Landrat, jeder Bürgermeister und viele junge Unternehmer verlangten von der grün-roten Landesregierung immerzu die Unterstützung für neue Straßenprojekte. Diese Mentalität müsse geknackt werden. In Zukunft dürfe es keinen Straßenbau “auf Pump” geben. Kretschmann: “Aus dem freien Gut Straße muss das knappe Gut Straße werden.” Überdies werde das Verkehrssystem effektiver, wenn mehr Menschen zu Fuß gehen und wenn das Radwegesystem ausgebaut wird.
FAZ: Kretschmann stoppt Planung neuer Straßen

Die perfekte Fahrradmitfahrtechnik

Mittwoch, 18.01.2012

Amsterdamize zeigt, wie man als Mitfahrer richtig auf den Gepäckträger steigt.

1. Anschieben und das Fahrrad auf Tempo bringen
2. Fahrer greifen und aufspringen
3. Hintern zurechtrücken und Beine kreuzen

[via]

Fahrradschnellstraße Malmö - Lund

Mittwoch, 18.01.2012

Malmö ist die drittgrößte Stadt Schwedens und liegt im Südwesten des Landes, gleich auf der anderen Seite des Öresundes und nicht weit von Kopenhagen entfernt. Etwa siebzehn Kilometer in nordöstlicher Richtung entfernt von Malmö befindet sich die Universitätsstadt Lund. Sowohl Malmö als auch Lund haben bereits jetzt relativ hohe Radverkehrsanteile. In Zukunft werden beide Städte durch eine 5,5 Millionen Euro teure Fahrradschnellstraße miteinander verbunden. Der Radschnellweg soll vierspurig ausgestaltet sein - zwei in jede Richtung - und gegen das durchweg windige Wetter mit niedrigen Büschen und feste Zäune geschützt werden. Planung und Bau der Schnellstraße werden ungefähr acht Jahre dauern.
Treehugger: A New Cycling Superhighway. Not in the U.S.A.

Tempo 30 auf Berliner Hauptstraßen

Dienstag, 17.01.2012

Das gesamte Berliner Straßennetz hat eine Länge von etwa 5.340 Kilometern. Hiervon fallen ca. 1.540 km Straßenlänge auf die städtischen Hauptverkehrsstraßen.  Im Jahr 2007 war für ca. 3,8 % des Hauptverkehrsstraßennetzes eine Reduzierung auf Tempo 30 angeordnet. Anfang 2009 war auf ca. 230 km, das sind knapp 16 % des Hauptverkehrsstraßennetzes, Tempo 30 angeordnet.

Nicht bei allen Tempo-30-Abschnitten im Hauptverkehrsstraßennetz wird rund um die Uhr ein Tempolimit angeordnet. Etwa 130 Kilometer sind von 0-24 Uhr temporeduziert. Auf 70 Kilometern ist die Geschwindigkeit zwischen 22-6 Uhr auf 30 km/h beschränkt, während 30 Kilometer sonstige zeitliche Beschränkungen hat.

Das geht aus der Antwort des neuen Verkehrs-Staatssekretärs Christian Gaebler (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Abgeordneten Claudia Hämmerling hervor.

Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (pdf-Dokument)

4. IndoorCycling Team-Marathon

Dienstag, 17.01.2012

Die Betriebssportgemeinschaft der Berliner Feuerwehr veranstaltet am Sonnabend, den 11. Februar 2012 ein IndoorCycling Team-Marathon. Austragungsort ist die große Sporthalle des Sport Club Siemensstadt e.V. , Buolstraße 14, in 13629 Berlin. Der Startschuss wird um 11:00 Uhr erfolgen, das Finish ist um 17:00 Uhr. Insgesamt 200 Räder stehen den gemeldeten Mannschaften zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Wer jetzt noch mitmachen möchte, kann sich beim Team Wir spenden Leben um einen von sechs freien Plätzen bewerben. Dazu musst du auf die Facebook- respektive Google+-Seite von Wir spenden Leben gehen und auf den “Gefällt mir”-Button oder den “Plus 1″-Button klicken. Für jede dieser Aktionen bekommst Du ein Los, je mehr du machst, desto größer Deine Chance, einen Platz zu bekommen. Ende der Aktion ist der 28.01. um 23:59 Uhr.

Wir spenden Leben
Wir spenden Leben bei Facebook und Google+

Toolimation

Dienstag, 17.01.2012

Aaron Lisco ist Fahrradmechaniker und Fahrradreisenabenteurer. Lange war er auf der Suche nach seiner Berufung. Er hat sie gefunden in “the non-over consuming, sustainable, earth-friendly, human powered way to everything… the BICYCLE!”. Auf seiner Internetseite Beyond The Great Divide berichtet er von seinen Fahrradtouren. Über die Montage seines “perfekten Tourenfahrrads” hat er mit viel Leidenschaft einen Stop-Motion-Film erstellt, der wirklich beeindruckend ist (ab Minute 2:25 geht es richtig los):

[via Stefan von a2011]

CDU und SPD in Hamburg wollen Fahrradhelmpflicht für Kinder

Montag, 16.01.2012

Mit einer Bundesratsinitiative will die Hansestadt Hamburg dafür sorgen, dass in der Bundesrepublik eine Helmpflicht für minderjährige Radfahrer eingeführt wird. Ein entsprechender Antrag wurde von der CDU-Bürgerschaftsfraktion gestellt. Die allein regierende SPD signalisierte bereits ihre Zustimmung. Innensenator Michael Neumann (SPD): “Für Kinder befürworte ich die generelle Helmpflicht uneingeschränkt. Bei Jugendlichen ab 14 Jahren bin ich nicht festgelegt und würde gerne die Beratungen der Bürgerschaft abwarten”. Über die Initiative soll bereits am 25. Januar in der Bürgerschaft abgestimmt werden.

Laut Hamburger Abendblatt sagte der Initiator des Antrags, Klaus-Peter Hesse (CDU), die geplante Helmpflicht solle “den Schutz von Kindern und jugendlichen Radfahrern im Straßenverkehr verbessern”. Es sei die Aufgabe der Politik, “wie beim Autoverkehr oder bei Motorrädern auch über angemessenen Selbstschutz von Radfahrern als Verkehrsteilnehmer nachzudenken”.

Der Verkehrsforscher Martin Randelhoff hat sich in einem Artikel mit der Forderung der “großen Hamburger Koalition” befasst. Randelhoff vergleicht die Zahlen der in den Jahren 2009 und 2010 im Straßenverkehr umgekommenen Kinder: “Von den im Jahr 2010 getöteten Kindern verloren 49 und damit fast die Hälfte der Kinder als Mitfahrer in einem Pkw ihr Leben. Mehr als jedes vierte getötete Kind (27%) war zu Fuß, 19% waren auf einem Fahrrad unterwegs, als der Unfall passierte. Gegenüber dem Vorjahr sind vor allem mehr Kinder in einem Auto zu Tode gekommen (+ 32%), davon betroffen waren vor allem die jüngeren Kinder bis neun Jahre (+ 67%). Aber auch als Fußgänger starben mehr Kinder als im Jahr 2009 (+ 22%). Dagegen verunglückten weniger Kinder als im Jahr 2009 mit ihren Fahrrädern tödlich (– 17%).”

Randelhoff kommt zu dem Schluss, dass 19 Kinder und Jugendliche noch leben würden, wenn ein Fahrradhelm alle Kinder und Jugendlichen, die durch einen Verkehrsunfall getötet wurden, zuverlässig geschützt hätte. Im besten Falle würden 29 Kinder und Jugendliche aufgrund der Radhelmpflicht noch am Leben sein, wobei die Zahl 0 bei Verkehrstoten immer das Ziel ist, das jedoch kaum oder gar nicht erreicht werden kann.

Da die Zahl radfahrender Kinder nach der Einführung einer Fahrradhelmpflicht sinkt, stellt sich Randelhoff in seinem Fazit folgende Frage: “Ist es richtig, den Tod von 29 Kindern im Jahr 2010 möglicherweise verhindert zu haben, gleichzeitig aber die sportliche Aktivität einer ungleich großen Zahl von Kindern zu senken und somit andere gesundheitlichen Risiken hervorzurufen?”

Zukunft Mobilität: Bundesratsinitiative: SPD und CDU wollen Radhelmpflicht für Kinder

Polizei codiert nun auch im Winter

Montag, 16.01.2012

In den vergangenen Jahren hat die Berliner Polizei pünktlich zum Beginn der Schönwetterradelzeit die ersten Fahrradcodiertermine angeboten. Da aus Wettergründen in diesem Winter (bisher) erheblich mehr Radfahrer als in den vergangenen Wintern unterwegs sind, führen die Berliner Ordnungshüter ihre Informationsveranstaltung “Sicherheit rund ums Fahrrad” nun schon durch:

“Trotz des kalendarischen Winters ist das Fahrrad derzeit ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Daher bieten die Mitarbeiter des Polizeiabschnitts 46 in Lankwitz am Dienstag, den 17. Januar, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr Informationen rund um das Thema Fahrrad an. Wie kann ich mein Fahrrad wirksam vor Langfingern schützen und wie komme ich sicher durch den Straßenverkehr – dazu und natürlich zu weiteren polizeilichen Themen stehen die Polizeibeamten Rede und Antwort im Foyer des Abschnitts 46 an der Gallwitzallee 87.
Darüber hinaus bieten sie eine kostenfreie Fahrradcodierung an. Interessierte Fahrradbesitzer, die eine Codierung wünschen, sollten ihren Personalausweis sowie einen Eigentumsnachweis nicht vergessen!”

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 0199 vom 16.01.2012 - 12:50 Uhr

Infoseite der Berliner Polizei: Fahrradcodieraktionen als Kriminalprävention

Polizei testet alternative Antriebe

Mittwoch, 11.01.2012

Die Berliner Polizei stellt am 19. Januar elf alternativ angetriebene Fahrzeuge in Dienst. Damit soll der CO2-Ausstoß verringert und die Umwelt geschützt werden. Fahrräder befinden sich nicht unter den von Toyota, Opel, Mitsubishi und Renault gelieferten Fahrzeugen.

In Diskussionen über die Polizeiarbeit werden häufig Fahrradstaffeln gewünscht, da man sich davon ein besseres Einfühlungsvermögen in die Belange der Radfahrer erhofft. Kritikpunkte an der Polizeiarbeit sind u.a. häufige Verkehrsregelunkenntnis sowie parteiische Unfallberichte und -statistiken.

Berliner Polizei: Blau fährt jetzt grün

Erster Blick auf die Ausstellung “Kopenhagen – eine Stadt fährt Rad”

Mittwoch, 11.01.2012

Seit heute und bis zum 29. Februar ist die Ausstellung “Eine Stadt fährt Rad – Kultur, Design und Stadtentwicklung am Beispiel Kopenhagen” in den Nordischen Botschaften im Tiergarten geöffnet. e-Rad-Hafen hat die Ausstellung gut gefallen, kompakt und auf den Punkt: “Ich finde man spürt, dass eine aufrichtige Überzeugung fürs Fahrrad vorhanden ist: Im Gegensatz zur Gratwanderung zwischen schüchternem kleinklein Probieren und Sonntagsreden-Heuchelei in Städten der deutschen Autokratie.”

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Wer einen kleinen visuellen Eindruck der Ausstellung bekommen möchte, klickt sich durch die Slideshow bei
e-Rad-Hafen: Ausstellung: Kopenhagen – eine Stadt fährt Rad

Ausstellung: Eine Stadt fährt Rad
Zeit: 11. Januar 2012 bis  29. Februar 2012
Ort: Nordische Botschaften Felleshus / Gemeinschaftshaus
Rauchstraße 1
10787 Berlin
Nordische Botschaften: Eine Stadt fährt Rad

Nachtrag:
Ausstellungsbesprechungen in
Tagesspiegel: Fahrradkultur auf Dänisch (12.01.2012)
taz Berlin: Ein Teil des Lebens (19.01.2012)

Lastenrad-Bauworkshops am Moritzplatz

Mittwoch, 11.01.2012

In der OpenDesignCity am Moritzplatz werden auch in diesem Jahr wieder mindestens vier Workshops zum Lastenradbau angeboten. Die Grundidee ist, an einem langen Wochenende ein Lastenrad aus Alt-Rädern, Schrott und Restmaterialien zu bauen. Die Workshops werden in frei zugänglichen Videos, Fotos, Texten und Zeichnungen dokumentiert. Die im letzten Jahr durchgeführten Workshops in Berlin und anderswo geben einen breiten Einblick, was alles im Lastenradbau möglich ist: ob Schubkarren-Tieflader, dreirädriger Frontlader, Fahrrad mit Seitenwagen, Einkaufswagen-Lastenrad, Hecklader oder Lastenfahrad auf Long-John-Basis, allein die Vielzahl der Lastenradkonzepte ist beindruckend.

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Der nächste Workshop findet von Freitagmorgen bis Sonntagabend (20. bis 22. Januar 2012) statt. Gebaut wird ein Vorderlader mit drei Laufrädern für schwere Lasten. Infos zum Workshop gibt es bei Christophe Vaillant von der Open Design City (cvail101@gmail.com).

Zusätzlich findet an jedem ersten Dienstag im Monat von 19:00 bis 21:00 Uhr ein Jour Fixe zum Lastenfahrradbau statt. Alle, die die Themen rund um urbane, pedale Mobilität interessant finden und mehr dazu erfahren wollen, sind eingeladen.

Zweites Arbeitsfeld ist der Aufbau einer Lastenrad-Verleihplattform im deutschsprachigen Raum. Auf eine Google-Maps-Karte sollen die Transporträder samt Beschreibung, Bildern und Kontaktdaten eingetragen werden. Die Plattform will das Ausborgen von Transporträdern von privat zu privat erleichtern und fördern. Jede/r wird hier bald Lastenräder einstellen können oder ein geeignetes Lasti zum Ausleihen finden können.

Open Design City
Prinzessinnenstr. 19-20
10969 Berlin Kreuzberg

Lastenrad-Bauworkshop Postfossile Mobilität

Diavorträge im ADFC-Buchladen in der Brunnenstraße

Dienstag, 10.01.2012

Immer wieder freitags um 19:00 Uhr werden im ADFC-Buchladen in der Brunnenstraße in Berlin Mitte Diavorträge zu spannenden Radreisen präsentiert.

Kommenden Freitag (13.01.2012) zeigt Jan Schaller Bilder einer Spätsommerreise durch Weinberge, Karstlandschaften und Auenwälder in Südostmähren in Tschechien. Zu entdecken sind Parklandschaften, idyllische Altstädte, Schloss- und Gartenanlagen und Weinkeller.

Am Freitag, dem 20.01.2012 führt Christian Walter auf eine Radreise mit dem Tandem quer durch Frankreich von der Mosel bis an die Dordogne.

Einen Freitag (27.01.2012) später erzählen Alexander Jung und Sabine Spieß von einer Andenüberquerung von Lima an der Pazifikküste nach Rurrenabaque im Djungel des Amazonasbeckens.Diavortrag zu einer Fahrradtour durch den Süden Perus und dem Norden Boliviens entlang atemraubender Landschaften.

Am ersten Freitag im Februar (03.02.2012) geht es in den nordrussischen Winter bei Temperaturen bis minus 50 Grad. Richard Löwenherz (!) machte sich 2008 auf eine Radtour entlang des gefrorenen Ob-Flusses in Sibirien. Dieser Teil von Russland ist wie die meisten Gebiete Nordsibiriens im Sommer nicht mit dem Fahrrad erreichbar, weil zwischen den endlosen Wäldern und Sümpfen nur Fragmente eines Wegenetzes existieren.

Weitere Diavorträge werden am 17.02.2012, 24.02.2012, 02.03.2012 und 09.03.2012 angeboten.

Veranstaltungsort:
ADFC Buch- und Infoladen
Brunnenstraße 28
10119 Berlin-Mitte

Beginn:
Freitag 19:00 Uhr

Eintritt:
EUR 3,00 (ADFC-Mitglieder)
EUR 6,00 (Nichtmitglieder)
EUR 4,50 (Ermäßigt)

Anmeldung unter 030 448 47 24 oder buchladen@adfc-berlin.de

ADFC Berlin: Diavorträge Winter 2012

Love is Among Cyclists …

Dienstag, 10.01.2012

tommasoguerra-al-corso.jpg

Tipologia: street decoration
Titolo: Love is among cyclists, hate is among drivers.
tommasoguerra.com
[via]

Fahrradzählstellen in Bremen

Dienstag, 10.01.2012

Ende September letzten Jahres schaltete Bremens Verkehrssenator Joachim Lohse auf der Großen Weserbrücke die erste von insgesamt acht Fahrradzählstellen im Bundesland Bremen ein. Über eine im Boden eingelassene Induktionsschleife wird erfasst, wieviele hier mit dem Rad unterwegs sind. Eine blaue Säule zeigt auf dem Display die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer an, die täglich entlangkommen. Ab dem 1. Januar wird auch die Summe der jährlich gezählten Radler dargestellt. Erste Auswertungen ergeben, dass an Spitzentagen bis zu 9000 Fahrräder die Wilhelm-Kaisen-Brücke passieren, an Wochenenden sind es dagegen rund 3000. Zum Vergleich: 21.600 Kraftfahrzeuge fahren im Tagesdurchschnitt über die wichtige Weserbrücke.

In Bremen wurde Verkehrssenator Lohse (Grüne) kritisiert: ein klammes Bundesland könne sich eigentlich die 27.000 Euro für eine Zählstation nicht leisten. Überdies war die Displayanzeige zwischenzeitlich ein Opfer von Vandalismus, ist inzwischen aber repariert worden. Lange angekündigt aber immer noch nicht umgesetzt ist die Veröffentlichung der Zahlen im Internet unter verkehrsinfo.bremen.de

Sinnvolle Ausgabe oder Geldverschwendung?

Bremen.de: Bremens erste Fahrradzählstelle
ADFC Bremen: ADFC findet Fahrradzählstelle gut

Niederländisches Knotenpunktsystem expandiert nach Deutschland

Samstag, 07.01.2012

Okay, eigentlich wurde das Knotenpunktsystem in Belgien erfunden, aber richtig durchgesetzt hat es sich in den letzten Jahren in den Niederlanden. Nach holländischem Vorbild wird 2012 im Rhein-Kreis Neuss flächendeckend das Knotenpunktsystem zur Markierung der Strecken im Radverkehrsnetz Nordrhein-Westfalen eingeführt. Kartenlesen war gestern, in Zukunft braucht man zur Vorbereitung einer Fahrradtour lediglich die Nummern der Knoten auf einen Zettel zu schreiben. Und los gehts.

Auf niederländisch heißt das Knotenpunktsystem Fietsroutenetwerk oder Fietsknooppuntennetwerk. Es beschreibt ein Netzwerk verschiedener Fahrradrouten, die durch Knotenpunkte miteinander verbunden sind. So ein System ist nichts für den Alltagsradler, der auf kürzestem Weg von A nach B kommen will. Es richtet sich an den freizeitorientierten Radler, der angenehm zu befahrende und touristisch interessante Routen sucht.

Voraussetzung für ein solches System ist ein verdichtetes Radwegnetz. Es ist aufgebaut wie ein Spinnennetz, bei dem alle Kreuzungen durchnumeriert sind. An Knotenpunkten werden Schilder aufgestellt, die einen Überblick über die nähere Umgebung und die nächsten Knoten im Netz vermitteln.  Anders als bei den linear angelegten Themenrouten eröffnet das Knotenpunktsystem die Möglichkeit zur individuellen Routenführung, die an jedem Punkt eine Änderung der urspünglichen Route erlaubt.

NGZ online: Radfahren von Punkt zu Punkt
Wikipedia: Fietsroutenetwerk (auf niederländsich)
Rad-Spannerei Blog: Das Knooppuntennetwerk in den Niederlanden

Dieb räumt 920 Fahrraddiebstähle ein

Freitag, 06.01.2012

Unter der Überschrift “Rad auf Rad – „Fleißiger“ Dieb festgenommen” berichtet die Berliner Polizei heute von einem ungewöhnlichen Fahrraddiebstahl. Nach dem Zugriff der Beamten plauderte der ertappte Fahrraddieb, er habe schon 920 Räder gezockt:

“Beamte der 22. Einsatzhundertschaft nahmen gestern Abend in Tiergarten einen Fahrraddieb fest. Gegen 18 Uhr 30 wurden die Beamten auf den sehr nervös wirkenden Radler in der Straße An der Putlitzbrücke aufmerksam, der auf seinem Rad ein Weiteres mitführte und schlagartig die Fahrtrichtung änderte, nachdem er die Beamten entdeckt hatte. Während der Verfolgung durch die Polizisten warf der 29-Jährige vor Betreten des S-Bahnhofs Wedding den mitgeführten Drahtesel weg, was ihm auch nichts nutzte, da er kurz darauf festgenommen wurde. Bei seiner Befragung räumte der mutmaßliche Dieb ein, insgesamt 920 Fahrräder gestohlen zu haben. Bei einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Polizisten drei weitere Räder, diverse Fahrradcomputer, Fahrradsättel und Werkzeug. Der 29-Jährige gab an, mit den Diebstählen seine BTM-Sucht finanziert zu haben. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam der Mann wieder auf freien Fuß. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 prüft derzeit die Angaben des Tatverdächtigen.”

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 0074 vom 06.01.2012 - 12:20 Uhr

Laufradweltmeisterschaft 2011

Freitag, 06.01.2012

Ramsauer warnt vor Kopfhörern

Freitag, 06.01.2012

Ob Helmpflicht oder zu leise Elektroautos - Verkehrsminister Ramsauer sorgt sich um die Verkehrsteilnehmer. Sein neuester Vorstoß: Kopfhörer im Straßenverkehr. Denn Fußgänger und Radfahrer gefährden damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere.

Tagespiegel: Ramsauer warnt vor Kopfhörern im Straßenverkehr (6.1.2012)

Nachtrag: Musik im Auto findet der Verkehrsminister hingegen sicherheitsfördernd - und hat deshalb eine Musik-CD für Autofahrer herausgegeben. Danke @andy für den Hinweis!

Berliner Fahrradmessen 2012

Donnerstag, 05.01.2012

Nachdem Berlin lange Zeit ein schwieriges Pflaster für Fahrradmessen war, gingen im vergangenen Jahr gleich zwei Fahrradausstellungen an den Start. Beide Messen hatten eine erfolgreichen Premiere, sodass die Berliner Fahrradinteressierten auch in diesem Jahr die Auswahl zwischen zwei Velomessen innerhalb kurzer Zeit an unterschiedlichen Standorten und mit unterschiedlicher Gewichtung haben.

Am ersten Märzwochenende zieht es die Fahrradliebhaber in die Station-Berlin in der Nähe des U-Bahnhofs Gleisdreieck zur Berliner Fahrrad Schau. Nach dem Selbstverständnis der Messemacher ist das Fahrrad nicht mehr nur Fortbewegungsmittel oder Sportgerät, es ist vielmehr Ausdruck individuellen Lebensstils geworden, ein Designobjekt, welches mit höchstem technischen Anspruch und in modernsten Designs produziert wird. Die Schau will einen umfassenden Einblick in Trend und Entwicklungen in Sachen Rad bieten. Abgerundet wird die Messe mit Live Shows, In- und Outdoor Testparcours, Modenschauen und weitreichenden Informationsmöglichkeiten.

Berliner Fahrrad Schau
Datum: 3. und 4. März 2012
Ort: STATION-Berlin
Luckenwalder Str. 4-6
10963 Berlin-Kreuzberg
Öffnungszeiten:
Samstag, 3. März 2012, 10-19 Uhr
Sonntag, 4. März 2012, 11-18 Uhr
Eintritt:
Erwachsene 6,- € (1 Tag) / 10,- € (2 Tage)
Ermäßigt 4,- € (1 Tag) / 6,- € (2 Tage)
Kinder bis 6 Jahren haben freien Eintritt.
www.berlinerfahrradschau.de

Ende März lädt die VeloBerlin zu einem Besuch der Messehallen am Funkturm ein. Veranstaltet wird diese Fahrradmesse von einem Berliner Think-Tank für die Fahrradbranche sowie von der Messe Friedrichshafen, bekannt durch die Eurobike, eine der weltweit führenden Messen im Fahrradbereich. Darüberhinaus haben sich die Messemacher eine Reihe von Partnern ins Boot geholt. Auch hier finden die Besucher zahlreiche Angebote rund um das Fahrrad und um die urbane Mobilität. Neben den Ständen der Aussteller wird die Messe ergänzt durch den Fachkongress “Metromobile – Mensch und Mobilität im urbanen Raum”.

VeloBerlin
Datum: 24. und 25. März 2012
Ort: Messe Berlin
Eingang Ost (Messedamm)
14057 Berlin
Öffnungszeiten:
Sonnabend und Sonntag: 10.00-18.00 Uhr
Eintritt:
Tageskarte: 9,- € , (ermäßigt: 7,- € für Schüler, Studierende, ADFC-Mitglieder)
Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt
www.veloberlin .com

Bußgelder für Radfahrer in den Niederlanden

Mittwoch, 04.01.2012

Das Velomagazin Fietsen.123 hat eine komplette Übersicht aller radfahrerbezogener Bußgelder im Jahr 2012 veröffentlicht. Die niedrigste Strafe liegt bei dreißig Euro, die höchste bei 130 Euro.

Fahren unter Alkoholeinfluss (0,54 Promille): € 130,-
Keine Kooperation bei der Alkoholkontrolle: € 85,-
Keine Pedalreflektoren : € 30, -
Keine Reflektoren am Laufrad: € 30, -
Defekter roter Reflektor: € 30, -
Falsche Beleuchtung: € 45, -
Defekte Pedale: € 85, -
Defekte Glocke: € 30, -
Defekte Bremsen: € 45, -
Defekte Lenkung: € 85, -
Schlechter Rahmenzustand: € 45, -
Bei Haifischzähnen keinen Vorrang einräumen: € 85, -
Nicht Stoppen im Stop-Bereich: € 30, -
Auf Busspur fahren: € 45, -
Kreuzen durchzogener Linie: € 45, -
Nicht Stoppen an Stoppschild, Rotlicht, Fahne etc: € 130,-
Zeichen zur Temporeduzierung missachten: € 130,-
Rechts überholen: € 85,-
Schnellweg / Autoweg benutzen:  € 130,-
Kreuzung blockieren: € 85,-
Negieren verpflichtender Radwege: € 45,-
Auf dem Weg nicht rechts fahren: € 85,-

Es folgt eine lange Liste von Behinderungen, die unterschiedlich teuer sind. Die Behinderung eines Busses an der Bushaltestelle kostet € 45,-, die Behinderung eines Blinden mit Blindenstock € 130,-, die Behinderung eines Fußgängers auf dem Zebrastreifen € 130,-. Fünfundachtzig Euro teuer wird es, wenn man als Radfahrer andere durch Kehren, Spurwechsel oder Anfahren behindert oder einen Bahnüberweg blockiert. Recht günstig ist dagegen das Schneiden einer Militärkolonne mit 30,- Euro.

Fietsen.123: Compleet overzicht: alle mogelijke bekeuringen voor fietsers in 2012

Fahrtwind Berlin

Mittwoch, 04.01.2012

Fahrtwind Berlin

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