Mehr als 160.000 Personen wegen Straftaten im Straßenverkehr verurteilt

Dienstag, 16.09.2014

Etwa ein Fünftel aller Straftaten, die in Deutschland im Jahre 2012 begangen wurden, sind Straftaten im Straßenverkehr. Als Straftaten im Straßenverkehr zählen unter anderem unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (§ 142 StGB ), fahrlässige Tötung (§ 222 StGB) und fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB) im Straßenverkehr, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (§ 315b StGB) oder das Fahren ohne Fahrerlaubnis (§ 21 StVG).

Im Jahr 2012 verurteilten deutsche Gerichte 166.700 Personen wegen Straftaten im Straßenverkehr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, endeten Verfahren gegen 23 000 weitere Personen mit anderen Entscheidungen wie Freispruch oder Verfahrenseinstellung. 85 % der wegen Straftaten im Straßenverkehr Verurteilten waren Männer, 15 % Frauen.

Statistisches Bundesamt: 166 700 Personen wegen Straftaten im Straßenverkehr verurteilt

Wettbewerb für diebstahlsichere Fahrradabstellanlagen

Montag, 15.09.2014

In Kopenhagen wurde ein Wettbewerb für eine gute Idee gegen den Fahrraddiebstahl ausgelobt. Ein 26-jähriger Architekturstudent räumte mit diesem Vorschlag den ersten Preis ab:

Der Fahrradständer besteht aus einer Art Peitsche mit einem unbeweglichen unteren und einem flexiblen oberen Ende. Das Vorderrad wird mit (mitgebrachtem) eigenen Schloss gesichert, während das Rahmenschloss mit dem Seil verbunden ist. Nicht ganz klar ist, wie sich mit einem solchen Schloss Tiefeinsteiger sichern lassen.

Magnus Heunicke: Genialt det her.

CNN wählt weltbeste Fahrradstädte

Mittwoch, 10.09.2014

Der Internetableger des Nachrichtensenders CNN hat die acht weltbesten Fahrradstädte 2014 gekürt. Vertreten sind in dieser Liste die üblichen Verdächtigen, mit ein/zwei Ausnahmen. Erwartet wird in dieser Liste normalerweise Amsterdam. Stattdessen wurde aus den Niederlanden das 300.000 Einwohner zählende Utrecht gewählt. Begründung: hier liegt der Fahrradanteil am Modal Split bei 50% und hier gibt es das weltgrößte Fahrradparkhaus für 12.500 Plätze. Wie es im Berufsverkehr in Utrecht im Jahre 2010 zuging, zeigt das Kurzvideo von Bicycle Dutch:

Die weiteren “World’s best cycling cities” heißen Sevilla in Spanien, Montreal in Kanada, Kopenhagen in Dänemark, Portland in den USA, die japanische Hauptstadt Tokyo, Bogota in Kolumbien sowie nicht zuletzt Berlin.

CNN begründet die Nominierung Berlins so: “Im Schatten der großen Fahrradnationen Niederlande und Dänemark hat sich Deutschland auf leisen Sohlen zu einem Land mit starkem Fahrradverkehr entwickelt. Berlin ist das beste Beispiel. 13% aller Wege werden mit dem Fahrrad bewältigt, das ist nahezu doppelt so viel wie vor zwanzig Jahren. In manchen Innenstadtbezirken erreicht der Fahrradanteil 20%.

Das ist recht eindrucksvoll für eine Stadt mit kalten Wintern, einem guten Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Status der Hauptstadt einer Autonation mit einer langen Tradition als Autohersteller.

Berlin hat einige eingebaute Vorteile. Die Straßen sind breit und flach. Viele Berliner leben in Mietskasernen und stellen ihre Räder in geschützten Innenhöfen ab. Besonders beeindruckend ist das schiere Ausmaß des Radverkehrs in Berlin. Die Stadt hat 3,5 Millionen Einwohner, das ist bei weitem größer als die kleinen Fahrradstädte Amsterdam und Kopenhagen.”

CNN: World’s best cycling cities

Radfahren und Regenwahrscheinlichkeit

Montag, 08.09.2014

Am Sonntagmorgen radle ich häufig von Lychen bis nach nach Fürstenberg an der Havel. Seit dem Frühjahr habe ich diese 35 Minuten immer bei trockenem Wetter auf dem Rad verbracht. Bis auf gestern, als ich in eine Gewitterfront geriet und klatschnass auf dem Bahnhof in Fürstenberg aufschlug. Das brachte mich auf die Frage, wie groß eigentlich die Wahrscheinlichkeit ist, beim Radfahren nass zu werden.

Eine Google-Suche brachte mich auf die Seite
Het regent bijna nooit.nl
auf deutsch etwa “Es regnet beinahe nicht” oder “Es regnet kaum”. Der Betreiber dieser Website fährt seit vielen Jahren drei bis viermal in der Woche in den Niederlanden mit dem Rad 36 Kilometer zur Arbeit. In den vergangenen 12 Monaten war er insgesamt 310 Mal unterwegs. Bei 279 Fahrten kam er trocken zum Ziel, bei 31 Radfahrten hatte es geregnet. Die Wahrscheinlichkeit, nass zu werden, lag also bei 10 Prozent. In den einzelnen Monaten des letzten Jahres differierte die Regenhäufigkeit stark; im März gab es keine einzige Regenfahrt, im Juli wurde er bei 22,2 Prozent aller Fahrten nass.

Grundsätzlich hängt die Wahrscheinichkeit, nass zu werden, ab von der Länge des Aufenthalts im Freien. Die folgende Grafik zeigt den Zusammenhang zwischen Regenwahrscheinlichkeit einerseits und Aufenthaltsdauer andererseits in Holland von Januar bis Dezember zwischen den Jahren 1906 und 2004. Wer sich eine Stunde in den Niederlanden im Freien aufhält, hat eine Chance von 9% im Mai und 16% im Dezember, nass zu werden. Wer vier Stunden draußen ist, für den steigt die Regenwahrscheinlichkeit auf 18% (Mai) respektive 30% (Dezember). Bei einem vierundzwanzigstündigen Aufenthalt im Freien liegt die gemittelte Regenwahrscheinlichkeit bereits bei 50%.

Het regent bijna nooit.nl
Grafik: Knurft.net

Schwer verletzter Radfahrer bestohlen

Montag, 08.09.2014

Ein Radfahrer verletzte sich Donnerstagabend bei einem Verkehrsunfall in Hakenfelde schwer. Passanten fanden den Mann, der aus bislang ungeklärter Ursache gestürzt war, gegen 20.30 Uhr in der Streitstraße auf der Fahrbahn liegend und alarmierten die Feuerwehr. Der 56-Jährige war nicht ansprechbar. Während die Besatzung des Rettungswagens ihm Erste Hilfe leistete, nutzte ein Dieb die Gelegenheit und stahl das Fahrrad des Verletzten. Der Rettungswagen brachte den Mann mit einem offenen Bruch am Schienbein zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 2083 vom 05.09.2014

Post testet Einsatz von Fahrradkurieren in Berlin und Frankfurt

Freitag, 05.09.2014

Nach Pilotprojekten in verschiedenen europäischen Ländern testet die DHL jetzt in Berlin und Frankfurt die Auslieferung von Dokumenten und kleineren Paketsendungen mit Fahrradkurieren.

Zum Einsatz sollen bis Ende September zwei Modelle kommen. Das von der DHL so genannte Parcycle, ein Lastenrad auf der Basis des Bullit, ist mit einer 140 Liter fassenden Transportbox ausgestattet. Kleinere Sendungen sollen mit normalem Tourenbike und Kuriertasche im DHL-Design zum Empfänger gebracht werden.

Die Tests der DHL in Amsterdam hatten ergeben, dass Fahrradkuriere etwa 25 Prozent mehr Päckchen und Pakete ausliefern als Kuriere in herkömmlichen Kurierfahrzeugen.

Deutsche Post: DHL Express testet Einsatz von Fahrradkurieren in deutschen Großstädten
Vogelfrije Fietser: Bakfiets sneller dan bestelbus

Park(ing) Day in Berlin

Donnerstag, 04.09.2014

Am 19. September, dem Park(ing) Day, werden weltweit aus Autoabstellplätzen temporär urbane Orte gemacht: Gärten, Cafés, Theater, Kinos, Spielplätze, Buchhandlungen, Werkstätten …

Auch in Berlin sollen Parkplatze von unterschiedlichen Initiativen und Einzelpersonen zu kleinen städtischen Oasen verwandelt werden. Um diese Aktionen im städtischen Raum sichtbarer zu machen und Öffentlichkeit herzustellen, wird die Parkplatzverwandlung in einer Straße stattfinden. Im letzten Jahr wurden viele Parkplätze in der Stargarder Straße rund um die Gethsemanekirche aufgehübscht. In diesem Jahr zieht der Park(ing) Day in den Bezirk Mitte, genauer: an die Kreuzung Linienstraße und Tucholskystraße.

Aus dem Programm: es wird eine kleine Lesung geben, Musik macht das Duo “Hank O’Hare”, die Grüne Liga bietet eine Hofberatung “Grüne Höfe für ein gutes Klima” und weiteres. Kommt vorbei!

Facebook event: PARK(ing) DAY Berlin 2014

Ort: Tucholskystraße Ecke Linienstraße in Mitte
Zeit: Freitag, 19. September von 10:00 bis 16:00 Uhr

Foto: Alle Macht den Rädern

Schwerpunktaktion der Polizei am 9. September

Donnerstag, 04.09.2014

“Immer wieder lesen wir die schrecklichen Nachrichten: „Radfahrer verstirbt nach Verkehrsunfall“ oder „Radfahrer lebensgefährlich verletzt“. Schwerste Unfallfolgen können durch ein Fehlverhalten im Straßenverkehr verursacht werden. Um die Kraftfahrer für die besonderen Gefahren und Schutzbedürfnisse des Radfahrverkehrs zu sensibilisieren und die Fahrradfahrer von der Notwendigkeit zu überzeugen, durch regelkonformes und verantwortungsvolles Verhalten ihr eigenes Risiko als Verkehrsteilnehmer zu reduzieren, führt die Polizeidirektion 6 am 9. September 2014 eine Schwerpunktaktion an ausgewählten Örtlichkeiten durch. In der Zeit von 7 bis 22.30 Uhr wird es unter anderem verstärkt Kontrollen auf den folgenden Straßen geben:

  • Frankfurter Allee/Gürtelstr./Möllendorffstr.
  • Landsberger Allee/Storkower Str.
  • Marktstr./Kynaststr.
  • Lindenstr., Bahnhofstr. bis Am Bahndamm/Mahlsdorfer Str.

Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Hauptunfallursachen, wie beispielsweise das Befahren von Gehwegen, die Benutzung von Radwegen in falscher Richtung, falsches Verhalten beim Einfahren in den Fließverkehr, die Problematik des toten Winkels oder die nicht angepasste Geschwindigkeit beim Heranfahren an Kreuzungen und Einmündungen, aber auch die Beeinflussung von Fahrzeugführern durch den Konsum von Alkohol oder anderer berauschender Mittel gelegt.”

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 2081 vom 04.09.2014

Interaktive Karte des Fahrraddiebstahls

Donnerstag, 04.09.2014

Das niederländische Onlinemagazin “vers beton” aus Rotterdam hat eine interaktive Landkarte mit Daten der Rotterdamer Polizei zum Fahrraddiebstahl herausgebracht . Der Karte kann man detaillierte Informationen zum Fahrraddiebstahl in der holländischen Stadt entnehmen.

Für das Projekt wurde open data der Rotterdamer Polizei in den Jahren 2011 bis 2013 genutzt. Die Polizei registrierte in diesem Zeitraum ungefähr 10.000 Fahrraddiebstähle im öffentlichen Raum.

Die Karte zeigt zum Beispiel, wo das Diebstahlrisiko zu bestimmten Tageszeiten besonders hoch ist. So ist es am Morgen besonders risikoreich, ein Fahrrad in der Straße Coolsingel zu parken, nachmittags werden am Schouwburgplein viele Räder geklaut und abends sollte man am Bergselaan auf sein geparktes Velo achten.

vers beton: Onderzoek: meeste fietsdiefstallen op Coolsingel en Prins Alexanderlaan
vers beton: Onlinekarte Fahrraddiebstahl in Rotterdam

Sonnabend, 6. September: Bikesmut im Eiszeit

Mittwoch, 03.09.2014

Bikesmut ist eine Gruppe von Künstlern aus Oregon in den USA unter der Leitung von Reverend Phil, die seit Jahren die Grenzbereiche zwischen Radfahren und Sex auslotet. Zur Zeit sind die Fahrrad-Schmutz-Leute mit einem Kurzfilmfestival in Europa unterwegs. Am kommenden Sonnabend macht die Truppe im Kino Eiszeit in der Zeughofstraße in Kreuzberg Station. Gezeigt werden kurze Filme, die sich der Erotik des Radfahrens und aller damit verbundenen Phantasien widmen. Du wirst dein Fahrrad nach der Vorführung sicher mit ganz anderen Augen sehen, versprochen. Für die Tour wurden die besten Beiträge von Filmemachern aus der ganzen Welt ausgewählt.

Bikesmut
Zeit: Sonnabend, 6. September 2014 um 22:00 Uhr
Ort: Kino Eiszeit
Zeughofstr. 20
2. Hinterhof / 1. Stock
Eintritt 5 Euro und ab 18 Jahren!

14. September: Fahrrad-Klassik-Markt in Spandau

Mittwoch, 03.09.2014

Der Verein “Historische Fahrräder Berlin e.V.” ist eine Gruppe von fahrradbegeisterten Sammlern und Restauratoren. Die Freunde alter Räder trifft sich einmal im Monat zum Klönschnack, bestreitet Messeauftritte in historischen Kostümen und veranstaltet einmal im Jahr einen Sammlermarkt.

Der nächste Flohmarkt für klassische Velos, Teile und Zubehör findet am Sonnabend Sonntag, dem 14. September in Spandau in Ulis Fahrradladen statt. Eine Standgebühr wir nicht erhoben. Anmeldung über Ulis Fahrradladen (030-336 69 78) oder info@historische-fahrraeder-berlin.de.

4. Fahrrad-Klassik-Markt
Ort: Ulis Fahrradladen
Jagowstraße 28
13585 Berlin/Spandau
Zeit: Sonntag, 14. September 2014 von 10:00 bis 17:00 Uhr

13. September: Fahrradflohmarkt in Friedrichshain

Mittwoch, 03.09.2014

Am Sonnabend, dem 13. September, wird in der Jägerklause in der Grünberger Straße zwischen 13:00 und 19:00 Uhr der Fahrradflohmarkt “Used Fun” veranstaltet. Verkäufer zahlen ein Tischgeld von fünf Euro, bitte unter info@usedfun.de anmelden, da die Zahl der Verkaufstische begrenzt sind.

Besucher kommen gratis rein und das hoffentlich in Massen. Dazu gibt es Bier und Burger, Musik und Stimmung.

Fahrradflohmarkt Used Fun
Zeit: Sonnabend 13. September von 13:00 bis 19: Uhr
Ort: Jägerklause
Grünberger Straße 1
10243 Berlin

Heute 20:00 Uhr ab dem Mariannenplatz: CM

Freitag, 29.08.2014

Heute ist Fahrradfreitag, an dem sich diejenigen Leute um acht auf dem Mariannenplatz treffen, die sich für bessere Bedingungen für Radfahrer einsetzten. Critical Mass in Berlin, das sind zwanzig bis dreißig Kilometer auf glattem Asphalt bei endloser Grüner Welle im Windschatten der Mitfahrer. Kurz: Critical Mass ist Radfahren in seiner schönsten Form. Wie krass das abhebt vom “normalen” Radfahren, bemerkt man immer, wenn man von der CM abbiegt und die letzten fünf/sechs Kilometer allein oder zu zweit zurückfährt. Da ist sie dann wieder, die Berliner Fahrradinfrastruktur, die Radfahrerschikanen ohne Ende.

Nachtrag vom 31.08.2014:
Hier ein Fünf-Minuten-Film über die August-CM.

VIZ-Tafeln informieren über Verhalten gegenüber Radfahrern

Montag, 18.08.2014

Überholabstand gegenüber Radfahrern - Anzeigetafel der VIZDie Anzeigetafeln der Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) weisen an vielbefahrenen Straßen normalerweise auf besondere Verkehrsinformationen hin oder wünschen eine gute Fahrt. Derzeit vermitteln sie aber auch einige Grundlagen zum Verhalten von Autofahrern gegenüber Radfahrern. Dabei werden abwechselnd folgende Texte eingeblendet:

  • Beim Überholen von Radfahrern: mind. 1,5m Abstand halten!
  • Beim Parken: Vor dem Türöffnen auf Radfahrer achten!
  • Beim Abbiegen: Besonders auf Fußgänger und Radfahrer achten!

Schrotträder im öffentlichen Raum

Montag, 11.08.2014

Eine der unschönen Begleiterscheinungen des Fahrradbooms sind die vielen Schrotträder, die Fahrradbügel blockieren.

Am Bahnhof Alexanderplatz befindet sich zwischen dem Bahnhofsgebäude und dem Kaufhaus eine Fahrradabstellanlage mit insgesamt 54 Bügeln. Unter der Woche sind alle Parkplätze dieser Anlage restlos besetzt. Am Sonntag um 14:00 Uhr standen dort lediglich 71 Fahrräder. Davon hatten 18 Räder keine Luft im Hinterreifen, das ist ein Anteil von 25,3 Prozent an allen Velos.

Das Ordnungsamt Mitte hat einen Mitarbeiter, der sich um verwahrloste Fahrräder kümmert. Die betreffenden Räder werden mit einer gelben Banderole versehen, auf denen angekündigt wird, dass die Velos nach einer Wartezeit von drei Wochen von der BSR entsorgt werden. “Es kann nur ein wenig dauern, weil der Ordnungsamtsmitarbeiter zur Zeit überlastet ist.”

8. August: Schraub-mit-Aktion

Donnerstag, 07.08.2014

Der VCD Nordost lädt zusammen mit der Bike-Kitchen-Northeast und BikeAid Berlin und denTeilnehmenden der VCD Radbegegnung zu einer gemeinsame Fahrrad-Reparier-Aktion ein. Die Idee ist, gemeinsam Räder zu reparieren und dabei auch Zeit zum kennenlernen zu haben. Die reparierten Räder werden anschließend der interkulturellen Begegnungsstätte Luisenkulturgarten sowie Flüchtlingen übergeben. Termin ist Freitag den 8. August, von 15:00 bis 18:00 Uhr. Wir treffen uns in der Kiefholzstraße 74 in 12057 Berlin. Anschließend gibt es ein gemeinsames Abendessen im Luisenkulturgarten, Lilienthalstraße 7, 10965 Berlin. Wer mitschrauben will, alte Fährräder oder Fahrradteile spenden will, kann sich unter bike@vcd-nordost.de anmelden.

Trauer um getötete Radfahrerin

Donnerstag, 07.08.2014

Am Mittwoch um 7:00 Uhr wurde eine 39-jährige Radfahrerin an der Kreuzung Karl-Marx-Allee und Straße der Pariser Commune von einem rechtsabbiegenden LKW überfahren und starb an der Unfallstelle.

Flächen-Gerechtigkeits-Report für Berlin vorgestellt

Dienstag, 05.08.2014

Nur 3% der Berliner Straßenflächen stehen Radfahrern zur Verfügung, 19 mal mehr dagegen den Autofahrern. Tatsächlich wird aber nur noch jeder dritte Weg in Berlin mit dem Auto (33%) zurückgelegt, 15% bereits mit dem Rad. Soll das Fahrrad-Ziel des Berliner Senats erreicht werden, sind die Radverkehrsflächen um 600% auszubauen. Das sind die Ergebnisse eines heute veröffentlichten Flächen-Gerechtigkeits-Report.

Studierende der Berliner Best-Sabel-Hochschule haben in einem Projekt fast 200 Berliner Straßen mit Zollstock, Excel und GoogleMaps vermessen. In den Stadtteilen Lichtenberg, Friedrichshain, Prenzlauer Berg, Mitte, Kreuzberg, Neukölln, Zehlendorf, Wilmersdorf, Tiergarten und Wedding wurden jeweils etwa zwanzig Straßen untersucht. Hier das Ergebnis der Analyse dargestellt in einer Tortengrafik:

Nur 3% aller Verkehrsflächen sind für das Fahrrad vorgesehen. Dem steht ein Radverkehrsanteil von 15% aller Wege gegenüber. Für den Autoverkehr sind 58% aller Verkehrsflächen vorgesehen, obwohl der Wegeanteil nur noch bei 33% liegt. Allein 19 Prozent der gesamten Verkehrsfläche ist für parkende Autos reserviert, das ist sechs mal mehr als für den Radverkehr in Berlins Straßen vorgesehen ist. 13 mal mehr Fläche ist für Pkw-Fahrer zum Fahren gegenüber Radfahrern reserviert. Summiert man Parken und Fahren, wird der Unterschied noch klarer: 19 mal mehr Fläche haben Pkw-Fahrer gegenüber Rad-Fahrern zur Verfügung.

Agentur für clevere Städte: Pressemeldung
Agentur für clevere Städte: Wem gehört die Stadt? Der Flächen-Gerechtigkeits-Report (pdf-Dokument)

Johnnyrandom: Bespoken

Mittwoch, 30.07.2014

Der Künstler Johnnyrandom aus San Francisco bezeichnet sich selbst als “sound composer and music designer”. Er macht aus Alltagsgegenständen Musikinstrumente. In der Komposition Bespoken sind alle verwendeten Soundschnipsel mit dem Instrument Fahrrad aufgenommen. Im kleinen Video wird deutlich, wie er die Geräusche herstellt:

Die gesamte Komposition Bespoken kann man auf iTunes kaufen. Auf der Audioplattform Soundcloud hat Johnnyrandom eine Auswahl seiner Fahrradgeräusche hochgeladen.

Ein wenig erinnert die Musik von Johnnyrandom an den jungen Frank Zappa.

via: Radpropaganda

Velo Berlin und Berliner Fahrradschau 2015 am selben Wochenende

Mittwoch, 30.07.2014

Leute von außerhalb, die extra wegen einer Fahrradmesse nach Berlin kommen, können sich freuen: die beiden großen Fahrradmessen in Berlin werden am Wochenende 21. und 22. März 2015 stattfinden. Bisher wurden beide Messen im März veranstaltet, jedoch im Abstand von vierzehn Tagen. Ein gemeinsamer Messetermin im nächsten Jahr kann Synergieeffekte bringen, nicht auszuschließen ist aber, dass der Konkurrenzdruck zwischen Velo und Fahrradschau zunimmt.

Via: BikeBlogBerlin bei Facebook

Das perfekte Verbrechen

Montag, 28.07.2014

Ein paar Zahlen zu Beginn: in den USA starben im Jahre 2012 exakt 33.561 Menschen bei Verkehrsunfällen. Der Anteil der Fußgänger an den Verkehrstoten lag bei 4.732, das waren 14% aller Verkehrsopfer. In New York City lag der Anteil getöteter Fußgänger im gleichen Jahr bei 52 Prozent. Fünf Prozent aller Kraftfahrer, die in einen tödlichen Unfall mit Fußgängern verwickelt waren, kamen in Haft. Wenn man als Autofahrer einen Fußgänger tötet, hat man eine große Chance, ungeschoren davon zu kommen. Ist also das Auto die perfekte Tatwaffe, wenn man jemanden umbringen möchte?

Diese Fragen werden in einem Podcast von Freakonomics mit allen Pros und Cons diskutiert. Abgesehen von der nervigen Werbeunterbrechung in der Mitte ist das eine spannende halbe Stunde.

Freakonomics: The Perfect Crime - A New Freakonomics Radio Podcast

Radfahren in Berlin im Tagesablauf

Montag, 28.07.2014

Human ist eine Smartphone-Applikation, die die Menschen animieren will, sich täglich mindestens dreißig Minuten zu bewegen. Die App trackt die Aktivität des Users - sei es Gehen, Laufen oder Radfahren - und schickt die gewonnenen Daten nach hause. Aus den Aktivitätsprotokollen von mehr als 250.000 Benutzern der App wurden kleine Animationen, die zum Beispiel das Radfahren im Verlauf von 24 Stunden in einer Stadt dokumentieren. Hier ein 30-Sekunden-Spot, der die Aktivität Radfahren in Berlin im Tagesablauf zeigt. Je stärker ein Straßenzug befahren wird, desto heller leuchtet er auf.

Auffällig ist, dass die App in den Bezirken Mitte, Kreuzberg-Friedrichshain und Pankow deutlich stärker genutzt wird als in den westlichen Bezirken. Einzelne Straßen zeigen ein signifikantes Aktivitätsmuster. So wird der Straßenzug Potsdamer und Hauptstraße als Arbeitsweg genutzt, hauptsächlich zwischen sieben und neun Uhr sowie ab 15:00 Uhr. In der ganzen Stadt wird der von Human aufgezeichnete Radverkehr ab 20:00 Uhr deutlich geringer und reduziert sich am späten Abend auf den Verkehr zwischen den Feierkiezen in Kreuzberg und Neukölln.

Human: Human data shows how we move in cities.

Charmeoffensive der Fahrradstaffel

Donnerstag, 24.07.2014

“Wurde heute von einem der Polizeistaffel Unter den Linden rausgezogen. Mit den Worten “Ick wollt mich ma bedanken, dass se an der Ampel angehalten haben und n Vorbild waren!” So kann ein Tag auch mal beginnen.”

Aus der (geschlossenen) Facebook-Gruppe Radfahren in Berlin

Justin Ancheta rockt das Bike

Donnerstag, 24.07.2014

Wie geil ist das denn! Die Bühne mit der Band rollt über die Straße und jeder kann sich mal problemlos in die erste Reihe treiben lassen. Konzerte auf dere „LiveOnBike”-Stage gehören zum Programm des jährlichen Bicycle Music Festival von San Francisco. Ausschließlich von Fahrrädern mit Strom versorgt, ist es weltweit das größte seiner Art. Kostenlos, mit jeder Menge Konzerten, Partys, Critical-Mass-Aktionen verteilt es sich auf die Parks und Straßen der Stadt.

Einer der von Beginn an (2007) dabei war ist Justin Ancheta. Mit seiner Band geht er in den USA grundsätzlich nur per Fahrrad und Bahn auf Tour. Der Sänger, Gittarist und Komponist beschreibt seinen Style selbst als Flamenco-Reggae und Folklyrico Americana. In seinen Texten plädiert er für ökologische Nachhaltigkeit und den erforderlichen radikalen Wandel auf dem Weg dahin.

“…to promote sustainable culture in general and bicycle culture in particular, by physically engaging and immersing our community in the magic of bike culture, and cultivating and nurturing a network of local sustainable musicians, through our staging of free, community participatory, bicycle-based music events.”

ist auch das Ziel des Festivals.

Das nächste rollt am 11. Oktober 2014 durch San Francisco. Und als gebürtiger Kalifornier surft Justin singend auf dem Bike um für das Festival zu werben.

Guny

Bekommt Berlin bald Fahrradstationen?

Dienstag, 22.07.2014

In Berlin gibt es zur Zeit etwa 28.000 Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an Bahnhöfen, Stationen und Haltestellen. Davon wurden etwa die Hälfte in den letzten 15 Jahren neu gebaut. 2014 kommen noch einmal etwa 1000 neue Anlagen.

Gefühlt wird es dennoch von Jahr zu Jahr schwieriger, einen Fahrradparkplatz nahe eines Bahnhofs zu finden, denn die Nachfrage steigt wesentlich stärker als das Angebot.

“Der Senat plant zur Bewältigung der Abstellproblematik in der Stadt die Erarbeitung neuer Strategien zum Fahrradparken. Es soll ein Handlungskonzept mit Maßnahmen zur Anpassung des Fahrradabstellangebots an den in den letzten Jahren erheblich gestiegenen Bedarf erstellt werden. Die Errichtung von Fahrradparkhäusern bzw. -stationen wird dabei ein wesentlicher Schwerpunkt sein.” (aus einer Antwort der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt auf eine schriftliche Anfrage zum Thema Fahrradstationen).

Am Bahnhof Ostkreuz sieht der Senat einen großen Bedarf für eine Fahrradstation. Im Zuge der Umgestaltung der Bahnhofsvorplätze ist ein Wettbewerbsverfahren mit integriertem Fahrradparkhaus geplant.  In diesem Zusammenhang soll die funktionionale, gestalterische und betriebliche Tragfähigkeit einer solchen Anlage geprüft werden. Ergebnisse werden zum Ende des Jahres 2014 erwartet.

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Radverkehr stärken – mehr Fahrradstationen für Berlin (pdf-Dokument)

Ausstellung im Bildhauermuseum Bremen: Gerhart Schreiter - Gestalter des Alltags

Dienstag, 22.07.2014

Gerhart Schreiter (1909–1974) liebte das Fahrrad. Er hielt es für „eine der schönsten Erfindungen unserer Zeit, – ein Freund für tausend Situationen“. Dieses Bekenntnis steht symbolhaft für das gesamte Schaffen des Künstlers, denn er gilt als ein Bildhauer von Kleinplastiken, dessen Figuren der „Welt aller Tage“ entstammen. Seine Arbeiten spiegeln anektodenhaft beobachtete Szenen des täglichen Miteinanders wider. Unter dem Einfluss englischer Kollegen öffnete er sich um 1950 einem gemäßigtem Modernismus. Volumen, Raum und später auch die strukturelle Auflösung der Oberfläche gehörten zu seinen bildhauerischen Kernfragen.

Das Gerhard Marcks Haus in Bremen zeigt bis zum 7. September 2014 Schreiters Skulpturen.

Gerhart Schreiter: Rennfahrer, 1960 Bronze
Copyright: Gerhard-Marcks-Stiftung

Gerhard Marcks Haus

Bilanz der Verkehrskontrollen zur Verhinderung von Radfahrunfällen

Montag, 21.07.2014

“Im Rahmen einer siebentägigen Schwerpunktaktion hat die Polizei Berlin in der vergangenen Woche im gesamten Stadtgebiet Kontrollen zum Schutz von Radfahrern an verkehrsreichen Kreuzungen und Einmündungen durchgeführt. Im Fokus der intensiven Überwachungsmaßnahmen stand fast ausschließlich das Verhalten rechtsabbiegender Kraftfahrzeugführer gegenüber parallel geradeaus fahrenden Radlern. Täglich kann massenhaft beobachtet werden, wie unaufmerksame Kraftfahrer dabei den Vorrang der Radfahrer missachten. Verkehrsunfälle sind regelmäßig mit Verletzungen der Radfahrer verbunden. Fast die Hälfte aller Radfahrerunfälle mit tödlichem Ausgang resultierte in den vergangenen Jahren aus Kollisionen mit Rechtsabbiegern.

Insgesamt wurden 424 Kraftfahrzeugführer nach einem Fehlverhalten beim Abbiegen angehalten und eindringlich zu den Gefahren ihrer Fahrweise aufgeklärt und sensibilisiert. In 281 Fällen waren die Verstöße so eindeutig, dass Verkehrsordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt werden mussten. Dabei kam es weniger darauf an, möglichst viele Verstöße festzustellen. Vielmehr stand die Qualität der Überwachung im Vordergrund. Beispielsweise wurden stets auch die betroffenen Radfahrer angehalten und zum Kontrollort gebeten, um auch gegenüber den Kraftfahrern die Gefährlichkeit des gerade Erlebten anschaulich zu bezeugen. Gerade diese Einsatzkomponente war es, die Radfahrer besonders positiv bewerteten. Gezielte Kontrollen dieser Art würden sie sich viel öfter wünschen.

Allerdings wurden auch die Radfahrer selbst in ihrem Verhalten an Kreuzungen und Einmündungen überwacht. Die als zivile Beobachtungsposten eingesetzten Polizeibeamten verschlossen auch bei Radfahrern nicht die Augen, wenn sie rotes Ampellicht missachteten. So mussten sie auch gegen Radfahrer viele Anzeigen schreiben.

Auch die neue polizeiliche Fahrradstaffel war an dieser Schwerpunktaktion mit eigenen Kontrollen beteiligt. Die Resonanz der Verkehrsteilnehmer fiel diesbezüglich sehr positiv aus.”

Pressemeldung der Berliner Polizei Nummer 1711 vom 21.07.2014

Radstreckenvisualisierungstool Cyclodeo

Montag, 21.07.2014

Im Jahre 2012 haben wir hier die Website Cyclodeo vorgestellt, eine Seite, auf der man Radwege im Video betrachten und gleichzeitig die Fahrradstrecke auf einer animierten Landkarte verfolgen kann. Damals steckte das Radwegevisualisierungsprojekt noch in den Kinderschuhen, war technisch noch nicht perfekt und die angebotenen Radwegvideos beschränkten sich auf die niederländische Fahrradstadt Eindhoven respektive einem kleinem Ort nahe Eindhoven.

Inzwischen hat Cyclodeo einen mächtigen Sprung nach vorn gemacht. Das Tool zeigt nun Radverbindungen von acht Orten weltweit. Neben San Francisco, New York und London sind das die holländischen Städte  Amsterdam, Eindhoven und Helmond, schließlich Kopenhagen und nicht zuletzt Berlin.

In Berlin werden mehr als achtzig georeferenzierte Videos von Radstrecken innerhalb des S-Bahnrings mit einer Gesamtlänge von mehr als 200 Kilometern gezeigt. Das sind häufig kurze Clips, die einen oder zwei Kilometer einer Radverbindung dokumentieren und nur einige Minuten kurz sind. Eine der längsten Strecken führt über 15 km vom Rathaus Pankow in der Breiten Straße bis weit in das Charlottenburger Westend am Theodor-Heuss-Platz. Wer sich die ganze Radstrecke am Stück antut, braucht dazu fast eine Stunde am Rechner.

Während man ein Radwegvideo betrachtet, sieht man auf dem zweigeteilten Bildschirm gleichzeitig eine animierte Googlemap der ausgewählten Strecke. Der grüne Punkt auf der Karte zeigt den aktuellen Standort des betreffenden Wegs. Da Video und Karte synchronisiert sind, kann man den grünen Punkt mit der Maus verschieben, sodass man schnell bestimmte Punkte auf dem Radweg ansteuern kann.

Da auch der Aufnahmezeitpunkt des Videos erfasst wird, ist Cyclodeo das ideale Tool, um Veränderungen im Zeitablauf zu dokumentieren. Die Berliner Cyclodeo-Videos zeigen recht gut die Ist-Situation für Radfahrer in Berlin, mit all den schönen, grünen Wegen aber auch allen Unzulänglichkeiten, mit denen das Radfahren in Berlin verbunden ist.

Cyclodeo
Berlin-Seite von Cyclodeo

Werkstatt Mitarbeiter_in gesucht

Freitag, 18.07.2014

Voraussetzung:

- Längere Zeit in einer professionellen Fahrradwerkstatt gearbeitet (Reparatur von Fahrrädern, Getriebenaben und Laufradbau).

- Vollzeitstelle: Bereitschaft sich täglich dem Ansturm der Kund_innen zu stellen (gewisse Stresstoleranz).

- Übernahme von Verantwortung in einer selbstorganisiertenWerkstatt (Teamfähigkeit)

- Langfristige Perspektive

Wir bieten: Stress (positiv wie negativ), schlechte Entlohnung und täglich dreckige Fingernägel in einer netten Arbeitsumgebung.

Wer trotzdem Interesse hat bitte eine Bewerbungen per Mail an: mail@rad-spannerei.de

Y’akoto radelt in Ghana

Donnerstag, 17.07.2014

Sie verpasst den Bus, den Zug und das Flugzeug in Accra…  bleibt das Fahrrad für das perfekte Timing. Eine Frau auf der Suche, die sich fragt, ob die Liebe einen neuen Versuch wert ist. In ihrem aktuellen Video radelt Y’akoto durch die Straßen der Hauptstadt von Ghana, wo sie aufwuchs. Als Pendlerin zwischen den Welten, geboren in Hamburg (Mutter Deutsche, Vater Gahnaer) erlebte sie Jugendjahre auch in Kamerun, Togo und dem Tschad. Gegenwärtig wohnt sie in Hamburg, Paris und Lomé.

Passenderweise entstand das Video ihrer aktuellen Single „Perfect Timing” aus einer internationalen Kooperation von südafrikanischem Regisseur, kenianischem Kameramann und einer Berliner Produktionsfirma.

Der Song hätte auch gut von Amy Winehouse gesungen werden können. Sein Groove bestimmt das relaxte Tempo der Bilder. „Soul-Seeking-Music” nennt das Y’akoto und ihr „Timing” hat (als Vorbote ihres am 22. August erscheinenen Albums „Moody Blues”) das Zeug zum Hit.

P.S.: „Moody Blues” war einmal eine Kultband aus den sechziger Jahren. Übersetzt könnte man das als “launische Niedergeschlagenheit” lesen. Y’akoto, die 2012 schon ein erfolgreiches Top-20-Debut mit „Babyblues” hatte, macht mit „Perfect Timing” - bei aller Melancholie - Laune auf Radfahren.

Guny

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